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24. Deutscher Hörfilmpreis am 24. März 2026: Nominierungen stehen fest!

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für den 24. Deutschen Hörfilmpreis 2026 bekannt gegeben. Bei der feierlichen Gala am 24. März 2026 im Berliner Kulturdenkmal und Traditionskino Colosseum Filmtheater werden herausragende Hörfilm-Produktionen mit der ADele in sechs Kategorien ausgezeichnet: Spielfilm KinoSpielfilm TV/Mediatheken/Streaming,Serie, DokumentationKinder-/Jugendfilm und Filmerbe.
Die folgenden 20 Produktionen gehen mit ihren hochwertigen Bildbeschreibungen ins Rennen um die begehrte Auszeichnung.

Kategorie Spielfilm Kino:
Like A Complete Unknown (USA 2024, Regie: James Mangold)
eingereicht von FFS Film- und Fernseh-Synchron

September 5 (Deutschland 2024, Regie: Tim Fehlbaum)
eingereicht von Nicolai Produktion im Auftrag der Constantin Film

Sorda – Der Klang der Welt (Spanien 2025, Regie: Eva Libertad)
eingereicht von 48hearts productions / speaker-search

Kategorie Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming:
Brick (Deutschland 2025, Regie: Philip Koch)
eingereicht von Netflix und VSI

Konklave (USA/Großbritannien 2024, Regie: Edward Berger)
eingereicht von Deutsche Hörfilm gGmbH

Nostalgia (Frankreich/Italien 2022, Regie: Mario Martone)
eingereicht von ARTE

Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa (Deutschland 2024, Regie: Lars Kraume)
eingereicht vom NDR – Norddeutscher RundfunkNominierungen 

Kategorie Serie:
Achtsam Morden (Deutschland 2024, Regie: Martina Plura und Max Zähle)
eingereicht von Netflix und VSI

Hundertdreizehn (Deutschland/Österreich 2025, Regie: Rick Ostermann)
eingereicht von Windlight Pictures

Oktoberfest 1905 (Staffel 2) (Deutschland 2025, Regie: Stephan Lacant)
eingereicht vom BR – Bayerischer RundfunkNominierungen 

Kategorie Dokumentation:
Girls Don’t Cry (Deutschland 2025, Regie: Sigrid Klausmann, Lina Lužytė)
eingereicht von Farbfilm Verleih & Schneegans Productions

Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen (Frankreich 2021-2024, Regie: Heike Grebe, Michael Riegler)
eingereicht vom NDR – Norddeutscher Rundfunk

Stille ist ein schönes Geräusch (Deutschland 2024, Regie: Nathalie Lamb)
eingereicht vom SWR – Südwestrundfunk

Warten auf den Wolf (Belgien/Frankreich 2023, Regie: Tanguy Dumortier, Olivier Larrey)
eingereicht vom MDR – Mitteldeutscher RundfunkNominierungen 

Kategorie Kinder- und Jugendfilm:
Ein Sommer in Sommerby (Deutschland 2025, Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt)
eingereicht vom SWR – Südwestrundfunk

Elio (USA 2025, Regie: Madeline Sharafian, Domee Shi, Adrian Molina)
eingereicht von The Walt Disney Company   

Pumuckl und das große Missverständnis (Deutschland 2025, Regie: Marcus O. Rosenmüller)
eingereicht von Nicolai Produktion im Auftrag der Constantin Film

Tommi Tatze (Tabby McTat) (Großbritannien 2023, Regie: Jac Hamman & Sarah Scrimgeour)
eingereicht von Studio Hamburg Synchron und ZDF

Kategorie Filmerbe:
Die Verliebten (BRD 1987, Regie: Jeanine Meerapfel)
eingereicht von Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

Solo Sunny (DDR 1979, Regie: Konrad Wolf) eingereicht von der DEFA-Stiftung

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

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Das Colosseum im Prenzlauer Berg wird zum Kulturbetrieb mit Kino und Veranstaltungen

Der Prenzlauer Berg gewinnt einen neuen Kulturraum mit über 10.000 qm Fläche zurück: Das traditionsreiche Colosseum Kino in der Schönhauser Allee Ecke Gleimstraße öffnet seine Türen als für alle zugänglicher Kulturkomplex mit einem neuen, innovativen Betreiberkonzept für die Flächen und 10 Säle des ehemaligen Multiplexkinos. Am Samstag, 9. September, und Sonntag, 10. September, sind alle Berliner:innen in die wiedereröffneten Kinos im Colosseum eingeladen: An diesem Wochenende wird im Colosseum das in zahlreichen Kinos in ganz Deutschland stattfindende KINOFEST des HDF KINO gefeiert. Jeder Filmbesuch kostet nur 5 Euro, das KINOFEST beginnt am Samstag um 13 Uhr.
 
Im Rahmen des KINOFEST wird im historischen Kinosaal 1 am Samstagabend „In einem Land, das es nicht mehr gibt“ von Regisseurin Aelrun Goette als Hauptfilm gezeigt. Erwartet werden zahlreiche prominente Gäste aus Kultur, Medien und Politik. Tickets für das KINOFEST sind ab dem 7. September im Vorverkauf erhältlich.

Der unter Denkmalschutz stehende historische Kinosaal 1 sowie die Säle 2 und 3 werden von Hans-Joachim Flebbe, der in Berlin den Zoo Palast und die ASTOR Film Lounge betreibt, wieder in Betrieb genommen. Flebbe, der Ende 1997 das Multiplex Kino Colosseum zusammen mit Artur Brauner gebaut und mit seiner Firma CinemaxX betrieben hatte, kehrt damit nach 25 Jahren wieder in den Prenzlauer Berg zurück – fast 100 Jahre nach der Eröffnung des historischen Kinosaals im Jahr 1924.
 
In den weiteren Kinos und auf den Eventflächen der ehemaligen Wagenhalle übernimmt die Colosseum Event Berlin GmbH der Kultur- und Eventschaffenden mit Ost-Berliner Wurzeln, David Kunze, David Boldt und Leon Roewer die Regie. David Kunze gehört zum Erfolgsteam rund um den Designmarkt ‚Weihnachtsrodeo‘ und war viele Jahr in der Musikbranche tätig. David Boldt hat die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Veranstaltungs- und Gastronomiekonzepten, etwa für das Funkhaus, den Zenner Biergarten oder den Postbahnhof, mitverantwortet. Leon Roewer ist erfolgreich im Ausstellungsgeschäft und betreibt Eventflächen und Gastronomien in Berlin, u.a. die P61 Gallery. Nun bringen sie ihre unterschiedlichen kulturellen Aktivitäten und Kompetenzen im Colosseum zusammen.
 
Kevin Elias, Betreiber des Berliner Restaurant Schneeweiß, übernimmt die Gastronomie für das Kino und wird im Colosseum das Lola Café & Weinbar eröffnen.
 
Die Nutzung der gesamten Flächen ist als Pop-Up Betrieb auf zunächst zwei Jahre angelegt. Die Vermietung erfolgt durch die Berliner Starlounge GmbH.
 
„Ich freue mich, hochkarätige und erfahrene Partner für die Nutzung dieses traditionsreichen Kulturraums an meiner Seite zu haben. Gemeinsam zeigen wir neue Wege auf, wie Kinosäle vielfältig genutzt und Kulturstandorte erhalten werden können. Für den Kinobetrieb hätte ich mir niemand besseren vorstellen können als Hans-Joachim Flebbe, der viel Erfahrung, Visionen und eine große Liebe fürs Kino einbringt. David Kunze, David Boldt und Leon Roewer überzeugen mit einem spannenden Mischkonzept für die Räumlichkeiten, getragen von langjähriger Event-, Galerie- und Kulturerfahrung sowie sprudelnder Kreativität. Ihre geplanten Aktivitäten ergänzen sich ideal mit dem Kinoprogramm“, so Lillemor Mallau, Geschäftsführerin Starlounge GmbH.

„Für mich hat das Colosseum Kino immer einen besonderen Stellenwert gehabt. Die Ereignisse der vergangenen Jahre habe ich aufmerksam verfolgt, denn ich kenne jeden Backstein in diesem Haus. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem jungen kreativen Team ein innovatives Pop-Up Konzept auf die Beine stellen werden. Mich hat insbesondere der Gedanke gereizt, einen experimentellen Raum zu öffnen für die Umnutzung von ausrangierten Multiplexsälen: Einen Marktplatz der Kultur. Ich interessiere mich besonders für digitale, immersive und visuelle Kulturformate und bin gespannt, wie sich dieser Austausch weiter entwickeln wird. Wir tragen unseren Teil zur Auferstehung des Colosseums bei und haben auch nicht unerheblich investiert. Ich wünsche mir, dass nicht nur die Prenzlauer Berger kommen, sondern viele Berliner, um diesen neuen Kulturraum zu erleben und um das wunderschöne Kino zu besuchen. Denn ein Kino braucht seine Besucher, so wie ein Schauspieler sein Publikum und den Applaus,“ Hans-Joachim Flebbe, Filmtheater Colosseum GmbH.
 
„Mit der Neubelebung dieses historischen Kulturortes, der seit nahezu einem Jahrhundert das kulturelle Erbe Pankows prägt und die letzten drei Jahre im Dornröschenschlaf verbracht hat, gehen wir gemeinsam mit Starlounge und Hans-Joachim Flebbe einen bedeutsamen Schritt hin zu attraktiven Mischnutzungskonzepten für Kinoräume. Dabei reicht unser Blick über Konzerte, Lesungen und Workshops hinaus, denn wir planen auch Ausstellungen, etwa zu digitaler Kunst, diverse Messen und vielem mehr. Diese Initiativen formen einen urbanen, inklusiven Kulturort, der nicht nur als Leuchtturm für die Kultur Berlins fungiert, sondern als ein Raum mit enormem Potenzial für kulturellen Austausch und Inspiration für die gesamte Kreativszene,“ David Boldt, Colosseum Event Berlin GmbH.
 
Zum Kinobetrieb:
Das Kinoprogramm ist ausgerichtet auf gehobenen Mainstream, Special Interest und Sondervorführungen wie Anime, Musikfilme, Film Festivals und Independent Produktionen. Das Angebot wird episodisch ergänzt um Thementage und -wochen in Abstimmung mit dem Kulturprogramm auf den Eventflächen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Filmpremieren und Sonderveranstaltungen liegen. Das reguläre Programm und die Sonderformate werden auf der Webseite wöchentlich neu kommuniziert. www.colosseum.premiumkino.de
 
Zum Eventbetrieb: 
Alle öffentlichen Kulturveranstaltungen in der Wagenhalle, den weiteren Kinosälen und auf den Eventflächen umfassen Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, immersive Events und vieles mehr. Das Eventprogramm beginnt bereits vor der Eröffnung am 7. September mit einer Lesung von Bjarne Mädel „Bin nebenan. Monologe für zuhause“, gefeatured von radioeins. Der Vorverkauf läuft. Weitere Events sind der Album Release des Elektro Soloprojektes SCHWARZ von Roland Meyer de Voltaire (15. September), das Human Rights Film Festival Berlin (11.-22. Oktober), das Ukrainian Film Festival (25.-29. Oktober), People & Culture Festival (8. November), den Xmas-Markt Weihnachtsrodeo (9.-10. und 16.-17. Dezember), das Konzert Klassik meets Xmas (22. Dezember) und viele mehr. www.colosseumberlin.com/event
 
Die zentrale Webseite für Kino und Event: www.colosseum.berlin
 
Das historische Colosseum wurde 1894 als Wagenhalle mit Hof für mehr als 360 Pferde, später als Busbahnhof, genutzt. 1924 wurde dort das erste Filmtheater eröffnet. Während des Krieges und nach Kriegsende diente es als Lazarett, Wärmehalle, Kindertagesheim sowie als Übergangs-Spielstätte des Metropol-Theaters und Varieté. Von 1957 – 1989 wurde es als beliebtes Premierenkino der DDR genutzt. Von 1997 – 2020 wurde es als Multiplex-Kino-Komplex mit zehn Sälen betrieben. Mehr zur Geschichte des Colosseums.