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Filmreform konsequent vollenden: Kino- und Festivalförderung ausbauen 

Zum Auftakt der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin erneuern die Kino- und Festivalverbände HDF KINO e.V., AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.  und AG Filmfestival – Verband der Filmfestivals in Deutschland e.V. ihre Forderung nach einer finanziellen Stärkung der Kinos und Festivals. 

Nach der Einigung über die Investitionsverpflichtung und den damit gewonnenen Verbesserungen bei der Produktion von Filmen müssen nun auch die Sichtbarmachung, Publikumsentwicklung und kulturelle Infrastruktur durch Kinos und Festivals gestärkt werden – sonst verpufft die Wirkung der ganzen Filmreform! 

Gerade für den deutschen und europäischen Film ist der Start bei Festivals und im Kino noch immer die beste Chance für Sichtbarkeit, gesellschaftlichen Mehrwert und Erfolg. Der generationenübergreifende Zuspruch, den der deutsche Film derzeit im Kino erlebt, zeigt dies deutlich.

Voraussetzung dafür, dieses Momentum zu nutzen und auszubauen, sind eine starke Festivallandschaft und Kinos, die in Programmarbeit, Publikumsentwicklung und in ihre Häuser investieren können. Wie Produktionsunternehmen brauchen auch Kinos und Festivals Planbarkeit und Verlässlichkeit in der Förderung. Der Investitionsstau ist laut FFA-Studien weiterhin enorm. Digitale Projektionstechnik, Infrastruktur und Bewerbung der Filme müssen Kinos heute mehr denn je selbst finanzieren. Zudem wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zusätzliche Investitionen in Modernisierung und neue Technologien erfordern. Die Förderung hat diese massive Kostenverlagerung auf den Bereich Abspiel aber noch nicht nachvollzogen. 

Verschärft wird die Lage durch die voranschreitende Marktmachtkonzentration: Wenige globale Konzerne bestimmen zunehmend, welche Filme produziert und wie sie ausgewertet werden. Das internationale Filmangebot und die Kinoauswertung geraten dadurch unter Druck. Zugleich liegt darin eine Chance für den deutschen und europäischen Film – die sich aber nur durch weitsichtiges, strategisches Handeln auch seitens Politik und Förderung nutzen lässt. So wie die Filmreform Kreative und Produktion stärkt, muss sie Kinos und Festivals als wesentliche Säulen des Kino- und Film-Ökosystems absichern.

Daher fordern die Verbände:

  1. Ausbau der Kino- und Festivalförderung im Bundeshaushalt 2027 Für den Bundeshaushalt 2027 müssen jetzt entsprechende Mittel eingeplant werden, damit die Kinos und Festivals endlich die Verlässlichkeit und Planbarkeit in den Förderungen haben, die bereits im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Die Kinoprogrammprämie „Liebling Kino“ und insbesondere das Zukunftsprogramm Kino sind Grundlagen, die es auszubauen gilt.
     
  2. Ermöglichung des Zukunftsprogramms Kino auch in 2026 Das Zukunftsprogramm Kino ist das erfolgreichste Investitionsprogramm für Kinos. Wir erwarten, dass die Mittel von 10 Mio. Euro entsprechend dem Bundestagsbeschluss in 2026 wirksam werden können und den Kinos dringend notwenige Investitionen ermöglichen.       
     
  3. Kino und Kinofilm als Herzstück der Filmförderung verankern Die Zusammenlegung von DFFF und GMPF und die nun geschaffenen Produktionsbedingungen dürfen nicht zur Aushöhlung der Kinoauswertung führen. Es ist daher elementar, dass der Förderschwerpunkt weiterhin auf qualitativ hochwertigen, kinotauglichen Produktionen liegt und die Filme den Anspruch haben, als relevanter Kinostart wahrgenommen zu werden.
     
  4. Interessen der Kinowirtschaft und der unabhängigen Filmwirtschaft bei der Übernahme von Warner Bros. Discovery sichern Wir erwarten von der Politik, sich auf europäischer Ebene für faire Marktbedingungen einzusetzen. Wenn Europa seine kreative Vielfalt bewahren will, brauchen wir belastbare Zusagen zur Anzahl der Kinoproduktionen und zur Dauer der Kinoauswertung bei der Übernahme von Warner Bros. – Discovery.

 
MEET US @ BERLINALE
 
AG Kino – Gilde mit dem internationalen Arthouseverband CICAE
Empfang MEET THE ARTHOUSE CINEMAS
Samstag, 14.02.2026 von 13:00 bis 15:00 Uhr,
DATA Space, Rosenthaler Str. 38 am Hackeschen Markt, 10178 Berlin

HDF KINO mit dem europäischen Kinoverband UNIC
Empfang CINEMAS MEET BERLINALE
Sonntag, 15.02.2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Ayoka Event Space, Friedrichstr. 180-184, Hof 2 | 10117 Berlin

BkF Empfang und Caligari Preisverleihung
Freitag, 20.02.2026, 18.00 Uhr Empfang, 19.00 Uhr Preisverleihung,
Sinema Transtopia, Lindower Str. 20/22/Haus C, 13347 Berlin

AG Filmfestival @ Berlinale
76_EFM Festival Mixer, European Film Markt in Kooperation mit AG Filmfestival,
Montag, 16.02.2026, 18:30 Uhr, Mirror Tent at Gropius Bau, anschließend Get Together der AG Filmfestival in der Ankerklause, Kottbusser Damm 104, 10967 Berlin


KONTAKT & VERBÄNDE
Diese vier Verbände stehen mit ihren Mitgliedern für das ganze Spektrum privater, gemeinnütziger und öffentlicher Vermittler von Filmkultur:
 
HDF KINO e.V.
Der HDF KINO e.V. ist die zentrale Interessengemeinschaft der Kinobetreiber in Deutschland und vertritt deren Belange gegenüber Politik und Wirtschaft. Mit ca. 600 Mitgliedsunternehmen, die etwa 75 Prozent der deutschen Leinwände bespielen, repräsentiert er ein breites Spektrum an Betriebstypen – von kleinen Lichtspielhäusern auf dem Land über Filmkunsttheater und mittelständische Kinos bis hin zu Multiplexen. Ziel ist es, die Vielfalt und Qualität der deutschen Kinolandschaft zu sichern und Filmen eine optimale Auswertung auf der großen Leinwand zu ermöglichen.
Weitere Informationen zum HDF KINO e.V. finden Sie auch bei Facebook, Instagram und LinkedIn.
Carolin Lindenmaier
lindenmaier@hdf-kino.de
030 23 00 4043

 
AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V.
Die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. ist der Verband der Programmkinos und Filmkunsttheater in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von rund 370 Kinos mit über 800 Leinwänden in Städten ebenso wie im ländlichen Raum und setzt sich für die politischen und wirtschaftlichen Belange dieser Kinos gegenüber Politik, Behörden und Verbänden ein. Die Mitglieder der AG Kino – Gilde setzen sich für die kulturelle Vielfalt im Kino und die Förderung des deutschen, europäischen und internationalen Independent-Films ein. Die AG Kino – Gilde ist Teil des internationalen Kinonetzwerks CICAE und in den Spitzengremien der Filmwirtschaft und der staatlichen Filmförderung vertreten.
Weitere Informationen zur AG Kino – Gilde e.V. finden Sie auch bei Facebook, Instagram und Linkedin.
Felix Bruder
info@agkino.de
030-4397101 30

 
Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.
Der Verband ist das Netzwerk für rund 175 nicht-gewerbliche Kinos und Filminitiativen in ganz Deutschland, von großen Filmmuseen und Kinematheken, über Vereine, die Landkinos betreiben, bis hin zu Unikinos, Wanderkinos und einigen Festivals. Wie Büchereien, Theater und Museen haben Kinos ihren festen Platz im öffentlichen Leben – auch mit öffentlicher Förderung. Denn das bewegte Bild ist mehr als nur ein kommerzielles Massenvergnügen, sondern seit mehr als einem Jahrhundert ein prägendes Kulturgut und das mächtigste Medium der Gegenwart. Das Motto bei der Gründung vor über 50 Jahren lautete: “Andere Filme anders zeigen”. Das gilt für die Kommunalen Kinos bis heute: Ihr Angebot geht über das “Abspulen” von Filmen hinaus. Es geht darum, dem komplexen Medium Film gerecht zu werden: Mit dokumentarischen, Kurz- und Spielfilmen, aus Europa, dem globalen Süden und manchmal auch Hollywood gleichermaßen im Programm, gerahmt von Gesprächen mit Filmschaffenden, Workshops oder Symposien.
Janis Kuhnert
janis.kuhnert@kommunale-kinos.de
069-61994711

 
AG Filmfestival – Verband der Filmfestivals in Deutschland e.V.
Bundesweiter Verband mit den größten und ältesten Filmfestivals, Newcomern, Festivals aus allen Regionen und Sparten, in Metropolen und ländlichen Räumen. Ziel ist es, sich untereinander zu vernetzen, bessere Bedingungen für Filmfestivals zu schaffen sowie gemeinsam mit den Filmschaffenden und anderen Verbänden die Filmkultur zu stärken und zu fördern. In ihrer Vielfalt begreifen Filmfestivals sich als Teil der kulturellen Praxis Kino und ihrer Vermittlung. Sie vervollständigen das Spektrum mit Filmkultur, die in den Kinos nicht oder noch nicht vorkommt. Ihr Eventcharakter gewinnt zusätzliche Zielgruppen – auch für das Kino.
Dieter Krauß
vorstand@ag-filmfestival.de
0172 7436962

Appell der deutschen Kinoverbände: Zukunftsprogramm Kino zur Sicherung des Kulturorts Kino fortführen

Die Verbände HDF KINO und AG Kino – Gilde appellieren gemeinsam an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags, das Zukunftsprogramm Kino in der anstehenden Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2025 zu berücksichtigen und mit hinreichenden Mitteln auszustatten. Die Entscheidung über die Fortführung des wichtigsten Investitionsförderprogramms für Kinos in Deutschland wird auch über die Zukunft der flächendeckenden Kinovielfalt in Städten und auf dem Land und damit den Erfolg der Filmreform entscheiden.

Im Zuge des Auseinanderbrechens der Ampel-Koalition und der Nichtverabschiedung des Bundeshaushalts 2025 liegen beide Säulen der Kinoförderung auf Eis. Die Übereinkunft im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung, den Kulturort Kino mit verlässlichen Förderprogrammen für Investitionen und kulturelle Vielfalt in Stadt und Land zu stärken, hat zu großer Erleichterung bei den Kinos geführt. Dies muss nun dringend umgesetzt werden. 
 
„Kinos sind das Fundament der Filmkultur – ohne sie fehlt dem deutschen Film sein Zuhause. Wer die heimische Filmbranche stärken will, muss auch in ihre Infrastruktur investieren. Das Zukunftsprogramm Kino hat gezeigt, wie wirkungsvoll eine gezielte Hilfe zur Selbsthilfe sein kann: Jeder investierte Euro stärkt nicht nur den Standort, sondern bringt die Menschen zurück ins Kino. Doch statt Verlässlichkeit gibt es jetzt eine Lücke im Haushaltsentwurf. Nur mit einem soliden Förderfundament von 40 Mio. Euro jährlich, können wir die Leinwände der Republik zum Leuchten bringen. Aus eigener Kraft, aber nicht im Alleingang“, betont Christine Berg, Vorstandsvorsitzende des HDF KINO.
 
„Nach Monaten des Wartens brauchen die Kinos dringend Planbarkeit und Verlässlichkeit in der Förderung. Es ist elementar, die akute Förderlücke zu schließen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kinos zu stärken und so die dringend benötigten Wachstumsimpulse freizusetzen,“ unterstreicht Christian Bräuer, Vorsitzender der AG Kino – Gilde. „Denn verlieren wir den Kulturort Kino, verlieren wir nicht nur das Rückgrat der deutschen Filmwirtschaft, wir verlieren auch einen der wenigen verbliebenen kollektiven Räume in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Vereinsamung.“
 
Wie auch in anderen Bereichen geht es darum, die dringend erforderlichen Wachstumspotenziale freizusetzen. Das Zukunftsprogramm Kino ist hierfür der Schlüssel. Denn auch bei den Kinos sind Investitionen entscheidend für ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit. Die beiden Kinoverbände appellieren daher mit Nachdruck an die Bundestagsabgeordneten: Mit der Fortführung des Zukunftsprogramm Kino geht es um nicht weniger als den Erhalt und die Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur in Deutschland. Deshalb sollte das Programm ab 2026 verstetigt und mit einer substanziellen jährlichen Förderung ausgestattet werden. Die Bundesländer, die das Programm bislang kofinanzierten, stehen weiter bereit, das bewährte Erfolgsprogramm mitzutragen – diese Chance muss der Bund ergreifen.
 
Zum Zukunftsprogramm Kino
Seit 2020 hat sich das Zukunftsprogramm Kino als unverzichtbares Erfolgsmodell erwiesen, das maßgeblich zum Erhalt und zur Erholung der Kinolandschaft in und nach der Pandemie beigetragen hat. Die Kinos stehen weiter vor immensen Investitionen in Erhalt der Lichtspielhäuser sowie die digitale, technologische und ökologische Modernisierung. 
Deutlich wird der Investitionsdruck auch daran, dass die für 2024 bereitgestellten Mittel binnen weniger Sekunden ausgeschöpft werden. Auch die Mittel der Filmförderungsanstalt (FFA) sind regelmäßig deutlich überzeichnet. Zugleich beziffert eine FFA-Studie den jährlichen Investitionsbedarf der Kinos auf über 100 Millionen Euro.
 
Über die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V.
Die AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. ist der Verband der Programmkinos und Filmkunsttheater in Deutschland. Der Verband vertritt die Interessen von rund 370 Kinos mit über 800 Leinwänden in Städten ebenso wie im ländlichen Raum. Die Mitglieder der AG Kino setzen sich für die kulturelle Vielfalt im Kino und die Förderung des europäischen und deutschen Kinofilms ein. www.agkino.de
 
Über den HDF KINO e.V.
Der HDF KINO e.V. ist die zentrale Interessensgemeinschaft der Kinobetreibenden in Deutschland und vertritt deren Belange gegenüber Politik und Wirtschaft. Mit ca. 600 Mitgliedsunternehmen, die etwa 85 Prozent der deutschen Leinwände bespielen, repräsentieren wir ein breites Spektrum an Betriebstypen – von kleinen Lichtspielhäusern auf dem Land über Filmkunsttheater und mittelständische Kinos bis hin zu Multiplexen. Unser Ziel ist es, die Vielfalt und Qualität der deutschen Kinolandschaft zu stärken und Filmen eine optimale Auswertung auf der großen Leinwand zu ermöglichen.
Weitere Informationen über den HDF KINO e.V. finden Sie auch bei FacebookInstagramX und Linkedin
 

Kinoverbände entwickeln Ökologische Mindeststandards

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Entwicklung von Ökologischen Mindeststandards im Kino (ÖMiK). Unter Federführung der AG Kino – Gilde werden die drei Kinoverbände AG Kino – Gilde, Bundesverband kommunale Filmarbeit (BkF) und HDF KINO gemeinsam mit den Kinobetreibenden an der Gestaltung solcher Standards arbeiten. Ziel ist ein verbindlicher Mindeststandard, der die Kinos bei der Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit im Betriebsalltag unterstützt.

Es ist etwas in Bewegung geraten. Die Energie ist teurer geworden, Kunden und Kundinnen beäugen die Verpackungen von Concessions kritisch, neue Gesetze verlangen Mehrwegangebote, und Kinoförderungen haben begonnen, Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu fördern. Die Kinobranche ist mitten in einem Prozess der Transformation. Ökologische Mindeststandards bieten Kinos Anleitung und angepasste Werkzeuge, um aktiver Teil dieses notwendigen Prozesses werden zu können.

Ein Jahr lang gibt sich die Branche Zeit, die Standards gemeinsam zu entwickeln und sich über sie zu verständigen. Denn Kinobetreibende wissen am besten, was in ihrem Betrieb geht und was nicht. Deshalb müssen ökologische Mindeststandards von möglichst vielen Betreiber*innen mit erarbeitet werden. Bereits bei den AG Kino – Screenings zur Berlinale sowie beim HDF-Kinokongress in Baden-Baden haben sich insgesamt einhundert Vertreter*innen von Kinos zu Einführungsveranstaltungen zusammengefunden. Dort wurden erste Arbeitsfelder ausgewählt. Zu den an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung angelehnten Themen „Sauberes Wasser“, „Saubere Energie“, „Nachhaltiger Konsum“ und „Abfallverringerung“ wurden Vorschläge gesammelt und Umsetzungsstrategien diskutiert. In einem nächsten Schritt sollen Arbeitsgruppen aus Kinobetreibenden für die einzelnen Arbeitsfelder gebildet werden, die in den nächsten Monaten, zusammen mit professioneller Experten-Unterstützung, Standards für ihren Themenbereich entwickeln. Bei der Filmkunstmesse Leipzig 2024 sowie dem Bundeskongress der Kommunalen Kinos 2024 sollen weitere Projektworkshops stattfinden. Die Präsentation der ökologischen Mindeststandards ist auf dem Kinokongress 2025 in Baden-Baden geplant.

Das Team des ÖMiKs besteht aus dem Projektkoordinator Daniel Wuschansky (AG Kino – Gilde), der von Sophie Sorber (HDF KINO) und Johannes Litschel (BkF) unterstützt wird.

Kinobetreibende, die Interesse an einer Mitarbeit am Projekt haben, können sich bei Daniel Wuschansky melden: wuschansky@agkino.de


Kontakt:
Daniel Wuschansky
030 43 97 101 42