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Landesregierung NRW und Film- und Medienstiftung NRW luden zum 23. NRW-Empfang 

Zum traditionellen NRW-Empfang anlässlich der Berlinale luden die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Film- und Medienstiftung NRW am ersten Festival-Sonntag in die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in Berlin ein. Mehr als 1.000 Gäste aus Film, Medien, Politik und Kultur kamen zusammen. Im Mittelpunkt standen viel Prominenz und internationale Filmschaffende, sowie Filmteams von NRW-geförderten Produktionen, die ihre Weltpremieren bei der Berlinale feiern, momentan erfolgreich im Kino laufen oder in Kürze Drehbeginn haben. 

Der NRW-Empfang fand in diesem Jahr zum 23. Mal statt und hat sich als einer der wichtigsten Branchentreffpunkte im Rahmen des Festivals etabliert. Er bringt Filmschaffende, Produzentinnen und Produzenten, Sender, Politik und New Media zusammen und unterstreicht die Bedeutung Nordrhein-Westfalens als starken, vernetzten Film- und Medienstandort. Die Film- und Medien-stiftung feiert zugleich in diesem Monat ihr 35-jähriges Jubiläum.    

Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen: „Nordrhein-Westfalen ist ein Land der kulturellen Vielfalt und fesselnder Geschichten – dies wird jedes Jahr auf der Berlinale deutlich. Egal ob Comedy, Serie oder Krimi: Nirgendwo in Deutschland wird so viel für Film und Fernsehen produziert wie in Nordrhein-Westfalen. Dabei schaffen Filme Räume für Meinungsfreiheit, Widerspruch und demokratischen Diskurs. Gerade in Zeiten, in denen Extremismus und Menschenfeindlichkeit unsere offene Gesellschaft bedrohen, ist dies unverzichtbar. Kunst und Kultur stärken den Zusammenhalt und verteidigen die Werte unserer Demokratie. Die Film- und Medienstiftung NRW ist seit 35 Jahren unser zentraler Akteur für eine kreative und vielfältige Medienbranche. Sie stärkt die internationale Zusammenarbeit und den interkulturellen Austausch.“

Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Film- und Medienstiftung NRW: „Vielfalt, Qualität, Offenheit und Mut – diese Eigenschaften prägen das nordrhein-westfälische Filmschaffen, das auch in diesem Jahr auf der Berlinale zu erleben ist. Mit elf Produktionen im Festival, davon zwei im Wettbewerb, präsentiert sich NRW der Weltöffentlichkeit auf internationalem Niveau. Der NRW-Empfang mit dem Land Nordrhein-Westfalen ist ein Höhepunkt der Berlinale-Tage und eines der wichtigsten und größten Branchentreffen des Festivals. Wir freuen uns über diese Tradition, auf Begegnungen, inspirierende Gespräche und nicht zuletzt auf gemeinsames Feiern. Wir richten unsere Scheinwerfer immer auf unsere Filmschaffenden und dieses Jahr auch auf 35 Jahre Filmstiftung in NRW.“ 

Erste Fotos des NRW-Empfangs sind unter folgendem Link abrufbar und werden heute im Laufe des Tages ergänzt: https://www.picdrop.com/filmundmedienstiftungnrw/nrwempfang2026

Elf geförderte Produktionen aus NRW im Berlinale-Programm

Neun Filme und zwei Serien-Produktionen aus Nordrhein-Westfalen werden 2026 auf der Berlinale gezeigt. Der Cast der Filmteams präsentierte sich auf dem Roten Teppich in der Landesvertretung, u.a. das Team des Wettbewerbsbeitrags „Rose“ mit Caro BraunGodehard Giese und Regisseur Markus Schleinzer (row film) oder „Die Blutgräfin“ (Heimatfilm), der heute Abend beim Festival Premiere feiert. Regisseurin Ulrike Ottinger wurde von Thomas Schubert und Bettina Brokemper begleitet. Auch Mitwirkende aktuell geförderter Filmprojekte nahmen am Empfang teil und wurden von Ministerpräsident Hendrik Wüst und Filmstiftungsgeschäftsführer Walid Nakschbandi begrüßt wie Elyas M’BarekVeronica FerresMoritz FührmannChristian BerkelLaura TonkeFahri Yardim u.v.a. Auch die jüngst beim Europäischen Filmpreis ausgezeichneten Produzentinn:en Jonas Dornbach und Janine Jackowski („Ach diese Lücke…“), Alice Brauner („Block 10“), Sandra Maischberger („Roland“, „Riefenstahl“) oder Regisseurin Caroline Link („Die Jahre mit Dir“) nahmen am Empfang teil.

Die Filme und Serien im Überblick:

 Wettbewerb
„Rose“
„Rosebush Pruning“   

 Berlinale Special Gala Premiere
„Die Blutgräfin“  

 Panorama
„Two Mountains Weighing Down My Chest“ 
„Staatsschutz“
„The Education of Jane Cumming“
„Narciso“ 

 Retrospektive
„Lola rennt“ 

 Eröffnungsfilm Wettbewerb / Baumi Stipendium
„No Good Men“ 

 Berlinale Series Market and Conference / Berlinale Series Market Selects
„All Heroes Are Bastards“ 

Up Next: Germany
„Westend Girl“ 

Weitere Informationen unter: 
Film- und Medienstiftung NRW: presse@filmstiftung.de / Instagram und LinkedIn
Land Nordrhein-Westfalenwww.land.nrw.dembeim.nrw/nrw-berlin, Instagram und X, pressestelle@lv-bund.nrw.de 

NRW bei den 52. International Emmys 2024 – Auszeichnung für „Liebes Kind“

Gestern Abend wurden in New York City die weltbesten TV-Programme mit den internationalen Emmys ausgezeichnet. Mit dabei eine Delegation von Film- und Fernsehschaffenden aus Nordrhein-Westfalen. V.l.n.r.: Oliver Schablitzki (RTL Deutschland), Björn Böhning (Produktionsallianz), Schauspieler Tyron Ricketts, Sabine de Mardt (Gaumont), Michael Souvignier (Zeitsprung), Leopold Hoesch (Broadview TV), Schauspieler Damian Hardung, Inga Leschek (RTL Deutschland), Dr. Mark Speich (Land NRW), Schauspielerin Florence Kasumba, Walid Nakschbandi (Film- und Medienstiftung NRW), Schauspieler Moritz Führmann, Lutz Heineking, jr. (eitelsonnenschein, nominiert für „Gong!“), Nina Klink (Seapoint) und Sam Davis (Rowboat).

Die deutsche Netflix-Erfolgs-Serie „Liebes Kind“ gewann in der Kategorie „TV Movie / Mini-Series“. Die Auszeichnung nahmen u.a. die Kölner Regisseurin und Drehbuchautorin Isabel Kleefeld,  Regisseur und Autor Julian Pörksen, die Produzenten Tom Spieß und Friederich Oetker (Constantin Film) entgegen. „Gong! Mein spektRakuläres Leben“, produziert von der Kölner eitelsonnenschein für KiKA – Der Kinderkanal von ARD und ZDF war in der Kategorie „Kids: Live-Action“ nominiert.

Veranstaltet wurde die NRW-Präsentation von dem Land Nordrhein-Westfalen, der Film- und Medienstiftung NRW und der Landesanstalt für Medien NRW. Der führende deutsche TV-Standort NRW ist seit über 15 Jahren Partner der International Academy of Television Arts & Sciences.

Fotocredit: Tobias Prasse / Film- und Medienstiftung NRW

20. NRW-Empfang in Berlin

Am ersten Berlinale-Sonntag, 19. Februar 2023, wurde die nordrhein-westfälische Landesvertretung in Berlin wieder zum Treffpunkt der Filmschaffenden während der Berlinale. Auf Einladung von Ministerpräsident Hendrik Wüst und Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller waren rund
1.000 Gäste vor Ort. Im Mittelpunkt des Abends standen die Teams der 15 filmstiftungsgeförderten Filme, die bei der 73. Berlinale gezeigt werden.
 
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nach langem Warten ist die Berlinale als bedeutendstes Filmfestival in Deutschland wieder zurück – und Nordrhein-Westfalen ist besonders stark vertreten: In vielen filmstiftungsgeförderten Produktionen quer durch alle Genres zeigt das Filmland Nordrhein-Westfalen eindrucksvoll, was es kann. Mein Dank gilt den zahlreichen engagierten Filmschaffenden, die ihre Werke auf der Berlinale präsentieren und dem Filmfestival damit Leben einhauchen. Ich freue mich, dass wir viele von ihnen gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW beim 20. NRW-Empfang in der Landesvertretung begrüßen können.“
 
Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen: „Das Film- und Medienland Nordrhein-Westfalen präsentiert sich auch in diesem Jahr hervorragend bei Deutschlands größtem Filmfestival. Insgesamt 15 Filme, die in Nordrhein-Westfalen gedreht oder mit Unterstützung aus unserem Land realisiert wurden, laufen auf der Berlinale – drei davon sind sogar im Wettbewerb um den Goldenen Bären. Das ist eine außergewöhnliche Anerkennung für die gute Arbeit hier in Nordrhein-Westfalen und kann sich sehen lassen! Seit vielen Jahren unterstützt die Landesregierung und die Film- und Medienstiftung Filmemacherrinnen und -macher mit einem kontinuierlichen Anstieg der Fördermittel für Filme und Serien.“
 
Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW: „Endlich wieder eine richtige Berlinale! Mit drei filmstiftungsgeförderten Produktionen im Wettbewerb und zwölf weiteren in den übrigen Festival­reihen präsentiert sich NRW mit Filmen von großer Bandbreite, Vielfalt und Relevanz. Dabei freut mich ganz besonders, dass über die Hälfte von Produzentinnen und Regisseurinnen stammen. Wir gratulieren und danken allen Kreativen für ihre Filme, die größtenteils unter erschwerten Bedingungen entstanden sind. Wir freuen uns auf das persönliche Wiedersehen mit allen, spannende Screenings und Filmvorführungen in vollen Sälen. Wir wünschen eine erfolgreiche Berlinale und einen schönen Abend im Zeichen des Filmschaffens!“

Die Film- und Medienstiftung NRW ist mit insgesamt 15 Filmen in nahezu allen Reihen der 73. Berlinale vertreten. Drei der Filme laufen im Wettbewerb: Margarethe von Trottas neuer Spielfilm „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ mit Vicky Krieps und Ronald Zehrfeld, der Thriller „Bis ans Ende der Nacht“ von Christoph Hochhäusler sowie die tragische Liebesgeschichte „Irgendwann werden wir uns alles erzählen“ von Emily Atef. Die schwarze Komödie „Seneca“ von Robert Schwentke mit John Malkovich und Lilith Stangenberg läuft als Berlinale Special Gala, ebenso wie das Kolonialdrama „Der vermessene Mensch“ von Lars Kraume mit Girley Charlene Jazama und Leonard Scheicher, der den Völkermord an Nama und Herero in Deutsch Südwestafrika, dem im heutigen Namibia, thematisiert. Der Dokumentarfilm „Das Echo“ der lateinamerikanischen Regisseurin Tatiana Huezo ist in die Wettbewerbsreihe Encounters eingeladen.

Der Animationsfilm „La Sirène“ („Die Sirene“) von Sepideh Farsi eröffnete am Donnerstag die Sektion Panorama. In derselben Reihe feierte Frauke Finsterwalders „Sisi & Ich“ mit Sandra Hüller und Susanne Wolff gestern Abend Weltpremiere. Der Thriller „Inside“ von Vasilis Katsoupis mit Schauspielstar Willem Dafoe ist heute ebenfalls im Panorama zu sehen. Die Reihe Perspektive Deutsches Kino wurde am Freitag mit dem Dokumentarfilm „Sieben Winter in Teheran“ von Steffi Niederzoll eröffnet, in derselben Reihe wurde Samstag „Vergiss Meyn Nicht“ von Fabiana FragaleKilian Kuhlendahl und Jens Mühlhoff gezeigt. Die internationale Koproduktion „Mammalia“ von Sebastian Mihăilescu lief ebenfalls Samstag im Forum. Die Romanverfilmung „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Sonja Heiss mit Laura Tonke und Devid Striesow eröffnete am Freitag die Reihe Generation 14plus. Beim „Perspektive Match“ werden „Teheran Tabu“ von Ali Soozandeh und Tom Tykwers Bestseller-Verfilmung „Ein Hologramm für den König“ mit Tom Hanks gezeigt.
 
Neben den Teams der Berlinale-Filme besuchten auch Filmteams bereits abgedrehter beziehungsweise im Dreh befindlicher filmstiftungsgeförderten Produktionen den Empfang, darunter das Team des Millionen-Besuchererfolgs „Rheingold“ mit Regisseur Fatih Akin und Hauptdarsteller Emilio Sakraya. Oliver Masucci stand sowohl für die Politserie „Herrhausen – Herr des Geldes“ als auch für Oskar Roehlers Romanverfilmung „8 ¼“ mit dem Regisseur und Schauspielerin Anne Ratte Polle auf dem Roten Teppich; ebenso das Team von „Schock“ unter Regie von Denis Moschitto und Daniel Rakete Siegel mit Fahri Yardim. Außerdem kamen die Filmteams zweier Filme, die im März im Kino starten: das Team von Til Schweigers Fortsetzung der Kultkomödie „Manta Manta – Zwoter Teil“ (Kinostart am 30. März) und das Team von „Der Pfau“ (Kinostart am 16. März) mit Regisseur Lutz Heineking und Hauptcast Lavinia Wilson, Svenja Jung, Tom Schilling und Jürgen Vogel.
 
Auch die European Shooting Stars waren wieder auf dem NRW-Empfang zu Gast. Deutscher Shooting Star 2023 ist Leonie Benesch („Babylon Berlin“, „Brecht“). Ausgewählt werden die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler jedes Jahr von der Netzwerk-Organisation European Film Promotion mit dem Ziel, die jungen Talente international bekannt zu machen.
 
Bereits zum neunten Mal ist die Film- und Medienstiftung NRW Hauptpartner des Berlinale Series Market, der vom 20. bis 22. Februar am Potsdamer Platz stattfindet. Das hochkarätige Konferenzprogramm analysiert die aktuelle Marktsituation und diskutiert Trends und Tendenzen in der Serienwelt, begleitet von Screenings und Showcases und Industry Tables. Im Showcase „Up Next: Germany“ werden u.a. die filmstiftungsgeförderte historische Serie „Davos“ von Jan-Eric Mack und Anca Miruna Lăzărescu (Berlinale Co-Pro Series 2019, Letterbox Filmproduktion) und der vierteilige Politthriller über Alfred Herrhausen „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ von Pia Strietmann (Sperl Film und Fernsehproduktion) präsentiert, die sich beide noch im Dreh befinden.

Am Abend wurde gemeinsam mit „Aktion Deutschland Hilft“ und „Bündnis Entwicklung hilft“ zu Spenden aufgerufen, um die Menschen in den betroffenen Erdbeben-Regionen in der Türkei und in Syrien zu unterstützen.

Fotomaterial ist abrufbar unter: https://www.filmstiftung.de/events/nrwberlinale-2023/nrw-empfang-2023/ Fotocredit: Kurt Krieger / Film- und Medienstiftung NRW und unter https://www.land.nrw/

Filmkongress NRW Online, Folge 3: Social Media für Film und Kino 

Unter der Überschrift „Corona. Wo stehen wir?“ hat die Film- und Medienstiftung Vertreter*innen aus Politik und Verbänden, Produktion, Verleih und Kinobranche zum 10. Filmkongress NRW online geladen, um zum Ausklang des Corona-Jahres die aktuelle Situation der Branche zu reflektieren. Die Aufzeichnungen wurden ab dem 8. Dezember als Stream und Download zur Verfügung gestellt. Mit dem abschließenden dritten Teil sind nun alle Interviews, Gespräche und Workshops auf www.filmkongress.com abrufbar. Weiterlesen