5. August 2026
Seriesly Berlin gibt erste Sprecher*innen und die Eröffnungsserie bekannt
Projekte
- Matthieu Thollin, Chief Operating Officer von Mediawan International, kommt für einen „Fireside Chat“ zur Seriesly Berlin Conference
- Die deutsch-tschechische Dramedy „JOSSI“ eröffnet als Weltpremiere am 14. September das Festival
- Der Seriesly Creators Track präsentiert die Case Study zu „Splash House“ und ein Panel über den Aufbau eigener Creators Units großer Produktionshäuser
- Teilnahmephase der europäischen Konsultation „Stories at Risk“ gestartet
- Early-Bird-Akkreditierungen bis 10. August 2026
Seriesly Berlin gibt die ersten Speaker*innen für die diesjährige Conference sowie die Eröffnungserie bekannt: Matthieu Thollin, der neu ernannte Chief Operating Officer von Mediawan International, wird im Rahmen der Seriesly Berlin Conference (15.–16. September) auf der Bühne sein. Seriesly Berlin Premieres wird am Montag, 14. September, mit der Weltpremiere der ersten drei Folgen von JOSSI eröffnet, einer deutsch-tschechischen Dramedy von Creator Dimitrij Schaad mit Jannik Schümann und Nilam Farooq, produziert von Odeon Fiction für SWR und ARTE. Early-Bird-Akkreditierungen sind bis zum 10. August 2026 erhältlich. Die Conference und viele der Seriesly Berlin Premieres finden in der Fotografiska Berlin statt, dem Museums-, Ausstellungsraum und Kulturzentrum in Berlin-Mitte. Mehr unter: serieslyberlin.com.
Fireside Chat mit Matthieu Thollin, COO von Mediawan International
Seriesly Berlin begrüßt Matthieu Thollin, seit Juni 2026 Chief Operating Officer von Mediawan International zu einem Fireside Chat. Seine Berufung fällt mit dem zehnjährigen Jubiläum von Mediawan zusammen. Heute vereint das unabhängige europäische Studio fast 100 Produktionsfirmen in 15 Ländern, produziert jährlich mehr als 450 Titel und ist dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Produktion über den Vertrieb bis hin zur Ausstrahlung tätig.
Das Gespräch steht ganz im Zeichen von Mediawans Vision eines Ökosystems aus unternehmerisch geführten Produktionsfirmen – eines, das kreative Unabhängigkeit mit grenzüberschreitender Zusammenarbeit verbindet. In seiner neuen Funktion ist Matthieu Thollin dafür verantwortlich, die Zusammenarbeit und Koproduktionen innerhalb dieses internationalen Ökosystems zu stärken. Zudem koordiniert er gemeinsam mit Elisabeth d’Arvieu, Group Chief Content Officer von Mediawan und CEO von Mediawan Pictures, die Aktivitäten der Labels auf internationaler Ebene, insbesondere in Europa und Afrika. Dies bietet einen Einblick darin, wie geistiges Eigentum, kreatives Talent und internationale Partnerschaften das nächste Kapitel europäischer Medieninhalte prägen.
Während die europäische audiovisuelle Branche weiterhin neue Modelle der Zusammenarbeit und Finanzierung entwickelt, spiegelt Thollins Sichtweise die Chancen und Herausforderungen wider, die sich aus der Verbindung von kreativem Unternehmertum, internationalen Partnerschaften und lokal verwurzeltem Storytelling ergeben – Themen, die die Zukunft der europäischen Landschaft für fiktionale Inhalte zunehmend prägen.
Seriesly Creators mit Case Study zu „Splash House“ und einem Panel darüber, wie große Produktionsfirmen ihre eigenen Creator-Units aufbauen
Seriesly Creators, ein neuer Conference Track, der sich dem Geschäft mit Creator-IP, Plattform-Entertainment und neuen Serienmodellen widmet, präsentiert eine Fallstudie zum großen deutschen Creator-Event „Splash House“, vorgestellt von Henrik Wittmann, Director LEONINE C_, und Laura Caciauna, der jüngsten Gewinnerin des German Entertainment Award (VFF Best Talent – Redaktion). LEONINE C_ ist eine neue Einheit innerhalb von LEONINE Studios, die sich auf Creator-Entertainment, Branded Content und digitale Formate konzentriert.
„Splash House“, entwickelt und produziert von der Digital-Unit der i&u Studios, die nun in LEONINE C_ integriert wird, ist eine deutsche Creator-Veranstaltungsreihe, die führende TikTok-Creators und ihre Communities zusammenbringt. Durch die Kombination von Live-Unterhaltung, Creator-Kultur und sozialen Medien schafft sie sowohl vor Ort als auch auf digitalen Plattformen ein immersives Erlebnis und hat sich mit mehr als 225 Millionen Aufrufen auf TikTok, Instagram, YouTube und Twitch in ihrer zweiten Staffel als eines der führenden deutschen TikTok-Creator-Events etabliert.
Die folgende Podiumsdiskussion befasst sich mit einem übergreifenden Branchentrend: Große Produktionsfirmen positionieren Tochtergesellschaften und Labels als Brücke zur Creator-Economy. Henrik Wittmann diskutiert u.a. mit Kai Fischer, Leiter von Constantin Creators bei Constantin Entertainment, wo er einen Geschäftsbereich aufgebaut hat, der Inhalte als ganzheitliches System aus Content, Vertrieb und Monetarisierung betrachtet – zunehmend unterstützt durch KI. Formate werden von Anfang an gemeinsam mit Marken, Creators und Plattformen entwickelt, mit klaren Rechte- und Ertragsstrukturen.
Stories at Risk: Aufruf zur Teilnahme jetzt bis zum 10. August offen
Stories at Risk: Kulturelle Vielfalt, Demokratie und Debatte auf dem Screen ist ein von Seriesly Berlin entwickeltes europäisches Konsultations- und Think-Tank-Projekt, das die Bedingungen für kreative Freiheit, kulturelle Vielfalt und Storytelling in europäischen Serien untersucht.
Der Aufruf zur Teilnahme richtet sich an Autor:innen, Produzent:innen, Rundfunkanstalten, Streaming-Plattformen, Festivals und Märkte, Filmförderungen und andere öffentliche Einrichtungen, noch bis 10. August an der anonymen, ca. 10-15minütigen Umfrage teilzunehmen unter https://survey.lamapoll.de/Stories-at-Risk/en. Die Ergebnisse fließen in die Online-Think-Tank-Sitzungen von Stories at Risk ein und werden bei der Seriesly Berlin vorgestellt und im Nachgang veröffentlicht.
Die Initiative wird vom Pilotprogramm für Serienkoproduktionen des Europarats gefördert und von einem europaweiten Netzwerk führender Festivals, Märkte, Berufsverbände und Branchenorganisationen unterstützt.
Seriesly Berlin Premieres eröffnet mit der Weltpremiere der deutsch-tschechischen Dramedy „JOSSI“
Mit Jannik Schümann („Sisi“, „Monster Hunter“), Nilam Farooq („Where’s Wanda?“, „Call My Agent Berlin“) und Thomas Loibl („Konklave“, „Toni Erdmann“) in den Hauptrollen feiert die deutsch-tschechische Dramedy „JOSSI“ über einen Kulturkonflikt am Montagabend, 14. September, bei Seriesly Berlin mit den ersten drei Folgen ihre Weltpremiere. Die sechsteilige Serie, deren Schöpfer der Schauspieler Dimitrij Schaad („Kleo“, „Die Känguruh Chroniken“) ist, mit Jonas Zimmermann als Headwriter und den Drehbuchautoren Leo Khasin und Andrej Sorin sowie unter der Regie von Wolfgang Groos. Die Serie wurde in und um Prag gedreht und wurde von Odeon Fiction für den SWR und ARTE produziert. “JOSSI” wird im Herbst 2026 auf ARTE und in der ARD ausgestrahlt.
Der ambitionierte Wanja (Jannik Schümann) ist als Schauspieler so weit unten angekommen, dass er in einem Escape-Room arbeitet und wohnt. Seine Eltern Boris (Rezo Tschchikwischwili) und Sveta (Marina Weis) betreiben ein russisches Restaurant, das sie nur mit Bilanz- und Kaviarfälschung vor dem Konkurs retten können. Als ein internationaler Streaming Dienst ein Casting für eine große Filmproduktion unter der Regie des amerikanischen Star-Regisseurs Sam Rosenberg (Thomas Loibl) ausruft, die aufgrund von Diversity-Richtlinien aber nur mit einem jüdischen Schauspieler besetzt werden darf, lügt Wanja kurzerhand vor, einer zu sein. Was könnte da schon schief gehen? Wenn da nicht seine jüdische Schauspiel-Partnerin Dana Gold (Nilam Farooq) wäre, die ihm auch noch sehr sympathisch ist.
Weitere Programmdetails und Partner werden bald bekanntgegeben.
Die Akkreditierung ist ab sofort möglich. Early Bird Preise gelten bis zum 10. August 2026.
Seriesly Berlin wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Hotelpartner sind 25hours Hotel Bikini Berlin und The Hoxton, Charlottenburg. Medienpartner ist Deadline.
5. August 2026
65 Jahre Mauerbau: Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin
Projekte
Zum 65. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer gestalten Kulturprojekte Berlin und die Stiftung Berliner Mauer vom 13. bis 16. August einen temporären Erinnerungsort am Brandenburger Tor, der mit einer Installation und Ausstellung an die Grenzabriegelung erinnert. Die S-Bahn-Strecke entlang ehemaliger Grenz- und Geisterbahnhöfe verbindet das Programm am Brandenburger Tor mit der Gedenkstätte Berliner Mauer. Auf deren Geschichte machen ab sofort großflächige Plakate entlang der S-Bahn-Linie aufmerksam.
Am 12. August um 12 Uhr findet die Pressekonferenz mit Kai Wegner, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, und Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, am Brandenburger Tor statt – mit Präsentation der großformatigen Installation und der Open-Air-Ausstellung auf dem Platz des 18. März.
Die Teilung Berlins im Untergrund
Die S-Bahn-Linien S1, S2, S25 und S26 verbinden entlang ehemaliger Grenz- und Geisterbahnhöfe zwei zentrale Erinnerungsorte der deutschen Teilungsgeschichte: das Brandenburger Tor und die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Geisterbahnhöfe an dieser Strecke, also geschlossene und streng bewachte Bahnhöfe in Ost-Berlin, durch die die S-Bahn ohne Halt durchfuhr, waren u. a. die Stationen Brandenburger Tor, Oranienburger Straße und Nordbahnhof. Der Bahnhof Friedrichstraße war ein Grenzbahnhof, an dem eine Einreise in die DDR möglich war und Grenzkontrollen stattfanden. Ab sofort wird mit Plakaten und großflächigen Hinweisen in diesen Stationen mittels QR-Code auf die Geschichte der früheren Grenz- und Geisterbahnhöfe und die Teilung Berlins im Untergrund aufmerksam gemacht. Mehr Informationen unter mauerbau65.berlin/bahnhöfe.
Stadtweites Programm vom 13. bis 16. August
So wirkt das Programm von Kulturprojekte Berlin und der Stiftung Berliner Mauer bereits jetzt in die Stadt hinein und öffnet Räume für die Auseinandersetzung mit der Berliner Mauer. Vom 13. bis 16. August findet in ganz Berlin ein umfangreiches Programm von zahlreichen Partner*innen statt, das Geschichte veranschaulicht und zugleich die Gegenwart in den Blick nimmt, der Opfer gedenkt und unterschiedliche Perspektiven auf Mauer und Teilung beleuchtet. Neben der Installation und Ausstellung am Brandenburger Tor, gibt es auch zwei weitere Ausstellungstafeln an den Bahnhöfen Friedrichstraße und Nordbahnhof. Zudem finden an vielen weiteren Orten in Berlin Führungen, Konzerte, Gespräche und Lesungen zum Thema statt.
Pressekonferenz am 12. August, 12–13 Uhr am Brandenburger Tor
Wir laden Sie ein zur Pressekonferenz am Brandenburger Tor zur Präsentation des temporären Erinnerungsortes mit einer großformatigen Installation und Open-Air-Ausstellung auf dem Platz des 18. März sowie der Vorstellung des stadtweiten Programms anlässlich des 65. Jahrestags des Berliner Mauerbaus.
Die 30 Meter lange und fast drei Meter hohe großformatige Installation vor dem Brandenburger Tor erinnert räumlich an die Berliner Mauer, ist aber ausdrücklich keine Rekonstruktion. Je nach Standpunkt der Betrachter*innen wirkt die Installation aufgrund des speziellen Materials transparent oder undurchdringlich. Sie erinnert damit an die Brutalität der einstigen Grenzabriegelung, gleichzeitig aber auch daran, dass sie die Stadt letztlich nicht dauerhaft spalten konnte. Zugleich regt sie zum Nachdenken über heutige Mauern und Grenzen an. Parallel dazu präsentiert die Open-Air-Ausstellung „Mauerblicke. Berlin 1961–1990“ historische Fotografien, die den Alltag in der geteilten Stadt mit der Mauer dokumentieren.
Pressekonferenz
Datum: Mittwoch, 12. August 2026
Uhrzeit: 12:00–13:00 Uhr
Ort: Platz des 18. März, 10117 Berlin / Infopoint 65 Jahre Mauerbau
Es sprechen:
- Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin,
- Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien,
- Moritz van Dülmen, Geschäftsführer Kulturprojekte Berlin,
- Axel Klausmeier, Direktor Stiftung Berliner Mauer und
- Simone Leimbach, Leiterin Ausstellungen und Veranstaltungen Kulturprojekte Berlin.
Zum Ablauf:
11:45 Uhr: Öffnung Pressecounter / Presseakkreditierung
12:00–12:15 Uhr:nur für Fotograf*innen und Kamerateams*:
Rundgang der oben genannten Sprecher*innen durch die Open-Air-Ausstellung und Besichtigung der Installation am Brandenburger Tor.
*Bitte beachten Sie, dass aus Sicherheits- und Platzgründen bei dem kurzen Rundgang nur Fotograf*innen und Kamerateams zugelassen sind.
12:15 Uhr: Offizieller Fotocall / Beginn Pressekonferenz
Im Anschluss: Fragen, Fotos und Kurzinterviews
Vor Ort sind auch der Künstler Hubertus Hamm, der die Installation gestaltet hat, und die Zeitzeugin Renate Werwigk-Schneider, die nach zwei gescheiterten Fluchtversuchen und einer Inhaftierung 1968 von der BRD freigekauft wurde. Beide stehen für Gespräche zur Verfügung.
ca. 12:45 Uhr: Ende Pressekonferenz
Bitte melden Sie sich bis 10. August unter pr@kulturprojekte.berlin an.
Pressekontakt
Lisa Schmidt
l.schmidt@kulturprojekte.berlin
030-24749-797
4. August 2026
Filmreederei bringt Emily Atefs CALL ME QUEEN am 15. Oktober in die Kinos
Projekte
Die Filmreederei bringt Emily Atefs Film CALL ME QUEEN ab dem 15. Oktober 2026 bundesweit in die Kinos.
CALL ME QUEEN erzählt von Queen Achungo, einer alleinerziehenden Mutter aus Nairobi, die sich gegen Ungerechtigkeit stellt und zur Stimme einer ganzen Generation wird. Eine inspirierende Geschichte über Mut, und die Kraft von Solidarität und Freundschaft, die das scheinbar Unmögliche möglich machen.
Zum Inhalt:
Queen (Eliane Umuhire) ist eine selbstbewusste, willensstarke Frau, die sich mit ihren zwei Kindern im Nairobi der 1990er Jahre durchschlägt. Als sie der irischen Journalistin Anna (Denise Gough) begegnet, die als Auslandskorrespondentin in Nairobi arbeitet, entsteht zunächst eine unerwartete Verbindung und schließlich eine außergewöhnliche Freundschaft.
Als klar wird, dass Queen an Aids erkrankt ist, ermöglicht ihr Anna den Zugang zu einer Behandlung. Queen überlebt, während ihre Freundinnen und Nachbarinnen weiterhin an den Folgen der Infektion sterben. Ihr Überleben wird für sie zur Verpflichtung: Sie beginnt gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen.
CALL ME QUEEN erzählt eine von wahren Begebenheiten inspirierte Geschichte aus der Perspektive von Queen Achungo, einer Frau aus Nairobi. Ende der 1990er Jahre fordert die Aids-Epidemie in Afrika noch immer Millionen Menschenleben, nicht, weil es keine wirksamen Medikamente gibt, sondern weil diese für die meisten Menschen dort unerschwinglich sind. Gemeinsam mit Anna, einer in Kenia stationierten irischen Journalistin, stellt sich Queen der internationalen Pharmaindustrie, globalen Handelsinteressen und der untätigen Politik entgegen.
Regie führte die preisgekrönte französisch-iranische Filmemacherin Emily Atef (MEHR DENN JE, 3 TAGE IN QUIBERON). Gemeinsam mit Josune Hahnheiser (MEHR DENN JE), der kenianischen Autorin Hawa Essuman (SILAS, SOUL BOY) und Jeannine Dominy(GEFÄHRLICHE SCHÖNHEIT) schrieb sie das Drehbuch nach dem Roman „Mercy“ von Lara Santoro. In CALL ME QUEEN verbinden sie historische Ereignisse mit der Erzählung einer unerwarteten Freundschaft zwischen zwei Frauen, die aus unterschiedlichen Welten kommen und dennoch zueinander finden, um gemeinsam für Veränderung einzustehen.
In den Hauptrollen spielen die ruandisch-französische Schauspielerin Eliane Umuhire (PLANET B, A QUIET PLACE: TAG EINS) sowie die irische Schauspielerin Denise Gough (STAR WARS – ANDOR, COLETTE). Zum internationalen Ensemble gehören außerdem Dominic West(DOWNTON ABBEY, THE CROWN) Charlie Carrick (THE APPRENTICE), Danny Sapani(BLACK PANTHER) und Laurent Lafitte (DIE REICHSTE FRAU DER WELT) sowie die kenianischen Schauspieler:innen Michelle Tiren (NAWI), Nice Githinji (ALL GIRLS TOGETHER) und Lwanda Jawar (RAFIKI).
CALL ME QUEEN ist eine internationale Produktion der Ringel Film (PINA), Les Films Pelléas(ANATOMIE EINES FALLS), Cowboy Films (DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND) und Streetcar Production, in Koproduktion mit Zischlermann Filmproduktion (ZWEI ZU EINS), Construction Film (THE WEIGHT) und Ascent Films (CALL ME QUEEN).
Gedreht wurde in Kenia mit einem größtenteils kenianischen Cast und Produktionsteam.
Bitte beachten Sie auch die TERMINE der PRESSEVORFÜHRUNGEN:
Mo., 31.08. um 13:30 Uhr – München in den City Kinos (Sonnenstr. 12a, 80331 München)
Mo., 07.09. um 10:00 Uhr – Hamburg im Abaton (Allende-Platz 3, 20146 Hamburg)
Di., 15.09. um 10:00 Uhr – Köln im OFF Broadway (Zülpicher Str. 24, 50674 Köln)
Do., 17.09. um 10:00 Uhr – Berlin im Delphi Lux (Yva-Bogen, Kantstraße 10, 10623 Berlin)
Bild- und Pressematerial gibt es HIER
CALL ME QUEEN VON EMILY ATEF – AB 15. OKTOBER 2026 BUNDESWEIT IM KINO
Über die Filmreederei:
Mit der 2025 gegründeten Filmreederei haben sich die Filmproduzent:innen von Weydemann Bros. zum Ziel gesetzt, die deutschsprachige Kinolandschaft um ausgesuchte besondere Projekte zu bereichern. Gleichzeitig möchten sie internationalen und nationalen Talenten sowie etablierten Filmschaffenden in einem aktuell sehr herausfordernden Markt die Chance bieten, die notwendige Sichtbarkeit für ihre Filme zu erhalten. Dabei steht die Filmreederei den Kinobetreibenden als verlässlicher Partner zur Seite und bietet eine enge sowie umfassende Betreuung für die Filmperlen von Filmemacher:innen der Gegenwart und Zukunft. Ziel ist es, den Kinobetreibenden und dem Publikum Filme anzubieten, die zum Lachen und Weinen bringen, mitreißen und begeistern und dabei zugleich zum Nachdenken anregen.
3. August 2026
Der Therese Giehse Theaterpreis geht an Ole Lagerpusch
Projekte
Der Schauspieler Ole Lagerpusch erhält im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schauspielpreises den Therese Giehse Theaterpreis für sein Spiel in „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ am Schauspielhaus Bochum. Das international gefeierte Stück des portugiesischen Autors Tiago Rodrigues wurde am Schauspielhaus Bochum erstmalig in deutscher Sprache inszeniert. Regie führte Mateja Kolenikž. Ole Lagerpusch wurde bei der Erstaufführung des Stücks im Februar von zwei Zuschauern tätlich angegriffen. Lagerpusch, der in seiner Rolle als faschistischer Regierungschef einen Monolog voller Hasstiraden hielt, wurde vom Publikum zunächst heftig ausgebuht und ausgepfiffen. Schließlich versuchten zwei Männer, ihn von der Bühne zu zerren. Lagerpusch blieb unverletzt.
Der Therese Giehse Theaterpreis wird auch in diesem Jahr wieder von einem vom BFFS-Vorstand nominierten Theaterpaten vergeben, der aus seiner fachlich versierten, aber radikal subjektiven Sicht den Fokus auf eine Schauspielerpersönlichkeit lenkt. Als Pate vergibt in diesem Jahr Felix von Manteuffel, vielfach ausgezeichneter Theater und Filmschauspieler und Sprecher zahlreicher Hörspiele, Hörbücher und Features den Preis. Die Pat*in wechselt jährlich und zeichnet eine oder mehrere Kolleg*innen aus, die oder der ihm ein besonderes und nachhaltig inspirierendes Theatererlebnis beschert hat.
Felix von Manteuffel zu seiner Wahl:
„Die Entscheidung, wer den Therese Giehse-Preis des Jahres 2026 erhalten soll, ist mir leichtgefallen. Bei dem Preis geht es um mutige und ungewöhnliche Auftritte und nicht, wie bei anderen Preisen, ausschließlich um die schauspielerische Extraklasse. Der Kollege Ole Lagerpusch hält in dem Stück „Catarina oder Von der Schönheit Faschisten zu töten“ einen von Rassismus und Fremdenhass nur so triefenden Monolog, und dies in nie nachlassender Freundlichkeit und unbeirrbarer Selbstgewissheit und mit großer schauspielerischer Überzeugungskraft. All das ist für das Publikum kaum erträglich und führt teilweise zu aggressiven Reaktionen und sich steigernden Unmutsbezeugungen. Das auf der Bühne auszuhalten, erfordert großen Mut und ungewöhnliches Durchhaltevermögen, und dem Preisträger ist somit von Herzen zu gratulieren!“
Ole Lagerpusch studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, wo er 2006 seinen Abschluss machte. Von 2006 bis 2009 war er Ensemblemitglied am Thalia Theater in Hamburg. Von der Spielzeit 2009/10 bis 2015/16 war er dann festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Auch nach 2016 blieb er dem Theater als Gast in mehreren Rollen verbunden. 2020/21 bis 2021/22 war er wieder festes Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg. Ole Lagerpusch ist auch in Kino- und Fernsehfilmen zu sehen.
Die Verleihung des Deutschen Schauspielpreises 2026 findet am 11. September im Hotel Pullman Berlin Schweizerhof statt.
Über den DEUTSCHEN SCHAUSPIELPREIS:
Der Deutsche Schauspielpreis wurde vom Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS) ins Leben gerufen und während der Berlinale 2012 zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung ist eine Non-Profit-Veranstaltung, die nur durch ein breites ehrenamtliches Engagement der Schauspieler*innen, zahlreicher Freunde und Unterstützer*innen, Förder*innen und Sponsor*innen ermöglicht wird.
www.schauspielpreis.com
Über den Bundesverband Schauspiel e.V. (BFFS):
BFFS steht für Bühne, Film, Fernsehen, Sprache. Gegründet 2006 ist der BFFS als Verband und Gewerkschaft mit seinen über 4.300 inzwischen die größte nationale Schauspieler*innen Organisation und die mitgliederstärkste Berufsvertretung der deutschen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Der BFFS vertritt die berufsständischen sowie die gewerkschaftlichen Interessen der Schauspieler*innen in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmenbedingungen verbessern bzw. schaffen, die sowohl den einzigartigen Schauspielberuf schützen, bewahren und fördern als auch die besondere Lebens- und Erwerbsituation der Künstler*innen berücksichtigen, die diesen Schauspielberuf ausüben.
https://www.bffs.de/
