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Paweł Pawlikowskis VATERLAND feiert Weltpremiere im Wettbewerb in Cannes

VATERLAND, der neue Film des Oscar®-prämierten Regisseurs Paweł Pawlikowski (IDA, COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE) wurde für den Wettbewerb um die Goldene Palme bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgewählt. MUBI hält alle Rechte für Nordamerika, Lateinamerika, Großbritannien, Irland, Deutschland, Österreich, die Benelux-Länder, Italien, Spanien, die Türkei, Australien, Neuseeland und Indien und freut sich, hier ein erstes Still zu präsentieren.
 
Der von Pawlikowski und Henk Handloegten geschriebene Film ist mit der Oscar®-nominierten Sandra Hüller (THE ZONE OF INTEREST, ANATOMIE EINES FALLS), Hanns Zischler (MÜNCHEN, DEUTSCHLAND NEU(N) NULL, IM LAUF DER ZEIT), August Diehl (DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE, EIN VERBORGENES LEBEN), Devid Striesow (IM WESTEN NICHTS NEUES) und Anna Madeley (PATRICK MELROSE, ALL CREATURES GREAT AND SMALL) hochkarätig besetzt.
 
VATERLAND ist eine Produktion von MUBI, OUR Films (Mediawan, Italien), Extreme Emotions (Polen), Nine Hours (Deutschland), Chapter 2 (Mediawan, Frankreich); in Zusammenarbeit mit Circle One (Italien) und Apocalypso Pictures sowie unter Beteiligung von Arte und Pathé. Produziert wurde VATERLAND von Mario Gianani und Lorenzo Mieli (OUR Films), Ewa Puszczyńska (Extreme Emotions), Jeanne Tremsal und Edward Berger (Nine Hours), Dimitri Rassam (Chapter 2) sowie Lorenzo Gangarossa (Circle One).
 
The Match Factory ist für den internationalen Vertrieb zuständig.
 
Pawlikowski arbeitete erneut mit seinem bewährten Kreativteam zusammen, darunter der Oscar®-nominierte Kameramann Łukasz Żal, Kostümbildnerin Aleksandra Staszko und die Szenenbildner:innen Katarzyna Sobańska und Marcel Sławiński.
 
Pawlikowskis IDA gewann 70 internationale Preise, darunter fünf Europäische Filmpreise und 2015 den Oscar® für den besten fremdsprachigen Film. COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE feierte seine Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2018 und erhielt insgesamt 52 Auszeichnungen sowie 126 Nominierungen, darunter Oscar®-Nominierungen in den Kategorien Bester fremdsprachiger Film, Beste Regie und Beste Kamera.
 
Synopsis
VATERLAND handelt von der Beziehung zwischen Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und dessen Tochter, der Schauspielerin, Autorin und Rallyefahrerin Erika Mann (Sandra Hüller). Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges begeben sich Vater und Tochter in einem schwarzen Buick auf eine emotional fordernde Reise durch ein Deutschland in Trümmern – von Frankfurt, wo die Amerikaner das Sagen haben, bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum ersten Mal seit dem Krieg kehrt Mann in sein Heimatland zurück, aus dem er einst geflohen war, um in den USA Zuflucht zu suchen.
Mit VATERLAND macht Pawlikowski dort weiter, wo er mit seinen preisgekrönten Dramen IDA und COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE aufgehört hat, und liefert eine Studie über Identität, Schuld, Familie und Liebe inmitten der Unruhen und Wirren des Nachkriegseuropas.
 
Das erste Still finden Sie HIER
 
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de
Über MUBI
MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, ein Filmverleih und eine Produktionsfirma und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher.
 
MUBI ist ein Ort, an dem man ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen entdecken kann. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in bestimmten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Kino-Kultur – sowohl in Print als auch online.
 
Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, QUEER von Luca Guadagnino, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn, GRAND THEFT HAMLET von Pinny Grylls & Sam Crane, PRISCILLA von Sofia Coppola, PASSAGES von Ira Sachs, DIE MISSETÄTER von Rodrigo Moreno, COLONOS von Felipe Gálvez und AFTERSUN von Charlotte Wells.
 
Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen, SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun; zu MUBIs Koproduktionen gehören A LONG WINTER von Andrew Haigh und FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch.
 
MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist die größte Community von Filmliebhaber:innen weltweit und in 190 Ländern verfügbar. MUBI hat seinen Hauptsitz in London, mit 15 Büros weltweit und über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory und Match Factory Productions und im Februar 2024 eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart.
 
Das Abo kostet €15.99 pro Monat bzw. €119.88 für 12 Monate. MUBI ist im Web und auf Roku-Geräten, Amazon Fire TV, Apple TV und Samsung Smart TV verfügbar, sowie auf Mobilgeräten einschließlich iPad, iPhone und Android. Das MUBI GO Abo kostet €19.99 pro Monat bzw. €179.88 für 12 Monate.
Über OUR FILMS
OUR Films ist eine in Rom ansässige Produktions- und Finanzierungsgesellschaft für Kino-, Serien- und Dokumentarprojekte. Die Gründer Lorenzo Mieli und Mario Gianani legen großen Wert darauf, Regisseur:innen die künstlerische Freiheit und Unabhängigkeit zu geben, die für authentisches Filmschaffen nötig sind. Zu ihren internationalen Erfolgen zählen unter anderem THE HAND OF GOD und PARTHENOPE von Paolo Sorrentino, PRISCILLA von Sofia Coppola, QUEER und BONES AND ALL von Luca Guadagnino, MARIA von Pablo Larraín, ACHT BERGE von Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch, MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG von Paola Cortellesi sowie LIMONOV: THE BALLAD OF EDDIE von Kirill Serebrennikov. Im Serienbereich produzierten Gianani und Mieli unter anderem M von Joe Wright über das Leben Mussolinis sowie internationale Erfolge wie THE YOUNG POPE und THE NEW POPE von Paolo Sorrentino für HBO, WE ARE WHO WE ARE von Luca Guadagnino und MEINE GENIALE FREUNDIN nach den Romanen von Elena Ferrante und unter der Regie von Saverio Costanzo. OUR Films gehört zur französischen Mediawan-Gruppe.

CRANKO mit neuem Starttermin: 03. Oktober 2024

Er war einer der größten Choreographen der Tanzgeschichte, ein Künstler, der, wie kein anderer, Bilder und Szenen für die großen Themen der Menschheit schuf: das Leben, das Lieben und das Sterben. Sein Name steht für einen Erfolg, den man überall auf der Welt als das „Stuttgarter Ballettwunder“, als historisches Ereignis der Kunst, feiert: John Cranko (1927-1973).
Der Kinofilm CRANKO zeichnet ein einfühlsames und bewegendes Porträt des faszinierenden Starchoreographen und Künstlers, der das Ballett in Deutschland wie kein anderer prägte: Anfang der 1960er Jahre kommt Cranko nach Stuttgart, und beginnt dort damit, das Ballett zu entstauben: Er stellt eine außergewöhnliche Compagnie zusammen, mit deren Tänzer:innen er das Stuttgarter Ballett an die Weltspitze führt.
 
Regisseur Joachim A. Lang (FÜHRER UND VERFÜHRER, MACKIE MESSER – BRECHTS DREIGROSCHENFILM) erzählt in CRANKO das zutiefst menschliche Drama eines Popstars des Balletts. Er beschreibt die Höhen und Tiefen im Leben einer einsamen, fragilen Seele, auf der Suche nach Liebe und Anerkennung und begleitet den unbequemen Geist eines geradezu besessenen Ausnahmekünstlers, der für seine Visionen kompromisslos und selbstzerstörerisch nach künstlerischer Perfektion strebt. Dabei erwachen die bis heute wegweisenden Choreographien Crankos in den anmutigen, melancholischen und berauschenden Tanzszenen auf der großen Leinwand zu neuem Leben und beweisen: CRANKO hat die Emotionen in den Tanz gebracht.  
 
PORT AU PRINCE PICTURES bringt CRANKO von Joachim A. Lang am 03. Oktober 2024 deutschlandweit in die Kinos.
KURZINHALT
Stuttgart 1960 – als der Choreograph John Cranko mit dem Flugzeug landet, ahnt er nicht, dass dieser Moment sein Leben verändern wird. Er soll am Stuttgarter Ballett als Gast choreographieren. In London, wo er aufgrund seiner Homosexualität zahlreiche Demütigungen bis hin zu einem Arbeitsverbot ertragen musste, hält ihn nichts mehr. In der beschaulichen Stadt erholt sich John Cranko von den erniedrigenden Erfahrungen, niemand scheint sich an seinem unkonventionellen Lebensstil zu stören. Er wird nach kurzer Zeit Ballettdirektor, Liebling des Publikums, gibt sich seiner Kunst und einem berauschenden Lebensstil hin, hat Affären, durchleidet private Rückschläge und tiefe Krisen, führt sein Büro in der Theater-Kantine und bezeichnet seine Kompanie als ‚seine Kinder‘. Der rasante und steile Aufstieg bis zur Weltspitze, das „Stuttgarter Ballettwunder“, machen John Cranko zu einem Superstar seiner Zeit. Angetrieben von der Besessenheit und Leidenschaft für seine Arbeit ist John Cranko immer auf der Suche nach Perfektion. Am Höhepunkt seiner Karriere stirbt er, unerwartet und viel zu jung, auf dem Rückflug von einer Tournee seiner Kompanie aus den USA, inmitten seiner Tänzer:innen, die mit ihm an Bord waren.

PRESSENOTIZ
CRANKO ist ein Film über Kunst und Realität, über Menschen und ihre Beziehungen, über Liebe und Tod. Regisseur Joachim A. Lang hat einen wahrhaftigen Ballettfilm gedreht, der die Tiefe und Emotionalität des Balletts ergründet und den es in dieser Art bisher noch nicht gegeben hat. In berauschenden Tanzszenen verschmelzen das fragile Seelenleben und die visionäre Kraft des Ausnahmechoreographen John Cranko zu melancholischen Szenen voller Zartheit. Sie stehen im Kontrast zu der rauen Wirklichkeit und den gesellschaftlichen Zwängen der Sechziger und frühen Siebziger Jahre, die Cranko selbst erlebte – die Apartheid in Südafrika, die Verfolgung aufgrund seiner Homosexualität. Sam Riley (CONTROL, MALEFICENT) verkörpert John Cranko mit tiefgründiger Authentizität, zeigt die verletzliche und gleichzeitig bedingungslos perfektionistische und visionäre Kraft des Ausnahmechoreographen, raucht und trinkt, liebt und leidet. Und auch der restliche Cast beeindruckt, herausragend besetzt mit namhaften Schauspieler:innen wie Hanns Zischler (DIE THEORIE VON ALLEM) als Stuttgarter Generalintendant Schäfer, Max Schimmelpfennig (STELLA – EIN LEBEN) als Dieter Gräfe, Lukas Gregorowicz (LAMMBOCK) als Fritz Höver. Ein besonderer Besetzungscoup gelang mit dem Engagement der Tänzer:innen – mit Elisa Badenes als die große Marcia Haydée, Friedemann Vogel als Heinz Claus, Rocio Aleman als Birgit Keil, Jason Reilly als Ray Barra und Henrik Erikson als Egon Madsen tanzen und spielen die heutigen Weltstars des Stuttgarter Balletts ihre Vorbilder von damals. Auch alle weiteren Rollen der Kompanie wurden mit Tänzer:innen des Stuttgarter Balletts besetzt. 
 
Der mehrfach ausgezeichnete DOP Philipp Sichler (DAS WEISSE KANNINCHEN) fängt die komplexen Tanzszenen und Choreographien mit der Kamera ein, umkreist, hält drauf, tanzt mit, im steten Wechsel zwischen intensiven Nahaufnahmen und die gesamte Bühne umfassenden Totalen. In den Momenten des persönlichen Zusammenbruchs und der Trauer entstehen ergreifende Momente der Nähe und Intimität. Das stete Wechselspiel von John Crankos emotionaler Verfassung wird so im Bild spürbar.
 
CRANKO ist eine Produktion der Filmpreis-Gewinner (LIEBER THOMAS) Till Derenbach und Michael Souvignier von Zeitsprung Pictures in Koproduktion mit Produzentin und Dramaturgin Sandra Dujmovic für den SWR – Südwestrundfunk. Unterstützt durch die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die Film- und Medienstiftung NRW und den Deutschen Filmförderfonds
 
Port au Prince Pictures wird CRANKO am 03. Oktober 2024 bundesweit in die Kinos bringen.
 
Ab sofort verfügbar: Pressematerial finden Sie bei www.filmpresskit.de

CRANKO – ab 26. September im Kino

CRANKO Ein Film von Joachim A. Lang 
Mit Sam Riley in der Titelrolle,
Max Schimmelpfennig, Lucas Gregorowicz, Hanns Zischler uvm.
Sowie den Ballettstars Friedemann Vogel, Elisa Badenes, Jason Reilly und weiteren Ensemblemitgliedern des Stuttgarter Balletts 


Kinostart: 26.09.2024 2024 | Länge: 128 Minuten 

Er war einer der größten Choreographen der Tanzgeschichte, ein Künstler, der, wie kein anderer, Bilder und Szenen für die großen Themen der Menschheit schuf: das Leben, das Lieben und das Sterben. Sein Name steht für einen Erfolg, den man überall auf der Welt als das „Stuttgarter Ballettwunder“, als historisches Ereignis der Kunst, feiert: John Cranko (1927-1973).
Der Kinofilm CRANKO zeichnet ein einfühlsames und bewegendes Porträt des faszinierenden Starchoreographen und Künstlers, der das Ballett in Deutschland wie kein anderer prägte: Anfang der 1960er Jahre kommt Cranko nach Stuttgart, und beginnt dort damit, das Ballett zu entstauben: Er stellt eine außergewöhnliche Compagnie zusammen, mit deren Tänzer:innen er das Stuttgarter Ballett an die Weltspitze führt.

Regisseur Joachim A. Lang (FÜHRER UND VERFÜHRER, MACKIE MESSER – BRECHTS DREIGROSCHENFILM) erzählt in CRANKO das zutiefst menschliche Drama eines Popstars des Balletts. Er beschreibt die Höhen und Tiefen im Leben einer einsamen, fragilen Seele, auf der Suche nach Liebe und Anerkennung und begleitet den unbequemen Geist eines geradezu besessenen Ausnahmekünstlers, der für seine Visionen kompromisslos und selbstzerstörerisch nach künstlerischer Perfektion strebt. Dabei erwachen die bis heute wegweisenden Choreographien Crankos in den anmutigen, melancholischen und berauschenden Tanzszenen auf der großen Leinwand zu neuem Leben und beweisen: CRANKO hat die Emotionen in den Tanz gebracht.  

PORT AU PRINCE PICTURES bringt CRANKO von Joachim A. Lang am 26. September 2024 deutschlandweit in die Kinos.
KURZINHALT
Stuttgart 1960 – als der Choreograph John Cranko mit dem Flugzeug landet, ahnt er nicht, dass dieser Moment sein Leben verändern wird. Er soll am Stuttgarter Ballett als Gast choreographieren. In London, wo er aufgrund seiner Homosexualität zahlreiche Demütigungen bis hin zu einem Arbeitsverbot ertragen musste, hält ihn nichts mehr. In der beschaulichen Stadt erholt sich John Cranko von den erniedrigenden Erfahrungen, niemand scheint sich an seinem unkonventionellen Lebensstil zu stören. Er wird nach kurzer Zeit Ballettdirektor, Liebling des Publikums, gibt sich seiner Kunst und einem berauschenden Lebensstil hin, hat Affären, durchleidet private Rückschläge und tiefe Krisen, führt sein Büro in der Theater-Kantine und bezeichnet seine Kompanie als ‚seine Kinder‘. Der rasante und steile Aufstieg bis zur Weltspitze, das „Stuttgarter Ballettwunder“, machen John Cranko zu einem Superstar seiner Zeit. Angetrieben von der Besessenheit und Leidenschaft für seine Arbeit ist John Cranko immer auf der Suche nach Perfektion. Am Höhepunkt seiner Karriere stirbt er, unerwartet und viel zu jung, auf dem Rückflug von einer Tournee seiner Kompanie aus den USA, inmitten seiner Tänzer:innen, die mit ihm an Bord waren.

PRESSENOTIZ
CRANKO ist ein Film über Kunst und Realität, über Menschen und ihre Beziehungen, über Liebe und Tod. Regisseur Joachim A. Lang hat einen wahrhaftigen Ballettfilm gedreht, der die Tiefe und Emotionalität des Balletts ergründet und den es in dieser Art bisher noch nicht gegeben hat. In berauschenden Tanzszenen verschmelzen das fragile Seelenleben und die visionäre Kraft des Ausnahmechoreographen John Cranko zu melancholischen Szenen voller Zartheit. Sie stehen im Kontrast zu der rauen Wirklichkeit und den gesellschaftlichen Zwängen der Sechziger und frühen Siebziger Jahre, die Cranko selbst erlebte – die Apartheid in Südafrika, die Verfolgung aufgrund seiner Homosexualität. Sam Riley (CONTROL, MALEFICENT) verkörpert John Cranko mit tiefgründiger Authentizität, zeigt die verletzliche und gleichzeitig bedingungslos perfektionistische und visionäre Kraft des Ausnahmechoreographen, raucht und trinkt, liebt und leidet. Und auch der restliche Cast beeindruckt, herausragend besetzt mit namhaften Schauspieler:innen wie Hanns Zischler (DIE THEORIE VON ALLEM) als Stuttgarter Generalintendant Schäfer, Max Schimmelpfennig (STELLA – EIN LEBEN) als Dieter Gräfe, Lukas Gregorowicz (LAMMBOCK) als Fritz Höver. Ein besonderer Besetzungscoup gelang mit dem Engagement der Tänzer:innen – mit Elisa Badenes als die große Marcia Haydée, Friedemann Vogel als Heinz Claus, Rocio Aleman als Birgit Keil, Jason Reilly als Ray Barra und Henrik Erikson als Egon Madsen tanzen und spielen die heutigen Weltstars des Stuttgarter Balletts ihre Vorbilder von damals. Auch alle weiteren Rollen der Kompanie wurden mit Tänzer:innen des Stuttgarter Balletts besetzt. 

Der mehrfach ausgezeichnete DOP Philipp Sichler (DAS WEISSE KANNINCHEN) fängt die komplexen Tanzszenen und Choreographien mit der Kamera ein, umkreist, hält drauf, tanzt mit, im steten Wechsel zwischen intensiven Nahaufnahmen und die gesamte Bühne umfassenden Totalen. In den Momenten des persönlichen Zusammenbruchs und der Trauer entstehen ergreifende Momente der Nähe und Intimität. Das stete Wechselspiel von John Crankos emotionaler Verfassung wird so im Bild spürbar.

CRANKO ist eine Produktion der Filmpreis-Gewinner (LIEBER THOMAS) Till Derenbach und Michael Souvignier von Zeitsprung Pictures in Koproduktion mit Produzentin und Dramaturgin Sandra Dujmovic für den SWR – Südwestrundfunk. Unterstützt durch die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, die Film- und Medienstiftung NRW und den Deutschen Filmförderfonds

Port au Prince Pictures wird CRANKO am 26. September 2024 bundesweit in die Kinos bringen.

Weitere Informationen und das gesamte Pressematerial finden Sie bei www.filmpresskit.de