24. Juni 2026

Seriesly Berlin geht in die dritte Staffel!

News

Eine Vertiefung der Diskussion über kreative Freiheit, europäische Zusammenarbeit und die Zukunft des seriellen Storytellings

  • Seriesly Berlin: 14.–17. September 2026
  • Seriesly Berlin-Konferenz: 15.–16. September 2026 in der Fotografiska Berlin
  • Neue Initiativen angekündigt: „Stories at Risk“, Partnerschaft mit Karlovy Vary und „Seriesly Creators“
  • Akkreditierung mit Early-Bird-Ticket ist ab sofort möglich
  • Seriesly Berlin Pitches: Einreichungen bis zum 30. Juni 2026 möglich

Vom 14. bis 17. September 2026 kehrt Seriesly Berlin mit seiner dritten Ausgabe zurück und bringt erneut Kreative, Produzent:innen, Sender, Plattformen, Branchenfachleute und Publikum zusammen, um die Zukunft des seriellen Storytellings zu erkunden. Neben der Seriesly Berlin Conference (15.–16. September) werden bei den Seriesly Berlin Premieres herausragende neue Serien aus aller Welt präsentiert. Die Konferenz und viele der Seriesly Berlin Premieres finden in der Fotografiska Berlin statt, dem ikonischen Museums- und Ausstellungsraum sowie Kulturzentrum. Zum ersten Mal wird das CineStar Kino in der KulturBrauerei als weiterer Vorführort für die Seriesly Berlin Premieres hinzukommen. Die Seriesly Berlin Pitches bieten erneut Projekten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien die Möglichkeit, sich vor Fachpublikum zu präsentieren. Projekte können bis zum 30. Juni 2026 eingereicht werden.
 
In diesem Jahr erweitert Seriesly Berlin das Branchenprogramm um drei wichtige neue Initiativen: „Stories at Risk“ ist ein europäischer Think Tank zu kreativer Freiheit und demokratischem Dialog, „Beyond the East-West Co-Production Myth“ ist eine neue Zusammenarbeit mit dem Karlovy Vary International Film Festival, die das Potenzial kreativer Serienkoproduktionen zwischen Westeuropa sowie Produzent:innen aus Mittel- und Osteuropa auslotet. Seriesly Creators wiederum ist ein Konferenzprogramm, das sich dem Business mit Creator IP, Plattform-Unterhaltung und neuen Serienmodellen widmet.
 
„Seriesly Berlin wurde als Plattform aufgesetzt, um Themen und Dialog einen Raum zu geben, der in der internationalen Festivallandschaft oftmals fehlt“, so Festivalleiter Dennis Ruh. „Der audiovisuelle Sektor befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – geprägt von rasanten technologischen Veränderungen, sich verschiebenden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer zunehmend fragmentierten internationalen Zusammenarbeit. In dieser Zeit braucht es mehr denn je Räume für Austausch, Abstimmung und neue Ideen. Traditionelle Strukturen und Formate werden gerade in Echtzeit neu definiert – und wir wollen aktiv auf diese Entwicklungen reagieren. Das diesjährige Programm, mit all seinen neuen Initiativen, ist eine direkte Antwort auf diesen Moment des Umbruchs. Es bringt unterschiedliche Perspektiven auf Bühne und Leinwand, um die Zukunft des Storytelling gemeinsam mitzugestalten.“
 
„Stories at Risk“: Die demokratische Kraft des Storytelling
 
Eine der zentralen neuen Initiativen der diesjährigen Ausgabe ist „Stories at Risk: Cultural Diversity, Democracy and Debate on Screen“, ein europäischer Think-Tank, entwickelt von Seriesly Berlin und kofinanziert vom Pilotprogramm für Serienkoproduktionen sowie dem Programm „Culture on Screen“ des Europarats.
 
In einer Zeit, in der wirtschaftlicher Druck, politische Polarisierung und sich wandelnde Plattformdynamiken zunehmend beeinflussen, welche Geschichten finanziert, in Auftrag gegeben und letztendlich vom Publikum gesehen werden, schafft „Stories at Risk“ einen Raum für kritische Reflexion und internationalen Dialog. Die Initiative bringt Autor:innen, Produzent:innen, Sendeanstalten, Festivals und Marktvertreter:innen aus ganz Europa zusammen. Gemeinsam untersuchen sie, welchen Beitrag audiovisuelles Storytelling zum demokratischen Diskurs und zur kulturellen Vielfalt leisten kann, und setzen sich zugleich mit den Herausforderungen auseinander, denen kreative Freiheit und redaktionelle Unabhängigkeit heute begegnen.
 
Der Think Tank wird durch eine Umfrage, eine Reihe kuratierter Diskussionen sowie einen branchenübergreifenden Austausch gestaltet. Den Abschluss bilden eine öffentliche Präsentation und ein Bericht, die Impulse für eine breitere europäische Debatte über die Zukunft des audiovisuellen Storytellings geben sollen.
 
Die Umsetzung der von Seriesly Berlin entwickelten Initiative wird durch ein wachsendes Netzwerk internationaler Partner:innen unterstützt, darunter der European Writers Club, das Series Mania Forum, Iberseries & Platino Industria, das Göteborg Film Festival, das CineLink-Programm des Sarajevo Film Festivals, Industry@Tallinn & Baltic Event, die Produktionsallianz, der European Writers Desk und die Creative Europe MEDIA Desks Deutschland. Weitere Partner:innen werden noch bekannt gegeben.
 
Beyond the East-West Co-Production Myth
 
Die internationale Zusammenarbeit bleibt zentrales Thema der diesjährigen Konferenz. In Zusammenarbeit mit dem KVIFF Film Industry des Internationalen Filmfestivals von Karlovy Vary startet Seriesly Berlin eine neue, zweiteilige Branchendiskussion unter dem Titel „Beyond the East-West Co-Production Myth“.
 
Seit vielen Jahren werden Diskussionen über die Zusammenarbeit von West-, Mittel- und Osteuropa bei Serienproduktionen oft unter dem Gesichtspunkt von Produktionsdienstleistungen und Kosteneffizienz geführt. Die neue Initiative zielt darauf ab, diese Annahmen zu hinterfragen und stattdessen die kreativen, finanziellen und strategischen Möglichkeiten zu erkunden, die sich aus der zunehmenden Vernetzung der europäischen Produktionslandschaft ergeben.

Das erste Panel findet am 8. Juli im Rahmen der Screen Focus Sessions beim diesjährigen Karlovy Vary International Film Festival (3.–11. Juli 2026) unter dem Titel Understanding CEE’s Hidden Production Ecosystems“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Verständnis von Mittel- und Osteuropa innerhalb der europäischen Serienlandschaft neu gedacht werden kann. Bei Seriesly Berlin wird die Debatte fortgeführt und richtet den Fokus darauf, wie die Produktionslandschaften in Mittel- und Osteuropa kreativ und strategisch erschlossen sowie stärker in europäische Koproduktionsstrukturen eingebunden werden können.
 
Introducing Seriesly Creators
 
Als Reaktion auf die sich rasant verändernden Beziehungen zwischen Kreativen, Plattformen und Publikum führt Seriesly Berlin mit Seriesly Creators einen neuen Konferenzschwerpunkt ein. Im Fokus stehen kreatives Storytelling, die plattformnative Zukunft serieller Unterhaltung, vertikale Serien sowie die Entstehung und Aktivierung von Communities rund um neue Erzählformate.
 
Seriesly Creators bringt Kreative, Plattformen, Produktionsfirmen, Marken und Technologieanbieter zusammen, um neue Ansätze für Storytelling, Publikumsentwicklung und IP-Aufbau zu diskutieren. Statt einer klassischen Creator-Konferenz versteht sich das Format als gezielter Austausch darüber, wie sich serielles Erzählen im digitalen Zeitalter verändert – und wie die Zukunft des Storytellings gestaltet wird.
 
Seriesly Creators findet am 16. September statt, Tageskarten sind hier erhältlich.
 
Weitere Programmdetails und Partner werden bald bekanntgegeben.
 
Akkreditierung ist ab sofort möglich. Early Bird Preise gelten bis zum 31. Juli 2026.
 
Seriesly Berlin wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Deadline ist Medienpartner.

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SteinbrennerMüller Kommunikation
in Berlin hat sich auf die Kommunikation und Pressearbeit in den Bereichen Kultur und Medien spezialisiert. Die Agentur wird von Dr. Kathrin Steinbrenner und Kristian Müller geführt.