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BERLIN SCIENCE WEEK 2026: CALL FOR PARTICIPATION UNTER DEM MOTTO „IN TOUCH“ 

Die Berlin Science Week 2026 findet vom 1. bis 10. November statt.
Das Jahresthema „In Touch“ rückt in den Fokus, wie Wissenschaft unser Leben unmittelbar berührt und prägt.
Der Call for Participation ist bis zum 24. Mai 2026 geöffnet.
Beiträge können im stadtweiten Programm oder im Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt realisiert werden.

Die Berlin Science Week 2026 eröffnet heute den Call for Participation und stellt zugleich ihr neues Jahresthema vor: In Touch.

Im Jahr nach ihrem zehnjährigen Jubiläum richtet die Berlin Science Week den Blick bewusst auf die persönliche Dimension der Wissenschaft. Denn Wissenschaft ist kein abstraktes System, sondern ein zutiefst menschliches Abenteuer: Sie entsteht aus Neugier, Zweifel und Leidenschaft – und berührt unser Leben jeden Tag.

In Touch zeigt, wie Wissenschaft unseren Alltag beeinflusst, und rückt die Menschen hinter der Forschung in den Mittelpunkt – ihre Geschichten, ihre Motivation, ihre Hoffnungen und Perspektiven. Zugleich stellt das Festival zentrale Fragen: Was bedeutet Wissenschaft für uns als Gesellschaft – und für jede und jeden Einzelnen? Wie verändert sie unser Denken, unser Handeln, unser Zusammenleben?

CALL FOR PARTICIPATION: STADTWEIT UND IM FESTIVALZENTRUM    

Bis zum 24. Mai 2026 sind Wissenschaftsorganisationen, Kulturinstitutionen, Initiativen sowie Einzelpersonen eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen am Programm der Berlin Science Week zu beteiligen. Besonders angesprochen sind Akteurinnen und Akteure an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft – ebenso wie Forschende in frühen Karrierephasen und Kunstschaffende.

Beiträge können entweder im stadtweiten Programm (1.–10. November) oder im Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt (HKW) umgesetzt werden, das in diesem Jahr erstmals als zentraler Veranstaltungsort fungiert.

Ein Highlight bildet das Publikumswochenende vom 6. bis 8. November im HKW, bei dem Wissenschaft durch Ausstellungen, Workshops und Bühnenformate erlebbar wird.

INTERAKTIVE FORMATE UND FÖRDERUNG

Für beide Programmstränge gilt: Gesucht werden insbesondere interaktive, transdisziplinäre und erlebnisorientierte Formate, die neue Zugänge zur Wissenschaft eröffnen. Einzelpersonen, Kollektive und kleinere Organisationen ohne institutionelle Förderung können sich im Rahmen des Art & Science-Programms für eine Teilfinanzierung eines Programmbeitrags im HKW bewerben.  

 

ÜBER DIE BERLIN SCIENCE WEEK
Jedes Jahr vom 1. bis 10. November verwandelt die Berlin Science Week die Stadt in ein Festival wissenschaftlicher Ideen und feiert bahnbrechende Forschung und Innovationen aus Berlin und von ihren internationalen Partnern. Das Festival überschreitet disziplinäre Grenzen und verbindet Wissenschaft und Kultur mit einem neugierigen Publikum. Gemeinsam entsteht eine lebendige Plattform für Wissenschaft und Gesellschaft, die dazu einlädt zu erkunden, wie Spitzenforschung unsere Welt prägt. Die Berlin Science Week wird von der Falling Walls Foundation GmbH veranstaltet und mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, und Pflege organisiert. Mehr: berlinscienceweek.com
 
ÜBER DIE FALLING WALLS FOUNDATION  
Die Falling Walls Foundation gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die sich der Stärkung der Wissenschaftskommunikation und des öffentlichen Engagements für Forschung widmet. Ihre Initiativen bringen internationale Expert:innen zusammen, um wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln. Neben dem Falling Walls Science Summit veranstaltet die Foundation die Berlin Science Week sowie Programme wie Falling Walls Lab, Falling Walls Engage, Falling Walls Venture und Female Science Talents. Seit 2020 richtet sie außerdem das Creative Bureaucracy Festival aus, eine internationale Plattform für Innovation im öffentlichen Sektor. Die Foundation wird unterstützt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, dem Berliner Senat, der Hannover Re Foundation, dem Museum für Naturkunde Berlin, PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, der Volkswagen Stiftung sowie mehr als 100 weiteren internationalen Förderern, Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und NGOs.
Mehr: falling-walls.com/foundation/about

BERLIN SCIENCE WEEK ERFOLGREICH GESTARTET

Am Samstagabend, 1. November, ist die 10. Ausgabe der Berlin Science Week 2025 im Museum für Naturkunde Berlin unter dem diesjährigen Motto „Beyond Now“ erfolgreich gestartet – und markierte damit den Auftakt zu zehn Tagen mit über 350 Veranstaltungen in ganz Berlin. Bereits das Auftaktwochenende zog 8.500 Besuchende ins Festivalzentrum CAMPUS im Museum für Naturkunde. An den Ausstellerständen, in Workshops, Panels und Kurzvorträgen kamen Gäste mit Forschenden ins Gespräch und tauchten in Themen ein, die wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatten prägen – von Meeresforschung über KI und Supercomputing bis hin zu Langlebigkeitsforschung und Wissensgerechtigkeit.
 
Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin, eröffnete gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Vogel (Generaldirektor Museum für Naturkunde Berlin), Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Chairman of the Board der Falling Walls Foundation), Dr. Andreas Kosmider (Geschäftsführer der Falling Walls Foundation) sowie Dr. Christian Rauch (Festivaldirektor Berlin Science Week) das zehntägige Festival.

Senatorin Dr. Ina Czyborra betonte in ihrer Eröffnungsrede: „Die Berlin Science Week hat sich in zehn Jahren zu einem internationalen Erfolgsmodell entwickelt – einem einzigartigen Festival, das Wissenschaft, Stadtgesellschaft und globale Expertise miteinander verbindet. Sie zeigt, wie lebendig und vielfältig Forschung in Berlin ist und welche Strahlkraft sie weit über die Stadtgrenzen hinaus entfaltet. Es ist von großer Bedeutung, dass Erkenntnisse aus der Wissenschaft auf die Straße kommen – dass die Menschen unserer Stadt davon erfahren, in den Dialog treten und schon in jungen Jahren Neugier und Begeisterung für Forschung entwickeln. Ich freue mich, dass mein Haus seit zehn Jahren Partner der Science Week ist und diese jedes Jahr aufs Neue unterstützt. Das diesjährige Motto ‚Beyond Now‘ lädt ein, über unsere Zukunft nachzudenken und mitzugestalten: Wie wollen wir gemeinsam leben? Welche Fragen müssen wir dafür gemeinsam lösen? Ich freue mich auf viele Impulse und Ideen für die Zukunft unserer Stadt.“

Noch bis 10. November: Veranstaltungen stadtweit & am Holzmarkt 25 
Noch bis zum 10. November verwandelt die Berlin Science Week die Hauptstadt in ein Forum für Wissenschaft und Zukunftsfragen – auf Bühnen, in Museen und Laboren, in Theatern und Bibliotheken sowie an ungewöhnlichen Orten des urbanen Lebens. Workshops, Keynotes, Panels, Performances, Führungen und Ausstellungen laden dazu ein, Wissenschaft zu erleben, Fragen zu stellen und mitzugestalten. Auch Formate in Bars und Kneipen gehören dazu – etwa Pint of Science, das Pub-Quiz Food for Thought oder das Futurium-Kneipenquiz „Da haben wir den Salat!“.

Im stadtweiten Programm öffnen über 80 Berliner Forschungsinstitute, Museen, Universitäten und Kulturorte ihre Türen und verwandeln die Hauptstadt in einen Experimentierraum, der Wissenschaft mitten im Alltag erlebbar macht. So präsentiert die LASArt Foundation das Projekt terra0: Autonomous Forrest, ein vielschichtiges Kunstwerk, das Landeigentum durch blockchain-basierte Verwaltung neu denkt – Was würde es bedeuten, wenn ein Wald sich selbst besitzen könnte? Oder das Weizenbaum Institut, das sich unter dem Titel Friendly Fire – The Therapist as an Algorithmic Malfunction in einer Performance des Künstlers und Wissenschaftlers Manuel Flurin satirisch mit der Kommerzialisierung der psychischen Gesundheit und der Vorstellung, dass Technologie menschliche Fürsorge ersetzen könnte, auseinandersetzt. Das Max Delbrück Center wiederum lädt zu einer ungewöhnlichen Perspektive ein: Statt Haie als gefährliche Räuber zu betrachten, rückt der Vortrag 50 Years after “Jaws”: Sharks, Pain, Ethics ihre Sinneswelt in den Mittelpunkt. Neurowissenschaftler und Taucher untersuchen darin, wie Haie Schmerzreize wahrnehmen und was das über unser Verständnis von Empfindung und Ethik im Tierreich verrät.

Vom 7. bis 9. November verwandelt sich das zweite Festivalzentrum FORUM am Holzmarkt 25in ein kreatives Labor zwischen Wissenschaft, Kunst und Zukunftsdenken. Rund 10.000 Besuchende werden erwartet, um das vielfältige Programm aus Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Live-Performances zu erleben: In der Pop-Up Booth der Daylight Academyerfährt man mehr über die unterschätzte Rolle des Tageslichts, das viel mehr als nur die Sicht und Temperatur beeinflusst. Welchen Einfluss das Tagesslicht auf Architektur, Gesundheit oder Menschheitsgeschichte hat, lässt sich dort spielerisch und interaktiv erfahren. In der Pop-Up Booth A Window into the Quantum World lädt ein Team junger Physiker und Designer des NCCR SPIN ein, an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, in die Quantenwelt und all ihre skurrilen Phänomene einzutauchen. Beim Aura Automata steht den Besuchenden eine kreative KI und ein Roboterarm zur Verfügung, um mit dieser interaktiven Pop-up-Installation einzigartige digitale Skulpturen zu entwerfen und zu bauen – ein Live-Experiment, das die faszinierende Schnittstelle zwischen menschlicher Kreativität und maschineller Ausführung erforscht. Zum Abschluss des FORUM präsentiert der ART+SCIENCE SALON eine Performance, in der Wissenschaft und Glaube in einem hybriden Zusammenspiel aus Diskussion, Musik und spekulativem Theater verschwimmen, begleitet von Live-Musik des Jazz Institut Berlin (UdK).

Die meisten Veranstaltungen sind kostenfrei und finden auf Deutsch oder Englisch statt. Für einzelne Veranstaltungen wird empfohlen, sich anzumelden. Das komplette Programm der Berlin Science Week 2025 finden Sie hier.

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Download aller Fotos hier.

ÜBER DIE BERLIN SCIENCE WEEK:  
Jedes Jahr vom 1. bis 10. November verwandelt die Berlin Science Week Berlin in ein Festival wissenschaftlicher Ideen und feiert bahnbrechende Forschung und Erfindungen der Berliner Wissenschaftseinrichtungen und ihrer internationalen Partner. Mit dem Festival überschreiten wir disziplinäre Grenzen und verbinden Wissenschaft und Kultur mit einem neugierigen Publikum.
Gemeinsam schaffen wir eine lebendige Plattform für Wissenschaft und Gesellschaft, die einlädt zu erkunden, wie Spitzenforschung unsere Welt prägt. Das Festival wird von der Falling Walls Foundation GmbH veranstaltet und mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung organisiert. Mehr: berlinscienceweek.com
 
ÜBER DIE FALLING WALLS FOUNDATION:
Seit 2009 bringt die gemeinnützige Falling Walls Foundation die renommiertesten und einflussreichsten Vordenker aus aller Welt zusammen. Nobelpreisträger, Startups, junge Wissenschaftstalente, Forschungsunternehmen, Kultur, Politik und Medien diskutieren gemeinsam über die Frage: „Which are the next walls to fall in science and society?“. Die Programme der Falling Walls Foundation schlagen Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und vermitteln Begeisterung für die Arbeit von Wissenschaftlern in allen Disziplinen. Mehr: falling-walls.com