30. September 2026
European Film Academy ehrt Beki Probst, Marin Karmitz und Sandra den Hamer
Projekte
Neue Auszeichnung würdigt herausragendes Engagement in der europäischen Film Community
Mit dem neuen Community Award für herausragende Verdienste um die europäische Filmkultur würdigt die European Film Academy – mit ihren 5.700 Mitgliedern aus ganz Europa – einen entscheidenden und langjährigen Beitrag zur Entwicklung und Stärkung der europäischen Filmkultur.
Die ersten drei Preisträger:innen dieser neuen Auszeichnung werden am Vorabend der European Film Awards 2027 im Rahmen der Welcome Night am Freitag, dem 15. Januar, im Akropolis-Museum in Athen vorgestellt. Alle Preisträger:innen und Nominierten werden an dem Empfang teilnehmen.
Die diesjährigen Preisträger:innen der neuen Auszeichnung sind Beki Probst, Marin Karmitz und Sandra den Hamer.
| Beki Probst wurde in Istanbul in eine sephardisch-jüdische Familie geboren, studierte Rechtswissenschaften und Journalismus und arbeitete kurzzeitig als Filmjournalistin. Zusammen mit ihrem Schweizer Ehemann gründete sie in den 1960er Jahren in Bern die „Queenie Cinemas“, aus denen sich eine erfolgreiche Arthouse-Kinokette entwickelte, die bis heute besteht. Von 1981 bis 1988 war Beki Probst die Berlinale-Delegierte für die Türkei und Griechenland. Nachdem sie die jährliche Fachmesse in Locarno ins Leben gerufen hatte, wurde sie 1988 vom Berlinale-Direktor Moritz de Hadeln gebeten, den European Film Market (EFM) in seiner heutigen Form zu gründen. Unter ihrer Leitung, die bis 2014 andauerte, entwickelte sich der EFM zu einem der größten und wichtigsten internationalen Filmmärkte. Als eine der Pionierinnen der europäischen Filmindustrie der Nachkriegszeit wurde sie im Laufe der Jahre mit zahlreichen Auszeichnungen innerhalb und außerhalb Europas geehrt, darunter die Berlinale-Kamera, der „Prix du cinéma Suisse”, der französische Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ und dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Marin Karmitz, geboren 1938, absolvierte die renommierte französische Filmschule IDHEC und war zunächst Regieassistent der Filmschaffenden Jean-Luc Godard, Agnès Varda, Jacques Rozier, Yannick Bellon und Pierre Kast. 1964 drehte er seinen ersten Kurzfilm, NUIT NOIR, CALCUTTA, nach einem Drehbuch von Marguerite Duras. 1965 arbeitete er mit Samuel Beckett an der Verfilmung von COMÉDIE. Im selben Jahr wurde der Film als Eröffnungsfilm der Internationalen Filmfestspiele von Venedig ausgewählt und schockierte das Publikum mit seinem avantgardistischen Inhalt. Marin Karmitz’ erster Spielfilm war SEVEN DAYS SOMEWHERE ELSE mit Jacques Higelin aus dem Jahr 1967, der ebenfalls bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde. Nach dem Mai 1968 drehte er zwei Filme: KAMERADEN (1970) und BLOW FOR BLOW (1972), die auf internationalen Festivals gezeigt wurden. Nachdem Marin Karmitz 1967 mk2 Productions ins Leben gerufen hatte, gründete er 1974 einen Filmverleih. In 40 Jahren produzierte er 108 Filme und brachte über 350 in die Kinos, darunter Krzysztof Kieslowskis „Drei-Farben“-Trilogie, für die er 1994 eine Nominierung für die European Film Awards erhielt, zwölf Filme von Claude Chabrol sowie Filme von Alain Resnais, Louis Malle, den Taviani-Brüdern, Theo Angelopoulos, Lucian Pintilié, Gus Van Sant, Ken Loach, Abbas Kiarostami, Hong Sang-Soo, Michael Haneke, Walter Salles und Xavier Dolan. Sandra den Hamer blickt auf eine langjährige Karriere in der niederländischen Filmbranche zurück. Von 2007 bis 2023 war sie Direktorin des Niederländischen Filmmuseums in Amsterdam. Unter ihrer Leitung eröffnete das in „Eye Filmmuseum“ umbenannte Museum ein komplett neues Museumsgebäude und ein neues Sammlungszentrum in Amsterdam. Das Eye entwickelte sich zu einer international renommierten Institution mit einem vielseitigen Programm, das große Retrospektiven, internationale Konferenzen und ein umfangreiches Ausstellungsprogramm (darunter Ausstellungen mit Filmemachern wie Bela Tarr, Apichatpong Weerasethakul und Alex van Warmerdam) umfasste. Zuvor war Sandra den Hamer 23 Jahre lang beim Internationalen Filmfestival Rotterdam tätig, unter anderem als Koordinatorin des CineMart und des Hubert-Bals-Fonds. Von 1996 bis 2007 war sie (Co-)Leiterin des Festivals. Außerdem war sie Vorstandsvorsitzende der Association of European Cinematheques (A.C.E.). Von 2023 bis 2026 war sie als Interimsgeschäftsführerin beim Netherlands Film Fund tätig. Heute ist sie Vorstandsvorsitzende des IDFA-Instituts und der Gerrit-Rietveld-Akademie in Amsterdam. Der Vorstand der European Film Academy hat die drei Preisträger:innen der ersten Verleihung des Community Award bestimmt. Für die Verleihung 2028 können dann ausschließlich Mitglieder der European Film Academy andere Akademiemitglieder für die neue Auszeichnung vorschlagen. Sie sind ausdrücklich eingeladen, dabei Kandidat:innen zu berücksichtigen, die die große Bandbreite und Vielfalt der Mitgliedschaft widerspiegeln. Wie viel Zuspruch ein Vorschlag unter den Mitgliedern erhält, fließt in die Entscheidung ein. Aus allen Einreichungen wählt der Vorstand jedes Jahr die drei Preisträger:innen aus. Die European Film Academy würdigt seit jeher herausragende Leistungen im Zusammenhang mit nominierten Filmen und Talenten. Mit der neuen Initiative möchte sie darüber hinaus eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung unter ihren Mitgliedern fördern – insbesondere für Kolleg:innen, deren langjähriges Wirken besondere Aufmerksamkeit verdient. Die Bestimmungen und Verfahren im Zusammenhang mit dem Community Award sind auf der Website der European Film Academy veröffentlicht. Beki Probst, Marin Karmitz und Sandra den Hamer sind Ehrengäste bei den 39. European Film Awards in Athen am 16. Januar 2027. Live-Übertragung: www.europeanfilmawards.eu. |
| Please do not hesitate to contact us if you have any questions. Follow us on facebook | youtube | instagram | letterboxd | vimeo About the European Film Academy: The European Film Academy seeks to support and connect its 5,700 members and celebrates and promotes their work. Its aims are to share knowledge and to educate audiences of all ages about European cinema. Positioning itself as a leading organisation and facilitating crucial debates within the industry, the Academy strives to unite everyone who loves European cinema, culminating annually in the European Award Season and the European Film Awards, by including European film heritage in its portfolio and by expanding its focus on young audiences through the European Young Audience Award. www.europeanfilmacademy.org |
30. September 2026
Premieren- und Panel-Tour von CALL ME QUEEN
Projekte
CALL ME QUEEN BERLIN PREMIERE IM KINO IN DER KULTURBRAUEREI
vlnr.: Charles Steel (Cowboy Films), Alexandra Stone (Streetcar Productions), Stephan Mallmann (Produktion), Jonas Weydemann (Filmreederei), Helen Keli (Cast), Ralf Berchtold (Construction Film), Eliane Umuhire (Cast), Simon Lubinski (Medienboard Berlin-Brandenburg), Emily Atef (Regie), Michelle Tiren (Cast), Nice Githinj (Cast), Gian-Piero Ringel (Ringel Film), Atena Eshtiaghi (Musik), Anne Fabini (Schnitt), Paul Zischler (Zischlermann) und Claudia Trost (Script Supvervisor)
Regie: Emily Atef
Mit Eliane Umuhire und Denise Gough u.a.
Kinostart: 15. Oktober 2026
| Die Filmreederei bringt Emily Atefs neuesten Film CALL ME QUEEN ab dem 15. Oktober 2026 bundesweit in die Kinos. CALL ME QUEEN erzählt von Queen Achungo, einer alleinerziehenden Mutter aus Nairobi, die sich gegen Ungerechtigkeit stellt und zur Stimme einer ganzen Generation wird. Eine inspirierende Geschichte über Mut, und die Kraft von Solidarität und Freundschaft, die das scheinbar Unmögliche möglich machen. Nach einer erfolgreichen Deutschlandpremiere beim FILMFEST Hamburg in Anwesenheit der Regisseurin Emily Atef, Hauptdarstellerin Eliane Umuhire sowie den kenianischen Schauspielerinnen Helen Keli, Nice Githinji, Michelle Tiren wurde im Kino der Kulturbrauerei die Berlin-Premiere gefeiert. Mit einem bewegenden Panel, moderiert von Josephine Apraku. Neben Regisseurin Emily Atef und Hauptdarstellerin Eliane Umuhire nahmen Sasha Gurinova (Deutsche Aidshilfe e.V.) und Elizabeth Ngari (Kenianerin, Women in Exile) an dem Gespräch teil. Unterstützt wurde das Event von Amnesty International Deutschland, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Terre des Femmes. |
![]() © SELENACHARLENE, Filmreederei, 2026 Anlässlich des Kinostarts von CALL ME QUEEN veranstaltet FILMREEDEREI weitere Special Previews mit anschließenden Panels in München, Hamburg und Frankfurt am Main: |
| FRANKFURT AM MAIN PREVIEW von CALL ME QUEEN mit anschließender Panel Diskussion Ort: Cinema Kino (Roßmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main) Datum: Montag, 5. Oktober 2026 um 17:30 Uhr Das Panel wird moderiert von Aisha Camara. Folgende Gesprächsteilnehmerinnen werden erwartet: Virginia Wangare Greiner (Maisha e.V.), Charlotte Nijkoufon (KONE e.V.) und Hannah Schassner (Theaterregisseurin & Filmwissenschaftlerin). |
| MÜNCHEN PREVIEW von CALL ME QUEEN mit anschließender Panel Diskussion Ort: Monopol Kino (Schleißheimer Str. 127, 80797 München) Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2026 um 19:45 Uhr Das Panel wird moderiert von QUEEN Lizzy. Folgende Gesprächsteilnehmerinnen werden erwartet: Prof. Dr. Inge Kroidl (LMU Klinikum München), Hamado Dipama (Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.) und Kokutekeleza Musebeni (Filmregisseurin & Journalistin). |
| HAMBURG SONDERVORSTELLUNG von CALL ME QUEEN mit anschließender Panel Diskussion Ort: Abaton Kino (Allendeplatz 3 / 20146 Hamburg) Datum: Donnerstag, 8. Oktober 2026 um 19:00 Uhr Das Panel wird moderiert von Sonja Collison. Folgende Gesprächsteilnehmerinnen werden erwartet: Milicent Adjei (Arca e.V.), Mable Preach (Theaterregisseruin, Choreografin) und Dalouta Ngouondap Kpoumie (Aidshilfe Hamburg e.V.). |
| Wir freuen uns über Vorankündigen. Verlosungen sind möglich. Auch Pressekarten sind in begrenzter Zahl zu haben, bei Interesse melden Sie sich gerne bei mail@steinbrennermueller.de ZUM FILM: Queen (Eliane Umuhire) ist eine selbstbewusste, willensstarke Frau, die sich mit ihren zwei Kindern im Nairobi der 1990er Jahre durchschlägt. Als sie der irischen Journalistin Anna (Denise Gough) begegnet, die als Auslandskorrespondentin in Nairobi arbeitet, entsteht zunächst eine unerwartete Verbindung und schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft. Als klar wird, dass Queen an Aids erkrankt ist, ermöglicht ihr Anna den Zugang zu einer Behandlung. Queen überlebt, während ihre Freundinnen und Nachbarinnen weiterhin an den Folgen der Infektion sterben. Ihr Überleben wird für sie zur Verpflichtung: Sie beginnt gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. CALL ME QUEEN erzählt eine von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte aus der Perspektive von Queen Achungo, einer Frau aus Nairobi. Ende der 1990er Jahre fordert die Aids-Epidemie in Afrika noch immer Millionen Menschenleben, nicht, weil es keine wirksamen Medikamente gibt, sondern weil diese für die meisten Menschen dort unerschwinglich sind. Gemeinsam mit Anna, einer in Kenia stationierten irischen Journalistin, stellt sich Queen der internationalen Pharmaindustrie, globalen Handelsinteressen und der untätigen Politik entgegen. Regie führte die preisgekrönte französisch-iranische Filmemacherin Emily Atef (MEHR DENN JE, 3 TAGE IN QUIBERON). Gemeinsam mit Josune Hahnheiser (MEHR DENN JE), der kenianischen Autorin Hawa Essuman (SILAS, SOUL BOY) und Jeannine Dominy (GEFÄHRLICHE SCHÖNHEIT) schrieb sie das Drehbuch nach dem Roman „Mercy“ von Lara Santoro. In CALL ME QUEEN verbinden sie historische Ereignisse mit der Erzählung einer unerwarteten Freundschaft zwischen zwei Frauen, die aus unterschiedlichen Welten kommen und dennoch zueinander finden, um gemeinsam für Veränderung einzustehen. In den Hauptrollen spielen die ruandisch-französische Schauspielerin Eliane Umuhire (PLANET B, A QUIET PLACE: TAG EINS) sowie die irische Schauspielerin Denise Gough (STAR WARS – ANDOR, COLETTE). Zum internationalen Ensemble gehören außerdem Dominic West (DOWNTON ABBEY, THE CROWN) Charlie Carrick (THE APPRENTICE), Danny Sapani (BLACK PANTHER) und Laurent Lafitte (DIE REICHSTE FRAU DER WELT) sowie die kenianischen Schauspieler:innen Michelle Tiren (NAWI), Nice Githinji (ALL GIRLS TOGETHER) und Lwanda Jawar (RAFIKI). CALL ME QUEEN ist eine internationale Produktion der Ringel Film (PINA), Les Films Pelléas (ANATOMIE EINES FALLS), Cowboy Films (DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND) und Streetcar Production, in Koproduktion mit Zischlermann Filmproduktion (ZWEI ZU EINS), Construction Film (THE WEIGHT) und Ascent Films (CALL ME QUEEN). Gedreht wurde in Kenia mit einem größtenteils kenianischen Cast und Produktionsteam. |
| Bild- und Pressematerial gibt es bei FILMPRESSKIT HIER Trailer: HD Deutsch: https://youtu.be/MqPAmAZFY7Y HD Original mit deutschen Untertiteln: https://youtu.be/adjnOgL91KY CALL ME QUEEN VON EMILY ATEF – AB 15. OKTOBER 2026 BUNDESWEIT IM KINO Über die Filmreederei: Mit der 2025 gegründeten Filmreederei haben sich die Filmproduzent:innen von Weydemann Bros. zum Ziel gesetzt, die deutschsprachige Kinolandschaft um ausgesuchte besondere Projekte zu bereichern. Gleichzeitig möchten sie internationalen und nationalen Talenten sowie etablierten Filmschaffenden in einem aktuell sehr herausfordernden Markt die Chance bieten, die notwendige Sichtbarkeit für ihre Filme zu erhalten. Dabei steht die Filmreederei den Kinobetreibenden als verlässlicher Partner zur Seite und bietet eine enge sowie umfassende Betreuung für die Filmperlen von Filmemacher:innen der Gegenwart und |
24. September 2026
PORT AU PRINCE feiert beim Filmfest Hamburg die Deutschlandpremiere von DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA
Projekte
Regie: Alina Marazzi
Mit Emilia Schüle, Aaron Altaras, Luna Wedler, Thomas Schubert,
Lucas Englander u.a.
2026 | Länge: 118 Minuten
Kinostart: Frühjahr 2027 (bundesweit)
| Mit ihrer Leica wurde Gerda Taro in den politisch bewegten 1930er-Jahren zur Chronistin einer Zeit des Umbruchs und zu einer der ersten Frauen, die als Kriegsfotografinnen an die Front gingen. In DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA erzählt Regisseurin Alina Marazzi die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau zwischen politischem Engagement, Liebe und dem Streben nach künstlerischer und persönlicher Freiheit. Mit einer faszinierenden Verbindung von Archivmaterial und Fiktion erzählt sie Gerda Taros Geschichte neu und macht ihre bahnbrechende Arbeit wieder sichtbar. DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA feierte seine Weltpremiere im September 2026 in Venedig bei den Internationalen Filmfestspielen. Seine Deutschlandpremiere erlebt der Film beim FILMFEST Hamburg. Port au Prince Pictures bringt die raffiniert inszenierte Geschichte einer fast vergessenen Pionierin im Frühjahr 2027 bundesweit in die Kinos. Zum Film: Paris, 14. Juli 1937. Gerda Taro verbringt ihren letzten Tag vor der Rückkehr an die spanische Front mit Robert Capa und den engen Freunden, mit denen sie aus Nazideutschland geflohen ist. Während Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen, treten die prägenden Momente ihres Lebens wieder hervor: ihr politischer Aktivismus in Leipzig an der Seite ihrer ersten Liebe, ihre Jahre im Pariser Exil, ihre stürmische Beziehung mit Capa, ihre Entdeckung der Fotografie und ihre wachsende Entschlossenheit, ihre Leica als Werkzeug des Widerstands und der Freiheit einzusetzen. Buch und Regie stammen von der italienischen Regisseurin Alina Marazzi, das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit mit Valia Santella. Die Bildgestaltung für DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA übernahm der mehrfach ausgezeichnete Kameramann Manuel Alberto Claro, der unter anderem Lars von Triers MELANCHOLIA, NYMPHOMANIAC und THE HOUSE THAT JACK BUILT fotografierte und für MELANCHOLIA mit dem Europäischen Filmpreis für die Beste Kamera ausgezeichnet wurde. Für die Besetzung zeichnet die renommierte Casting-Direktorin Nina Haun verantwortlich. In den Hauptrollen sind Emilia Schüle als Gerda Taro und Aaron Altaras als Robert Capa zu sehen. Zum hochkarätigen Ensemble gehören außerdem Luna Wedler, Lucas Englander, Thomas Schubert, Sebastian Schneider, Idan Weiss, Lia von Blarer, Hans-Christian Hegewald, Jeremy Mockridge und Joel Basman. Die Musik stammt vom mehrfach ausgezeichneten britisch-schweizerischen Komponisten Dominik Scherrer. |
| SCREENING-TERMINE – EXKLUSIV BEIM FILMFEST HAMBURG: Montag, 28.9. um 13:15 Uhr im Metropolis Kino (Dammtor) – Press & Industry Screening Dienstag, 29.9. um 20:45 Uhr im Metropolis Kino (Dammtor) – Deutschlandpremiere in Anwesenheit von Alina Marazzi und Emilia Schüle. Samstag, 03.10. um 20:15:30 Uhr im Passage Kino Bei Interesse an einer Pressekarte – für einen der öffentlichen Termine – melden Sie sich bitte direkt, ein (sehr) kleines Kontingent steht uns zur Verfügung: mail@steinbrennermueller.de |
| Bei Interesse an einem Interview mit Regisseurin Am 29. September 2026 – zwischen 15.30-17.00 Uhr steht die Filmemacherin Alina Marazzi für Interviews zur Verfügung – persönlich und virtuell. Bei Interesse bitte direkt an: mail@steinbrennermueller.de |
| DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA ist eine Produktion von Vivo Film (Marta Donzelli und Gregorio Paonessa) und Komplizen Film (Jonas Dornbach, Janine Jackowski und Maren Ade), in Zusammenarbeit mit Rai Cinema und ZDF/ARTE sowie Eolo Film Productions und in Koproduktion mit Film i Väst und Zentropa Sweden. Der Film entstand mit Unterstützung von Eurimages – Council of Europe und MIC – Direzione Generale Cinema e Audiovisivo und wurde realisiert und vertrieben mit Unterstützung des Fonds für die Entwicklung von Investitionen im Bereich Film und audiovisuelle Medien. Weitere Unterstützung erfolgte durch PR FESR Piemonte 2021–2027, Förderprogramm „Piemonte Film TV Fund“, Film Commission Torino Piemonte, Avviso pubblico Lazio Cinema International (PR FESR Lazio 2021–2027), DFFF – Deutscher Filmförderfonds, BKM, MDM – Mitteldeutsche Medienförderung sowie Creative Europe MEDIA, kofinanziert von der Europäischen Union. PORT AU PRINCE PICTURES bringt DAS MÄDCHEN MIT DER LEICA von Alina Marazzi ab Frühjahr 2027 deutschlandweit in die Kinos. Pressematerial finden Sie demnächst online bei Filmpresskit. |
24. September 2026
Der Virchow-Preis wird am 10. Oktober in Berlin verliehen
Projekte
Jean-Jacques Muyembe-Tamfum und Peter Piot erhalten den mit 500.000 Euro dotierten Virchow-Preis 2026 – internationale Auszeichnung für wegweisende Ebola-Forschung und globales Gesundheitsengagement
Berlin steht im Oktober im Zeichen der Globalen Gesundheit: Am 10. Oktober 2026 wird der Virchow-Preis im Roten Rathaus verliehen. Die mit insgesamt 500.000 Euro dotierte internationale Auszeichnung, ist eine der höchstdotierten ihrer Art und geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an den kongolesischen Wissenschaftler Jean-Jacques Muyembe-Tamfum und den belgischen Wissenschaftler Peter Piot. Beide werden für ihre wegweisenden Beiträge zur Erforschung und Bekämpfung von Epidemien sowie für ihr langjähriges Engagement für internationale Zusammenarbeit im Bereich der Globalen Gesundheit geehrt.
Die beiden Preisträger verbindet insbesondere ihre Arbeit zur Entdeckung und Bekämpfung des Ebola-Virus. 1976, beim ersten bekannten Ebola-Ausbruch im damaligen Zaire, heute Demokratische Republik Kongo, war Muyembe-Tamfum an den Untersuchungen vor Ort beteiligt. Peter Piot arbeitete damals in Belgien an der Analyse der aus dem Ausbruchsgebiet stammenden Proben. Ihre Arbeit trug maßgeblich dazu bei, das bis dahin unbekannte Virus zu identifizieren und die Grundlage für die Therapie von Ebola zu schaffen.
2026 jährt sich das Auftreten von Ebola zum 50. Mal
Die Auszeichnung für Muyembe-Tamfum und Piot fällt damit in ein Jahr, in dem das Thema Ebola zugleich wieder ganz aktuell ist. Über 3.400 Tote sind in der jetzigen Epidemie bereits zu beklagen. Im Mai dieses Jahres wurde ein US-amerikanischer Arzt, der sich in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert hatte, in der Charité – Universitätsmedizin Berlin behandelt. Nach gut zwei Wochen konnte er die Berliner Universitätsklinik in gutem Gesundheitszustand verlassen; das Virus war bei ihm nicht mehr nachweisbar. Der Fall unterstreicht die besondere medizinische und wissenschaftliche Expertise Berlins: Die Charité verfügt über Deutschlands größte Sonderisolierstation für hochinfektiöse und lebensbedrohliche Erkrankungen. Die Einrichtung verbindet spezialisierte Infektiologie und Intensivmedizin und ist unter anderem auf die Behandlung von Ebola, Lassa- und Marburg-Fieber spezialisiert.
Damit schließt sich in Berlin ein bemerkenswerter Bogen: 50 Jahre nach dem ersten Ebola-Ausbruch und der wissenschaftlichen Arbeit von Jean-Jacques Muyembe-Tamfum und Peter Piot wurde 2026 erneut ein an Ebola erkrankter Patient erfolgreich in Berlin behandelt. Die Verbindung von Forschung, medizinischer Spitzenversorgung und internationaler Zusammenarbeit macht Berlin zu einem wichtigen Standort für die Globale Gesundheit.
Berlin als internationaler Treffpunkt für Wissenschaft und globale Gesundheit
Die Verleihung des Virchow-Preises im Roten Rathaus rückt Berlin zugleich als internationalen Wissenschafts- und Global-Health-Standort in den Mittelpunkt. Zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen, Kliniken und internationale Organisationen arbeiten hier an den gesundheitlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.
Die Preisverleihung findet zudem in einer für die internationale Gesundheitscommunity besonders wichtigen Berliner Woche statt: Direkt im Anschluss an die Verleihung des Virchow-Preises findet der dreitägige World Health Summit in Berlin statt, der über 4.000 Expert:innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus aller Welt zusammenbringt. Berlin wird damit im Oktober für mehrere Tage zu einem zentralen Ort des internationalen Austauschs über Globale Gesundheit, Epidemieprävention und die Vorbereitung auf künftige Gesundheitskrisen.
Professor Christoph Markschies, Mitgründer und Präsident der Virchow Foundation:
„Schon Rudolf Virchow hat erkannt, dass Bildung eine der effektivsten Möglichkeiten ist, gesund zu bleiben und nicht krank zu werden. Gesund bleiben wir durch Vorsorge und medizinische Behandlung – und also durch Wissen: Wer etwas über Gesundheit, Körper und Geist weiß, versteht aber auch die größeren Zusammenhänge und kann sich nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch das Wohlergehen anderer Menschen kümmern. Von Familie und Nachbarschaft bis hin zur Globalen Gesundheit. Diese Erkenntnis Virchows ist heute aktueller denn je: Wer in Bildung investiert, investiert zugleich in Prävention, Gesundheit für alle und damit in eine gute Zukunft unserer Gesellschaft.“
Prof. Dr. Detlev Ganten, Mitgründer und Vizepräsident der Virchow Foundation ergänzt:
„Gesundheit ist viel mehr als Medizin. Die beiden Preisträger Muyembe und Piot sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, dass die umfassende Fürsorge vor Ort bei den betroffenen Personen aber auch der Schutz der Bevölkerung genauso wichtig ist, wie die internationale Solidarität und die Hilfe funktionierender internationaler Organisationen wie die Weltgesundheits Organisation (WHO). Die Zusammenarbeit von allen gemeinsam verhindert Pandemien und rettet Millionen Menschen das Leben – in allen Ländern, auch bei uns. Merci Jean Jacques and Thank you Peter!!“
Zwei Wissenschaftler, die globale Gesundheitsgeschichte geprägt haben
Jean-Jacques Muyembe-Tamfum hat über Jahrzehnte Ebola-Ausbrüche in der Demokratischen Republik Kongo untersucht und dort wissenschaftliche und medizinische Strukturen zur Erkennung und Bekämpfung von Epidemien aufgebaut. Er war maßgeblich an der Erforschung von Ebola beteiligt und ist Mitentwickler des monoklonalen Antikörpers mAb114, einer zugelassenen Behandlung gegen Ebola.
Peter Piot hat neben der Forschung besonders auch seine Erfahrungen aus der Ebola-Forschung in die internationale Gesundheitspolitik eingebracht. Er ist zudem Gründungsdirektor von UNAIDS, das offizielle Programm der Vereinten Nationen, das den weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS steuert und koordiniert. Und auch in anderen internationalen Funktionen prägte er die globale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Gesundheitskrisen.
Mit der gemeinsamen Auszeichnung würdigt der Virchow-Preis damit nicht nur zwei herausragende Wissenschaftler, sondern auch deren Bedeutung für die internationalen Zusammenarbeit und die holistische Sicht auf Gesundheit und Krankheit. Ihre Lebenswerke stehen für die Erkenntnis, dass die Bewältigung globaler Gesundheitskrisen wissenschaftliche Exzellenz ebenso voraussetzt wie starke Gesundheitssysteme, weltweite Kooperation sowie langfristige Prävention und Resilienzschaffung.
Der Virchow-Preis wird jährlich von der gemeinnützigen Virchow Foundation vergeben und zeichnet herausragende Beiträge zur Verbesserung der Globalen Gesundheit aus. Die Virchow Foundation wurde 2021 anlässlich des 200. Geburtstags von Rudolf Virchow gegründet.
Die festliche Preisverleihung im Roten Rathaus Berlin am Samstag, 10. Oktober 2026, bei der rund 300 internationale Gäste aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft erwartet werden, wird in Kooperation mit der Kulturprojekte Berlin GmbH ausgerichtet.
Die beiden Preisträger stehen für Interviews zur Verfügung. Falls Sie Interessen an einem Interview haben oder als Medienvertreter:in an der Preisverleihung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte an unter mail@steinbrennermueller.de
24. September 2026
Die kuratierte Filmauswahl auf MUBI im OKTOBER 2026
Projekte
| Im Oktober zeigt MUBI mit der Filmauswahl exemplarisch, wie Geschichten entstehen und weitergegeben werden. Das Programm widmet sich den vielschichtigen Wegen der narrativen Entfaltung, sei es durch die Adaption klassischer Literatur, die Dekonstruktion von Genre-Mythen oder den intimen, künstlerischen Blick auf persönliche Wendepunkte und der Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen. MUBI präsentiert nach einem erfolgreichen Kinostart Jane Schoenbruns queeren Horror-Publikumsliebling TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA (2026) mit Gillian Anderson und Hannah Einbinder in den Hauptrollen. Der Film ist Mittelpunkt der schaurigen Sonderreihe DUSK ‘TILL DAWN: DIE CAMP-MIASMA-HALLOWEEN-SLEEPOVER-SAMMLUNG. Von der Dämmerung bis zum Morgengrauen erwartet die Abonnent:innen eine handverlesene Auswahl aus Kultfilmen und schrägen Bizarro-Horrorperlen: perfekt für einen gemeinsamen Filmmarathon. Im Oktober kommt auch ROSE (2026) von Markus Schleinzer exklusiv auf die Streamingplattform. Der Film, der seine Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale feierte, erzählt die Geschichte einer Frau im 17. Jahrhundert, die sich während des Dreißigjährigen Krieges als Mann ausgibt und ein ganzes Dorf täuscht, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Passend dazu gewährt Sandra Hüller mit ihrer handverlesenen Auswahl für die MUBI-Reihe AUSGEWÄHLT VON SANDRA HÜLLER persönliche Einblicke in ihre Lieblingsfilme. Zwei weitere Reihen bereichern das Programm im Oktober: Die Werkschau VOM BUCH ZUM FILM: DEUTSCHSPRACHIGE LITERATURVERFILMUNGEN widmet sich bedeutenden Verfilmungen deutschsprachiger Literaturklassiker, während die KURZFILME VON MARK JENKIN das eigenwillige, analoge Kurzfilmschaffen des aus Cornwall stammenden Ausnahmeregisseurs ergründen. Als weiteres Highlight zeigt MUBI Levan Akins mitreißenden und gefeierten Coming-of-Age-Film ALS WIR TANZTEN (2019), der von der Befreiung durch Tanz, Tradition und verbotener Leidenschaft erzählt. Der Kurzfilm SHOT REVERSE SHOT (2026) von Radu Jude und Adrian Cioflâncă vereint zwei Fotosammlungen aus dem Rumänien der 1980er Jahre und legt dabei den Fokus auf präzise, verdichtete Filmkunst. Anbei erhalten Sie einen Überblick über das Line-Up der Filme auf MUBI (www.mubi.com) im Oktober 2026. Einzelne Änderungen sind vorbehalten. MUBI EXKLUSIV |
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| Ab 2. Oktober: TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA Von Jane Schoenbrun (2026, USA, Kanada, LGBTQ+, Komödie, Horror) Nach Jahren liebloser Fortsetzungen und einer schwindenden Fanbase wird das Slasher-Franchise Camp Miasma einer ambitionierten jungen Regisseurin zur Wiederbelebung überlassen. Als sie den einstigen Star der Originalfilme besucht, eine mittlerweile zurückgezogen lebende Schauspielerin, die von Geheimnissen umgeben ist, geraten die beiden Frauen in eine blutgetränkte Welt voller Begehren, Angst und Wahnvorstellungen. Bei seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes wurde TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA mit der Queer Palm ausgezeichnet. Der Film ist Jane Schoenbruns dritter Spielfilm und setzt ein Werk fort, das von Themen wie Transidentität und Queer-Horror geprägt ist. Anlässlich des Plattform-Starts von TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA lädt MUBI zu einem Halloween-Sleepover ein und verwandelt die gruseligste Nacht des Jahres in ein nächtliches Filmmarathon-Ritual. Die Filmreihe DUSK ‘TILL DAWN: DIE CAMP-MIASMA-HALLOWEEN-SLEEPOVER-SAMMLUNG feiert unterschiedliche Formen des Horrorgenres und würdigt das nächtliche Streamen als mitreißendes, gemeinschaftliches Erlebnis. Am Sleepover nimmt pünktlich zum Kinostart von HOPE, auch Na Hong-jins THE WAILING: DIE BESESSENEN (2016) teil: Ein meisterhaft inszenierter südkoreanischer Exorzismus- und Mystery-Thriller, der ein abgelegenes Dorf in einen Strudel aus Wahn, Okkultismus und Paranoia stürzt. Außerdem dabei: der radikale spanische Kultfilm ARREBATO (1979) von Iván Zulueta, in dem die Grenze zwischen Filmleidenschaft, Drogensucht und einer mysteriösen, filmfressenden Präsenz verschwimmt. John Carpenters DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT (1982), ein Meisterwerk des paranoiden Body-Horrors, das eine isolierte Forschergruppe in der Antarktis gegen eine gestaltwandlerische außerirdische Bedrohung antreten lässt. Und schließlich VIDEODROME (1983) von David Cronenberg, eine Mischung aus morbider Symbolik und Body Horror, die die halluzinatorische Verschmelzung von Mensch, Fernsehtechnik und Medienmanipulation ergründet. |
| AB 1. OKTOBER: DUSK ‘TILL DAWN: DIE CAMP-MIASMA-HALLOWEEN-SLEEPOVER-SAMMLUNG Die Titel der Reihe im Überblick: ab 01.10.2026 VIDEODROME David Cronenbergab 01.10.2026 DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT John Carpenterab 01.10.2026 ARREBATO Iván Zuluetaab 01.10.2026 THE WAILING: DIE BESESSENEN Na Hong-jinab 02.10.2026 TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA Jane Schoenbrun bereits verfügbar: HOLLYWOOD 90028 Christina Hornisher THE SUBSTANCE Coralie Fargeat GODZILLA Ishirô Honda |
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| Ab 16. Oktober: ROSE Von Markus Schleinzer (2026, Österreich, Deutschland, Drama, Historienfilm) Im 17. Jahrhundert, in den Wirren des 30-jährigen Krieges, erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgelegenen protestantischen Dorf und behauptet, Erbe eines verlassenen Gutshofs zu sein. Mit einem Dokument untermauert er seinen Anspruch und wird trotz anfänglichen Misstrauens Teil der Gemeinschaft. Der schweigsame Fremde erweist sich als fleißig und gottesfürchtig, doch sein Wunsch nach Zugehörigkeit basiert auf einer Lüge. Hinter seiner Identität verbirgt sich eine Frau, die sich als Mann ausgibt, um sich eine neue Existenz zu sichern. Um Anerkennung zu finden, schreckt sie nicht einmal vor einer arrangierten Ehe zurück. Die wahre und verworrene Geschichte einer Land- und Leutebetrügerin, die ein ganzes Dorf täuscht, feierte ihre Weltpremiere bei der 76. Berlinale und geht für Österreich ins Oscar Rennen. Sandra Hüller scheint derzeit unaufhaltsam – und wer weiß, was als Nächstes kommt. Anlässlich des Plattform-Starts von ROSE präsentiert MUBI fünf von der international gefeierten deutschen Schauspielerin persönlich ausgewählte Filme. |
| AB 16. OKTOBER: AUSGEWÄHLT VON SANDRA HÜLLER Die Titel der Reihe im Überblick: JEANNE DIELMAN Chantal Akerman GESETZ UND ORDNUNG Frederick Wiseman FOUR ROADS Alice Rohrwacher AFTERSUN Charlotte Wells THE MASTERMIND Kelly Reichardt BRIEF ENCOUNTERS |
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| Ab 23. Oktober: SHOT REVERSE SHOT Von Radu Jude, Adrian Cioflâncă (2026, Rumänien, Dokumentarfilm, Kurzfilm) In den 1980er Jahren dokumentierte der US-amerikanische Journalist Edward Serotta den harschen Alltag und das jüdische Leben im kommunistischen Rumänien. Was er nicht ahnte: Der rumänische Geheimdienst Securitate beschattete ihn auf Schritt und Tritt und fotografierte ihn beim Fotografieren. 40 Jahre später verbindet dieser formal brillante Kurzfilm beide Bilderserien zu einer faszinierenden Schuss-Gegenschuss-Sequenz, in der Fotograf und Überwacher gleichermaßen aufeinander blicken – ein ebenso entlarvender wie komischer Blick auf die Geschichte. Feierte seine Premiere im Wettbewerb Berlinale Shorts 2026. MUBI REIHEN |
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| AB 9. OKTOBER: VOM BUCH ZUM FILM: DEUTSCHSPRACHIGE LITERATURVERFILMUNGEN Zur Feier der Veröffentlichung von The Faust Bible: The Making of F.W. Murnau’s Masterpiece im Verlag von MUBI Editions und zum 100-jährigen Jubiläum des Films präsentiert MUBI FAUST: EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE (1926) von Friedrich Wilhelm Murnau. Passend dazu hat MUBI eine Sonderreihe zusammengestellt, die Adaptionen deutschsprachiger Literatur in den Mittelpunkt stellt. Bereits auf MUBI verfügbar ist u.a. Michael Hanekes Verfilmung von Elfriede Jelineks gleichnamigem Roman DIE KLAVIERSPIELERIN (2001). Basierend auf Thea von Harbous Roman entwarf Fritz Lang mit seinem dystopischen Klassiker METROPOLIS (1927) das zentrale Meisterwerk der Stummfilm-Ära, das die Popkultur seit bald einem Jahrhundert beeinflusst. DIE BLECHTROMMEL (1979) von Volker Schlöndorff, die Oscar-prämierte Adaption von Günter Grass‘ Epos, ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme der 1970er. Nach Christa Wolfs Novelle beleuchtet Konrad Wolfs DDR-Meisterwerk DER GETEILTE HIMMEL (1964) eine tragische Liebesgeschichte im Schatten der deutschen Teilung. Frei nach Heinrich Manns Professor Unrat verfällt in DER BLAUE ENGEL (1930) von Josef von Sternberg, ein konservativer Lehrer verhängnisvoll einer Cabaret-Sängerin – Marlene Dietrichs Aufstieg zum Weltstar. |
| AB 9. OKTOBER: VOM BUCH ZUM FILM: DEUTSCHSPRACHIGE LITERATURVERFILMUNGEN Die Reihe im Überblick: ab 09.10.2026 FAUST: EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE F.W. Murnau bereits verfügbar: DIE KLAVIERSPIELERIN Michael Haneke DIE BLECHTROMMEL Volker Schlöndorff METROPOLIS Fritz Lang DER GETEILTE HIMMEL Konrad Wolf DER BLAUE ENGEL Josef von Sternberg |
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| AB 16. OKTOBER: KURZFILME VON MARK JENKIN Das unverwechselbare Kino von Mark Jenkin ist tief mit Cornwall verbunden – eine einzigartige Ästhetik, in der Landschaft, Erinnerung und das alltägliche Leben aufeinandertreffen. Die sechs Kurzfilme umfassen mehr als ein Jahrzehnt seines Schaffens, in dem Jenkin seinen Kurzfilmen stets denselben Stellenwert einräumte wie seinen Langfilmen. In CAPE CORNWALL CALLING/ALL THE WHITE HORSES (2013) trotzt die westlichste Spitze Cornwalls dem stürmischen Atlantik, während US-Nachrichtenberichte vom sich wandelnden Klima erzählen. ENOUGH TO FILL UP AN EGGCUP (2016) blickt auf das kleine Fischerdorf Penberth, das trotz drohender Klimaveränderungen an seinem maritimen Erbe festhält. TOMATO (2017) widmet sich als spielerische Meditation der Landschaft, der Farbe und dem Prozess des gemeinsamen Filmemachens. In VERTICAL SHAPES IN A HORIZONTAL LANDSCAPE (2018) unternimmt Jenkin eine Pilgerreise vom Haus des Filmemachers Andrew Kötting zu Derek Jarmans Hütte in Dungeness und reflektiert dabei über das eigene Schaffen. DAVID BOWIE IS DEAD (2018) fängt nach dem Tod der Musikikone ein sich veränderndes London in einem rauschhaften, tagebuchartigen Stadtporträt ein. Abschließend reflektiert Jenkin in I SAW THE FACE OF GOD IN THE JET WASH (2025) zwischen weltweiten Filmvorführungen über filmische Einflüsse, Kulturgeschichte und den Begriff der Heimat. |
| AB 16. OKTOBER: KURZFILME VON MARK JENKIN Die Titel der Reihe im Überblick: TOMATO VERTICAL SHAPES IN A HORIZONTAL LANDSCAPE DAVID BOWIE IS DEAD I SAW THE FACE OF GOD IN THE JET WASH ENOUGH TO FILL UP AN EGGCUP CAPE CORNWALL CALLING/ALL THE WHITE HORSES WEITERE HIGHLIGHTS |
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| Ab 11. Oktober: ALS WIR TANZTEN Von Levan Akin (2019, Schweden, Georgien, Drama, LGBTQ+) Der junge Tänzer Merab trainiert seit Jahren im nationalen georgischen Ensemble, wo strenge, maskuline Traditionen den Ton angeben. Als der charismatische Irakli auftaucht, entbrennt nicht nur eine harte Rivalität um einen begehrten Platz im Ensemble – in Merab erwachen auch verdrängte romantische und erotische Gefühle. Levan Akins meisterhafter Film verbindet dynamische Tanzchoreografien mit dem Alltag in Tiflis und erzählt von der Befreiung aus starren Traditionen, dem Wagnis der eigenen Identität und der kraftvollen Magie des queeren Tanzes. Levan Akins Film CROSSING: AUF DER SUCHE NACH TEKLA (2024) ist ebenfalls auf MUBI zum Streamen verfügbar. |
| WEITERE HIGHLIGHTS AUF MUBI IM OKTOBER in chronologischer Übersicht: ab 01.10.2026 LA MESÍAS: FOLGE 6 Javier Ambrossi, Javier Calvo ab 03.10.2026 JAŸ-Z IN 8: FOLGE 5 Rick Rubin ab 03.10.2026 JAŸ-Z iN 8: FOLGE 6 Rick Rubin ab 08.10.2026 LA MESÍAS: FOLGE 7 Javier Ambrossi, Javier Calvo ab 10.10.2026 JAŸ-Z IN 8: FOLGE 7 Rick Rubin ab 10.10.2026 JAŸ-Z IN 8: FOLGE 8 Rick Rubin ab 29.10.2026 OMEN Baloji |
| Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
22. September 2026
MUBI freut sich auf den Plattformstart von TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA
Projekte
| BUCH UND REGIE VON JANE SCHOENBRUN MIT HANNAH EINBINDER UND GILLIAN ANDERSON „Einer der spannendsten und besten Filme des Jahres. Also viel viel mehr als ein Horrorschocker, ein ziemlich poetischer Horrorfilm.“ – Deutschlandfunk Kultur Kompressor „Eine irrwitzige Hommage an ein liebgewonnenes Genre“ – Tagesspiegel „Was sich als Splatter- oder Slasher-Parodie ankündigt, entpuppt sich als geistvoller Essay über die Verführungskraft des Kinos selbst.“ – Frankfurter Rundschau AB 2. OKTOBER 2026 EXKLUSIV AUF MUBI DEN TRAILER SEHEN SIE HIER |
| MUBI, weltweiter Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst, freut sich Jane Schoenbruns (I SAW THE TV GLOW, WE’RE ALL GOING TO THE WORLD’S FAIR) queeren Horror-Publikumsliebling TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA, ab 2. Oktober 2026 exklusiv auf der Streamingplattform zu präsentieren. Bei seiner Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes wurde der Film von der Kritik einstimmig gefeiert und mit der Queer Palm ausgezeichnet. In den Hauptrollen spielen die Emmy-prämierte Schauspielerin Hannah Einbinder (HACKS) sowie Gillian Anderson (AKTE X, SEX EDUCATION, DER SALZPFAD). Weitere Rollen übernehmen Amanda Fix, Arthur Conti, Eva Victor, Zach Cherry, Sarah Sherman, Patrick Fischler, Dylan Baker, Jasmin Savoy Brown, Kevin McDonald, Quintessa Swindell und Jack Haven. Jane Schoenbrun (Drehbuch und Regie) untermauert mit dem Film den eigenen Ruf als eine der prägendsten Stimmen des zeitgenössischen Kinos. Nach Jahren liebloser Fortsetzungen und schwindender Fanbasis wird das Slasher-Franchise Camp Miasma einer ambitionierten jungen Regisseurin zur Wiederbelebung überlassen. Als sie den einstigen Star der Originalfilme besucht, eine mittlerweile zurückgezogen lebende Schauspielerin, die von Geheimnissen umgeben ist, geraten die beiden Frauen in eine blutgetränkte Welt voller Begehren, Angst und Wahnvorstellungen. TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA ist Jane Schoenbruns dritter Spielfilm und führt ein einzigartiges Gesamtwerk fort, das Transidentität, Medienmythologie und Queer-Horror aus einer tief persönlichen Perspektive beleuchtet. Neben TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA ist auch Jane Schoenbruns Coming-of-Age-Horrorfilm WE’RE ALL GOING TO THE WORLD’S FAIR auf MUBI zum Streamen verfügbar. Bild- und Pressematerial gibt es HIER Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de Über Jane Schoenbrun: Jane Schoenbrun (they/them) ist Filmemacher:in, Autor:in und Kurator:in. Zu deren Regiearbeiten zählen I SAW THE TV GLOW, WE’RE ALL GOING TO THE WORLD’S FAIR und der experimentelle Dokumentarfilm A SELF-INDUCED HALLUCINATION. I SAW THE TV GLOW wurde für sechs Independent Spirit Awards nominiert, darunter Bester Film, Bestes Drehbuch und Beste Regie sowie für drei Gotham Awards. Schoenbruns Debütroman Public Access Afterworld erscheint 2026 bei Hogarth. Zudem wird Schoenbrun gemeinsam mit Plan B und New Regency das Drehbuch für die Serienadaption der gefeierten Graphic Novel Black Hole für Netflix schreiben, Regie führen und als Executive Producer fungieren. Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
18. September 2026
Gilde Filmpreise 2026
Projekte
| Seit 1977 vergeben die deutschen Filmkunsttheater den Gilde Filmpreis. Seit über 25 Jahren bildet die Preisverleihung den feierlichen Höhepunkt der Filmkunstmesse. Mit der traditionsreichen Auszeichnung wollen die Kinobetreiber:innen Filmschaffende und Verleiher:innen ehren, die mit außergewöhnlichen Produktionen und packenden Geschichten die Zuschauer:innen begeistern konnten. Bei der Auswahl der Filme spielt für die Kinobetreiber:innen deshalb nicht nur deren künstlerische Qualität, sondern auch die Rezeption des Publikums und, eng damit verknüpft, das Engagement des Verleihs eine Rolle. Ausgezeichnet wird daher neben dem Regisseur:in des Films auch der verantwortliche Verleih. Über 650 Gäste begrüßten und feierten im Felsenkeller Leipzig die Preisträger:innen. Emotionaler Höhepunkt des Abends war die Anwesenheit von Wolf Biermann. Er ist Protagonist von BIERMANN, des mit dem Gilde Filmpreis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichneten Films über das Leben und Werk des Dichters und Liedermachers. Die Preisträger:innen im Einzelnen: Bereits verkündet Ehren-Gildepreis Kirsten Niehuus, Präsidentin der Filmförderungsanstalt (FFA) Bester Film (international) LA BOLA NEGRA von Javier Calvo und Javier Ambrossi im Verleih vom Pandora Filmverleih Bester Film (national) VATERLAND von Pawel Pawlikowski im Verleih von Neue Visionen Bester Dokumentarfilm BIERMANN von Jens Meurer im Verleih von Majestic Filmverleih Bester Film (Junges Kino) EVERYTIME von Sandra Wollner im Verleih des eksystent Filmverleih Bester Kinderfilm EMIL UND DIE DETEKTIVE von David Dietl, im Verleih von Warner Bros. Publikumspreis, gestiftet von PHAROS The Post Group EINE KRANKHEIT WIE EIN GEDICHT von Jelena Ilić im Verleih von mindjazz pictures Publikumspreis Bester Kurzfilm TRIO von Fridtjof Stensæth Josefsen, Morten Borgestad (Norwegen, 2025) im Verleih von interfilm Berlin Die BJF-Jugendjury, unterstützt von Airscreen, kürte folgende drei Filme zu ihren Favoriten: DREI KAMERADINNEN von Milena Aboyan im Verleih von DCM Film Distribution WHAT WILL I BECOME? von Lexie Bean und Logan Rozos im Verleih von What Will I Become LLC COCOON – A SUMMER OF GIRLHOOD von Yukimitsu Ina im Verleih von Tonkatsu-Pictures |
17. September 2026
Seriesly Berlin wächst in Zahlen, Reichweite und Diskurs
Projekte
| Die dritte Ausgabe von Seriesly Berlin geht heute Abend zu Ende. Das Festival startete am Montag mit der Weltpremiere der deutsch-tschechischen Culture-Clash Comedy JOSSI im Rahmen der Seriesly Berlin Premieres (14.–17. September), bei denen 13 internationale Serien aus 11 Ländern präsentiert wurden – erstmals nicht nur im Fotografiska Berlin, sondern auch im CineStar Kino in der Kulturbrauerei. Mit mehr als 500 akkreditierten Branchenvertretern – ein Anstieg von über 25 Prozent gegenüber der letzten Ausgabe – ging die zweitägige Seriesly Berlin Conference (15.–16. September) im Fotografiska Berlin gestern erfolgreich zu Ende. Die Konferenz bot spannende Inhalte, wichtige Diskussionen und zahlreiche Gelegenheiten zum Networking. Im Fokus standen dabei die wachsende Creator-Economy im neuen Seriesly Creators-Track, neue Wege für europäische Koproduktionen, die Ergebnisse der europaweiten Stories at Risk-Konsultation (Ergebnisse hier herunterladen) sowie queere Repräsentation auf dem Bildschirm und der Aufstieg von Doku-Serien. Insgesamt wurden bei den Seriesly Berlin Pitches 18 herausragende internationale Serienprojekte vorgestellt, wobei Preise an Projekte aus dem Seriesly Berlin Co-Pro Pitch und dem Seriesly Berlin Writers’ Pitch vergeben wurden. In diesem Jahr wurde das Programm zudem um den neuen Vertical Drama & Short Form Series Pitch erweitert, der Projekten gewidmet ist, die sich mit dem Storytelling für vertikale und digitale Formate beschäftigen. www.serieslyberlin.com Festivalleiter Dennis Ruh: „Das Wachstum, das wir bei der dritten Ausgabe verzeichnen können, und das deutlich gestiegene Interesse an der Teilnahme am Konferenzprogramm sind für uns ein sehr ermutigendes Zeichen. Wir haben über die konkreten Herausforderungen unserer Branche gesprochen – von der Finanzierung und europäischen Koproduktionen bis hin zur Medienpolitik – und dabei konkrete Beispiele und Ansätze ausgetauscht. Gleichzeitig ging es um Fragen, die über das unmittelbare Serienbusiness hinausweisen: um Druck auf künstlerischer Freiheit und demokratischen Werte, um Inklusion und Repräsentation sowie darum, wie Technologie und immersive Formate verändern, wie wir Storytelling betreiben und erleben. Mit ‚Seriesly Creators‘ haben wir den Dialog zudem um einen Teil der Branche erweitert, der sich mit enormer Geschwindigkeit entwickelt. Diese thematische Bandbreite ist uns wichtig: Seriesly Berlin soll aufgreifen, wohin sich unsere Branche bewegt, und zugleich Raum für Gespräche schaffen, die andernorts noch zu wenig stattfinden. Ich bin besonders dankbar allen gegenüber, die uns diese Gespräche anvertraut und den Mut aufgebracht haben, auf der Bühne offen über das Business, aber auch über sensible und mitunter schwierige Fragen zu sprechen. Und natürlich wäre all das ohne unsere Partner und Förderer nicht möglich, die an das glauben, was wir aufbauen, und uns ermöglichen, Seriesly Berlin auf sinnstiftende Weise weiterzuentwickeln.“ Helge Jürgens, Geschäftsführer New Media Föderung, Medienboard Berlin-Brandenburg: „Wir freuen uns, Seriesly Berlin als wichtige Branchenplattform für den internationalen Austausch und die Sichtbarkeit von Serien zu unterstützen. Vielen Dank an das gesamte Team von Seriesly Berlin für die gute Organisation und das tolle Programm – die spannenden Conference-Panels und Workshops und die beeindruckenden Pitches. Es ist wichtig, wie Angela Chan in ihrer Keynote sagte, dass in einer zunehmend von Technologie geprägten Welt das Geschichtenerzählen nicht verloren geht und der Mensch im Fokus bleibt. Außerdem haben wir uns über gleich zwei MBB-geförderte Serien bei Seriesly Berlin gefreut: CITY OF BLOOD, die neue Disney+ Eigenproduktion und CLANGOLD, die True Crime-Doku über den spektakulären Diebstahl einer 100 kg Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum als erste non-fiktionalen HBO-Eigenproduktion in Deutschland. Beide sind mit großer Resonanz im Publikum und in den Medien im Premierenprogramm vor Streamingstart exklusiv gezeigt worden.“ Seriesly Berlin Pitches: 18 Pitches, drei Auszeichnungen Der Seriesly Berlin Co-Pro Pitch Award, dotiert mit Postproduktionsleistungen im Wert von 25.000 Euro von der CX Postproduction GmbH, ging an „THE MAN BEHIND A MASK“ (Originaltitel: „CILVĒKS MASKĀ“, Lettland) der Schöpferin Anna Kalnina, produziert von Serge Serpuhovs für Baltic Pine Films. Die Jury, bestehend aus der Creatorin und Autorin Fleur Winters (Big Blue), Michele Zatta (RAI Fiction), Laura Mae Harding (ZDF) und Jevgeni Supin (Zolba Productions), sagt: „Eine fesselnde Geschichte über Macht und Verletzlichkeit, die in einem ungewöhnlichen Setting spielt und auf wahren Begebenheiten basiert. Mit Elementen des Spionagethrillers entsteht eine äußerst unterhaltsame Serie für ein internationales Publikum, die das Potenzial für mehrere Staffeln hat.“ ![]() Der mit 1.000 Euro dotierte Seriesly Berlin Writers’ Pitch Award ging an HANDS UP (USA/Deutschland) der Creator:innen und Autor:innen Neta Weiner, Samira Saraya und Michal Cooper Keren. Die Jury – bestehend aus der Autorin Anna Winger, der Regisseurin Mattie Do und der Agentin Silke Bacher – sagt: „HANDS UP hat alle Zutaten für eine großartige Serie: einen klaren zentralen Konflikt, außergewöhnliche Charaktere und großartige Musik. Es ist ein perfektes Beispiel für eine hyperlokale Prämisse, die als Metapher dienen und ein Publikum auf der ganzen Welt ansprechen kann. Diese Geschichte zeigt uns, dass kreative Zusammenarbeit unmögliche Grenzen überbrücken und in unruhigen Zeiten einen Weg zum gegenseitigen Verständnis ebnen kann.“ ![]() Der SteinbrennerMüller Award, der ein deutschsprachiges Projekt aus beiden Pitches mit dem größten Potenzial für Erfolg beim Publikum auszeichnet, ging an ICH BIN GOTT (Deutschland) von der Creatorin Hanna Doose, produziert von Zorana Mušikić und Nicolas Chevaillier für Mayana Films. Der Preis umfasst ein Kommunikationskonzept im Wert von 2.000 Euro durch die Berliner PR-Agentur SteinbrennerMüller Kommunikation während der Produktionsphase. Die Jury – bestehend aus der Produzentin Lena Kraeber (Olga Film), Janine Friedrich (Leiterin Kommunikation, UFA) sowie dem Journalisten und Podcaster Jan Freitag – sagt: „Die Prämisse ist ein ganz klares Versprechen für Unterhaltung. Worldbuilding im Naturschutzgebiet an der Grenze zwischen Deutschland und Polen. Gesellschaftliche Themen werden in I AM GOD durch die Überzeichnung leicht und zugleich relevant verpackt. Die geschlossene Welt bietet die Möglichkeit, Figuren zu erschaffen, die alle gesellschaftlichen Facetten abbilden und Identifikationsmöglichkeiten für ein breites Publikum bieten, verbunden mit jeder Menge Spaß. Über allem schwebt der drohende aufziehende Tornado, der alle First World Problems zunichte machen könnte.“ ![]() Fotos (c) William Veder |
Stories at Risk: Neue Erkenntnisse zu kreativer Freiheit und kultureller Vielfalt in Europa Stories at Risk, eine von Seriesly Berlin initiierte und vom Programm „Culture on Screen“ des Europarats unterstützte europäische Konsultations- und Think-Tank-Initiative, präsentierte und diskutierte bei Seriesly ihre Ergebnisse. Im Vorfeld waren 105 Fachleute der AV-Branche aus ganz Europa befragt und anschließend in vier Think-Tank-Sitzungen mit Rundfunkanstalten und Auftraggeber:innen zusammengebracht worden. Die Ergebnisse zeigen wachsende Bedenken hinsichtlich des strukturellen Drucks auf kreative Entscheidungen: Nur 8 % der Befragten sind zuversichtlich, dass das derzeitige Produktionsumfeld kreatives Risiko belohnt. Fast zwei Drittelgaben an, dass ein Projekt aufgrund von tatsächlichem oder erwartetem Widerstand, der über die übliche redaktionelle Zusammenarbeit hinausging, nicht weiterverfolgt wurde. Als häufigstes Hindernis nannten 64 % der Befragten Finanzierungsschwierigkeiten. Als zentrale Maßnahmen zur Stärkung der kreativen Freiheit und kulturellen Vielfalt identifizierten die Teilnehmenden eine unabhängigere Entwicklungsförderung, mehr Vertrauen in Kreative und das Publikum sowie ein umfassenderes Verständnis von Vielfalt. Dieses sollte nicht nur berücksichtigen, wer auf dem Bildschirm repräsentiert wird, sondern auch, wer Geschichten erzählen darf und wessen Perspektiven darin sichtbar werden. Der vollständige „Stories at Risk“-Bericht ist auf der Website von Seriesly Berlin verfügbar. Internationale Stimmen auf der Seriesly Berlin Conference Zu den internationalen und nationalen Referenten der Seriesly Berlin Conference gehörte Professorin Angela Chan (Royal Holloway), die die Opening Keynote „Back to Our Senses: Storytelling in an Age of Technology“ hielt, Jan Hendrik Becker Christian Beetz (beetz brothers film production), Sonia Ben Salah (Constantin Entertainment), Martichka Bozhilova (AGITPROP), Laura Caciauna (LEONINE C_), Dr. Frank Castenholz (BKM), Jennifer Dacqué (Waffel Media), Tobi De Graaff (Sky Studios), Jennifer Ebell (Fifth Season), Kaisa El Ramly (Drehbuchautorin und Regisseurin, „GETAWAYS & DREAMS“), Kai Fischer (Constantin Creators), Sophya Frohberg (Letterbox Filmproduktion), Thomas Gammeltoft (European Writers Club), Ulla Heikkilä (Regisseurin, „ATLANTIS PASILA“), Peter Hoffmann (YouTube), Irina Ignatiew-Lemke (European Film Promotion, Boxworks Media), Samuel Jefferson (Mitgestalter, „KRANK BERLIN“), Johannes Kagerer (Produktionsallianz), Alina Kemper (SPIO), Marina Klauser (Schöpferin, „THE ANGEL MAKER“), Jens Lapidus (Autor, BURDEN OF JUSTICE), Elena Lyubarskaya (Mitgestalterin, CITY OF BLOOD), Katrin Merkel (Serial Eyes), Milad Mesof (Künstler im Bereich generative KI, HOUSE OF DAVID), Britta Meyermann (Odeon Fiction), Dennis Ohm-Fickler (Forschungsleiter, Stories at Risk), Rahul Patel (Ampere Analysis), Tereza Polachová (Tschechisches Fernsehen), Anna Ramskogler-Witt (Doxumentale), Wero Rodowicz (Schöpferin, „BEACH SISTERS“), Anna Rohde-Seyfried (Beta Film), Dimitrij Schaad (Schöpfer, „JOSSI“), Jan Schipmann (Moderator, DIE DA OBEN!), Tobias Schiwek (We Are Era), Johannes Schmidbauer (Home of Talents), André Schubert (Calivision), David Semler (Schöpfer, FILTER), Frank Seyberth (ZDF), Nicolás Solar Lozier (Behind the Tree), Alessia Sonaglioni (Europarat), Beliban zu Stolberg (Red Pony), Jevgeni Supin (Zolba Productions), Matthieu Thollin (Mediawan International), Kjartan Thor Thordarson (Sagafilm), Anouk Vergé-Dépré (olympische Beachvolleyballerin, BEACH SISTERS), Kateryna Vyshnevska (Produzentin und internationale Drehbuchberaterin), Patrick Walters (A24), Jesse Whittock (Deadline), Fleur Winters (Big Blue), Henrik Wittmann (LEONINE C_) und Michele Zatta (RAI Fiction). Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Hotelpartner sind 25hours Hotel Bikini Berlin und The Hoxton, Charlottenburg. Kulinarische Partner sind Night Kitchen und EVE. CUPRA City Garage Berlin ist Eventpartner. Medienpartner ist Deadline. www.serieslyberlin.com Pressefotos von Seriesly Berlin finden Sie hier. Seriesly Creators wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Mehr: Seriesly Berlin |
16. September 2026
MUBI verkündet den Kinostart von Cannes-Preisträger COWARD
Projekte
BUCH UND REGIE: LUKAS DHONT
MIT EMMANUEL MACCHIA UND VALENTIN CAMPAGNE
AB 31. DEZEMBER 2026 IM KINO
STILLS FINDEN SIE HIER
| MUBI, weltweiter Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst bringt COWARD, den neuesten Kinofilm von Lukas Dhont (CLOSE, Oscar-nominiert) ab dem 31. Dezember 2026 bundesweit ins Kino. Der Film feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2026, wo die Newcomer Emmanuel Macchia und Valentin Campagne gemeinsam mit dem Preis für den Besten Darsteller ausgezeichnet wurden. Nach der nordamerikanischen Premiere beim Toronto International Film Festival, wird COWARD seine Deutschlandpremiere, in Anwesenheit von Regisseur Lukas Dhont und den Hauptdarstellern Emmanuel Macchia und Valentin Campagne, beim Filmfest Hamburg feiern. Auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkriegs, im Schatten der belgischen Schützengräben, entfaltet sich Lukas Dhonts COWARD als epische wie intime Reise der Selbstfindung eines jungen Mannes durch Liebe, Kunst und den täglichen Kampf ums Überleben. Der frisch rekrutierte Pierre ist begierig darauf, seinen Platz in einer von Gewalt zerfressenen Welt zu finden. Doch alles ändert sich, als er Francis begegnet, einem Seelenverwandten, der ein Theaterstück an der Front inszeniert und Pierre damit eine ungeahnte Welt eröffnet. Was als vorübergehende Flucht vor der harten Realität der Schützengräben beginnt, erblüht bald zu einer zärtlichen Liebesgeschichte, getragen von der unwiderstehlichen Chemie der beiden Newcomer Emmanuel Macchia und Valentin Campagne. Während die Welt um sie herum in Flammen aufgeht, wird ihre Bühne zum Zufluchtsort der Unschuld und Hingabe. |
| Bitte beachten Sie die Termine der ersten PRESSEVORFÜHRUNGEN:COWARD von Lukas Dhont | Länge: 125 Min. Hamburg: 23.09 um 10.00 Uhr im Abaton (Allende Platz 3, 20146 Hamburg) Berlin: 25.09. um 10.00 Uhr im Delphi Lux (Yva Bogen, Kantstraße 10, 10623 Berlin) München: 25.09 um 11.00 Uhr im City Kino (Sonnenstraße 12a, 80331 München) Rückmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail an mubi@steinbrennermueller.de |
| Interviews mit Regisseur Lukas Dhont und den Darstellern Emmanuel Macchia und Valentin Campagne Regisseur Lukas Dhont und die Darsteller Emmanuel Macchia und Valentin Campagne werden anlässlich der Deutschlandpremiere beim Filmfest Hamburg und der Eröffnung des MUBI FEST Berlin in Deutschland sein und stehen in der Zeit auch für Interviews zur Verfügung: Am 30. September in Hamburg und am 2. Oktober in Berlin. Bei Interesse bitte per E-Mail an mubi@steinbrennermueller.de |
| Lukas Dhonts Film ist ein eindringliches Porträt der tiefgreifenden Auswirkungen des Krieges auf diejenigen, die zum Kämpfen gezwungen sind. COWARD versetzt das Publikum unmittelbar in die Lebenswelt junger Wehrpflichtiger und beleuchtet ihre Verletzlichkeit ebenso wie ihre Widerstandskraft im Angesicht der Gewalt. Hoffnung findet der Film in den Bindungen, die zwischen den Figuren entstehen, und würdigt Kreativität, Kameradschaft und die unerschütterliche menschliche Fähigkeit, sich jenseits der Zwänge des Krieges Räume für Freiheit, Verbundenheit und Selbstausdruck zu schaffen. COWARD markiert ein Wiedersehen von Regisseur Lukas Dhont mit wichtigen Weggefährten, darunter Co-Autor Angelo Tijssens und Produzent Michiel Dhont, und setzt damit eine kreative Zusammenarbeit fort, die bereits seine vielbeachteten früheren, von der Kritik gefeierten Werke (CLOSE, GIRL) geprägt hat. Mit seinem neuesten Werk festigt Lukas Dhont seinen Ruf als eine der markantesten Stimmen des zeitgenössischen europäischen Kinos. Presse- und Bildmaterial gibt es HIER Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
11. September 2026
Herzlichen Glückwunsch! Das sind die Gewinner des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS
Projekte
Die Gewinner*innen des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2026, der heute Abend vor 550 Gästen in Berlin vergeben wurde, stehen fest. Verliehen wurden Preise in acht Kategorien, bei denen die Preisträger*innen von den Mitgliedern des Bundesverbands Schauspiel e.V. (BFFS) in geheimer Wahl bestimmt wurden. Darüber hinaus wurden der Therese-Giehse-Preis für herausragende Leistungen auf der Theaterbühne, der Synchronpreis ‚Die Stimme’, der Deutsche Fairnesspreis, der sich in diesem Jahr dem Thema ‚Zusammenleben der Kulturen‘ widmete, sowie der Ehrenpreis Lebenswerk und der Ehrenpreis Inspiration verliehen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger DEUTSCHER SCHAUSPIELPREIS 2026:
– Dramatische Hauptrolle: Valerie Pachner in „Vier minus drei“
– Dramatische Hauptrolle: Edin Hasanović in „Tatort – Dunkelheit“
– Dramatische Nebenrolle: Linde Prelog in „Landkrimi – Bis in die Seele ist mir kalt“
– Komödiantische Rolle: Karin Hanczewski in „Call My Agent – Berlin“
– Episodische Rolle: Armin Rohde in „Hundertdreizehn“, Folge: „Richard”
– Duo: Lia von Blarer & Robert Stadlober in „Hundertdreizehn“
– Starker Auftritt: Sahin Eryilmaz in „Tatort – Dunkelheit“
– Nachwuchspreis: Magdalena Laubisch in „Die Nichte des Polizisten“
– Die Stimme: Imaya Ugwonno
Bereits verkündet wurden folgende Spezialpreise des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES:
– Fairnesspreis von BFFS und ver.di FilmUnion: für den Dokumentarfilm „Im Osten was Neues“
– Ensemble-Preis: für die Casterin Johanna Hellwig und das Ensemble von „Mit der Faust in die Welt schlagen“
– Therese-Giehse-Preis: Ole Lagerpusch als Romeu in „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“
Außerdem verlieh der Vorstand des BFFS aus Vorschlägen der Jury und der BFFS-Mitglieder zwei Ehrenpreise:
– Ehrenpreis Lebenswerk: Ottfried Fischer
– Ehrenpreis Inspiration: International Federation of Actors (FIA) vertreten durch deren Präsidentin Gabrielle Carteris.
Die Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2026 fand im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof statt, wo auch die Aftershow-Party stieg mit DJane Aylin Öcal, dem Special DJ Set „ANTI DISCO“ von Lars Eidinger und der Karaoke Station mit Schauspieler Samuel S. Franklin.
Veranstaltet wurde der DEUTSCHE SCHAUSPIELPREIS vom Bundesverband Schauspiel, La Maison Film ist Co-Veranstalter der Preisverleihung.
Wir danken den Sponsor*innen und Partner*innen:
Platinumpartner: Pullman Berlin Schweizerhof, GAHRENS + BATTERMANN
Offizielle Partner: BMW, Carlsberg, David Patrick Kundler Allianz, GVL, Heymerader, Hech Europe, Lambertz, LLOYD, Lufthansa Group, maz & movie, medipharma cosmetics, Meteor Bau, ver.di
Über den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS:
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspieler*innen, zahlreicher Freunde und Unterstützer*innen, Förder*innen und Sponsor*innen ermöglicht wird.
www.schauspielpreis.com
Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen rund 4.300 Schauspieler*innen inzwischen die größte nationale Schauspielorganisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh-, Theater- und Synchronlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspieler*innen in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstler*innen berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben. Der Vorstand des BFFS arbeitet ehrenamtlich. www.bfffs.de
9. September 2026
MUBI verkündet den Kinostart von Andrey Zvyagintsevs MINOTAURUS
Projekte
GEWINNER DES GRAND PRIX DER INTERNATIONALEN FILMFESTSPIELE VON CANNES 2026
„Wunderschön düster. Genial und abgründig.“ Sight & Sound
„Großartig. Ein mitreißender Noir-Film. Hervorragend gespielt und inszeniert.“ The Guardian
„Ein wahres Meisterwerk. Jede Einstellung ist von geopolitischer Bedeutung.“ IndieWire
AB 5. NOVEMBER 2026 IM KINO
MUBI, weltweiter Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst bringt Andrey Zvyagintsevs (LEVIATHAN, LOVELESS, THE RETURN – DIE RÜCKKEHR) eindrucksvollen neuen Film MINOTAURUS ab dem 5. November 2026 bundesweit ins Kino. Nach seiner preisgekrönten Weltpremiere bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes, feiert MINOTAURUS beim Filmfest Hamburg seine Deutschlandpremiere, in Anwesenheit von Regisseur Andrey Zvyagintsev. MINOTAURUS wurde von dem Oscar®-nominierten Regisseur Andrey Zvyagintsev inszeniert und gemeinsam mit Semen Liashenko geschrieben. Zu Zvyagintsevs früheren Filmen zählen die in Cannes ausgezeichneten Werke LEVIATHAN (Bestes Drehbuch) und LOVELESS (Preis der Jury). Sein Spielfilmdebüt THE RETURN – DIE RÜCKKEHR wurde 2003 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. MINOTAURUS ist Zvyagintsevs sechster Spielfilm und setzt seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Kameramann Mikhail Krichman und Produktionsdesigner Andrey Ponkratov fort. Russland, 2022. Der erfolgreiche Geschäftsmann Gleb sieht sich wachsendem unternehmerischem Druck und politischer Instabilität ausgesetzt. Je mehr er die Kontrolle über sein sorgfältig strukturiertes Leben verliert, desto unerbittlicher steuert er auf die Gewalt zu. |
| MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev | Länge: 141 Min. Bitte beachten Sie die Termine der ersten PRESSEVORFÜHRUNGEN: Berlin: 18.09. um 12.30 Uhr im Delphi Lux (Yva Bogen, Kantstraße 10, 10623 Berlin) Hamburg: 22.09. um 09.30 Uhr im Abaton (Allende Platz 3, 20146 Hamburg) München: 24.09. um 13.30 Uhr im City Kino (Sonnenstraße 12a, 80331 München) Rückmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail an mubi@steinbrennermueller.de |
| Interviews mit Regisseur Andrey Zvyagintsev Regisseur Andrey Zvyagintsev wird anlässlich der Deutschlandpremiere beim Filmfest Hamburg und Anfang November in Deutschland sein und steht in der Zeit auch für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse bitte per E-Mail an mubi@kssteinbrennermueller-de |
| MINOTAURUS ist eine Koproduktion von Razor Film (Deutschland) und Forma Pro Films(Lettland) und entstand mit Unterstützung von ARTE France Cinéma. Der französische Verleih liegt bei Films du Losange, den Weltvertrieb übernimmt mk2. Bild- und Pressematerial stehen bei Filmpresskit zur Verfügung. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
9. September 2026
PORT AU PRINCE verkündet den Kinostart von BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA
Projekte
Buch & Regie: Itonje Søimer Guttormsen
Mit Renate Reinsve, Helene Bjørneby u.a.
2026 | Länge: 117 Minuten
AB 19. NOVEMBER 2026 BUNDESWEIT IM KINO
DEN TRAILER SEHEN SIE HIER
| BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA erzählt von den Halbschwestern Diana (Helene Bjørneby) und Lily (Renate Reinsve), die, voneinander entfremdet, nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter auf die Insel ihrer Kindheit, Gran Canaria, zurückkehren. Das Wiedersehen wird für beide zu einer Reise in ihre gemeinsame Vergangenheit, zu familiären Geheimnissen und den eigenen Wurzeln. Regisseurin Itonje Søimer Guttormsen (GRITT), die bei BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA sowohl das Drehbuch schrieb als auch Regie führte, verbindet eine persönliche Familiengeschichte mit einem vielschichtigen Porträt Gran Canarias und blickt dabei hinter die Kulissen der touristischen Fassade. BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA feierte seine Weltpremiere im Februar 2026 beim Internationalen Filmfestival Rotterdam (IFFR). Seine Deutschlandpremiere erlebt der Film beim FILMFEST Hamburg. Port au Prince Pictures bringt das feinfühlige Familiendrama am 19. November bundesweit in die Kinos. Zum Film: Die Halbschwestern Diana und Lily wachsen als einzige Kinder in einem All-inclusive-Resort auf Gran Canaria auf, wo ihre unangepasste Mutter Vera als Reiseleiterin arbeitet. 25 Jahre später haben beide Abstand zur Insel gewonnen und sich auch voneinander distanziert: Diana arbeitet in einem Kindergarten in einer Kleinstadt in Norwegen, während Lily als Ex-Model und einstige Größe des Nachtlebens Teil der Hamburger Kunstszene ist. Der plötzliche Tod ihrer Mutter, zwingt die ungleichen Schwestern auf die Insel zurückzukehren und sich um den Nachlass zu kümmern. Das Wiedersehen wird für beide zu einer aufwühlenden Reise zurück in ihre Vergangenheit, zu verdrängten Erinnerungen und tief verborgenen Familiengeheimnissen – mitten hinein in das unbekannte Herz der Touristeninsel. Buch und Regie stammen von Itonje Søimer Guttormsen und ist nach ihrem vielfach ausgezeichneten Spielfilmdebüt GRITT, der seine Premiere in der Tiger Competition des Filmfestivals Rotterdam feierte, der zweite Kinofilm. Die Bildgestaltung übernahm der mehrfach ausgezeichnete Kameramann David Raedeker, der unter anderem Joanna Hoggs THE SOUVENIR und THE SOUVENIR: PART II sowie Sally El Hosainis MY BROTHER THE DEVIL fotografierte, für den er beim Sundance Film Festival mit dem Preis für die beste Kamera ausgezeichnet wurde. |
| SCREENING-TERMINE – EXKLUSIV BEIM FILMFEST HAMBURG: Montag., 28.9. um 16:00 Uhr im CinemaxX 2 (Dammtor) – Press & Industry Screening Mittwoch, 30.09. um 18:30 Uhr im Passage Kino – Deutschlandpremiere in Anwesenheit von Regisseurin Itonje Søimer Guttormsen und Produzentin Maria Ekerhovd. Samstag, 03.10. um 17:30 Uhr im Koralle Lichtspielhaus Bei Interesse an einer Pressekarte – für einen der Termine – melden Sie sich bitte direkt, ein (sehr) kleines Kontingent steht uns zur Verfügung: mail@kssteinbrennermueller-de |
| Bei Interesse an einem Interview mit der Regisseurin Am 30. September 2026 steht die Filmemacherin Itonje Søimer Guttormsen für Interviews zur Verfügung – persönlich und virtuell. Bei Interesse bitte direkt an: mail@kssteinbrennermueller-de |
| BITTE BEACHTEN SIE AUCH DIE TERMINE DER PRESSEVORFÜHRUNGEN: BERLIN: Freitag, 09. Oktober 2026 um 10:00 Uhr im Filmkunst 66 HAMBURG: Mittwoch, 14. Oktober 2026 um 10:00 Uhr im Abaton MÜNCHEN: Mittwoch, 21. Oktober 2026 um 11:00 Uhr im Arena Kino Bei Interesse bitte direkt an: mail@kssteinbrennermueller-de |
| BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA ist eine norwegisch-britisch-schwedisch-deutsche Koproduktion von MER FILM, QUIDDITY FILMS, ZENTROPA SWEDEN und NORDFILM. Produzentinnen: Maria Ekerhovd (MER FILM), Emily Morgan (QUIDDITY FILMS), Lizette Jonic (ZENTROPA SWEDEN) sowie Wiebke Andresen und Michael Lehmann (NORDFILM). Der Film ist entstanden in Koproduktion mit Mediefondet Zefyr, Film i Väst und TINT sowie mit Unterstützung des Norwegischen Filminstituts, des britischen Global Screen Fund sowie der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Eurimages, Nordisk Film & TV fond, Creative Europe MEDIA und Gran Canaria Film Commission. PORT AU PRINCE PICTURES bringt BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA von Itonje Søimer Guttormsen ab 19. November 2026 deutschlandweit in die Kinos. Pressematerial finden Sie demnächst online bei Filmpresskit. |
8. September 2026
Seriesly Berlin erweitert Speaker-Line-up
Projekte
| Seriesly Berlin gibt weitere Speakers für die diesjährige Seriesly Berlin Conference (15.–16. September 2026) bekannt: Professor Angela Chan, Professorin für Kreativwirtschaft an der Royal Holloway, University of London, Forscherin und Referentin zu den Themen inklusive Innovation und die Kraft des Storytelling, eröffnet die Konferenz mit der Keynote „Back to Our Senses: Storytelling in an Age of Technology“. Weitere Speaker aus der gesamten europäischen und internationalen Serienbranche ergänzen das Programm, darunter Patrick Walters von A24, ausführender Produzent von HEARTSTOPPER, Michele Zatta von RAI Fiction und Tobias Schiwek, CEO von We Are Era. Zusammen mit den Seriesly Berlin Premieres(14.–17. September 2026) bringt die Konferenz Kreative, Produzent:innen, Sender, Plattformen, Branchenfachleute und Serienfans nach Berlin. Mehr unter: serieslyberlin.com. Opening Keynote: „Back to our Senses: Storytelling in an Age of Technology“ Was wäre, wenn uns die Zukunft des Storytellings in einer zunehmend von Technologie geprägten Welt nicht weiter von uns selbst entfernt, sondern uns im Gegenteil wieder näher zu unseren Sinnen bringt? Angela Chan geht der Frage nach, wie Storytelling immersiver, körperlicher und multisensorischer wird – und beleuchtet dabei die Chancen und Spannungsfelder des technologischen Wandels: KI kann den Zugang zu kreativen Werkzeugen demokratisieren und neuen Stimmen Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass sie Vorurteile reproduziert, Unterschiede einebnet und kreatives Schaffen von jenen gelebten Erfahrungen entfernt, aus denen unsere stärksten Geschichten entstehen. Wie stellen wir sicher, dass der Mensch dabei im Mittelpunkt bleibt? Chan plädiert für die Kraft gemeinsamer kreativer Erfahrungen und fragt, was geschehen könnte, wenn wir die Zukunft des Storytellings an der Vielfalt menschlicher Erfahrungen ausrichten – und nicht an dem, was Technologie möglich macht. Wie können wir neue Technologien konkret nutzen, um Empathie, Verbundenheit und gemeinsame Bedeutung zu schaffen und damit über die individuelle Erfahrung hinaus gesellschaftliche Wirkung zu entfalten? Wie übernehmen wir Verantwortung für die Geschichten, die wir mithilfe von Technologie erzählen? Und kann eine gute Geschichte Leben retten? ![]() Angela Chan ist Professorin für Creative Industries an der Royal Holloway, University of London, wo sie am CoSTAR National Lab for Creative Technology die Forschung zu „Inclusive Futures“ leitet. Zuvor war sie 20 Jahre lang in der britischen Fernsehbranche tätig, als Dokumentarfilmregisseurin, Executive Producer und Commissioning Editor bei BBC und Channel 4, zuletzt als Head of Creative Diversity bei Channel 4. Sie promovierte im Bereich „Inclusive Innovation“, ist Vorsitzende des Sir Lenny Henry Centre for Media Diversity und beriet unter anderem den British Council und NatWest. Download photos here. Weitere Sprecher:innen: Patrick Walters, A24: Patrick Walters kam 2026 zu A24, nachdem er mehr als ein Jahrzehnt bei See-Saw Films tätig war, wo er das hauseigene Label Fanboy leitete. Er war ausführender Produzent für alle drei Staffeln von Netflix’ HEARTSTOPPER und das kürzlich erschienene Finale HEARTSTOPPER FOREVER sowie von SWEETPEA (Sky/Starz) und THE ESSEX SERPENT (Apple TV+) und wirkte an der Entwicklung von Serien wie SLOW HORSES und THE NORTH WATER mit. Bei A24 schloss er sich dem britischen Team an, zu dessen anstehenden Projekten MAJOR PLAYERS und IT GETS WORSE (Channel 4), Michaela Coels FIRST DAY ON EARTH (BBC/HBO) sowie THE HUSBANDS (Apple TV) gehören. Tobias Schiwek, CEO, We Are Era: We Are Era ist eines der führenden europäischen Unternehmen für Creators – an der Schnittstelle zwischen Creators, Unterhaltung, Marken und sozialen Plattformen. Sonia Ben Salah, Head of Fiction, Constantin Entertainment: Sie leitet die Entwicklung und Produktion von fiktionalen Serienformaten bei einer der führenden unabhängigen TV-Produktionsfirmen Deutschlands und arbeitet dabei sowohl an etablierten als auch an neuen Formaten für Fernsehen und Streaming-Plattformen. Beliban zu Stolberg, Development & Strategy Lead, Red Pony: Die Drehbuchautorin und ehemalige Leiterin der Drehbuchabteilung bei Catalyst arbeitet an der Schnittstelle zwischen Popkultur und neuen Erzählformen mit Schwerpunkt auf neuen Erzählformaten wie Vertical Drama und Micro-Drama. Jan Schipmann: Der Journalist und Moderator ist Host des Politikformats DIE DA OBEN! von funk, in dem er einem jungen Publikum politische Themen in leicht verständlichen Videoformaten näherbringt. Er hat außerdem an den funk-Formaten INFORMR und KREUZVERHÖR mitgewirkt. Jennifer Dacqué, COO bei Waffel Media: Sie leitet den operativen Betrieb bei Waffel Media, einem kreativen Unterhaltungsunternehmen, das Inhalte für YouTube, Twitch und andere soziale Plattformen produziert. Michele Zatta, Commissioning Editor International Co-Productions, RAI Fiction: Er ist verantwortlich für internationale Koproduktionen beim italienischen öffentlich-rechtlichen Sender RAI Fiction und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Produktion italienischer und internationaler Fernsehserien, darunter DER NAME DER ROSE, SURVIVORS und DER SCHWARM. Martichka Bozhilova, Produzentin, AGITPROP: Die bulgarische Produzentin arbeitet im Bereich Dokumentar- und Spielfilm und hat zahlreiche internationale Koproduktionen verantwortet, die auf großen Festivals liefen und ausgezeichnet wurden. Kaisa El Ramly, Drehbuchautorin und Regisseurin: Die finnisch-ägyptische Drehbuchautorin und Regisseurin gab ihr Spielfilmdebüt mit GETAWAYS & DREAMS, bei dem sie sowohl das Drehbuch schrieb als auch die Regie führte. Derzeit arbeitet sie an der Entwicklung einer Fernsehserie und eines neuen Spielfilms. Ralph Davis, Drehbuchautor und Schauspieler: Er ist Co-Creator, Co-Autor und Hauptdarsteller von FILM CLUB, der BBC-Komödie, die bei den Seriesly Berlin Premieres ihre deutsche Premiere feiert. Bekannt ist er außerdem für seine Rollen in HOUSE OF THE DRAGON und BIG BOYS.Programm, Zeitplan und Akkreditierung für Seriesly Berlin Conference: www.serieslyberlin.com. Die Speaker:innen Fotos können hier heruntergerladen werden. |
![]() Patrick Walters © A24 ![]() Tobias Schiwek © We Are Era Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Hotelpartner sind 25hours Hotel Bikini Berlin und The Hoxton, Charlottenburg. Kulinarische Partner sind Night Kitchen und EVE. CUPRA City Garage Berlin ist Eventpartner. Medienpartner ist Deadline.Seriesly Creators wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Mehr: Seriesly Berlin |
8. September 2026
25. Deutscher Hörfilmpreis: Aufruf zur Einreichung von Hörfilm-Produktionen
Projekte
| Einreichungsfrist: 15. Oktober 2026 Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) verleiht am 16. März 2027 bei einer Jubiläumsgala in Berlin zum 25. Mal den Deutschen Hörfilmpreis. Ab sofort und bis zum 15. Oktober 2026 können Vorschläge für Hörfilm-Produktionen in den folgenden sechs Kategorien eingereicht werden: – Spielfilm Kino – Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming – Serie – Dokumentation – Kinder-/Jugendfilm – Filmerbe In den Einreichungsrichtlinien wird neben den Angaben zum Film darum gebeten, bei der Vorstellung des Audiodeskriptions-Teams explizit auch zu benennen, ob und in welcher Funktion eine blinde oder sehbehinderte Person an der Erstellung beteiligt war. Weitere wichtige Angaben sind das Produktionsjahr der Audiodeskription sowie wann und über welchen Ausstrahlungsweg sie für das Publikum zugänglich gemacht wurde. Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 jährlich in Berlin vergeben. In Anlehnung an den Begriff Audiodeskription (AD) wird der Preis auch „ADele“ genannt. Weitere Informationen und die Einreichungsrichtlinien sind zu finden unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen. Beim 24. Deutschen Hörfilmpreis wurden „Like a Complete Unknown“, „Nostalgia“, „Oktoberfest 1905 (Staffel 2)“, „Elio“, „Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen“ und „Die Verliebten“ mit einer ADele ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging an „Pumuckl und das große Missverständnis“. |
| Folgen Sie dem Deutschen Hörfilmpreis auch in den Sozialen Medien! www.facebook.com/Deutscher.Hoerfilmpreis www.instagram.com/hoerfilmpreis/ |
7. September 2026
MUBI erwirbt die weltweiten Rechte von CAMERON WINTER AT CARNEGIE HALL
Projekte
DER NEUE KONZERTFILM VON
PAUL THOMAS ANDERSON (REGIE UND KAMERA)
DER FILM BEGLEITET DEN SOLOAUFTRITT VON GEESE-FRONTMAN CAMERON WINTER IN DER AUSVERKAUFTEN CARNEGIE HALL
75 min. | USA | Englisch
WELTPREMIERE
SPOTLIGHT – NEW YORK FILM FESTIVAL AM 1. OKTOBER 2026
UK PREMIERE BEIM BFI LONDON FILM FESTIVAL 2026
AUF MUBI IM FRÜHJAHR 2027
| MUBI, weltweiter Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst, gibt den weltweiten Erwerb der Rechte (mit Ausnahme von Nordamerika) an CAMERON WINTER AT CARNEGIE HALL bekannt. Der Film feiert seine Weltpremiere auf dem 64. New York Film Festival und – wie heute ebenfalls bekannt gegeben wurde – seine UK-Premiere auf dem 70. BFI London Film Festival 2026. CAMERON WINTER AT CARNEGIE HALL wird 2027 auf MUBI erscheinen; konkrete Veröffentlichungsdaten folgen rechtzeitig. Der von dem Oscar®-prämierten Regisseur Paul Thomas Anderson (ONE BATTLE AFTER ANOTHER, DER SEIDENE FADEN, THERE WILL BE BLOOD) inszenierte Konzertfilm wurde auf 35-mm- und 16-mm-Film gedreht. Er dokumentiert den ausverkauften Soloauftritt von Cameron Winter, dem Frontmann der Band Geese, in der legendären New Yorker Carnegie Hall im Dezember 2025. Der Film fängt das beeindruckende, reduzierte Set ein, bei dem sich Winter selbst am Steinway-Flügel begleitete. Die Musik wurde von Musikproduzent Ariel Rechtshaid (Grammy-Gewinner für Alben mit Vampire Weekend und Adele) für den Film aufgenommen und produziert. Ko-Produzent des Films ist der Filmemacher und Schauspieler Benny Safdie, der während der Produktion auch als Kameramann tätig war. Als weitere Produzentinnen fungieren Sara Murphy, Erica Frauman und Maggie Ambrose. MUBI hat die weltweiten Rechte mit Ausnahme von Nordamerika erworben. Janus Films und Criterion werden den Film in Nordamerika veröffentlichen. SYNOPSIS: Im Dezember 2025 kehrte Cameron Winter nach einer monatelangen, ausverkauften Tournee mit seiner Band Geese nach New York zurück, um ein einziges Konzert in der Carnegie Hall zu geben. Dies ist der Film dazu. GQ lobte Cameron Winters Auftritt in der Carnegie Hall als „umwerfend gut“, und Nick Cave beschrieb Winter als jemanden mit „einer großartigen, emotionalen Stimme und brillanten, mitreißenden Worten – ein aufwühlendes und wunderbares Erlebnis“. Winters Soloalbum Heavy Metal wurde von Pitchfork, Rolling Stone, Paste und Mojo zu einem der besten Alben des Jahres gekürt, während das jüngste Album von Geese, Getting Killed, von The New Yorker, NME und Stereogum zum besten Album des Jahres 2025 gelistet wurde. Winter war einer der jüngsten Künstler, die jemals als Headliner in der Carnegie Hall auftraten (mit 23 Jahren), knapp übertroffen nur von Bob Dylan (mit 22 Jahren im Jahr 1963). Partisan Records / Play It Again Sam veröffentlichen den Auftritt am 9. Oktober als Live-Album unter dem Titel Live at Carnegie Hall. Das Album wurde von Ariel Rechtshaid produziert, gemischt und live aufgenommen. Über Cameron Winter Cameron Winter ist der Frontmann der New Yorker Band Geese. Sein Solo-Debütalbum Heavy Metal erschien im Dezember 2024 und wurde von der Kritik gefeiert; die Single „Love Takes Miles“ landete auf Platz 1 der Pitchfork-Liste der besten Songs des Jahres, und die GQ bezeichnete das Werk als „modernen Klassiker“. Dank Heavy Metal trat Winter zudem bei Jimmy Kimmel Live! und Jools Holland auf und in der New York Times portraitiert. Über Paul Thomas Anderson Paul Thomas Anderson ist Drehbuchautor und Regisseur von Filmen wie Hard Eight, Boogie Nights, Magnolia, Punch-Drunk Love, There Will Be Blood, The Master, Inherent Vice – Natürliche Mängel, Am seidenen Faden und Licorice Pizza. Sein letzter Film, One Battle After Another, gewann 2026 sechs Academy Awards, darunter in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Sean Penn), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt und Bestes Casting. Zudem wurde er von Kritikern der New York Times, des New York Magazine, von The Atlantic, AP, Rolling Stone und Indiewire zum besten Film des Jahres 2025 gekürt. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@kssteinbrennermueller-de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
4. September 2026
Zwei weitere Preise des Deutschen Schauspielpreises 2026 sind entscheiden
Projekte
– Der Deutsche Fairnesspreis 2026 geht an den Dokumentarfilm „Im Osten was
Neues“
– Der Ensemblepreis geht an den Spielfilm “Mit der Faust in die Welt schlagen”
Der Deutsche Fairnesspreis wird jährlich im Rahmen der feierlichen Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES als Gemeinschaftspreis des BFFS und der ver.di FilmUnion vergeben und prämiert eine Person oder Produktion, die auf auszeichnungswürdige Weise zu gesellschaftlicher Fairness beiträgt oder das Thema, das von BFFS- und ver.di-Vertretern als das herausragend drängende in dem jeweiligen Jahr gesehen wird, in bemerkenswerter Weise beleuchtet. Das diesjährige Thema des Fairnesspreises lautet „Zusammenleben der Kulturen“.
In diesem Jahr erhält der Dokumentarfilm „Im Osten was Neues“ von Loraine Blumenthal, eine Produktion der Inselfilm Produktion, den Deutschen Fairnesspreis.
Der Film erzählt von Thomas Eichstätt, von allen “Eichi” genannt, der eine Vergangenheit als einschlägig bekennender Rechtsradikaler in Mecklenburg-Vorpommern hat, heute allerdings ehrenamtlich in der Kleinstadt Torgelow die Fußballmannschaft des FC Pio trainiert. Viele der jungen Spieler sind aus ihren Heimatländern geflohen und kämpfen mit Jobsuche, Akzeptanz und ihrer Fluchtgeschichte. “Eichi” ist für sie oft eine Art Vaterfigur. Er übernimmt Verantwortung und sieht Menschen als Menschen, denen er hilft, im Leben neu anzukommen. Für ihn selbst bleibt dabei nicht viel, die Kommune Torgelow hat keine Mittel, um seine wertvolle Arbeit zu entlohnen.
Die Jury für den Fairnesspreis besteht in diesem Jahr aus den Branchenvertreter*innen Nuriye Jendroßek und Monika Anna Wojtyllo (beide BFFS), Sirkka Möller und Ina Stock (beide ver.di) sowie Diane Izabiliza (Schwarze Filmschaffende e.V).
Aus der Jurybegründung: „Im Osten was Neuer‘ erhält den Deutschen Fairnesspreis 2026. Nicht etwa, weil er ein Zusammenleben zeigt, das Rassismus auflösen kann, oder weil er eine Erlösungsgeschichte erzählt. Sondern weil er sich einfachen Erzählungen verweigert – sowohl der von der großen Fußballfamilie als auch der, in der geflüchtete Menschen nur Opfer sind. Und weil er dem Publikum die Frage nicht abnimmt, wie viel Solidarität, wie viel Widerstand es selbst leisten kann“.
Ensemblepreis
Neben den Preiskategorien, die erst am Abend der Verleihung verkündet werden, und den bereits vermeldeten Ehrenpreisen, stehen nun ebenfalls auch die Preisträger:innen des Ensemblepreises fest.
Der Ensemblepreis wird von der Nominierungsjury des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES vergeben, die in diesem Jahr aus den Schauspieler*innen Aglaia Szyszkowitz, Götz Otto, Jenny Schily, Bastian Reiber, Yun Huang, Simon Steinhorst und Reiki von Carlowitz bestand.
Den Ensemblepreis des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES 2026 erhält das Ensemble des Jugenddramas “Mit der Faust in die Welt schlagen” nach dem gleichnamigen Roman von Lukas Rietzschel. Constanze Klaue führte Regie und schrieb das Drehbuch für den im April 2025 in die Kinos gekommenen Film. Das Casting hat Johanna Hellwig von Dayanir & Hellwig Casting verantwortet, die bei der Preisverleihung auch die Statuette des Deutschen Schauspielpreises entgegennimmt.
Die Begründung der Jury: „Geschwister, die nach Anschluss suchen, Eltern, die um Würde ringen, Großeltern, die resignieren, Kollegen, die sich aufgeben, Freunde die still aus dem Leben verschwinden, Vorbilder, die keine sind. Niemand scheint sich für die Figuren in diesem Film zu interessieren und so sind sie auf sich allein gestellt, schreien in den Wald und wir wünschen uns so sehr, dass sie gehört werden.
Aber unten wird’ s eklig. Keiner nimmt sich mehr wahr und niemand hört mehr zu.
Die schauspielerische Leistung dieses Ensembles ist bemerkenswert. Wirklich jede Figur bringt eine neue Perspektive, ein neues Leben mit. Sie lassen uns fühlen wie es sich in den Nullerjahren zwischen Bautzen und Hoyerswerda angefühlt haben mag und gehen dabei schonungslos vor. Worte wie Schläge, Gesichter wie erstarrt. Die Verzweiflung so spürbar, die Hoffnung so deutlich. Hoffnung auf ein gutes Leben. Zusammenhalt, Zughörigkeit. Am Ende ist es vielleicht wirklich so einfach. Wärme, Aufmerksamkeit, Liebe, die es schafft, dass niemand mit der Faust in die Welt schlagen muss. Der Ensemblepreis geht an das Ensemble und die Casterin Johanna Hellwig, die dieses wunderbare Ensemble so hellsichtig zusammengestellt hat.“
Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2026 findet am 11. September im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof statt.
Wir danken den Sponsor*innen und Partner*innen:
Platinumpartner: Pullman Berlin Schweizerhof, GAHRENS + BATTERMANN
Offizielle Partner: GVL, medipharma cosmetics, METEOR Bau GmbH, BMW, ver.di, LLOYD, Allianz Kundler, Lufthansa Group, Carlsberg, HEYMERADER, HECH Beauty Nutrition, Lambertz, maz & movie.
Die Verleihung des DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREISES wird mit Unterstützung von Casting Network, Preproducer und Pensionskasse Rundfunk per Livestream übertragen.
Über den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS:
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspieler*innen, zahlreicher Freunde und Unterstützer*innen, Förder*innen und Sponsor*innen ermöglicht wird. www.schauspielpreis.com
Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 4.300 inzwischen die größte nationale Schauspieler*innen Organisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspieler*innen in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstler*innen berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.
4. September 2026
Jugendjury der Filmkunstmesse Leipzig kürt ihre Favoritenfilme
Projekte
Die Jugendjury der FKM 2026: Alma Schilder, Hannah Everitt, Queena
Jedes Jahr sichtet eine Jugendjury, bestehend aus drei jungen Erwachsenen im Alter von 17-20 Jahren, vorab das Filmprogramm der Filmkunstmesse Leipzig und kürt ihre Favoriten, die am Ende der Messe bei der Verleihung der Gilde Filmpreise geehrt werden.
In diesem Jahr sind die Favoriten der Jugendjury:
WHAT WILL I BECOME? Von Lexie Bean und Logan Rozos
Vorführtermin bei der Filmkunstmesse: DI 15.09.26 – 18:00 PASSAGE KINOS
COCOON – A SUMMER OF GIRLHOOD von Yokimitsu Ina
MI 16.09.26 – 16:30 PASSAGE KINOS
DREI KAMERADINNEN von Milena Aboyan
DO 17.09.26 – 19:45 PASSAGE KINOS
Die Jugendjury der Filmkunstmesse Leipzig besteht aus
Alma Schilder (18). Sie war bereits ca. acht Jahre Teil der Chemnitzer BJF-Jugend-Filmjury und ist seit ihrer Kindheit ein sehr großer Filmfan und zählt alles rund ums Kino bis heute zu ihren größten Leidenschaften.
Hannah Everitt (19), Studentin der Film- und Theaterwissenschaften an der FU in Berlin, nebenbei schreibt und inszeniert sie Theaterstücke und hat Erfahrung in der Arbeit als theaterpädagogische Assistenz. In ihrer Freizeit schauspielert sie, schaut Filme und ist in unterschiedlichen Jugendjurys aktiv.
Queena (17) war bereits Mitglied einer Drehbuchjury, bevor sie 2023 Mitglied der Berliner BJF-Jugend Filmjury wurde. Für sie ist ein guter Film, wenn sie überrascht wird und nicht vorhersehen kann, was als Nächstes passiert.
Alle Jurymitglieder stellen in einem der jeweiligen Messe-Screenings des Films ihren Favoritenfilm mit einer persönlichen Präsentation vor. Die drei Jurorinnen treffen darüber hinaus die Filmschaffenden und Verleihmitarbeiter*innen, führen Interviews und Gespräche, die aufgenommen werden und als Social Media Clips oder Podcast Beiträge das Programm in Leipzig oder auch den späteren Kinostart begleiten.
Die Betreuung der Jugendjury übernimmt in diesem Jahr Ophelia Hertel vom Broadway Filmtheater in Trier. Die bundesweit agierenden Jugendjurys koordiniert der Bundesverband Jugend und Film (BJF).
3. September 2026
MUBI verkündet den exklusiven Plattformstart von MAKING MARIE ANTOINETTE
Projekte
REGIE: ELEANOR COPPOLA
PRODUZIERT VON SOFIA COPPOLA
AB 6. NOVEMBER 2026 EXKLUSIV AUF MUBI
EINEN CLIP FINDEN SIE HIER
BILDMATERIAL FINDEN SIE HIER
| MUBI, weltweiter Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst, freut sich Eleanor Coppolas intimen Dokumentarfilm in Spielfilmlänge MAKING MARIE ANTOINETTE ab dem 6. November 2026 exklusiv auf MUBI zu präsentieren. Der von Sofia Coppolas Mutter, der renommierten Filmemacherin Eleanor Coppola, gedrehte Dokumentarfilm wurde von Lorenzo Mieli, Mario Gianani, Rachel Dengiz, Youree Henley und Sofia Coppola produziert. Finanziert wurde der Film von OUR FILMS (einem Unternehmen von Mediawan), Mediawan Rights und Entourage Pictures, mit Unterstützung von CHANEL. 2005 drehte Sofia Coppola ihren dritten Spielfilm MARIE ANTOINETTE mit Kirsten Dunst und Jason Schwartzman in den Hauptrollen im Schloss Versailles – als erste Produktion überhaupt erhielt der Film dafür eine Drehgenehmigung. Sofia Coppolas Mutter, die renommierte Dokumentarfilmemacherin Eleanor Coppola, begleitete sie ans Set und drehte rund 80 Stunden Filmmaterial, mit dem sie den Weg ihrer Tochter bei der Entstehung des Films dokumentierte. Anlässlich des 20. Jahrestags der Veröffentlichung von MARIE ANTOINETTE und um den Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, hat Sofia Coppola das bislang unveröffentlichte Material gesichtet und zu einem Film montiert. MAKING MARIE ANTOINETTE gibt Einblicke in die handwerkliche Arbeit hinter dem Spielfilm, begleitet die legendäre Kostümdesignerin Milena Canonero bei ihrer Arbeit und vermittelt einen Eindruck davon, wie es war, damals als junge Regisseurin einen solchen Film zu realisieren. Das Ergebnis ist ein faszinierender Blick auf den Entstehungsprozess dieses wegweisenden Films – und zugleich ein überraschend intimes Familienporträt. Das Filmmaterial wurde von Aaron Matthews geschnitten, mit Unterstützung von Eleanors engen Freundinnen Davia Nelson und Liz Bird. Die für einen Academy Award® nominierte Diane Lane leiht Eleanor Coppola im Film ihre Stimme. Sie liest aus Eleanors Tagebüchern, in denen sie ihre Erlebnisse am Set schildert und über ihre Beziehung zu ihrer Tochter reflektiert. Sofia Coppola sagt dazu: „Meine Mutter und ich begannen während des Lockdowns ihr Filmmaterial gemeinsam durchzusehen. Es war immer ihr Wunsch, aus den Aufnahmen einen abendfüllenden Dokumentarfilm zu machen. Sie war als Filmemacherin und zugleich als meine Mutter am Set, deshalb fand ich es sehr berührend, das Material noch einmal durchzugehen und die Dreharbeiten durch ihre Augen zu sehen.“ MAKING MARIE ANTOINETTE VON ELEANOR COPPOLA – AB 6. NOVEMBER EXKLUSIV AUF MUBI Bild- und Pressematerial gibt es HIER Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@kssteinbrennermueller-de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
3. September 2026
„IN TOUCH“: Das Programm der BERLIN SCIENCE WEEK 2026 ist Online
Projekte
1.–10. November 2026 / Jahresthema „In Touch“ / Festivalzentrum erstmals im Haus der Kulturen der Welt
Vom 1. bis 10. November 2026 wird Berlin erneut zum Zentrum der internationalen Wissenschaftsszene. Ab heute ist das Programm der Berlin Science Week online: rund 300 Veranstaltungen an mehr als 120 Orten – vom Festivalzentrum im Haus der Kulturen der Welt bis zur Bezirkszentralbibliothek in Spandau. Unter dem Jahresthema „In Touch“ rückt das Festival die persönliche Seite der Wissenschaft in den Mittelpunkt: wie Forschung unser Leben berührt und wie sie Menschen miteinander verbindet. www.berlinscienceweek.com
- Rund 300 Veranstaltungen an über 120 Orten in ganz Berlin, getragen von mehr als 230 Partnerorganisationen
- Festivalzentrum erstmals im Haus der Kulturen der Welt (6.–8. November): rund 100 Veranstaltungen und 25 Ausstellende – Eintritt frei mit kostenlosem 3-Tages-Festivalzentrum Pass
- Stadtweites Programm vom 1. bis 10. November mit rund 200 Veranstaltungen
- Jahresthema „In Touch“: Wie berührt Wissenschaft unser Leben – und wie verbindet sie uns?
- Erstmals ein eigenes Familienprogramm im Festivalzentrum
- Programm und 3-Tages-Festivalzentrum Pass unter berlinscienceweek.com
EIN FESTIVAL FÜR DIE GANZE STADT
Die Berlin Science Week ist das jährliche Wissenschafts- und Kulturfestival der Stadt. Zehn Tage lang öffnen Universitäten, Forschungszentren, Museen, Bibliotheken und Kulturorte ihre Türen und machen wegweisende Forschung aus Berliner Einrichtungen und von nationalen und internationalen Partnern öffentlich zugänglich. 2026 sind mehr als 230 Organisationen beteiligt, rund zwei Drittel davon aus Berlin – ein Beleg für die Verankerung des Festivals in der Stadt und für Berlins Rolle als Wissenschaftsstandort.
Nach den Festivalmottos der beiden letzten Jahre „Common Ground“ und „Beyond Now“ kehrt der Blick in diesem Jahr zum Menschen zurück. In Touch fragt: Was bedeutet Wissenschaft für mich als Person? Wie verändert sie meinen Alltag und mein Leben? Das Programm stellt besonders die Menschen hinter der Forschung in den Mittelpunkt: ihre Beweggründe, ihre Geschichten, ihre Momente des Staunens und des Scheiterns.
Dr. Christian Rauch, Leiter der Berlin Science Week: „Wissenschaft ist etwas zutiefst Menschliches. Angetrieben von Neugier, Kreativität und Leidenschaft prägt die Arbeit von Forscherinnen und Forschern unser aller Denken, Fühlen und Handeln: von KI-Modellen, die in Sekunden lösen, woran Mathematiker Jahrzehnte rätselten, über die Forschung an Neurotransmittern, die dafür sorgt, dass Depressionen heute behandelbar sind, bis hin zu Klimamodellen, die zeigen, welche Entscheidungen jetzt zählen.“
Wie schon in den Vorjahren eröffnet die Berlin Science Week am 1. November mit einer Festveranstaltung mit geladenen Gästen aus den Spitzen der Berliner Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beim Festivalpartner Museum für Naturkunde Berlin.
Vom 6. bis 8. November läuft das Programm im Haus der Kulturen der Welt (HKW) zusammen, das erstmals als Festivalzentrum Spielstätte der Berlin Science Week sein wird. Rund 100 Veranstaltungen und 25 Ausstellende kommen dort für drei Tage unter einem Dach zusammen – bei Live-Talks, Workshops, Filmvorführungen, Performances und an Ausstellungsständen. Der Zugang ist kostenlos, nötig ist lediglich der kostenfreie 3-Tages-Festivalzentrum Pass, der über die Website erhältlich ist. Rund 7.000 Besuchende werden erwartet.
Parallel dazu bespielt das stadtweite Programm vom 1. bis 10. November über 120 Orte mit rund 200 Veranstaltungen Zugänglichkeit ist dabei ein zentraler Wert: Nicht nur das Festivalzentrum ist kostenlos zugänglich, im stadtweiten Programm sind drei Viertel aller Veranstaltungen kostenfrei, 90 Prozent aller Veranstaltungen sind überdies rollstuhlgerecht.
Neu im stadtweiten Festivalprogramm ist Wissen zwischen Büchern, ein Projekt von con gressa mit der Berlin Science Week und dem Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins: Vom 1. bis 10. November bringen 14 Berliner Forschungspartner ihre Arbeit vom Quiz zum Sonnensystem bis zur Diskussion über altersfreundliche Städte in 33 Stadtteilbibliotheken von Spandau bis Marzahn, kostenlos und ohne Anmeldung.
Als exklusiver Höhepunkt für das internationale Fachpublikum bringt der Falling Walls Science Summit vom 6. bis 9. November Entscheidungsträger aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie wissenschaftliche Nachwuchstalente aus aller Welt zusammen, um gemeinsam Grenzen in der Wissenschaft zu überwinden. Vier Tage lang präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – von Nobelpreisträgerinnen bis Nachwuchsforschenden – ihre bahnbrechendsten Entdeckungen des Jahres vor einem globalen Publikum.
PROMINENTE SPRECHERINNEN UND SPRECHER AUS ALLER WELT
Die Berlin Science Week 2026 bringt einige der prägendsten Stimmen aus Wissenschaft, Medien und Kunst nach Berlin. Der Nobelpreisträger für Physik 2011 Brian Schmidt, dessen Entdeckung der beschleunigten Ausdehnung des Universums grundlegende Annahmen über Raum und Zeit infrage stellte, führt im Festivalzentrum HKW mit dem Teilchenphysiker Harry Cliff (CERN und Cambridge), einem der gefragtesten Wissenschaftskommunikatoren Europas, ein Gespräch über die Grenzen der Physik. Die Bioingenieurin Molly Stevens (Imperial College London und Oxford), eine der meistzitierten Materialwissenschaftlerinnen weltweit, zeigt in der Queen’s Lecture, wie Materialforschung Krankheiten früher erkennt und den Körper heilt. Die simbabwisch-britische Biodesignerin Natsai Audrey Chieza (Faber Futures) lotet an der Schnittstelle von Biologie, Design und Mode die Versprechen und Grenzen des Biomimikry aus.
Und der Harvard-Politologe Daniel Ziblatt, Co-Autor des Bestsellers „Wie Demokratien sterben“ und einer der meistzitierten Demokratieforscher weltweit, analysiert einen Tag nach den US-Zwischenwahlen, was deren Ausgang für die USA und für Europa bedeutet. Der Architekt Vladan Đokić, Rektor der Universität Belgrad, spricht aus der Erfahrung eines Landes, in dem akademische Freiheit zuletzt massiv unter politischen Druck geraten ist, und fragt, wie Universitäten Bestand haben, wenn Demokratie bedroht ist. Die preisgekrönte BBC-Journalistin Claudia Hammond moderiert eine Live-Aufnahme des World-Service-Podcasts „The Evidence“ über Hormone und ihre Wirkung auf unser Leben.
Richard Hemmer und Daniel Meßner bringen mit „Geschichten aus der Geschichte“ einen der reichweitenstärksten deutschsprachigen Podcasts auf die Hauptbühne. Raúl Krauthausen, Deutschlands bekanntester Inklusionsaktivist, Autor und TV-Moderator, wirbt für eine Wissenschaft, die Teilhabe von Anfang an mitdenkt. Die Forscherin und Künstlerin Tiara Roxanne arbeitet zu Künstlicher Intelligenz und indigenem Wissen und fragt, was geschieht, wenn militärische KI auf die Zivilisten zielt – und wie sich die Grenze zwischen Kriegstechnologie und ziviler Technik verschiebt.
HIGHLIGHTS AUS DEM PROGRAMM
Von der Frage, wem der Weltraum gehört, über neue Erkenntnisse zu CO₂-Speicherung präsentiert im 360°-Fulldome bis hin zur Science-Drag-Show und Durchbrüchen der internationalen Wissenschaftselite – eine Auswahl zeigt die Bandbreite des Programms.
IM FESTIVALZENTRUM IM HAUS DER KULTUREN DER WELT
6. November: Fertile Void, eine Veranstaltungsreihe des HKW, spürt den Quanten nach und blickt auf die Versprechen und Erzählungen der Quantenwissenschaft und -technologie im Hinblick auf ihre Einbettung in Rituale, Kosmologien, sinnlichen Praktiken und Materialien. Der erste Abend zeigt einen immersiven Sonic Essay von Nicole L’Huillier zu Urschallwellen und kosmischer Materie sowie eine Performance von Amanda Piña über Lithiumabbau und das mikroskopische Leben in der Atacama-Wüste.
7. November: Bei Queens of Science – A Science Theatre Drag Show verwandeln vier Drag-Queens, die auch Forschende sind, einen Abend in eine funkelnde Show zwischen Comedy, Choreografie und Forschung – inspiriert von der Energie einer Late-Night-Show.
7. und 8. November: Inspiration Stage: Forschung in zwölf Minuten – 32 junge Forschende aus aller Welt präsentieren hier Wissenschaft, die gerade erst entsteht: mutige Ideen, frühe Hypothesen, neue Denkansätze – von Trinkwassergewinnung aus Luft über die Frage, was Menschen zum Eingreifen bewegt, bis zu den Risiken, wenn KI zur Schnittstelle unseres Wissens wird.
IM STADTWEITEN PROGRAMM
1. November: Feierliche Eröffnung der Berlin Science Week mit den Spitzen der Berliner Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. (Museum für Naturkunde Berlin, geschlossene Veranstaltung)
2. November: Kann ein Prozess, der seit Jahrmillionen CO₂ als Kalkstein im Ozean bindet, auch auf einem Weingut funktionieren? Drei Forschende und ein Winzer zeigen erstmals im 360°-Fulldome, wie das GFZ-Projekt RESET nach Wegen sucht, Millionen Tonnen CO₂ dauerhaft zu speichern und damit aus der Atmosphäre zu entfernen. (Zeiss-Großplanetarium)
2. November: Was passiert mit Berlin, wenn die Natur die Kontrolle übernimmt? Zur Eröffnung von Wissen zwischen Büchern und der Reihe Science for Fiction liest Bernhard Kegel aus seinem Roman „Gras“, außerdem sprechen Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra über das neue Bibliotheksprojekt und die Choreografin Irina Demina über den Leseprozess als Bewegung. (Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda)
3. November: Kann ein Tropfen Blut das Leben von Babys verändern? Seit Einführung des Neugeborenenscreenings hat sich für über 14.000 Kinder in Deutschland der Lebensweg entscheidend verändert. Fachleute und betroffene Familien diskutieren unter dem Titel Genomik an der Wiege? Neugeborenenscreening im Wandel, wie genomische Tests die Früherkennung seltener Erkrankungen künftig verändern könnten. (DRK Kliniken Berlin Westend)
5. November: Zehntausende neue Satelliten verändern gerade unseren Orbit. Internationale Expertinnen und Experten aus Frankreich, Deutschland und darüber hinaus diskutieren im Panel A New Horizon: Large Satellite Constellations and the Sustainable Use of Space, wem der Weltraum eigentlich gehört – und wie er nachhaltig bleibt. (Französische Botschaft)
6. bis 9. November: Der Falling Walls Science Summit versammelt Spitzenkräfte aus Forschung und Politik, darunter Forschungsministerin Dorothee Bär, den Astrophysiker Thomas Zurbuchen, Nobelpreisträger Sir Konstantin Novoselov, CERN-Generaldirektor Mark Thomson und Maria Leptin, Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, um Zukunft und Bedeutung der Wissenschaft für positive globale Veränderungen zu diskutieren.
NEU: EIGENES PROGRAMM FÜR KINDER UND FAMILIEN IM FESTIVALZENTRUM
Zum ersten Mal hat die Berlin Science Week ein eigenes Programm für Kinder und Familien im Festivalzentrum. An zwei Vormittagen im HKW gibt es Mitmachaktionen, Lesungen, Quizze und Live-Shows – für Kinder ab vier Jahren.
Den Auftakt macht am Samstag TV-Moderatorin Clarissa Corrêa da Silva („Die Sendung mit der Maus“): Sie erklärt, was Gene mit Locken und Sommersprossen zu tun haben, und stellt das Wissen der Familien anschließend im Quiz auf die Probe (Sa 7.11., 10:30 Lesung und 12:30 Quiz, ab 8 Jahren). Zur gleichen Zeit zeigt ein Licht-Workshop schon den Jüngsten, dass Tageslicht Superkräfte hat – mit Experimenten und Kunstprojekten rund um Licht und Farbe, gemeinsam mit den Eltern (Sa 7.11., 10:30, ab 4 Jahren).
Am Sonntag zählt der ganze Saal den Countdown mit: 3 – 2 – 1 – Lift-off. In der DLR_Raumfahrt_Show des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt schweben riesige Nebelringe über die Köpfe des Publikums, Kinder experimentieren auf der Bühne mit der Wärmebildkamera und alle trainieren gemeinsam wie Astronautinnen und Astronauten. Die Leitfrage: Leben wir bald auf dem Mars? (So 8.11., 10:00 und 12:15, ab 9 Jahren).
Um einen Traum vom All geht es auch bei „Als Ela das All eroberte“: Ela will Astronautin werden – doch nur elf Prozent aller bisher ins All geflogenen Menschen sind Frauen, und Ela lebt mit Rollstuhl. Muss sie ihren Traum aufgeben? Raúl Krauthausen und Adina Hermann lesen aus ihrem Kinderbuch und signieren im Anschluss (So 8.11., 10:30–11:30, ab 9 Jahren).
Das vollständige Programm der Berlin Science Week 2026 sowie der kostenlose 3-Tages-Festivalzentrum Pass sind unter berlinscienceweek.com verfügbar.
Presse Tour am 6. November im Haus der Kulturen der Welt. Anmeldung erforderlich an press@berlinscienceweek.com
Pressekontakt Berlin Science Week:
Dr. Kathrin Steinbrenner & Kristian Müller
+49 30 4737 2191
press@berlinscienceweek.com
ÜBER DIE BERLIN SCIENCE WEEK:
Die Berlin Science Week ist das jährliche Wissenschafts- und Kulturfestival der Stadt. Vom 1. bis 10. November verwandelt sie Berlin in eine stadtweite Bühne für wissenschaftliche Ideen und macht wegweisende Forschung und Innovation aus Berliner Einrichtungen und von internationalen Partnerinstitutionen für die Öffentlichkeit zugänglich. Das Festival verbindet die wissenschaftliche Community mit einem neugierigen Publikum und lädt dazu ein, zu erkunden, wie Wissenschaft unsere Welt prägt. Es wird von der Falling Walls Foundation gGmbH ausgerichtet und von der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege unterstützt. Mehr: berlinscienceweek.com
ÜBER DIE FALLING WALLS FOUNDATION:
Die Falling Walls Foundation gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin, die sich der Stärkung der Wissenschaftskommunikation und des öffentlichen Engagements für Forschung widmet. Ihre Initiativen bringen internationale Expertinnen zusammen, um wegweisende Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln.
Neben dem Falling Walls Science Summit veranstaltet die Foundation die Berlin Science Week sowie Programme wie Falling Walls Lab, Falling Walls Engage, Falling Walls Venture und Female Science Talents. Seit 2020 richtet sie außerdem das Creative Bureaucracy Festival aus, eine internationale Plattform für Innovation im öffentlichen Sektor. Die Foundation wird unterstützt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, dem Berliner Senat, der Hannover Re Foundation, dem Museum für Naturkunde Berlin, PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, der Volkswagen Stiftung sowie mehr als 100 weiteren internationalen Förderern, Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und NGOs. Weitere Infos: falling-walls.com/foundation/about.
WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN UND PARTNERN
Die Berlin Science Week wird gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege. Festival Partner sind das Haus der Kulturen der Welt und Berlin Partner. Festival Co-Partner sind die Berlin University Alliance, Museum für Naturkunde Berlin, con gressa und Archimedes Exhibitions.
Medienpartner sind Der Tagesspiegel, ZEIT Verlagsgruppe, radioeins, Yorck Kinogruppe, Tip Berlin und The Berliner.
2. September 2026
MUBI FEST BERLIN vom 2. – 4. Oktober 2026
Projekte
| IM SILENT GREEN KULTURQUARTIER & KINO ARSENAL IN BERLIN HIER GEHT ES ZUR MUBI FEST-WEBSITE Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe im Vorjahr findet das MUBI FEST Berlin, von Freitag, 2. bis Sonntag, 4. Oktober 2026 erneut statt. MUBI, weltweiter Filmverleih, Streamingdienst und Produktionsfirma, freut sich, an drei aufeinanderfolgenden Tagen im silent green Kulturquartier & Kino Arsenal *) Kino- und Filmkultur in all seinen Facetten mit ausgewählten Filmvorführungen, internationalen Gästen, Talks, Live-Musik und Get-Togethers zu feiern. Das vollständige Programm des MUBI FEST Berlin wird am 10. September veröffentlicht. Die zweite Ausgabe des MUBI FEST Berlin eröffnet mit der Berlin-Premiere von Lukas Dhonts COWARD. Der Regisseur und die in Cannes als beste Schauspieler ausgezeichneten Hauptdarsteller Emmanuel Macchia und Valentin Campagne werden den Film beim MUBI FEST Berlin persönlich präsentieren. Zu den weiteren Highlights gehören aktuelle Cannes-Erfolge, wie der Queer-Palm-Gewinner TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun sowie Na Hong-jins Sci-Fi-Action-Spektakel HOPE. Ergänzt wird das Programm durch Na Hong-jins gefeierten Horrorfilm THE WAILING – als Double Bill des Regisseurs ein besonderes Highlight für Genrefans. Das Publikumsfestival zeigt darüber hinaus eine handverlesene Auswahl von besonderen Filmen, darunter Markus Schleinzers bei der diesjährigen Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnetes Historiendrama ROSE mit einer einmal mehr großartigen Sandra Hüller in der Hauptrolle, dem in Sundance ausgezeichneten Dokumentarfilm NUISANCE BEAR von Gabriela Osio Vanden und Jack Weisman und dem flimmernden, videospielartigen Animationsfilm BOUCHRA von Orian Barki und Meriem Bennani. Abgerundet wird das vielseitige MUBI FEST Berlin Programm u.a. mit fesselnden Kurzfilmen aus der MUBI-Reihe BRIEF ENCOUNTERS, in der einige der aufstrebendsten und etabliertesten Regisseur:innen unserer Zeit zeigen, dass filmische Größe keine Frage der Filmlänge ist. Der öffentliche Ticketverkauf startet am 18. September unter https://mubifest.com/de Der aktuelle, noch vorläufige Stand des MUBI FEST Berlin Programms im Überblick: BOUCHRA von Orian Barki und Meriem Bennani | Screening BRIEF ENCOUNTERS | Screening | Kurzfilme COWARD | Berlin-Premiere in Anwesenheit von Regisseur Lukas Dhont und den Hauptdarstellern Emmanuel Macchia und Valentin Campagne HOPE und THE WAILING von Na Hong-jin | Double Bill-Screening NUISANCE BEAR von Gabriela Osio Vanden und Jack Weisman | Screening ROSE von Markus Schleinzer | Screening TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun | Screening Presse- und Bildmaterial zum MUBI FEST BERLIN finden Sie HIER *) Adresse silent green Kulturquartier (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin) und Arsenal Kino (Plantagenstraße 30, 13347 Berlin)Für weitere Informationen melden Sie sich direkt bei mubi@steinbrennermueller.de. Über MUBI FEST MUBI FEST ist nicht bloß ein Film-Festival – jedes der FEST-Wochenenden schafft kuratierte Kinoerlebnisse zu denen Filmfans zusammenkommen, um exklusiv Filme zu entdecken und zu genießen. Seit seinem Debüt in São Paulo im Jahr 2022 ist das MUBI FEST jedes Jahr noch größer und globaler geworden und wird neben Deutschland auch in Argentinien, Brasilien, Chile, Frankreich, Italien, Kolumbien, Mexiko, Türkei, UK und USA gefeiert. |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, eine Produktionsfirma und ein Filmverleih und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, um ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen zu entdecken. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in ausgewählten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Filmkultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem MINOTAURUS von Andrey Zvyagintsev, COWARD von Lukas Dhont, HOPE von Na Hong-jin, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, QUEER von Luca Guadagnino, PRISCILLA von Sofia Coppola, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, A LONG WINTER von Andrew Haigh, FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch, VATERLAND von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen und TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist eine der größten Communities für Filmliebhaber:innen, verfügbar in 190 Ländern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London, 15 Büros weltweit und beschäftigt über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory. The Match Factory konzentriert sich auf den weltweiten Vertrieb herausragender Filme, die nicht Teil des eigenen Verleihprogramms von MUBI sind. Darüber hinaus hält MUBI eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. |
1. September 2026
AG Kino – Gilde ehrt FFA-Präsidentin bei der 26. Filmkunstmesse
Projekte
Kirsten Niehuus erhält Ehren-Gildepreis
Kirsten Niehuus, Präsidentin der Filmförderungsanstalt (FFA), wird mit dem Ehren-Gildepreis der AG Kino – Gilde ausgezeichnet. Überreicht wird die Auszeichnung im Rahmen der 49. Verleihung der Gilde-Filmpreise am 17. September 2026 auf der 26. Filmkunstmesse in Leipzig.
Christian Bräuer, Vorstandsvorsitzender der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater:
„Für Kirsten Niehuus war das Kino nie bloß Wirtschaftsfaktor. Es war immer Kulturort, verankert in den Kiezen und Gemeinden, tragend für die Gemeinschaft, unverzichtbar für eine lebendige Gesellschaft. Aus dieser Überzeugung steht sie seit Jahrzehnten an der Seite der Kinos, die sich immer auf sie verlassen konnten, wenn es darauf ankam: Als die Digitalisierung eine ganze Branche vor den technischen Umbruch stellte, führte sie die Häuser sicher hindurch. Und als die Pandemie den Kinos die Luft abschnürte, reagierte sie schneller und entschlossener als andere: Mit unbürokratischer Hilfe setzte sie sich an die Spitze der Länderförderer und wurde zum Vorbild für das ganze Land. So hat sie Berlin-Brandenburg zu einem der stärksten und innovativsten Förderstandorte des Landes gemacht. Diese Haltung trägt sie heute an die Spitze der FFA. Dass sie unsere höchste Auszeichnung zu Beginn dieser Aufgabe erhält, ist Würdigung des Erreichten und Rückenwind für alles, was vor ihr liegt – und Anlass, ihr von Herzen für ihre unermüdliche Unterstützung zu danken.“
Den Ehren-Gildepreis vergibt die AG Kino- Gilde nicht jedes Jahr. Er würdigt Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die große Leinwand verdient gemacht haben: Menschen, die eng an der Seite der Arthouse-Kinos stehen und die Bedingungen schaffen, unter denen Filmkunst entsteht und ihr Publikum findet.
Kirsten Niehuus‘ Weg führte sie an den Ort zurück, an dem er begann: Ende der 1990er-Jahre war sie Justitiarin der FFA und von 1999 bis 2004 stellvertretendes Vorstandsmitglied. Von 2004 bis 2025 verantwortete sie als Geschäftsführerin die Filmförderung des Medienboards Berlin-Brandenburg. In dieser Zeit erhöhte sie die Mittel für die Kinos konsequent und nachhaltig. Seit Oktober 2025 steht sie nun an der Spitze der FFA – als erste Frau in deren Geschichte und mit dem Ziel, die Institution angesichts des tiefgreifenden Wandels der Branche weiter zu stärken, zu entbürokratisieren und damit zu einem schlagkräftigen, schnellen und effizienten Partner der Kino- und Filmwirtschaft zu machen.
Über den Gilde-Filmpreis:
Der Gilde-Filmpreis wird seit 1977 von den Kinobetreiberinnen und Kinobetreibern der AG Kino – Gilde an die besten Arthouse-Filme des Vorjahres vergeben. 2014 wurde er um den Ehren-Gildepreis ergänzt. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen Staatsminister a.D. Bernd Neumann (2014), Detlef Roßmann (2015), Adrian Kutter (2017), Dieter Kosslick (2019), Hermann Thieken (2021) und Sandra Hüller (2023).
1. September 2026
Seriesly Berlin gibt das Konferenzprogramm 2026 bekannt
Projekte
Wer zahlt? Wer gestaltet? Wer partnert? Wer entscheidet?
- Reality Check zu Koproduktion und Förderung in Deutschland und Europa: Wie Finanzierungsdruck, grenzüberschreitende Partnerschaften und neue Rahmenbedingungen verändern, was entwickelt und produziert wird
- Talks mit Schauspieler und Creator Dimitrij Schaad (JOSSI, KACKEN AN DER HAVEL), dem schwedischen Krimiautor und Strafverteidiger Jens Lapidus (BURDEN OF JUSTICE) sowie der olympischen Beachvolleyballerin Anouk Vergé-Dépré (BEACH SISTERS)
- Exklusive First Looks: die isländisch-polnische Thrillerserie SIGNALS und GRAND HOTEL BY THE SEA, die ambitionierteste historische Dramaserie aus den Niederlanden
- Stories at Risk: Die Ergebnisse der europaweiten Konsultation liegen vor
| Das Programm der Seriesly Berlin Conference (15.–16. September 2026) ist nun online. Zwei Tage lang geht es in der Fotografiska Berlin in Podiumsdiskussionen, Fireside Chats, Workshops und Talks um die Fragen, die die Serienbranche derzeit bewegen: Wie lassen sich ambitionierte Serien weiterhin finanzieren, wer entscheidet, welche Geschichten erzählt werden, und was passiert, wenn die Creator-Economy eigene Unternehmen und Strukturen hervorbringt. Die Conference ist Teil der dritten Ausgabe von Seriesly Berlin (14.–17. September 2026). Die öffentlich zugänglichen Seriesly Berlin Premieres präsentieren dabei dreizehn Serien aus elf Ländern. Darüber hinaus wurden 18 herausragende internationale Serienprojekte für die drei Seriesly Berlin Pitch-Sessions ausgewählt: Co-Pro Pitches, Writers’ Pitches sowie den neuen Vertical Drama & Short Form Series Pitch. Hier können Sie sich für Seriesly Berlin akkreditieren. Conference und Premieres sind in diesem Jahr eng miteinander verzahnt: Zahlreiche Kreative, deren Serien bei Seriesly Berlin Premiere feiern, bringen ihre Arbeit auch auf die Konferenzbühne – darunter Dimitrij Schaad (JOSSI), Ulla Heikkilä (ATLANTIS PASILA), David Semler (FILTER), Marina Klauser (DER ENGELMACHER), Elena Lyubarskaya und Kim Zimmermann (CITY OF BLOOD), Jens Lapidus (BURDEN OF JUSTICE) sowie Wero Rodowicz (BEACH SISTERS). „Der Cliffhanger steht sinnbildlich für den aktuellen Zustand der Serienbranche. Wie die Story in der nächsten Episode weitergeht, ist offen – wirtschaftlich, kreativ, technologisch und politisch“, sagt Festivaldirektor Dennis Ruh. „Doch diese Unsicherheit bedeutet nicht, dass wir einfach abwarten sollten. Unsere europaweite Konsultation zeigt deutlich, dass kreative Freiheit und der Mut zum Risiko unter Druck stehen. Und wenn wir mehr Vielfalt und Repräsentation wollen, braucht es dafür Engagement und strukturelle Veränderungen. Gleichzeitig verändern neue Partnerschaften, Technologien und Geschäftsmodelle die Art, wie wir Geschichten entwickeln, finanzieren und erzählen. Die nächsten Episoden sind möglicherweise noch nicht geschrieben – und wer sie unter welchen Bedingungen schreibt, ist eine der spannenden Fragen, die sich durch unser Konferenzprogramm zieht.“ Wer zahlt, wer kooperiert: Europas Realitätscheck bei Koproduktion und Förderung Das Thema internationale Koproduktion zieht sich durch das gesamte Programm. Denn längst geht es nicht mehr nur darum, wo eine Serie produziert wird, sondern auch, mit wem sie entwickelt und realisiert werden kann. Co-Producing Europe – And What’s Germany’s Next Move?, in Partnerschaft mit der Produktionsallianz, widmet sich der Finanzierungsfrage. Die wirtschaftlichen Bundesfördermittel für Filme und High-End-Serien sind für 2026 bereits vollständig vergeben, und für 2027 werden geringere Mittel erwartet. Wie kann Deutschland dabei seine Position als verlässlicher und wettbewerbsfähiger Partner behaupten – gerade jetzt, wo der Europarat den rechtlichen Rahmen für Serien-Koproduktionen vorantreibt und mit AgoraEU sowie MEDIA+ die EU-Förderung ab 2028 neu gestaltet wird? Mit Dr. Frank Castenholz (Referatsleiter Wirtschaftliche Filmförderung, Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – BKM), Alina Kemper (SPIO), Alessia Sonaglioni (Europarat) und Johannes Kagerer (Produktionsallianz), moderiert von Irina Ignatiew-Lemke (European Film Promotion, Boxworks Media). Too Many Cooks? Turns Out, That’s the Recipe! diskutiert, warum kein einzelner Sender die Kosten für eine High-End-Serie mehr allein tragen kann. Doch gerade daraus entstehen Partnerschaften, die ambitionierte Projekte überhaupt erst möglich machen. Am Beispiel von UNDER SALT MARSH (ZDF/Sky) und SUMMER OF 1985 (SVT/ZDF) sprechen Tobi De Graaff (Sky Studios), Jennifer Ebell (Fifth Season), Britta Meyermann (Odeon Fiction) und Frank Seyberth (ZDF) über gegenseitiges Vertrauen und damit verbundene Kompromisse. In The Art of the Possible: Making Period Drama Work in Europe gewährt die Creatorin und Produzentin Fleur Winters (Big Blue) einen exklusiven ersten Einblick in ihr Serienprojekt GRAND HOTEL BY THE SEA, das sich schon vor seinem Start in den Niederlanden im Dezember zum ambitioniertesten historischen Drama des Landes entwickelt. Sieben Jahre Entwicklungszeit, ein eigens für die Produktion errichtetes Studio und eine europäische Koproduktion, ohne die sich das Projekt in dieser Größenordnung nicht hätte realisieren lassen. Sowohl diese Case Study als auch der Fireside Chat mit Matthieu Thollin, COO Mediawan International, werden von Jesse Whittock (Deadline) moderiert. Das Panel Beyond the East-West Co-Production Myth, in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Filmfestival Karlovy Vary, fragt, was kreativ und partnerschaftlich möglich wird, wenn Mittel- und Osteuropa nicht als Ansammlung kleiner Einzelmärkte, sondern als Netzwerk miteinander verbundener Produktionslandschaften gedacht wird. Kateryna Vyshnevska (ausführende Produzentin und internationale Drehbuchberaterin) moderiert eine Podiumsdiskussion mit Jevgeni Supin (Zolba Productions), Tereza Polachová (Tschechisches Fernsehen), Anna Rohde-Seyfried (Beta Film) und Kjartan Thor Thordarson (Sagafilm), der exklusive Ausschnitte aus dem isländisch-polnischen Thriller SIGNALS mitbringt. Weitere Projekte, die diskutiert werden: die tschechisch-slowakisch-deutsche Produktion GERTA SCHNIRCH, das finnisch-estnisch-deutsche Drama LET IT SNOW und das kroatisch-deutsche Projekt RED WATER. Stories at Risk – und die Freiheit, Geschichten zu erzählen Nach Monaten europaweiter Konsultation und Online-Think-Tanks werden die Ergebnisse der Initiative Stories at Risk: Cultural Diversity, Democracy and Debate on Screen nun erstmals öffentlich vorgestellt: Das von Seriesly Berlin mit Unterstützung des Programms „Culture on Screen“ des Europarats ins Leben gerufene Projekt zeigt, dass kreative Entscheidungsfreiheit zunehmend unter Druck gerät, der Spielraum für Risiken kleiner wird und strukturelle Hindernisse bereits lange vor dem ersten Drehtag gegeben sind – aber auch, wo Veränderungen ansetzen können. Die Ergebnisse werden von Research Lead Dennis Ohm-Fickler vorgestellt. Thomas Gammeltoft (European Writers Club) moderiert die anschließende Diskussion mit ausgewählten Teilnehmenden der Konsultation und der Think-Tank-Sessions. Während sich die Konsultation mit strukturellen Aspekten befasst, nehmen zwei weitere Sessions die individuelle Praxis in den Blick: If You Know, You Know – Queerness Beyond the Plot, in Zusammenarbeit mit der Queer Media Society, fragt, wann queere Figuren und Geschichten nicht mehr für „Repräsentation“ stehen müssen, sondern selbstverständlich Teil des seriellen Storytelling sein können –– und wo diese Freiheit noch längst keine Selbstverständlichkeit ist. Mit Ulla Heikkilä (Regisseurin, ATLANTIS PASILA), David Semler(Creator, Autor, Regisseur, FILTER) und Sophya Frohberg (Letterbox Filmproduktion), moderiert von Paolo Ciccarelli. In Entschuldigung, mein Deutsch ist nicht so gut spricht Samuel Jefferson (Headwriter und Co-Creator von KRANK BERLIN) über die Praxis, deutsche Serien zunächst auf Englisch zu entwickeln – und davon, wie sich die Reibung zwischen den Sprachen kreativ nutzen lässt. Wenn das wahre Leben zur Story wird Drei Sessions nähern sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln der gleichen Frage: Wie viel Realität verträgt eine Serie, und welche Verantwortung geht damit einher, reale Erfahrungen und Lebensgeschichten zu Serienstoffen zu machen? Docuseries on the Rise: What Comes After True Crime?, in Zusammenarbeit mit Doxumentale, untersucht, wie Dokumentarserien zu einem festen Bestandteil des Streaming-Mainstreams geworden sind – und was nach dem Genre kommt, das diesen Boom maßgeblich vorangetrieben hat. Mit Rahul Patel (Ampere Analysis), Christian Beetz (Beetz Brothers), Marina Klauser (Creatorin und Regisseurin von DER ENGELMACHER) und Regisseur Finbarr Wilbrink, moderiert von Anna Ramskogler-Witt (Doxumentale). In einem Bar-Talk spricht der schwedische Autor Jens Lapidus – fünfzehn Jahre Strafverteidiger und Autor von EASY MONEY, TOP DOG und dem diesjährigen Seriesly-Berlin-Titel BURDEN OF JUSTICE – darüber, was passiert, wenn die eigene Lebens- und Berufserfahrung zum Stoff für Fiktion wird, und wo die Grenzen liegen. Und in The New Playbook for Sports Storytelling diskutieren die olympische Beachvolleyballerin Anouk Vergé-Dépré sowie die Creatorin und Regisseurin Wero Rodowicz darüber, was es braucht, um das Leben von Athletinnen in eine Serie zu verwandeln – Vertrauen, Zugang und Verletzlichkeit vor der Kamera in einer Welt, die von Sponsoren und sozialen Medien bestimmt wird. Seriesly Creators: Wem gehört das Publikum? Der neue Seriesly Creators-Track nimmt die sich verschiebenden Machtverhältnisse in der Creator Economy in den Blick. Own the Pipeline: Inside the Creator Ecosystems of German Giants untersucht, wie etablierte Produktionshäuser intern eigene Creator-Units aufbauen – mit Henrik Wittmann und Laura Caciauna (LEONINE C_), Kai Fischer (Constantin Creators) sowie anhand von Audience-Daten von Rahul Patel (Ampere Analysis). Das Ganze am Beispiel von SPLASH HOUSE, Deutschlands führendes TikTok-Creator-Event mit mehr als 225 Millionen Views. From Creator to Company kehrt die Perspektive um: Von Creator:innen geführte Unternehmen bündeln inzwischen Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Publikum unter einem Dach. Das verändert nicht nur, wie serielle Inhalte entstehen, sondern auch, wer die Kontrolle über sie und ihre Reichweiten hat. Mit Peter Hoffmann (Head of YouTube Social Sales DACH) und André Schubert (Calivision, 7VS.WILD), moderiert von Johannes Schmidbauer (Home of Talents). Weitere Sessions widmen sich Creatorinnen und dem immer beliebter werdenden Genre der journalistischen Video-Podcasts. Hands-On: KI, Budgets und Writers’ Rooms Im Workshop-Programm geht es um die praktische Arbeit: AI below the Line führt erfahrene Produzent:innen durch die hybride Produktion – Live-Dreharbeiten kombiniert mit KI-Kulissen, Stunts und VFX – inklusive aktueller Tools sowie (urheber)rechtlicher Rahmenbedingungen, geleitet von Elena Lyubarskaya (Co-Creatorin CITY OF BLOOD) und dem Generative-AI-Künstler Milad Mesof (HOUSE OF DAVID). Production-Aware Writing mit Bianca Gavin (Head of Production, VICE Studios; GANGS OF LONDON) und Kateryna Vyshnevska untersucht, wie Entscheidungen beim Schreiben Budget, Machbarkeit und Koproduktionspotenzial prägen, ohne die kreative Vision zu gefährden. In Talk to Serial Eyes spricht Studienleiterin Katrin Merkel mit den Absolventinnen Elena Lyubarskaya und Kim Zimmermann über Worldbuilding, Techniken im Writers’ Room und internationale Teamarbeit bei CITY OF BLOOD. Das Erich-Pommer-Institut wirft gemeinsam mit deren Alumnae einen Blick hinter die Kulissen der Programme Series’ Women und Winterclass. Schließlich spricht Dimitrij Schaad – Schauspieler, Autor und Regisseur sowie Creator der Eröffnungsserie JOSSI und der Netflix-Serie KACKEN AN DER HAVEL – darüber, wo seine Geschichten ihren Anfang nehmen und was sich verändert, wenn ein Schauspieler zunehmend selbst die kreativen Entscheidungen trifft. Keine Retrospektive, keine Masterclass: In Create Your Own Damn Story geht es um die Ideen, Risiken und Ambitionen, die seine Arbeit jetzt antreiben. Programm, Zeitplan und Akkreditierung für Seriesly Berlin Conference: www.serieslyberlin.com. Speaker:innen Fotos können hier heruntergerladen werden. |
Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Hotelpartner sind 25hours Hotel Bikini Berlin und The Hoxton, Charlottenburg. Kulinarische Partner sind Night Kitchen und EVE. CUPRA City Garage Berlin ist Eventpartner. Medienpartner ist Deadline.Seriesly Creators wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. More: Seriesly Berlin |
1. September 2026
Dreifach Südtirol-gefördertes Kino in Venedig vertreten
Projekte
Die IDM Film & Music Commission Südtirol ist bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig (2. – 12. September 2026) mit gleich drei geförderten Produktionen vertreten: Das Drama „Eklipse“ von Manuel Wetscher feiert Weltpremiere im Wettbewerb der Reihe Orizzonti. Der Kurzfilm „Il Senso della Terra“ (The Sense of Earth) von Alessandro Ingaria und Simone Massi ist außer Konkurrenz in der Orizzonti-Kurzfilmreihe zu sehen. Und mit „The Rope“ von Alberto Fasulo ist zudem ein IDM-gefördertes Projekt beim Venice Gap-Financing Market vertreten, der im Rahmen der Venice Production Bridge stattfindet.
„Dass gleich drei von uns geförderte Projekte in Venedig vertreten sind, zeigt eindrücklich die Vielfalt und Qualität des Filmstandorts Südtirol – vom Spielfilmdebüt über den Kurzfilm bis zum internationalen Koproduktionsprojekt in der Entwicklung“, sagt Renate Ranzi, Head of IDM Film & Music Commission. „Besonders freut uns, dass ein erstes Langfilmdebüt wie ‚Eklipse‘ auf einer so großen Bühne wie Venedig gezeigt wird – das ist auch eine Bestätigung für den Nachwuchs, den wir mit unserer Förderung begleiten.“
„Eklipse“ von Regisseur Manuel Wetscher (Drehbuch: Bernhard Jarosch, Manuel Wetscher) feiert im Wettbewerb der Reihe Orizzonti Weltpremiere. Das Drama erzählt von Tomy und seinem besten Freund Chris, die den Sommer 1999 auf einer Alm verbringen. Sie helfen Tomys Onkel beim Melken, bauen einen Damm und erkunden die Natur. Während die beiden Jungen neue Welten entdecken, beschließt Tomys Mutter, ihrem Sohn weiterhin den wahren Grund zu verschweigen, warum sein Vater im Krankenhaus liegt. Als Chris erfährt, dass Tomys Vater mit „der Schwulenkrankheit“ im Spital liegt, bekommt er Angst – und Tomy sieht sich plötzlich mit Ablehnung und dem Schweigen seiner eigenen Familie konfrontiert. In den Hauptrollen spielen u.a. Moritz Hohlrieder, Finley Brown, Hannes Perkmann, Lenz Moretti, Lisa Schützenberger und Barbara Romaner. „Eklipse“ ist eine Produktion der österreichischen Eutopiafilm in Koproduktion mit der italienischen Albolina Film und wurde von der IDM Film & Music Commission Südtirol mit 400.000 Euro in der Produktion gefördert.
Public Screening „Eklipse”:
Samstag, 5. September, 14.00 Uhr, Sala Darsena
Sonntag, 6. September, 16.30 Uhr, Astra 2
Sonntag, 6. September, 17.00 Uhr, Astra 1
Außer Konkurrenz präsentiert die Orizzonti-Kurzfilmreihe den Kurzfilm „Il Senso della Terra“ (The Sense of Earth) von Alessandro Ingaria und Simone Massi mit Valentina Carnelutti, Sebastiano Kiniger, Beatrice Elena Festi und Shukuru Zanon. Er feiert im Kurzfilm-Wettbewerb seine internationale Premiere. Die Schwarz-Weiß-Animation erzählt von einer Ärztin, die die Leiche eines im Meer ertrunkenen Migranten obduziert. Bei der Untersuchung findet sie ein Plastiksäckchen mit einer verdächtigen Substanz, die sie auf magische Weise die Migrationsreise des jungen Mannes noch einmal erleben lässt. Der Kurzfilm ist eine Reise durch die Widersprüche der zeitgenössischen europäischen Gesellschaft. Produziert wird der Film von der italienischen Abisso Studio aus Mori, die IDM Film & Music Commission Südtirol unterstützte die Produktion mit 30.000 Euro.
Public Screening „Il Senso della Terra“:
Donnerstag, 3. September, 14.30 Uhr, PalaBiennale
Donnerstag, 10. September, 17.00 Uhr, Sala Giardino
Freitag, 11. September, 09.00 Uhr, Astra 1
Auch im Venice Gap-Financing Market, der vom 4. bis 6. September 2026 im Rahmen der Venice Production Bridge stattfindet, ist Südtirol vertreten: Unter den 66 aus über 370 Einreichungen ausgewählten Projekten in der finalen Entwicklungs- und Finanzierungsphase befindet sich „The Rope“ von Alberto Fasulo (Drehbuch: Alberto Fasulo, Milo Tissone, Emanuele Bertossi). Das Science-Fiction-Drama erzählt von einer toten, in Nebel gehüllten Erde, während die Menschheit im Kosmos von einem künstlichen Paradies träumt. „The Rope“ ist eine italienisch-schweizerische Produktion von Nefertiti Film in Koproduktion mit Beauvoir Films und wurde von der IDM Film & Music Commission Südtirol mit 400.000 Euro in der Produktion gefördert.
Weitere Informationen zur IDM Film & Music Commission Südtirol hier.













