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Seriesly Berlin mit einer starken 2. Staffel

Die zweite Ausgabe von Seriesly Berlin ging gestern Abend mit der Deutschlandpremiere der belgischen Serie „Oh, Otto!“ erfolgreich zu Ende. Das Festival begann bereits am Montag mit sehr gut besuchten Screenings der Seriesly Berlin Premieres (15.-18. September), bei denen acht internationale Serien vor ihrer deutschen Ausstrahlung im Fernsehen oder bei Streaming-Plattformen gezeigt wurden, gefolgt von der zweitägigen Seriesly Berlin Conference (17.-18. September) in der Fotografiska Berlin. Mit mehr als 400 akkreditierten Branchenvertreter:innen – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr – begrüßte die Konferenz internationale Expert:innen, Referent:innen und Kreative zum Austausch über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft des seriellen Storytellings. Insgesamt 16 internationale Projekte – acht im Rahmen des Seriesly Berlin Co-Pro Pitch und acht im Rahmen des Seriesly Berlin Writers’ Pitch – konkurrierten darüber hinaus um verschiedene Preise.


„Seriesly Berlin 2025 hat das große Interesse an mutigen, nuancierten und zukunftsweisenden Serienformaten deutlich gemacht – und dabei die zentrale Frage „Are we content with content?“ in den Mittelpunkt gestellt. Das engagierte Publikum in Kinos und Konferenzräumen, inspirierende Diskussionen und die internationale Atmosphäre haben diese vier Tage zu etwas ganz Besonderem gemacht. Gleichzeitig wurde durch das Festival deutlich, dass die Zukunft des Storytelling in Kollaboration, Innovation, Vielfalt und im Dialog liegt“, sagt Festivalleiter Dennis Ruh. „Ich möchte unseren Partner:innen herzlich für ihre Unterstützung danken – gemeinsam haben wir ein Festival gestaltet, das die Kreativität von heute feiert und aktiv definiert, wohin sich das serielle Storytelling entwickelt.“


Helge Jürgens, Geschäftsführer New-Media-Förderung Medienboard Berlin-Brandenburg: „Wir freuen uns, die zweite Ausgabe von Seriesly Berlin zu unterstützen und die nationale und internationale Serien-Creator-Szene in der deutschen Hauptstadt zusammenzubringen. Wieder hat das Festival neue Stimmen und spannende Projekte ins Rampenlicht gerückt und gezeigt, wie serielles Storytelling zukunftsweisend gedacht werden kann. Es hat einen wertvollen Raum für Begegnungen, Austausch und Inspiration geschaffen. Vielen Dank an das gesamte SERIESLY-Team für dieses großartige Programm!“


Sechs Gewinner:innen der Seriesly Berlin Pitch Sessions

Beim Seriesly Co-Pro Pitch und dem Seriesly Writers’ Pitch konkurrierten 16 internationale Projekte um mehrere Preise: Der Gewinner des Seriesly Berlin Writers‘ Pitch Award, gesponsert von UFA Fiction, ist „The People We Eat“ (Italien/Dänemark) von Ilaria Fravolini, ausgezeichnet mit 1.000 Euro. Die Jury, bestehend aus Angela Hawkins (Leonine Studios), Autor und Vorjahresgewinner Michael Griessler und Cia Edström (Göteborg Film Festival), sagt:: „Wir haben uns für ein Projekt entschieden, das das Horrorgenre durch die Linse des Absurden und Sarkastischen betrachtet! Es behandelt Familiendynamiken auf sehr unkonventionelle Weise, aber dennoch auf eine Art und Weise, die unserer Meinung nach für viele nachvollziehbar ist, auch wenn es vielleicht schwer zu verdauen ist. Wir sind hungrig nach mehr!“

All Our Fathers Are Dead“ (Deutschland) von Alexander Tanglao und Miguel Gallo erhielt eine Special Mention. Die Jury sagt: „Wir möchten ein Projekt besonders erwähnen, das sich mit der Frage beschäftigt, wer man wirklich ist und wie man seine Rolle in der Gesellschaft findet, ohne ein echtes Vorbild zu haben.“

Der Gewinner des Seriesly Berlin Co-Pro Pitch Award ist „Villa Hilda“ (Finnland, Schweden) von Roosa Toivonen und Eriikka Etholen-Paju, ausgezeichnet mit 1.000 Euro. Die Jury, bestehend aus Roy Ashton (The Gersh Agency), Hugo Rosak (Karlovy Vary Film Festival / Stairway Films) und Produzentin Marina Williams), sagt: „Der Jurypreis geht an ein Projekt, das dem Publikum ein seltenes Geschenk macht: ein Gefühl von Leichtigkeit und Hoffnung. Es lädt die Zuschauer:innen zu einer romantischen Comedy-Serie ein, in der die Last des Alltags der Heilung von Verlusten, der Wiederentdeckung von Selbstvertrauen und einem Neuanfang weicht. Wir waren beeindruckt von der Klarheit des Pitches und der Vision der Schöpfer:innen für ein Ensemble von Charakteren, die gemeinsam eine Welt gestalten, die sowohl klar definiert als auch emotional fesselnd ist. Die Tiefe jeder dieser Figuren war bedeutend. Mit seinem zeitgenössischen Thema, das mehrere Generationen umfasst und in einem Genre verwurzelt ist, das über Grenzen hinweg Anklang findet, ist das Projekt auch kommerziell vielversprechend. Für diese Ausgewogenheit zwischen Herz, Handwerk und Reichweite geht der Hauptpreis an Villa Hilda.“

Eine Special Mention erhielt „The Last Family on Earth“ (Deutschland) von Elena Lyubarskaya. Die Jury sagt: „Die Jury vergibt eine Special Mention an ein Projekt, das sich durch seinen Humor, seine Originalität und seine frische Perspektive auf Familienleben auszeichnet. Es fängt die alltäglichen Gegensätze ein – das Yin und Yang zwischen Komik und Tiefgang – durch Charaktere, die in Situationen verankert sind, die sowohl universell als auch einzigartig persönlich wirken. Als Animation wird es schwierig zu realisieren und komplex zu koproduzieren sein, doch die Klarheit der Vision und die Energie des Pitches haben uns überzeugt, das Projekt „The Last Family on Earth“ mit einer Special Mention auszuzeichnen.“

Der SteinbrennerMüller Award für die besten deutschsprachigen Projekte beim Seriesly Berlin Writers‘ Pitch ging an „The State Operetta“ (Österreich) von Daniel Hoesl und Julia Niemann. Die Jury sagt: „ Wir sind der Meinung, dass das Politainment in Deutschland noch einmal eine Chance erhalten sollte. Und wenn es dann noch einen Schalko-Drive bekäme, dann wäre es unbedingt noch einen Versuch wert. Angesichts des allgemeinen Überdrusses an der heimischen Politik glauben wir, dass sich das Publikum mit Freude den Untiefen des Politikbetriebs eines anderen Landes widmen würde. Und dann auch noch Österreich, das Land von Ibiza, Benko und Sebastian Kurz. Besonders gefallen hat uns, dass sich The State Operetta mit Themen aus dem Hier und Jetzt befasst und keine Rückschau hält.“

Beim Seriesly Berlin Co-Pro Pitch ging der Preis an „The Last Family on Earth“ (Deutschland) von Elena Lyubarskaya. Die Jury sagt: „ Das Projekt ist eine apokalyptische Wunderkerze, die schon beim Pitch den Saal entfacht hat. Wenn die Macher:innen es schaffen, den Stoff gut zu animieren, ist es die beste Gelegenheit Desaster unterhaltsam, vergnüglich und auch bedeutsam zu erzählen. Wir freuen uns besonders auf den Prepper, dessen Mühen sich angesichts des Weltendes endlich auszahlen.“ Die Jury bestand aus den Produzentinnen Katja Bäuerle und Susanne Mann sowie Journalist Jan Freitag. Beide Gewinner erhalten ein Kommunikationskonzept im Wert von 2.000 Euro von der Berliner PR-Agentur SteinbrennerMüller Kommunikation.


Unter den internationalen Sprecher:innen der Konferenz waren u.a. Roy Ashton (Partner, Gersh Agency), Lada Dobrkovská (Produzent, Local TV Content CZ&SK | CANAL+), Ina Eck (COO, Co-Founder Fabiola), Can Evrenol (Regisseur, Produzent, Autor), Nayef Hammoud (Co-Creator, Non-Issue), Be Inthavong (Creative Director, Jim Thompson), Kaan (Content Creator mit 4 Mio. TikTok Follower:innen und einer Reichweite von mehr als 1 Mio. auf YouTube und 500.000 auf Instagram), Florence Kasumba (Schauspielerin, Tatort, Black Panther, House of Bellevue), Henning Kamm (Produzent REAL Film), Philipp Käßbohrer (bildundtonfabrik), Sebastian Krekeler (ZDF Studios), Pamela Kretzschmar (ITV Studios Germany), Lisa Kreimeyer (Director Series Netflix DACH), Nataly Kudiabor (Managing Director & Executive Producer, UFA Fiction), Libby Lenkinski (Gründerin, Albi Fund), Marlene Melchior (Serial Eye Alumna), Matthias Murmann (bildundtonfabrik),  Miira Paasilinna (COO, Anagram Group; Managing Director, Anagram Sweden), Rahul Patel (Principal Analyst, Ampere Analysis), Gal Rosenbluth (Co-Creator, Non-Issue), Lasse Scharpen (Produzent, Studio Zentral; Produzent von Love Sucks und von „In die Sonne schauen“ — Deutschlands Oscar-Beitrag, Gewinner des Cannes Jury Prize), Jochen Schropp (Schauspieler, Moderator und Reality TV Podcast co-host), Igor Simić (serbisch-amerikanischer Künstler und Filmemacher), Darina Su (TikTok Creator mit mehr als 700,000 Follower:innen), Yousef Sweid (Schauspieler, Regisseur), Stijn Van Kerkhoven (Creator, Regisseur) und Klaus Zimmermann (Koproduzent und Serial Storytelling Mentor).

Erste Premieren- und Panelhighlights von Seriesly Berlin

Der Countdown für die zweite Ausgabe von Seriesly Berlin, dem pulsierenden Festival und Branchenevent für die Zukunft des seriellen Storytellings, läuft. Vom 15. bis 18. September bringt Seriesly Berlin Kreative, Branchenprofis und Serienfans aus aller Welt an vier Tagen zu Paneldiskussionen, Workshops, Screenings und Networking, mit dem Branchenfokus in der Fotografiska Berlin, zusammen. Frühbucherpreise für Akkreditierungen sind bis zum 15. August verfügbar.
 
Das Festival beginnt am Montag, dem 15. September, mit den Seriesly Berlin Premieres, die ein vielfältiges und spannendes Programm internationaler Serien präsentieren, die in Deutschland vor ihrem deutschen TV- oder Streaming-Debüt Premiere feiern. Zu den ersten angekündigten Highlights gehören das von der Kritik gefeierte und mit Spannung erwartete belgische Queer-Drama „Oh, Otto!”, der kolumbianische Coming-of-Age-Thriller „Eve’s Rib” über junge Menschen, die ihre Sexualität entdecken, während sie von einem Serienmörder gejagt werden, die deutsche Serie „House of Bellevue”, die in der schillernden Ballroom-Szene Berlins spielt, die kasachische Serie „Kazakh Scary Tales” über einen Ermittler, der einen übersinnlichen Fall lösen muss, und die kanadische Dokumentarserie „Sanajiit (Inuit Makers)”, die das Publikum in die Kultur der Inuit eintauchen lässt. Diese Serien spiegeln das Ziel des Festivals, neue und ungewöhnliche Geschichten aus aller Welt zu zeigen, und sie für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
 
„Mit dem diesjährigen Programm bleiben wir unserer Mission treu, Räume für Geschichten und Themen zu schaffen, die auf anderen Bühnen bislang keinen Platz finden. Wir wollen den unterschiedlichen Stimmen eine Plattform geben und Themen hervorheben, die häufig unausgesprochen bleiben. Mit Seriesly Berlin wollen wir auch das Unerwartete zeigen, zu Gesprächen anregen und aktiv dazu beitragen, den Horizont des seriellen Erzählens zu erweitern“, sagt Festivaldirektor Dennis Ruh.

Erste Höhepunkte der Seriesly Berlin Conference (17.–18. September) 
 

Viele der diesjährigen Konferenzpanels wurden gemeinsam mit Programmpartner:innen entwickelt, deren wertvolle Expertise zum Programm beiträgt, darunter die Branchenkonferenz TV Drama Vision des Göteborg Film Festivals, die Initiative Queer Media Society, die sich gegen die Diskriminierung der LGBTQIA+-Community einsetzt, das Fantasy Filmfest sowie der Albi Fund, der erste unabhängige Filmfonds für Produktionen von oder über Israelis und Palästinenser:innen, der sich ganz der Gleichberechtigung und Demokratie verschrieben hat.

Eines der Highlights dieses Jahres ist die Podiumsdiskussion „Dressed To Impress: Fashion as a Narrative Force” mit dem in Laos geborenen, international renommierten Designer Be Inthavong, Creative Director bei Jim Thompson. Unter seiner Führung hat sich die Marke über die Verwendung von Seide hinaus auf Bekleidung, Accessoires und Wohnaccessoires ausgeweitet und würdigt damit auch das reiche kreativ-handwerkliche Erbe Thailands. Inthavongs enge Zusammenarbeit mit dem Kostüm- und Set-Department der neuesten Staffel von „The White Lotus“ – gedreht in Thailand – führte dazu, dass seine eleganten Kaftane und charakteristischen Textilien zu einem integralen Bestandteil der Bildsprache der Serie wurden. Die Podiumsdiskussion untersucht, wie Designer:innen und Modemarken TV-Serien als kreative Plattformen nutzen, wie Produktplatzierung zu kultureller Währung wird und wie Serienmacher:innen von stilvollen, storygetriebenen Kooperationen in einer Zeit profitieren können, in der Serien Trends in Mode, Innenarchitektur und Lifestyle-Kultur setzen.

Das Panel „Storytelling 2030: Who Pays, Who Plays? Power, Platform, and the Price of Creativity in a Changing World” untersucht, wie der Greenlight-Prozess heute nicht nur von großartigem Storytelling abhängt, sondern auch von strategischen Partnerschaften und der Navigation durch eine sich wandelnde Finanzierungslandschaft. An dem Panel nehmen Branchenexpertinnen wie Benjamina Mirnik-Voges (VP Original Production, The Walt Disney Company Germany) und Sabine de Mardt(Präsidentin Gaumont Germany) teil. In „Nordic-German Co-Producing“ in Zusammenarbeit mit dem Göteborg Film Festival – TV Drama Vision diskutieren Kreative und Medienschaffende aus beiden Regionen über Chancen und Herausforderungen bei nordisch-deutschen Kooperationen. Miira Paasilinna (COO Anagram Group und Geschäftsführerin Anagram Sweden) bringt umfangreiche Erfahrung in der Produktion und dem Vertrieb internationaler Produktionen mit, darunter die erste nordische Originalproduktion von Disney+ „To Cook a Bear“ und „Thin Blue Line“ Staffel 3 (SVT).

Unter dem Titel „Beyond the Usual Suspects: Reinventing Co-Productions“ befasst sich das Panel mit Beispielen für Koproduktionen zwischen atypischen Territorien, die anspruchsvolle Märkte bedienen, aber auch auf den Wunsch eines globalen Publikums nach mehr interkulturellen Erzählungen reagieren. Darüber hinaus präsentiert Klaus Zimmermann, Koproduzent und Serial Storytelling-Mentor, eine Case Study von „Drops of God“, die gefeierte dreisprachige (Englisch, Französisch, Japanisch) Koproduktion zwischen Apple, Hulu und TV France, die 2024 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet wurde. Rahul Patel (Principal Analyst, Ampere Analysis) wird mit Big-Data-Unterstützung die Marktrealität und die Chancen für Koproduktionen im Jahr 2025 aufzeigen.

In „Stories for Tomorrow: How Collaborative Palestinian and Israeli Writing Transforms Television“ zeigen palästinensische und jüdische Kreative aus dem Programm „Shared Society on the Small Screen“ des Albi Fund, wie gemeinsames Geschichtenerzählen die Darstellung und das Verständnis von Identitäten verändern kann. Durch Drama, nuancierte Erzählungen und zutiefst menschliche Geschichten untersuchen sie, wie Kunst Vorurteile hinterfragen, Empathie fördern und Veränderungen anregen kann. Der Schauspieler und Regisseur Yousef Sweid („The Goat“, „Between the River and the Sea“, „Unorthodox“, „The Spy“), die Co-Creators von „Non-Issue“ Nayef Hammoud und Gal Rosenbluth, die Programmdirektorin Keren Michaelund die Albi-Gründerin Libby Lenkinski berichten, wie ihre Partnerschaften eine Zukunft gestalten, die auf Komplexität, Neugier und Verbundenheit basiert.

What The Heck Is A Queer Show?! Queerness in Mainstream TV“ befasst sich in Zusammenarbeit mit der Queer Media Society mit den anhaltenden Herausforderungen bei der Darstellung von Queerness im Fernsehen. Mit: Stijn Van Kerkhoven, Schöpfer und Regisseur von „Oh, Otto!“. In „Building Fear That Stays With You: How Horror Works in Episodes“ in Zusammenarbeit mit dem Fantasy Filmfest diskutieren Serien- und Filmemacher zum Thema episodisches Horror-Drehbuchschreiben. Der türkische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Can Evrenol („Baskın“, „Housewife“, „Çıplak“) und der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Till Kleinert („Der Samurai“, „Hausen“) zeigen auf, wie sich langfristige Angst, Spannungsaufbau und Mythologien in seriellen Erzählungen auf einzigartige Weise entfalten können und so tiefere Charakterbögen und emotionalen Horror ermöglichen.


Die diesjährige Workshop-Reihe reicht von Veranstaltungen mit Fokus auf Produzent:innen – wie „Germany 2026: Film & Series Funding – Turning New Rules into Opportunities“, wo praktische Einblicke in die neuesten Entwicklungen der deutschen Filmfinanzierung von Expert:innen der Produktionsallianz und PROG Producers of Germany gegeben werden – bis hin zu Formaten für Serienautor:innen wie „Development Hell“ der renommierten Drehbuchautorin und kreativen Produzentin Elena Lyubarskaya („Pauline“, demnächst „The City of Blood“), die sich mit einem häufigen Dilemma vieler Drehbuchautor:innen befasst: Warum Projekte in endlosen Überarbeitungen stecken bleiben und wie man sich daraus befreien kann.

Seriesly Berlin Premieres (15.-18. September)

Eve’s Rib (La Costilla de Eva) (Kolumbien)
Dieses packende Drama spielt in einer kolumbianischen Stadt, die von einem Serienmörder heimgesucht wird, der es auf Homosexuelle abgesehen hat. Es handelt von einer Gruppe junger Menschen, die inmitten von Angst und Vorurteilen ihre Sexualität entdecken. Mit komplexen Charakteren wie Gustavo, einem Teenager, der sich noch nicht geoutet hat, und Sara, einer Transgender-Beraterin, die gesellschaftliche Normen in Frage stellt, erzählt „Eve’s Rib“ eine kraftvolle, eindringliche Geschichte über Mut und Akzeptanz.
Sender: Colombian Television, Production: Cóncavo Films
Director: James Camargo De Alba
 
House of Bellevue (Deutschland)
Dieses musikorientierte Drama begleitet den 19-jährigen Emiel, der aus einer Kleinstadt flieht, um in die schillernde Ballroom-Szene Berlins einzutauchen. Inmitten von Themen wie Identität, Wahlfamilie und queerer Liebe muss sich Emiel mit den Regeln der Gemeinschaft auseinandersetzen, die ihn aufnimmt – sich anpassen oder ausbrechen. „House of Bellevue“ ist ein lebendiges Porträt von Resilienz und Zugehörigkeit.
Sender: ZDFneo, Produktion: Don’t Panic Films GmbH
Regie: Kai S. Pieck, Toby Chlosta, Gabriel B. Arrahnio
Cast: Florence Kasumba, Komi M. Togbonou, Ricco-Jarret Boateng, Nora Henes, Abed Haddad, Kawian Paigal, Ilonka Petruschka, Robin Kadet, Lie Ning, Binta Yaffa
 
Kazakh Scary Tales (Kasachstan)
Der Ermittler Birzhan, der verzweifelt auf eine Beförderung wartet, nimmt sich ungelöste Fälle aus abgelegenen Dörfern vor – Fälle, die von Geheimnissen umgeben sind, ohne Beweise und ohne logische Erklärungen. Birzhan glaubt nicht an Übersinnliches. Aber in einem Dorf verschwinden Säuglinge, und die Ältesten flüstern von einem uralten Fluch – Albasty, einem finsteren Geist. Die Einheimischen geben Wölfen die Schuld, aber Birzhan vermutet etwas weitaus Schrecklicheres.
Sender: Freedom Media OTT, Produktion: Freedom Media
Regie: Adilkhan Yerzhanov
 
Oh, Otto! (Belgien)
Diese vielbeachtete belgische Serie ist eine frische, realistische Darstellung des queeren Lebens in Brüssel. Otto, ein charmanter und etwas unbeholfener 26-Jähriger, muss sich nach dem Ende einer fünfjährigen Beziehung mit Liebeskummer und Identitätsfragen auseinandersetzen. Vor dem Hintergrund der lebendigen queeren Community erkundet „Oh, Otto!“ mit Wärme und Humor Themen wie Selbstfindung, Freundschaft und Zugehörigkeit.
Sender: Streamz, Produktion: Eyeworks Film & TV Drama
Regie: Stijn van Kerkhoven, Cast: Jonathan Michiels, Jennifer Heylen
 
Sanajiit (Inuit Makers) (Kanada)
Eine 13-teilige Dokumentarserie, die das Publikum in den Alltag und die kreative Welt der Inuit-„Macher” in Nunavut einführt. Mit einem Slow-TV-Ansatz würdigt „Sanajiit” die Traditionen, das Handwerk und den generationsübergreifenden Prozess des Lernens durch praktisches Tun der Inuit und bietet einen seltenen, eindringlichen Einblick in eine Kultur, die von Natur und Gemeinschaft geprägt ist.
Sender: Uvagut TV, Produktion: Isuma TV
Regie: Susan Avingaq, Gabriela Gamez, Carol Kunnuk

Akkreditierungen sind ab sofort möglich unter www.serieslyberlin.com. Early Bird Preise laufen bis 15. August 2025.

Seriesly Berlin is gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Medienpartner ist Deadline.

Seriesly Berlin erfolgreich zu Ende gegangen

Mit der Deutschlandpremiere der spanischen Drama-Serie „Dressed in Blue“ ist gestern Abend die erste Ausgabe des neuen Festivals Seriesly Berlin erfolgreich zu Ende gegangen. Zwei Tage lang diskutierten mehr als 300 internationale Branchengäste unter der Überschrift „Let’s talk Seriesly!“ bei den Panels, Talks, Workshops und Masterclasses der Seriesly Berlin Conference in der Fotografiska in Berlin-Mitte. Zehn internationale Serienprojekte konkurrierten im Rahmen der Seriesly Pitches um den mit 2.500 Euro dotierten Preis. Die Seriesly Berlin Screenings zeigten von Montag bis Mittwoch sechs neue internationale Serien, alle noch vor ihrer deutschen TV- oder Streamingpremiere. Eröffnet wurden die Screenings im vollbesetzten Hackesche Höfe Kino mit der ersten deutschen Vampir-Comedy „Der Upir“ mit „Jerks“- Star Fahri Yardim und Indie-Ikone Rocko Schamoni in Anwesenheit der Filmcrew.

„Wir freuen uns über die erfolgreiche erste Ausgabe von Seriesly Berlin,“ so Eike Faecks, einer der Gründer und Direktor des Festivals. „Die Kombination von Konferenz in der Fotografiska und Kinoscreenings wurde sehr gut angenommen. Unsere Besucher*innen nutzten die zahlreichen Gelegenheiten auch bei kompaktem Programm für fruchtbaren Austausch und Diskussion. Wir möchten uns bei allen Speaker*innen, Talents, Gästen, Teilnehmenden und unserem Team bedanken. Wir haben schon jetzt zahlreiche Ideen für die Weiterentwicklung des Formats und Season 02 in 2025!“

Nach einer ersten Feedbackrunde zum Abschluss des Konferenzblocks lädt nun das Seriesly Berlin-Team Kreative und die Serienbranche explizit zum weiteren Austausch zur Entwicklung ein, entsprechend einer der essentiellen Erkenntnisse des Panels „Breaking the Cycle: Innovating Conference Programming“, dass der direkte und permanente Draht zu den Stakeholders essentiell für Innovation und das Schaffen von Mehrwerten sowie das Treffen von Bedarfen ist.

Helge Jürgens, Geschäftsführer New-Media-Förderung Medienboard Berlin-Brandenburg: „Eine gelungene Premiere von Seriesly Berlin! Mit der Förderung des Festivals wollten wir für die nationale und internationale Branche eine neue attraktive Veranstaltung für den kreativen Austausch der Branche etablieren. Mit Panels zu Genre als trojanischem Pferd oder den Schnittstellen zu Gaming und Social Media bis hin zur Position weiblicher Charaktere, zu Programm Perspektiven von Prime Video oder Persönlichkeitsrechten: Das Programm hat einen guten Überblick ermöglicht und man hat gemerkt, dass alle eine Leidenschaft für das serielle Storytelling verbindet. Danke an das Seriesly-Team für ihr Engagement, wir sind gespannt auf die nächste Ausgabe!“ Seriesly Berlin wird vom Medienboard gefördert.

„Existence“ gewinnt Seriesly Pitches

Bei den Seriesly Pitches konkurrierten 10 internationale Serienprojekte um den mit 2.500 Euro dotierten Preis, der von einer internationalen Expert*innenjury, bestehend aus Josie Cyrus (The Ink Factory), Isaure Pisani-Ferry (Creator and Head Writer of Becoming Karl Lagerfeld) und Produzentin Solmaz Azizi (Studio Zentral), vergeben wurde. Ausgezeichnet wurde “Existence” von Michael Griessler, „ein Projekt das große Träume hat mit einem großen Spielraum für die Vorstellungskraft,“ so die Jury. „Wir hoffen, dass wir durch die Auszeichnung dieses Projekts den Autor anspornen können, den Mut zu haben, seine fantasievolle Welt direkt mit den eigenen Schmerzen, Freuden und Hoffnungen zu füllen.“ Darüber hinaus wurde das Projekt „Medium“ von Emre Mirza, „das sich mit dem Thema Gemeinschaft und den tief verwurzelten Ängsten, die wir alle in der heutigen Welt haben, befasst“, mit einer lobenden Erwähnung der Jury gewürdigt.

Unter den internationalen und nationalen Sprecher*innen der Konferenz waren u.a. Emmy-Gewinnerin Jenji Kohan („Orange is the New Black“, „Weeds“), Creative Consultant Tatjana Samopjan (Fractal Volcano, Stockholm), die die Eröffnungskeynote unter der Überschrift „Real Imagination“ hielt, Christian Beetz (beetz brothers film production), Francesco Capurro (Series Mania Forum), der Emmy-nominierte spanische Autor Alvaro Carmona („Show Yourself“), TikTok-Influencer Theo Carow, Mel Eslyn (Duplass Brothers Productions), Olivier Fox („Nu“, „Osmosis“), Henning Kamm (Real Film), Nataly Kudiabor (UFA Fiction), Marge Liiske (Industry@Tallinn & Baltic Event), Marc Lorber (The Art of Coproduction), Ljubica Lukovic („Awake“), Jorgo Narjes (X Filme Creative Pool), Lucas Ochoa („American Honey“, „The Witch“, „Gangs of London“), Caroline Rosales („Miki Unchained, Christoph Schneider (Prime Video), Anna Rohde-Seyfried (Beta Film, München), Gaia Tridente (MIA – Mercato Internazionale Audiovisivo), Maša Marković (Sarajevo Film Festival) und viele mehr. Masters of Ceremony waren Yolanda Rother (The Impact Company) und der ukrainische Stand-up-Comedian Pavlo Voytovych.

Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und hat den Förderpreis im Wettbewerb „Innovative Veranstaltungsformate“ des Projekt Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gewonnen. Medienpartner ist SPOT media & film.

Mehr unter:

www.serieslyberlin.com

Foto: (c) Seriesly Berlin

Countdown! In einer Woche eröffnet das Seriesly Berlin Festival 

In einer Woche eröffnet das neue Festival Seriesly Berlin, das im öffentlich zugänglichen Programm sechs neue, in Deutschland noch nie gezeigte, internationale Serien, alle noch vor ihrer deutschen TV- oder Streamingpremiere präsentiert: Von der ersten deutschen Vampir-Comedy „Der Upir“ (Festivalpremiere) mit „Jerks“- Star Fahri Yardim und Indie-Ikone Rocko Schamoni, der französischen Dramaserie „The Trigger“ (Deutschlandpremiere), die in der Welt des Profifußballs spielt, über die amerikanische Coming-of-Age Serie „Penelope“ (Europapremiere) über eine 16-jährige, die in der Wildnis sich selbst findet, die südafrikanische Serie „Spinners“ (Deutschlandpremiere) über Ethan, der sich mithilfe seines Talents für den extremen Motorsport Spinning einen Weg aus der Kriminalität erhofft, bis hin zur niederländischen Dokuserie „The Underground Railroad“ (Weltpremiere) über das Untergrundnetz, das Mitte des 19. Jahrhunderts tausenden versklavten Menschen bei der Flucht aus den südlichen Staaten der USA in die Freiheit des Nordens half und der spanischen Drama-Serie „Dressed in Blue“ (Deutschlandpremiere), die sich mit der Realität von Transgender-Personen in den 1980er Jahren in Spanien auseinandersetzt.
 
Bei den Screenings werden zahlreiche prominente Gäste erwartet, u.a. die „Der Upir“-Darsteller*innen Fahri Yardim, Rocko SchamoniLana CooperAenne SchwarzBernhard Schütz und Thelma Buabeng sowie Regisseur Peter Meister und Schauspielerin Gisa Flake (Moderation Eröffnung), Eric Benzekri und ehemaliger Politiker und einer der Creator von „The Trigger“, „Penelope“-Regisseurin Mel Eslyn, die „Spinners“ Creators Joachim Landau und Benjamin Hoffmann, die „The Underground Railroad“-Creators Finbarr Wilbrink und Martijn Blekendaal als auch die Produzenten Paul Beek und Wilko Brandsma sowie die spanische Schauspielerin und LGBTQ+-Aktivitistin Lola Rodriguez aus „Dressed in Blue“. Sie stehen im Anschluss auf der Bühne für Q&As zur Verfügung.
 
+ + + Wir möchten Sie herzlich einladen zur Berichterstattung über Seriesly Berlin, insbesondere zur Festivaleröffnung am Montagabend, 16. September mit der Comedy Serie „Der Upir“ mit prominenten Gästen. Hier gehts zu Akkreditierung und den prominenten Gästen. + + +Alle Berliner Serienfans können sich schon jetzt ihre Tickets für die Vorführungen unter www.hoefekino.de oder www.serieslyberlin.com sichern.
 
Neben der Präsentation von Serien umfasst das Festival mit der Seriesly Berlin Conference auch ein zweitägiges Branchentreffen mit Panels, Vorträgen und interaktiven Formaten im Museum Fotografiska.

Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und hat den Förderpreis im Wettbewerb „Innovative Veranstaltungsformate“ des Projekt Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gewonnen. „Wir freuen uns, dass mit Seriesly Berlin ein neues Serienfestival mit internationaler Strahlkraft in Berlin sein Zuhause findet und sind gespannt auf die 1. Ausgabe!“ Helge Jürgens, Medienboard-Geschäftsführung New-Media-Förderung.
 
Die Seriesly Berlin Screenings werden am Montagabend, 16. September um 19 Uhr feierlich und in Anwesenheit von Cast und Crew mit der Comedy Serie „Der Upir“ eröffnet, der bissigsten Joyn-Eigenproduktion bisher. Seriesly zeigt vier Folgen der achtteiligen, von der UFA Fiction produzierten ersten Vampir-Comedy aus Deutschland. Die Serie, in der „Jerks“- Star Fahri Yardim und Indie-Ikone Rocko Schamoni zu Gestalten der Nacht werden, begeht ihre Festivalpremiere vor dem offiziellen Streamingstart auf der Plattform Joyn. Moderiert wird die Eröffnung von Schauspielerin Gisa Flake.Das Seriesly Berlin Screening Programm im Überblick:
Alle Fotos zum Download finden Sie hier.


 MONTAG, 16. SEPTEMBER 2024
 19.00 Uhr: DER UPIR, Deutschland 2024, Comedy, 8 x 24 min. für Joyn


Zum Inhalt:
 Mensch – Upir – Vampir: Die Karriereleiter zur Unsterblichkeit hochzuklettern war eigentlich nicht das Ziel von Eddie (Fahri Yardım). Doch bei einer Hausbesichtigung wird der hippe Berliner Burgerbuden-Besitzer in den Tiefen des Kellers von Vampir Igor (Rocko Schamoni) gebissen. Ab diesem Moment beginnt Eddies Verwandlung vom Menschen zum Blutsauger. Diese Metamorphose kann er nur verhindern, indem er Igor als Upir bedingungslos zu Diensten steht. Bei der Leichenbeseitigung ebenso wie bei seinen amourösen Ambitionen…
 
Cast: Neben Fahri Yardım und Rocko Schamoni in den Hauptrollen spielen: Andrea Sawatzki, David Scheid, Lana Cooper, Bernhard Schütz, Thelma Buabeng, Arnd Klawitter, Stephanie Petrowitz und Aenne Schwarz.
 
Seriesly Berlin Screenings zeigt als Festivalpremiere vier Folgen à 22 – 24 min mit englischen Untertiteln.
 
21.00 Uhr: The Trigger (La Fièvre), Frankreich 2024, Drama, 6 x 52 min. für CANAL+ France


Zum Inhalt: „The Trigger“ spielt in der ruhelose, stets unter Hochdruck stehenden Welt des Profifußballs und der Krisenkommunikation. Als ein schwarzer Spieler seinen weißen Trainer öffentlich beleidigt, muss der Verein reagieren und kontaktiert eine auf Krisenkommunikation spezialisierte Agentur. Sie soll helfen, die Situation zu entschärfen. Die brillante Kommunikationsspezialistin Sam wird mit dem Fall betraut. Als sie erfährt, dass ihr ehemaliger Kollege sich der extremen Rechten angeschlossen hat und die Geschichte für politische Zwecke nutzt, nimmt der Fall noch einmal eine spezielle Wendung. Schnell reißt der Fall die gesamte französische Gesellschaft auseinander …
 
Cast: Nina Meurisse, Ana Girardot, Benjamin Biolay, Alassane Diong
 
Seriesly Berlin präsentiert zwei Folgen in OmeU als Deutschlandpremiere.


DIENSTAG, 17. SEPTEMBER 2024 
19.00 Uhr: PENELOPE, USA 2024, Drama, 8 x 30 min. auf Netflix US


Zum Inhalt
: Wie die meisten Teenager ist Penelope gefangen von den digitalen Medien, dem Tempo und dem Druck der modernen Welt. Aber etwas fehlt. In ihrem Inneren verspürt sie einen unerklärlichen Drang nach einem anderen Leben. Auf einem Campingausflug begegnet sie einem Wolf und einem Kaninchen und versteht plötzlich, wovon ihre innere Stimme spricht. Als niemand zusieht, rennt sie weg. Ohne Plan legt Penelope in der Wildnis große Strecken zurück und gelangt schließlich in einen Nationalforst. Aber dies ist nur der Anfang einer langen Reise durch eine unbekannte Wildnis und Penelopes Suche, ihren Platz darin zu finden.
 
Cast: Megan Stott, Austin Abrams
 
Seriesly Berlin zeigt drei Folgen in englischsprachiger Originalfassung als Europapremiere.
 
21.30 Uhr: SPINNERS, Südafrika 2023, Drama, 8 x 50 min. für CANAL+ Africa / MNET


Zum Inhalt:
 Ethan ist ein guter Junge, der allerdings auf der falschen Seite der Stadt geboren wurde: In den Slums von Kapstadt, wo lokale Gangs regieren. Bald bleibt ihm keine andere Wahl, als für eine von ihnen zu arbeiten, um sich und seinen jüngeren Bruder zu ernähren. Gefangen in einem Netz der Kriminalität entdeckt er, dass er ein außergewöhnliches Talent für das Spinning hat, einen aufregenden und extremen Motorsport. Könnte dies sein Ausweg aus dem gewalttätigen kriminellen Leben sein?
 
Cast: Cantona James, Chelsea Thomas, Brendon Daniels, Dillon Windgovel
 
Bei Seriesly Berlin findet mit zwei Folgen die Deutschlandpremiere statt. Die im Original auf English, Afrikaans und Kaaps gedrehte Serie wird in englischer Sprache untertitelt gezeigt.


MITTWOCH, 18. SEPTEMBER 2024 
19.00 Uhr: THE UNDERGROUND RAILROAD, (Ondergrondse Sporen) Doku-Serie, Niederlande 2024, 8 x 45 min. für Zwart


Zum Inhalt: Die Rassentrennung in Amerika war noch nie so deutlich wie heute, während die Nation gleichzeitig versucht, mit ihrer turbulenten Vergangenheit und gespaltenen Gegenwart zurechtzukommen. In dieser Doku-Serie begeben sich die zwei befreundeten Filmemacher, einer schwarz, einer weiß, auf einen auch sie verändernden Roadtrip entlang der alten Gleise der Underground Railroad. Das Netzwerk aus Widerständlern aus der Zeit der Sklaverei hat dabei geholfen, versklavte Menschen aus dem Süden in den freien Norden zu schmuggeln. New Orleans, Alabama, Atlanta, Mississippi, St. Louis, Chicago, Detroit: Können die Menschen, die sie unterwegs treffen, einen Weg nach vorne aufzeigen, der die Grenzen von Rasse und Politik überwindet?
 
Crew: Regie: Finbarr Wilbrink und Martijn Blekendaal
 
Seriesly Berlin zeigt als Weltpremiere zwei der 45 minütigen Folgen in OmeU.
 
21.30 Uhr: DRESSED IN BLUE (Vestidas de Azul), Spanien 2024, Drama, 7 x 50 min. für atresplayer


Zum Inhalt:
 Zwei Jahre nach dem Tod von La Veneno findet Valeria, Journalistin und ebenfalls transsexuell, ein Tonband, auf dem sechs Transsexuelle aus ihrem Leben im Spanien Anfang der 1980er Jahre erzählen. Diese Erlebnisse inspirieren Valeria zu einem neuen Buch, mit dem sie die Geschichten von Frauen erzählen möchte, die es nicht verdienen, in Vergessenheit zu geraten. „Vestidas de Azul“ behält die gleiche Erzählstruktur wie ihre Vorgängerserie „Veneno“ bei, indem sie die Leben der Protagonistinnen in Gegenwart und in der Vergangenheit miteinander verwebt.
 
Cast: Lola Rodríguez, Paca La Piraña, Goya Toledo, Juani Ruiz, Alex Saint, Rossa Ceballos, Ángeles Ortega, Desirée Vogue
 
Seriesly Berlin zeigt als Deutschlandpremiere zwei der 50-minütigen Folgen in OmeU.
Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und hat den Förderpreis im Wettbewerb „Innovative Veranstaltungsformate“ des Projekt Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gewonnen. Medienpartner ist SPOT media & film.
 
Mehr:
Seriesly Berlin Konferenzprogramm
Seriesly Berlin Screening Schedule
 
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Seriesly Berlin veröffentlicht aktuelle Programm-Highlights

Zehn Tage vor seinem Start gibt Seriesly Berlin, das Festival for Series Culture, die aktuellsten Programm-Updates und Highlights der Seriesly Berlin Conference bekannt, dem zweitägigen Branchentreff (16./17. September, Fotografiska Berlin) mit Panels, Talks, interaktiven Formaten und einer Pitching-Session mit 10 internationalen Serienproduktionen. Das öffentliche Programm der Seriesly Berlin Screenings (16.-18. September, Hackesche Höfe Kino) ist für alle Serienfans zugängig und bereits bekanntgegeben. Sechs hochkarätige internationale Serien werden vor ihrer deutschen TV- oder Streaming-Premiere gezeigt. Tickets für die Konferenz und die Screenings gibt es hier.Ein Fireside Chat mit Christoph Schneider (Country Director von Prime Video in Deutschland und Österreich) wird Einblicke in die Content-Strategie von Prime Video geben, während Christian Beetz (beetz brothers film production) einen ersten Teaser von German Cocaine Cowboy zeigt und von der vierteiligen Dokumentarserie auf Prime Video berichtet, die die Geschichte eines Deutschen erzählt, der in den 1990er Jahren in das berüchtigte Cali-Kartell verwickelt wurde.
 
Mel Eslyn, Produzentin, Regisseurin und President von Duplass Brothers Productions (Wild Wild Country), wird an der Konferenz teilnehmen und über den Spirit des Indie-Filmemachens im Fernsehen sprechen. Bei den Seriesly Berlin Screenings präsentiert sie darüber hinaus die Europapremiere von Penelope, einer unabhängig produzierten Serie für junge Erwachsene, die auf dem Sundance Festival Premiere hatte und deren Rechte in den USA von Netflix erworben wurden. Eslyn hat die Serie gemeinsam mit Mark Duplass entwickelt, der kürzlich eine Emmy-Nominierung für The Morning Show erhielt.
 
Masters of Ceremony sind Yolanda Rother (The Impact Company) und Pavlo Voytovych, ein etablierter ukrainischer Stand-up-Comedian, der zwischen den Sessions das Publikum unterhalten wird. Die Komikerin Lena Stolby wird gemeinsam mit Christine Günther und Louise Højgaard Johansen von Sane Cinema einen komödiantischen Workshop zum Thema Mental Health geben.
 
Zu den Moderatoren gehören u.a. Julia Fidel, Produzentin und ehemalige Leiterin von Berlinale Series, und Dana Stern, eine globale Content-Managerin, die das Panel „Created by Berlin“ leiten wird, bei dem der TV-Autor Bob Konrad (Kleo, 4 Blocks) über das Storytelling und Koproduktionspotenzial der Hauptstadt sprechen wird. Roshanak „Rosh“ Khodabakhsh von Port au Prince wird den ersten Teaser der lang erwarteten, prominent besetzten Serie Schwarze Schafe zeigen. Die wilde und satirische Berlin-Serie verspricht, kein Thema unberührt und kein Auge trocken zu lassen… Zur hochkarätigen Besetzung gehören Jella Haase, Frederick Lau, Yasin El Harouk, Narges Rashidi, Martin Brambach, Jule Böwe, Milan Peschel, Marc Hosemann, Jobel Mokonzi und viele andere.
 
Im Gen Z-Panel wird Theo Carow, einer der beliebtesten deutschen TikTok-Influencer, Einblicke geben, wie man ein junges Publikum erreicht und die Kluft zwischen neuen Macher*innen und traditionellen Fernsehen überbrückt.
 
Der französische Creator Eric Benzekri (Baron Noir) wird ebenfalls teilnehmen, um seine neueste STUDIOCANAL-Show La Fièvre (The Trigger) vorzustellen, zusammen mit Joachim Landau und Benjamin Hoffman, den Machern von Spinners, die beim Shanghai International TV Festival den Preis für die beste ausländische TV-Serie gewonnen haben.
 
Im Rahmen von Seriesly Pitches werden 10 internationale Serienprojekte, die Partner*innen und Unterstützung in der Entwicklung suchen, auf dem Festival vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf Geschichten mit Berlin-Bezug liegt. Die teilnehmenden Produzent*innen können ihre Projekte vor potentiellen Koproduktions-, Finanzierungs- oder weiteren möglichen Kooperationspartnern präsentieren. Alle Projekte konkurrieren um einen mit 2.500 EUR dotierten Preis, der von einer internationalen Expert*innenjury vergeben wird.
 
Das Pitch-Programm umfasst Terminal Tales von Daniel Grove und Erdi Gulac, das über die deutsche Netflix Writer’s Academy entwickelt wurde und bei dem Pat Charles (Sons of Anarchy, Bones) als ausführender Produzent an Bord ist. Ein weiteres Highlight ist Journeyman, eine „zeitgenössische Märchen“-Serie, die von der Autorin Nicki Bloom und dem mit dem Primetime Emmy Award und dem Sundance Grand Jury Prize ausgezeichneten Regieduo Jesse Moss und Amanda McBaine in Zusammenarbeit mit Fireglory Pictures und Mile End Films entwickelt wurde. Ebenfalls im Programm ist The Magic Wrap (Cinelink Sarajevo 2024) von Ipek Ural Demirel und Ali Demirel, produziert von Karma Films, der die Geschichte eines türkisch-deutschen Paares erzählt, dessen hoffnungsvoller Umzug nach Berlin eine bizarre Wendung nimmt, nachdem es in einen magischen Döner-Kebab gebissen hat.
 
Hier finden Sie die vollständige Liste der Projekte, die an den Seriesly Pitches teilnehmen:
 
ANTI-ROMANTIC 
Dramedy, LGBTQ+ / 8×22’
Buch/Regie: Popo Fan
Land: China, Germany
 
MEDIUM  
Social Drama, Thriller / 7×44’
Creator/Buch: Emre Mirza
Produzent*innen: Claudine Avetyan, Darja Pilz
Story Editor, Executive Producer: Ben Hopkins
Produktion: Imirzive
Land: Germany
 
THE MAGIC WRAP 
Comedy / 9×30’
Creators/Buch/Regie: Ipek Ural Demirel, Ali Demirel
Produzent*innen: Diloy Gulun, Beste Yamalioglu
Produktion: Karma Films
Land: Turkey, Germany
 
JOURNEYMAN  
Drama, Adventure / 6×52’
Creators: Jesse Moss, Amanda McBaine
Buch: Nicki Bloom       
Produzent*innen: Christine Guenther, Chevy Chen, Jesse Moss, Amanda McBaine
Produktion: Fireglory Pictures, Mile End Films
Land: Germany, USA

ZOO ZAJAC
Drama / 6×45’
Creators/Produzent*innen: Aenn-Sophie Siebert, Jordan Louis Ivey
Produktion: Hinterhof Film & TV Productions
Land: Germany
 
TERMINAL TALES 
Suspense, Thriller, Dark Comedy / 6×45’
Creators: Daniel Y-Li Grove, Erdi Gülac
Producer: Pat Charles
Production Company: Eat the Rich
Land: Germany, USA
 
WE’RE NOT ALONE
Dramedy / 8×45’
Creator/Buch: Pasha Petrovic
Land: Serbia, Germany
 
2.000 KALT
Satire / 6 x30’
Creators: Sofia Ayala, Sorina Gajewski, Livia Valensise, Ina Lene Dinse, Teresa Provin, Freya de L’Isle
Land: Germany
 
EXISTENCE
Sci-fi, Mystery / 8×52’
Creator: Michael Griessler
Land: Austria, Germany
 
FRENCH-ISH 
Mystery, Drama / 10×52’
Creator/Buch/Produzent*innen: Prudence Kolong
Buch/Co-Produzentin: Ines Ben Zoubir
Associate Producer: Aminata Diop-Johnson
Land: France, Germany 
Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und hat den Förderpreis im Wettbewerb „Innovative Veranstaltungsformate“ des Projekt Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gewonnen. Medienpartner ist SPOT media & film.
 
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Let’s talk Seriesly!

  • Erste Themen und Sprecher:innen des internationalen Konferenzprogramms des neuen Festivals Seriesly Berlin bekannt gegeben
  • Seriesly Berlin Conference: 16.-17. September 2024, Fotografiska Berlin
  • Seriesly Berlin Screenings: 16.-18. September 2024
  • Start des Verkaufs der Konferenztickets für Fachbesucher

Berlin, 8. August 2024. Das neu ins Leben gerufene internationale Festival Seriesly Berlin findet vom 16. bis 18. September 2024 statt. Von Storytelling im Zeitalter der KI, perfekten und unperfekten weiblichen Rollenbildern, Genrefragen über Gaming bis hin zu Literatur- und Podcast-Adaptionen wird das Festival in alle Themen rund um serielle Inhalte eintauchen und internationale Expert:innen auf der Bühne begrüßen. Das Festival umfasst die Seriesly Berlin Conference, ein zweitägiges Branchentreffen mit Panels, Vorträgen und interaktiven Formaten im Museum Fotografiska Berlin sowie die Seriesly Berlin Screenings, bei denen an drei Tagen brandneue Shows für die serienbegeisterte Öffentlichkeit gezeigt werden. Konferenztickets für Fachbesucher sind ab sofort erhältlich. Die Anzahl der Tickets ist begrenzt – first come, first serve.

„Die Branche braucht kein weiteres TV-Event von der Stange. Wir wollen eine Community von vielfältigen, mutigen Talenten und visionären Entscheidungsträger:innen aufbauen, die eine Brücke zwischen Kultur und Wirtschaft schlagen. Echte Gespräche. Frische Stimmen und Formate. Kein Bullshit oder Algorithmen, die die Kreativität diktieren. Let’s talk Seriesly!“, kommentiert Seriesly Berlin Direktor Eike Faecks.

Seriesly Berlin: Konferenzprogramm

16. und 17. September, Fotografiska Berlin

In ihrer Eröffnungskeynote „Real Imagination“ untersucht Creative Consultant Tatjana Samopjan (Fractal Volcano, Stockholm), was authentisches, wirkungsvolles Geschichtenerzählen ausmacht. In einer Zeit, in der die technischen Tools von KI allen zur Verfügung stehen stellt sich die Frage, welchen Autor:innen und welchen Geschichten es gelingt, wahrgenommen zu werden und warum? Das anschließende Panel „All Eyes On Me“ beschäftigt sich mit dem allgegenwärtigen Kampf um Aufmerksamkeit im digitalen Zeitalter. Einem Marktüberblick von Ampere Analysis folgt eine Diskussion über die neuesten Trends, Herausforderungen und Möglichkeiten, an der unter anderem Marc Lorber (The Art of Coporoduction), Nataly Kudiabor (UFA Fiction) und andere teilnehmen.

Die Konferenz wird darüber hinaus eine Reihe von Themen behandeln, die die Branche heute prägen und oft übersehen werden, darunter u. a:

Great, another perfect female lead. Why can’t she be more relatable?” Diese kontroverse Frage, warum weibliche Rollenvorbilder immer noch meist perfekt und makellos sind, ist Thema des Panels mit Ljubica Lukovic, serbische Autorin und Creatorin von „Awake“ (Cannes-Series-Gewinnerin 2021) und die deutsche Autorin und Journalistin Caroline Rosales („Miki Unchained“). Sie untersuchen die Entwicklung weiblicher Hauptfiguren und die Frage, wie man Stärke und Verletzlichkeit in Einklang bringen kann, ohne zu perfekt und fehlerlos sein zu müssen.

Unter der Überschrift „Person as Property“ werden die französische Autorin und Co-Creatorin von „Becoming Karl Lagerfeld“ Isaure Pisani-Ferry, Christian Beetz (beetz brothers Filmproduction, Berlin), Produzent von „Young Berlusconi“ und „Juan Carlos“, und andere die Herausforderungen bei der Nutzung von geistigem Eigentum und die Abwägung zwischen Fakten und Fiktion untersuchen.

Der Name und Veranstaltungsort sind Programm: Seriesly Berlin betrachtet auch Geschichten, die in Berlin entstanden sind: „Created by Berlin“ beschäftigt sich mit dem ungenutzten Potenzial der Stadt. In dieser Session werden Berliner Kreative, darunter unter anderem Henning Kamm (Real Film, Berlin), über Berlins einzigartige kreative Landschaft sprechen.

Breaking the Cycle: Innovating Conference Programming” bringt Konferenz-, Messe- und Festivalmacher:innen wie Gaia Tridente (MIA – Mercato Internazionale Audiovisivo, Rom), Francesco Capurro (Series Mania Forum, Lille) und Marge Liiske (Industry@Tallinn & Baltic Event) zusammen. Sie sprechen darüber, wie sie ihr Programm immer wieder aufs Neue spannend und aktuell gestalten.

Die Bedeutung von Genre wird oft unterschätzt, aber der Erfolg von Serien wie „Dark“, „Squid Game“ und „Casa de Papel“ zeigt das Gegenteil: Unter der Überschrift „Genre as a Trojan Horse. Balancing Art and Mainstream“ gehen der Emmy-nominierte spanische Autor Alvaro Carmona („Show Yourself“), der französische Autor und Regisseur Olivier Fox („Nu“, „Osmosis“) und Anna Rhode-Seyfried (Beta Film, München) der Frage nach, wie Kreative ihre einzigartige Stimme bewahren und gleichzeitig Mainstream-Erfolge erzielen können.

Das Panel “Wild at heart. Is indie filmmaking becoming the new mainstream?“ mit Lucas Ochoa, Produzent von „American Honey“, „The Witch“ und „Gangs of London“, und dem preisgekrönten Autor und Produzent Anthony Alleyne debattiert, inwieweit das Indie- Filmschaffen Kreativität und Resilienz in einem Markt mit immer weniger Aufträgen und knapperen Budgets fördern kann.

Unter der Überschrift “Adaptation Alchemy: From Page and Sound to Screen” erkunden Josie Cyrus (Ink Factory, London/L.A.), die für John le Carré-Adaptionen wie „The Night Manager“ verantwortlich ist, und Jorgo Narjes (X Filme Creative Pool, Berlin), Produzent der gefeierten Serienadaption des True-Crime-Podcasts „Zeit Verbrechen“, wie man Geschichten von einem Medium auf ein anderes überträgt und dabei die Essenz des Originals bewahrt.

Darüber hinaus bietet Seriesly Berlin Workshops, einen Think Tank und eine Pitch-Session, die ein breites Spektrum an Themen abdecken.

Das Programm der Seriesly Berlin Screenings, das die Öffentlichkeit und alle Serienliebhaber:innen dazu einlädt, neue internationale Serien zu erleben, wird in Kürze bekannt gegeben.


Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert und hat den Förderpreis im Wettbewerb „Innovative Veranstaltungsformate“ von Projekt Zukunft der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gewonnen.

Mehr unter:

www.serieslyberlin.com

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