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Südtirol-geförderter Film „Zweitland“ von Michael Kofler gewinnt beim Bayerischen Filmpreis 2026

Bei der Verleihung in München v.l.n.r.: Martin Rattini (Helios Sustainable Films), Schauspieler Thomas Prenn, Regisseur Michael Kofler, Wasiliki Bleser (Starhaus Filmproduktion), Renate Ranzi (IDM Film & Music Commission Südtirol), Nina Spilger (Starhaus Filmproduktion), Erwin Hinteregger (CEO IDM Südtirol).

Die IDM Film & Music Commission Südtirol geförderte Produktion „Zweitland“ des Südtiroler Regisseurs Michael Kofler wurde beim Bayerischen Filmpreis mit dem „Newcomer-Regiepreis“ ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen einer festlichen Verleihung am vergangenen Freitag, 23. Januar in München verliehen. Der Bayerische Filmpreis ist nach dem Deutschen Filmpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Kinofilme in Deutschland. Mit dem Südtiroler Thomas Prenn sowie Aenne Schwarz, Laurence Rupp und Francesco Acquaroli prominent besetzt.

Begründung der Jury: „Heimat. Wie prägt sie dich, wie zerrt sie an dir? Fragen, die sich Regisseur Michael Kofler in seinem Kinodebüt „Zweitland“ stellt. Er stammt aus Südtirol, eine Region, die wir heute als wohlhabenden Touristenmagnet kennen und als Musterbild des Zusammenlebens von Deutschen und Italienern. Doch vor der Autonomie stand ein erbittert geführter Kampf um Freiheit und Identität, eine Zeit, die bis heute viele Narben in Südtiroler Familien hinterlassen hat und nie richtig aufgearbeitet wurde – auch filmisch nicht. Jahrelang hat Michael Kofler an seinem Herzens-Projekt „Zweitland“ gearbeitet. Das Ergebnis: ein kraftvolles, authentisches Werk, mit einem einfühlsam geführten Schauspiel-Ensemble, das in natürlicher Weise auf Italienisch und im Südtiroler Dialekt spielt. Michael Kofler ist ein „Heimatfilm“ gelungen, der in jeder Szene den Wert dieser Heimat und der dazugehörigen Identität hinterfragt. Dabei verzichtet er auf Südtiroler Postkartenmotive, sondern zeigt eine Landschaft, rau, abgründig, faszinierend, so wie seine Figuren, die im Dilemma stecken zwischen Loyalität zur Familie und der Sehnsucht nach einer eigenen Identität. „Zweitland“ erzählt vom Strudel aus Gewalt und Willkür, der sich in die Familien hineinfrisst, aber auch von der Hoffnung, dass ein friedliches Zusammenleben – trotz aller Gegensätze – möglich ist. Für ein Regiedebüt eine große, reife Leistung.“
 

Regisseur Michael Kofler kehrte für die Dreharbeiten zu seinem Langfilmdebüt „Zweitland“ im Sommer 2023 in seine Südtiroler Heimat zurück und drehte vor Ort unter Mitwirkung zahlreicher Südtiroler Filmschaffenden. Die Dorfszenen wurden in Gais gedreht. Weitere Drehorte waren Meran, Vöran und das Villnößer Tal.
 
Das Historiendrama „Zweitland“ ist von deutscher Seite von der Münchener Starhaus Filmproduktion produziert, aus Bozen unterstützt Helios Sustainable Films und aus Österreich KGP Filmproduktion. Neben der IDM Film Commission Südtirol, die die Produktion mit 550.000 Euro unterstützte, erhielt „Zweitland“ auch von der FFF Bayern, der BKM (Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien), dem Österreichischen Filminstitut, dem italienischen Kulturministerium (MIC – Ministero della Cultura) sowie dem Amt für Film und Medien der Autonomen Provinz Bozen Förderung.
 
Michael Kofler inszenierte die im Jahr 1961 angesiedelte Geschichte nach eigenem Drehbuch. Die Idee zu „Zweitland“ hat er bereits 2011 im Rahmen der ersten Ausgabe des RACCONTI Script Lab der IDM Film & Music Commission Südtirol zu Papier gebracht und wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
 
Zum Inhalt: Südtirol, 1961. Die norditalienische Region wird durch eine Serie von separatistischen Bombenanschlägen erschüttert. Während der junge Bauernsohn Paul der Perspektivlosigkeit seines Dorfes entkommen und Malerei studieren will, kämpft sein älterer Bruder Anton kompromisslos für den Schutz der deutschsprachigen Minderheit – notfalls mit Gewalt. Nachdem Anton als einer der Attentäter enttarnt wird, flieht er und lässt Hof und Familie zurück. Widerwillig verschiebt Paul seine eigenen Pläne, um Antons Frau Anna und ihren kleinen Sohn zu unterstützen. Während die Lage eskaliert und die italienische Polizei hart durchgreift, beginnt Anna sich zunehmend gegen die patriarchalen Strukturen ihres Umfelds zu wehren. Paul hingegen muss sich entscheiden – zwischen familiärer Loyalität und persönlicher Selbstverwirklichung.
 
In seinem Kinodebüt beleuchtet Regisseur Michael Kofler packend und eindringlich die Ereignisse rund um die „Feuernacht“ in Südtirol. Thomas Prenn (HOCHWALD) und Laurence Rupp (VENI VIDI VICI) überzeugen als gegensätzliches Bruderpaar an der Seite von Aenne Schwarz (LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES) als moderne Vordenkerin.
  
Einreichungsdeadline für Fördercalls:
Call #2: 5. Mai 2026
Call #3: 8. September 2026

Mehr zur IDM Film & Music Commission Südtirol:
film-music.idm-suedtirol.com
 

„Woodwalkers 2“ feiert heute Weltpremiere in München 

Heute abend feiert die IDM Film & Music Commission geförderte Produktion „Woodwalkers 2“ von Sven Unterwaldt Weltpemiere in München. Der zweite Teil des erfolgreichen Kinofilms wurde an zahlreichen Südtiroler Locations u.a. im Ultental auf 1.700 Metern Höhe, in Bozen und in Maso Corto gedreht. IDM Film & Music Commission hat bereits den ersten Teil der erfolgreichen Fantasy-Trilogie, basierend auf Katja Brandis‘ gleichnamiger Bestseller-Reihe gefördert. In den Hauptrollen spielen u.a. Moritz Bleibtreu, Emil Bloch, Emile Chérif, Lilli Falk, Martina Gedeck, Hannah Herzsprung, Tom Schilling, Oliver Masucci und viele mehr. Kinostart in Deutschland ist 29. Januar 2026.

„Woodwalkers 2“ ist eine Produktion von blue eyes Fiction in Koproduktion mit Studiocanal sowie Dor Film Wien und Filmvergnuegen Südtirol. Das Projekt wurde wie der erste Teil „Woodwalkers“ durch Produktionsförderung der IDM Film & Music Commission Südtirol in Höhe von 500.000 € unterstützt.

Zum Inhalt: Der zweite Teil taucht erneut in die Welt der Gestaltwandler ein und folgt Carag und seinen Freunden in ein neues Abenteuer: Für Carag, Brandon, Holly und Lou beginnt ein neues Schuljahr an der Clearwater High. Und das hat es in sich, denn das Naturschutzgebiet rund um die Schule ist in Gefahr. Carags früherer Mentor Andrew Milling plant, den Wald rund um das Internat zu verkaufen – das Revier der Gestaltwandler! Puma-Wandler Carag und seine Freunde versuchen dies mit allen Mitteln zu verhindern, doch Milling hat einen Spion an der Schule und ist ihnen immer einen Schritt voraus. Ausgerechnet die Schneewölfin Tikaani kommt ihnen schließlich zur Hilfe. Doch kann Carag ihr wirklich trauen – und ist da vielleicht sogar mehr als Freundschaft zwischen den beiden?

Foto: blue eyes fiction, STUDIOCANAL, Marc Reimann



Einreichungsdeadline für Fördercalls:
Call #1: 20. Januar 2026
Call #2: 5. Mai 2026
Call #3: 8. September 2026

Mehr zur IDM Film & Music Commission Südtirol:
film-music.idm-suedtirol.com

IDM Film & Music Commission Südtirol fördert vergibt 184.000 Euro für 10 Musikprojekte

Im ersten Fördercall für Musikprojekte nach der Erweiterung ihres Aufgabenbereichs um die Musikförderung unterstützt die IDM Film & Music Commission Südtirol insgesamt 10 Musikprojekte mit einer Fördersumme von 184.000 Euro. Von den zehn geförderten Vorhaben stammen sechs aus Italien (alle aus Südtirol), eins aus Deutschland, zwei aus Österreich und eines aus der Schweiz. Die Projekte spiegeln das breite musikalische Spektrum wider – von Indie-Rock über Folk, Pop, Hip-Hop, RnB und Soul bis hin zu experimentellen Crossovers und einer neuen Rockoper. Die erwartete Wertschöpfung für Südtirol beläuft sich auf rund 360.000 Euro.

Die Südtiroler Indie-Rock-Band Since 11 produziert ein neues Album, das „alpine beach flair“ mit Indie-, Pop- und Rockelementen verbindet. Das Vorhaben stärkt die junge Indie-Szene in Südtirol und verbindet lokale Einflüsse mit einem internationalen Klangbild. Antragsteller ist Claus Stecher aus Schlieren, Italien.

Der in Wien lebende Musiker Moritz Gamper arbeitet an seinem zweiten Soloalbum: Album 2 verbindet Blues-, Jazz-, Gypsy- und Countryeinflüsse. Mit dem neuen Album erweitert Gamper seine musikalische Handschrift und setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Musiker:innen aus Südtirol. Antragsteller ist Moritz Gamper (Wien).

Die ladinische Künstlerin Anita Obwegs aus St. Vigil in Enneberg, Italien, entwickelt mit ihrer Band Anita Obwegs Quintett ebenfalls ihr zweites Album RAISC, das in zwölf Kompositionen in ladinischer Sprache die kulturelle Identität und die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln thematisiert. Das Projekt fördert zugleich die Sichtbarkeit des Ladinischen und ihrer kulturellen Ausdrucksformen über die Landesgrenzen hinaus. Antragstellerin ist Anita Obwegs (St. Vigil in Enneberg, Italien).

Der Südtiroler Theaterregisseur, Autor und künstlerische Leiter Manfred Schweigkofler adaptiert anlässlich des 250-jährigen Jubiläums von Sheridans „The School for Scandal“ eine neue, gleichnamige Rockoper, produziert von einem Team aus Südtiroler Künstler:innen und Musiker:innen. Die Rockoper verbindet klassische Literatur mit zeitgenössischer Musik und schafft so ein innovatives Bühnenformat mit regionaler Verankerung. Antragsteller ist Manfred Schweigkofler (Bozen, Italien).

Das international tourende Südtiroler Musikprojekt Wicked and Bonny erarbeitet mit „In Harmony“ ein neues Album und baut zugleich sein Livekonzept mit einer vier- bis fünfköpfigen Liveband weiter aus. Mit der neuen Produktion stärkt das Projekt seine Live-Präsenz und erweitert seine künstlerische Zusammenarbeit innerhalb der Südtiroler Musiklandschaft. Antragsteller ist Markus Mair aus Schlanders, Italien.

Die Indie-Folk-Band Timbreroots aus Südtirol widmet sich in ihrem dritten Album „Simpler Times“ Themen wie Nostalgie und emotionaler Wiederkehr und verbindet Südtiroler Klangtradition mit modernem Indie-Folk. Das Album vertieft die internationale Positionierung der Band und trägt dazu bei, Südtiroler Musiktraditionen modern weiterzuführen. Antragstellerin ist Eva Grünbacher aus Bruneck, Italien.

Die junge Band Rise o’Clock produziert zwei neue Singles, deren Sound von Amy Winehouse bis John Mayer inspiriert ist, und will ihre wachsende Bühnentätigkeit international ausbauen. Die neuen Singles sollen der jungen Band helfen, ihre künstlerische Identität weiter zu schärfen und ein breiteres Publikum zu erreichen. Antragsteller ist Mattia Lezuo aus La Val, Italien.

Das in Bozen ansässige Musiklabel 12Ville veröffentlicht mit „Wish you a Südtirol Christmas 2026“ ein genreübergreifendes Weihnachtsalbum mit Originalkompositionen verschiedener Südtiroler Künstler:innen und stärkt damit die regionale Musikszene. Die Compilation bietet eine innovative Neuinterpretation eines klassischen Genres und fördert kreative Kooperationen innerhalb der lokalen Szene. Antragsteller ist Wilfried Gufler aus St. Martin in Passeier, Italien.

Mit seinem Soloprojekt Julnotjules arbeitet Julian Patrick Angerer – der erste Südtiroler Amadeus-Award-Gewinner – an seinem Solo-Debütalbum „This modern love“, das in Bozen produziert wird. Das Debütalbum markiert einen wichtigen Schritt in der künstlerischen Weiterentwicklung des Musikers und setzt bewusst auf eine Rückbindung an seine Heimat. Antragstellerin ist die Wienerin Nora Pider.

Die italienische Künstlerin und Produzentin Nina Chiodin entwickelt ein neues Album mit zehn bisher unveröffentlichten Tracks aus Hip-Hop, RnB und Neo-Soul, das u.a. durch Release-Shows in Südtirol und Berlin international sichtbar gemacht wird und so neue Perspektiven für die lokale Musikproduktion eröffnet. Das Projekt stärkt die Präsenz weiblicher Produzentinnen in der regionalen Musiklandschaft und unterstreicht die internationale Ausrichtung des Vorhabens. Antragstellerin ist die Berliner Produzentin Nina Wurster.

Nach dem erfolgreichen Start der Musikförderung sind für 2026 weitere Förderrunden geplant, um die Position Südtirols als Standort professioneller Musikkultur auszubauen und nachhaltige Strukturen in diesem jungen Bereich zu stärken.

2026 sind zwei Förderrunden mit folgenden Fristen angesetzt:

Call #1 | 2026: Einreichung bis 28. April 2026

Call # 2 | 2026: Einreichung bis 29. September 2026

Ein Beratungsgespräch ist vor der Einreichung eines Förderantrags unbedingt erforderlich.

Weitere Informationen zur IDM Film & Music Commission Südtirol:

https://www.film-music.idm-suedtirol.com/de

Die Südtirol-geförderte Dokumentation „ELON MUSK UNVEILED“ beim IDFA

Gestern Abend feierte der von der IDM Film & Music Commission geförderte deutsche Dokumentarfilm „ELON MUSK UNVEILED – The Tesla Experiment” des Südtiroler Regisseurs Andreas Pichler seine Weltpremiere in der Frontlight-Sektion beim internationalen Dokumentarfilmfestival IDFA (13.-23. November 2025) in Amsterdam. „ELON MUSK UNVEILED – The Tesla Experiment” ist eine Produktion der deutschen Beetz Brothers film production. Der Film wurde mit 80.000 Euro Produktionsförderung unterstützt. 
 
Zum ersten Mal lüftet „ELON MUSK UNVEILED – The Tesla Experiment“ den Vorhang über Musks Imperium, indem enge Vertraute, Whistleblower, Opfer und ehemalige hochrangige Tesla-Mitarbeiter zu Wort kommen. Ihre Aussagen enthüllen versteckte Daten und verschleierte Mängel im Wettlauf um selbstfahrende Autos, wo ungebremste Ambitionen Menschenleben kosten und den mächtigsten Titanen der Big Tech herausfordern. Ausgangspunkt für den Film war die „Tesla Files“-Recherche des Handelsblatts.
 
Main Credits: Regie: Andreas Pichler, Produziert von Christian Beetz, Executive Producers: Yara Hueck Costa, Anne von Petersdorff, Martin Pieper, Beratung und Recherche: Handelsblatt: Sönke Iwersen, Michael Verfürden, Felix Holtermann, Buch: Anne von Petersdorff, Christian Beetz, Andreas Pichler, Director of Photography: Jakob Stark, Tom Bergmann, Editing: Johannes Hiroshi Nakajima BFS, Beatrice Segolini, Nicolás Nørgaard Staffolani, Musik: Henning Fuchs
 
„ELON MUSK UNVEILED – The Tesla Experiment“ ist eine Produktion der BEETZ BROTHERS film production in Koproduktion mit hr, SWR, WDR, NDR für die ARD und Sky, in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt, im Vertrieb von MEDIAWAN RIGHTS und gefördert von der IDM Film & Music Commission Südtirol und The Fritt Ord Foundation.
 

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Foto: (c) Beetz Brothers Film Production
 

Südtirol-gefördertes Kino in Tallinn

„18 Holes to Paradise “ feiert Weltpremiere beim Black Night Film Festivals  

Heute feiert die IDM Film & Music Commission geförderte italienisch-portugiesische Produktion „18 Holes to Paradise“ des portugiesischen Regisseurs João Nuno Pinto ihre Weltpremiere im Wettbewerb des 29. Black Night Film Festivals (PÖFF) in Tallinn (7.-23. November 2025). Im Anschluss wird der Film im internationalen Wettbewerb des argentinischen Festival Internacional de Cine de Mar del Plata (6.-16. November 2025) als Südamerika-Premiere gezeigt.

„18 Holes to Paradise“ ist eine Produktion der portugiesischen Wonder Maria Filmes in Koproduktion mit der Bozner Albolina Film. Das Projekt wurde in einer frühen Phase im Rahmen des ehemaligen IDM-Drehbuchentwicklungsprogramms RACCONTI entwickelt und später durch die Produktionsförderung der IDM Film & Music Commission Südtirol in Höhe von 140.000 € realisiert.

Zum Inhalt: „18 Holes to Paradise“ spielt während einer heißen Sommerwoche auf einem alten Bauernhof mit alter Familiengeschichte. Der Hof soll verkauft werden, aber darüber herrscht alles andere als Einigkeit innerhalb der Familie. Francisca, die älteste Schwester, lebt auf dem Hof und ist gegen den Verkauf. Catarina, die zweite Schwester, kommt aus der Stadt und ist entschlossen, zu verkaufen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Susana, die Tochter der alten Haushälterin, kommt für einen letzten Sommer zurück, um den Anteil ihrer Familie einzufordern. Als ein Feuer sie auf dem Hof gefangen hält, müssen die drei Frauen entscheiden, was sie mit ihrem Leben unter den schwerwiegenden Umständen anfangen wollen.

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Südtirol-gefördertes Kino am Lido

„Elisa“ von Leonardo di Costanzo feiert Weltpremiere bei den 82. Internationalen Filmfestspielen Venedig

„Elisa“ von Leonardo di Costanzo wird am 4. September im Wettbewerb der Morgen beginnenden 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig (27. August – 6. September 2025) gezeigt und ist damit im Rennen um den Goldenen Löwen. Nach „The Interval“ (2012: Reihe Orizzonti) und „The Inner Cage“ (2021: „Out of Competition“) ist „Elisa“ die dritte Weltpremiere des italienischen Regisseurs am Lido. In den Hauptrollen spielen Barbara Ronchi, Roschdy Zem, Diego Ribon und Valeria Golino. „Elisa“ erhielt von der IDM Film & Music Commission Südtirol 500.000 Euro Produktionsförderung.

Der Film wurde auch in Südtirol gedreht unter Beteiligung von zahlreichen Südtiroler Filmschaffenden und Filmdienstleistern, darunter Produktionsleiter, Location Manager, Regieassistenz oder Stuntkoordinator. „Elisa“ ist eine italienisch-schweizerische Koproduktion von tempesta srl (Rom, Italien), in Koproduktion mit AMKA film Productions SA (Savosa, Schweiz).
 
Zum Inhalt: Die experimentelle Strafanstalt Moncaldo. Elisa Zanetti verbüßt dort die Strafe für den Mord an ihrer Schwester, den sie vor zehn Jahren beging. Sie hatte die Leiche verbrannt und versteckt, erinnert sich aber kaum daran. Nach dem Verbrechen verstummte sie und erzählte nie, was wirklich geschehen war. Besuch bekommt sie nur vom Vater, dem einzigen Familienmitglied, das ihr immer nahestand. Aber dann lädt Moncaldo den berühmten Kriminologen Professor Alaoui als Gastdozenten ein, und Elisa willigt ein, ihn im Rahmen seiner Forschungen zu Familienverbrechen zu treffen. In einem schmerzhaften Prozess versucht sie, sich zu erinnern. Der folgende Zusammenbruch ist unvermeidlich, aber der einzige Weg für Elisa, wieder zu leben.

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