Am Samstag, 22. November 2025 feiern MUBI, Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst, und das Berliner Ausstellungshaus für Fotografie und visuelle Medien C/O Berlin die mittlerweile dritte MUBI NIGHT AT C/O BERLIN als besonderes Highlight der aktuellen Themenausstellung Close Enough. Perspectives by Women Photographers of Magnum.
Die mittlerweile schon traditionelle und sehr beliebte MUBI NIGHT AT C/O BERLIN, die bereits zum dritten Mal den jährlichen Höhepunkt der Kooperation von MUBI und C/O Berlin markiert, startet um 18.00 Uhr mit einem Film-Screening von Lizzie Bordens kultigen Film WORKING GIRLS, der mit einer explizit feministischen Haltung, Wärme und Würde das Leben von Sexarbeiterinnen im New York der 80er Jahre porträtiert. Im Anschluss dürfen sich Gäste auf Drinks und ein Set der Berliner DJ Natalie Robinson freuen.
MUBI NIGHT AT C/O BERLIN
Samstag, 22. November 2025
18:00 bis 00:00 Uhr
Eintritt Frei
Giveaway + Free Drink (first come, first serve)
Die Plätze für das Screening sind limitiert.
Informationen zum Film:
WORKING GIRLS von Lizzie Borden
(1986, USA, Drama, 93 Min, OV)
Die Fotografin Molly arbeitet halbtags in einem Bordell in Manhattan. Im Laufe eines Tages kümmert sie sich um Kunden, pflegt die Beziehungen zu ihren Kollegen und stellt ihre Chefin zufrieden. In einer Branche, in der Privates und Berufliches leicht verschwimmen, kämpft Molly um ihre Selbstachtung.
Lizzie Borden inszeniert Sexarbeiterinnen mit einer explizit feministischen Haltung: mit Respekt, Ästhetik und Würde. Die Drehbuchautorin und Regisseurin wirft einen klaren, unaufgeregten Blick auf die alltägliche Realität von Sexarbeit, jenseits von Klischees, Skandal und Mythos. Mit feinem Gespür für Rhythmus und Beobachtung erzählt der Film von Routinen, Gesprächen und Momenten zwischen Nähe und Abgrenzung. Borden interessiert sich für die Spannungsfelder zwischen Arbeit und Intimität, Körper und Kontrolle, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Erwartung.
Noch bis zum 28. Januar 2026 zeigt die Themenausstellung Close Enough fotografische Arbeiten von zwölf Fotografinnen der renommierten Agentur Magnum Photos. Die bei C/O Berlin gezeigten Arbeiten erzählen von Zugehörigkeit, Intimität und Repräsentation, thematisieren aber auch Fremdheit, Verletzlichkeit und Machtverhältnisse und offenbaren unterschiedliche künstlerische Zugänge – von langfristigen Kollaborationen bis hin zu Beobachtungen gesellschaftlicher Prozesse.
Aktuell zum streamen auf MUBI:
Die CLOSE ENOUGH: PERSPEKTIVEN VON FILMEMACHERINNEN-Reihe im Überblick
DEN TRAILER SEHEN SIE HIER
| Zeitgleich präsentiert MUBI in der passend kuratierten Filmreihe CLOSE ENOUGH: PERSPEKTIVEN VON FILMEMACHERINNEN die Arbeiten von sieben Regisseurinnen, die sich auf ganz individuelle Weise mit dem Thema der Nähe und Distanz – sowohl räumlich als auch emotional – beschäftigen. So arbeitete Regisseurin Chantal Akerman in JEANNE DIELMAN (1975) mit einer Kamera, die auf einem an ihre Körpergröße angepassten Stativ fixiert wurde und dadurch eine unverwechselbare Perspektive zur Beobachtung ihrer Protagonistin einnehmen konnte. Drehbuchautorin und Regisseurin Lizzie Borden inszeniert die Sexarbeiterinnen in WORKING GIRLS (1986) mit einer explizit feministischen Haltung, mit Respekt, Ästhetik und Würde. Claire Simon nähert sich in ihrem Dokumentarfilm OUR BODY (2023) mit unerschütterlicher Wärme den verletzlichen Körpern von Patientinnen auf einer gynäkologischen Station in Paris und Dea Kulumbegashvili holte sich für APRIL (2024) die Erlaubnis ein, eine Geburt live zu filmen und stellte an anderer Stelle mit äußerster Sorgfalt eine Abtreibung dar. Die Grenze zwischen Dokumentar- und Spielfilm verschwimmt in Samira Makhmalbafs DER APFEL (1998) über im Iran lebende Zwillingsschwestern ebenso wie in Cheryl Dunyes Film-im-Film THE WATERMELON WOMAN (1996). In PORTRÄT EINER FRAU IN FLAMMEN beobachtet Regisseurin Céline Sciamma das zarte Reifen der emotionalen Nähe zweier Frauen konsequent aus weiblicher Perspektive, ohne den voyeuristischen Blick des klassischen Kinos. |
| Bildmaterial zur Filmreihe finden Sie HIER Bildrechte: Courtesy MUBI Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, ein Filmverleih und eine Produktionsfirma und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, an dem man ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen entdecken kann. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in bestimmten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Kino-Kultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, QUEER von Luca Guadagnino, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn, GRAND THEFT HAMLET von Pinny Grylls & Sam Crane, PRISCILLA von Sofia Coppola, PASSAGES von Ira Sachs, MEDUSA DELUXE von Thomas Hardiman, THE FIVE DEVILS von Léa Mysius, DIE MISSETÄTER von Rodrigo Moreno, COLONOS von Felipe Gálvez und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, BRING THEM DOWN von Christopher Andrews, mit Christopher Abbott und Barry Keoghan, WITCHES von Elizabeth Sankey, GASOLINE RAINBOW von Bill Ross IV und Turner Ross; zu MUBIs Koproduktionen gehören Jim Jarmuschs FATHER MOTHER SISTER BROTHER mit Adam Driver, Mayim Bialik, Tom Waits, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat, ROSEBUSH PRUNING von Karim Aïnouz, mit Callum Turner, Riley Keough, Jamie Bell, Lukas Gage, Elena Anaya, Tracy Letts, Elle Fanning und Pamela Anderson und Michel Francos MEMORY mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist die größte Community von Filmliebhaber:innen weltweit und in 190 Ländern verfügbar. MUBI hat seinen Hauptsitz in London, mit 15 Büros weltweit und über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory und Match Factory Productions und im Februar 2024 eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. Das Abo kostet €13.99 pro Monat bzw. €107.88 für 12 Monate. MUBI ist im Web und auf Roku-Geräten, Amazon Fire TV, Apple TV und Samsung Smart TV verfügbar, sowie auf Mobilgeräten einschließlich iPad, iPhone und Android. Das MUBI GO Abo kostet €18.99 pro Monat bzw. €167.88 für 12 Monate. |
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