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TRANSIT TIMES feiert Weltpremiere beim Filmfest München 

Das Filmfest München hat Ana-Felici Scutelnicus Familiendrama TRANSIT TIMES in den renommierten Wettbewerb CineCoPro eingeladen. Der Film konkurriert um den mit 100.000 Euro dotierten und von der FFF Bayern gestifteten CineCoPro Award.

Zum Inhalt: Moldawien, 1997. Sechs Jahre nach dem Zusammenbruch der UdSSR ist die anfängliche Euphorie verflogen und hat ein Land zurückgelassen, das in einer tiefen und anhaltenden Krise versinkt. Inmitten dieser harten Realität kämpft eine Familie ums Überleben. Zina, eine Bühnenbildnerin an einem einst lebendigen Kindertheater, hat seit Monaten keinen Lohn erhalten, versucht jedoch weiterhin, ihre Familie zusammenzuhalten und Essen auf den Tisch zu bringen. Ihr Ehemann Victor, ein von der Geschichte zurückgelassener Künstler, versinkt in Melancholie und ist unfähig, sich an die neue Wirklichkeit anzupassen. Ihre Tochter Eva, eine begabte Klavierschülerin, lässt die Kindheit hinter sich, während sie ihren Platz in einer Welt sucht, die um sie herum zu zerfallen scheint. Während Freunde und Nachbarn das sinkende Schiff still und leise verlassen, um im Ausland ein besseres Leben zu suchen, treibt die Verzweiflung Zina dazu, das Familienhaus zu vermieten. Diese Entscheidung zerreißt die Familie und reißt sie in eine gefährliche Reise hinein, gefangen zwischen Überleben, flüchtiger Hoffnung und dem zerbrechlichen Traum von einem Leben, das vielleicht niemals das ihre sein wird.

Die Idee zu TRANSIT TIMES wurde 2020 auf dem Berlinale Co-Production Market präsentiert und mit dem ‚Kompagnon Award‘ ausgezeichnet. Die konkreten Drehvorbereitungen, den Film mit einer ukrainischen Koproduzentin und ukrainischer Filmförderung in und um Odessa zu realisieren, wurden 2022 durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine unterbrochen. Der Film wurde daraufhin 2024 vollständig in Moldawien gedreht.

Regie führt Ana-Felici Scutelnicu, deren Abschlussfilm von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin ANISHOARA 2016 in der Sektion Neues Deutsches Kino des Filmfest München und beim San Sebastián International Film Festival für Furore sorgte.

In den Hauptrollen spielen Marina Palii (UN LOC SIGUR, 2025, Regie: Cecilia Stefanescu, DON’T LET ME DIE, 2025, Regie: Andrei Epure, MALMKROG, 2020, Regie: Christi Puiu) und Neuentdeckung Arina Mura, die in TRANSIT TIMES erstmalig vor der Kamera zu sehen ist. 

TRANSIT TIMES (Deutschland, Rumänien und Moldawien) ist eine Produktion von Weydemann Bros. in Co-Produktion mit Mobra Films, der Produktionsfirma des renommierten Regisseurs Cristian Mungiu, und dem Youbesc Creative Institut. Der Film entstand mit Unterstützung vom BKM, Medienboard Berlin-Brandenburg, Eurimages, CNC Romania, CNC Moldova, Creative Europe MEDIA und DeGambs Associates.

Am 2. Juli bringt die Filmreederei, der Verleiharm der Weydemann Bros., TRANSIT TIMES in die Kinos.