6. Juli 2026
LANGE NACHT DER MUSEEN 2026 im Zeichen des Verbrechens: „Crime in Berlin“
Projekte
Von dunklen Orten, geheimnisvollen Morden und verruchten Clubs: Unter dem Motto „Crime in Berlin“ findet die Lange Nacht der Museen am 29. August 2026 zum 44. Mal statt. 75 Museen entführen ihre Besucher*innen in dieser Nacht mit rund 750 Veranstaltungen in die aufregende Welt des Verbrechens – Save the date!
Was waren die spektakulärsten Kunstraube und fand man die Beute je wieder? Wie starben die drei Männer, deren Knochen man am Petrikirchhof fand? Und was zieht der Zoll Skurriles aus den Koffern von Reisenden? Bei 750 Veranstaltungen können die Besucher*innen der Langen Nacht der Museen den Geheimnissen des Verbrechens auf die Spur gehen.
Im Deutschen Spionagemuseum werden Drohbriefe und Erpresserschreiben analysiert, rund um den Kurfürstendamm werden die Schauplätze von „Babylon Berlin“ aufgesucht und im PalaisPopulaire sprechen die Copycats im Live-Podcast über Männer, die von Frauen klauen. Die Lust am Verbrechen wird mit Kriminal-Tango, Moka-Efti-Swing und Crime-Karaoke wie auch in Mitmach-Aktionen und Rallyes für junge Kunstfälscher*innen und Detektiv*innen zelebriert.
Die Lange Nacht der Museen bietet mit nur einem Ticket Zugang zu 75 Museen, Sammlungen, Stiftungen und Gedenkstätten in ganz Berlin. Rund um die Ausstellungen ist ein vielseitiges Programm an Führungen, Talks, Konzerten, Workshops, Performances und DJ-Sets zu erleben.
Das gesamte Programm der Langen Nacht der Museen 2026 geht am 22. Juli online, Tickets sind ab dem 3. August erhältlich.
Alle Informationen auf www.langenachtdermuseen.berlin.
Pressebilder finden Sie im Pressebereich.
Die Lange Nacht der Museen ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Berliner Museen mit Kulturprojekte Berlin.
2. Juli 2026
UNESCO führt Themis Vertrauensstelle im aktuellen Weltkulturbericht
Projekte
Die Themis-Vertrauensstelle und ihre Arbeit gegen sexuelle Belästigung und Gewalt wird im aktuellen UNESCO-Weltkulturbericht „Politik für Kreativität neu gestalten“ als Beispiel guter Praxis im Kapitel „Globales Mandat: der Schutz der künstlerischen Freiheit in Recht, Politik und Praxis” hervorgehoben.
Der Weltkulturbericht ist das zentrale internationale Monitoringinstrument zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens von 2025 zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. Er bietet, auf Grundlage von Staatenberichten sowie ergänzenden Datenerhebungen einen umfassenden Einblick in globale kulturpolitische Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen sowie faktengestützte Empfehlungen als Anstoß für die Gestaltung von Kulturpolitik weltweit. Die aktuelle Ausgabe von 2026 baut dabei maßgeblich auf den jüngsten Staatenberichten von 2024 auf und stellt Initiativen und Ansätze vor, die kulturelle Vielfalt besonders fördern. Auch im deutschen Staatenbericht wird die Themis als Beispiel guter Umsetzungspraxis genannt (Seite 243).
„Die Nennung im UNESCO-Weltkulturbericht und im deutschen Staatenbericht freut uns sehr und zeigt, dass strukturierte Präventions- und Beratungsangebote wie unseres auch international als Teil einer wirksamen Kulturpolitik wahrgenommen werden. Für uns ist das zugleich Ansporn, unsere Arbeit für den Schutz künstlerischer Freiheit weiter auszubauen,“ so Maren Lansink, geschäftsführende Vorständin der Themis Vertrauensstelle.
Hier geht es zum vollständigen englischen Bericht in der digitalen Bibliothek der UNESCO.
Hier geht es zum deutschen Staatenbericht von 2024.
1. Juli 2026
Premiere bei den UFA Filmnächten: Stummfilmklassiker aus dem frühen Hollywood
Projekte
- Vom 26. bis 28. August 2026 präsentiert das Festival Stummfilme auf der Berliner Museumsinsel
- Erstmals mit Werken aus dem frühen Hollywood, gedreht von bedeutenden deutschen Regisseuren
- Vorverkauf ab sofort
Meisterwerke des Stummfilms, Open Air an einem der exklusivsten Spielorte Berlins: Vom 26. bis zum 28. August 2026 präsentiert Bertelsmann in Kooperation mit der UFA die inzwischen 15. UFA Filmnächte – an drei Abenden unter freiem Himmel, vor der spektakulären Kulisse der Berliner Museumsinsel und begleitet von Live-Musik.
In diesem Jahr machen die UFA Filmnächte erstmals einen Ausflug in das aufstrebende Hollywood und zeigen Filme namhafter deutscher Regisseure, die, in den 1920er-Jahren nach Hollywood gelockt, dort künstlerisch wie kommerziell reüssierten. Die drei amerikanischen Meisterwerke von Ernst Lubitsch, Paul Leni und Friedrich Wilhelm Murnau beweisen das hohe Ansehen, das der deutsche Film zur damaligen Zeit international genoss. Seinerzeit boten Hollywood-Studios talentierten deutschen Fachkräften, zu denen neben Regisseuren auch Produzenten, Schauspieler:innen, Kameramänner, Drehbuchautoren und Set-Designer zählten, Aufstiegschancen für eine Weltkarriere.
Die diesjährigen UFA Filmnächte erinnern an diese singuläre Epoche filmischer Zusammenarbeit zwischen den USA und Deutschland – eine Ära mit klar abgesteckten ökonomischen Interessen der amerikanischen Partner. Diese erkannten und nutzten in den 1920er-Jahren das große kreative Potenzial, das sie in Deutschland vorfanden. Verstärkt durch den Zustrom überwiegend deutsch-jüdischer Filmemigranten unter dem Eindruck des NS-Terrors ein Jahrzehnt später, sollte es einen nachhaltig produktiven Einfluss auf die weitere Entwicklung Hollywoods nehmen.
Den ersten Abend, am Mittwoch, 26. August, wird der berühmte Lubitsch-Touch umwehen. In Ernst Lubitschs Verfilmung von Oscar Wildes Gesellschaftssatire LADY WINDERMERE‘S FAN (LADY WINDERMERES FÄCHER) aus dem Jahr 1925 geht es um höchstkomplizierte familiäre Verwicklungen. Das ausschließlich weiblich besetzte Ensemble The Roaring Dames unter der Leitung von Luiza Labouriau spielt die Premiere einer Neukomposition von Tobias Schwencke.
Am zweiten Abend folgt Paul Lenis THE CAT AND THE CANARY (SPUK IM SCHLOSS) aus dem Jahr 1927, gedreht in den legendären Universal Studios des deutsch-jüdischen Hollywood-Pioniers Carl Laemmle. Paul Leni greift für seine Gruselkomödie auf Stilmerkmale des deutschen Expressionismus zurück. Es spielt das Ensemble Spooky Tune mit Carolina Eyck am Theremin unter der Leitung von George Morton eine Komposition von Neil Brand, entstanden im Auftrag von Photoplay Productions für CHANNEL 4.
Die UFA Filmnächte schließen mit SUNRISE (SONNENAUFGANG) aus dem Jahr 1927, Friedrich Wilhelm Murnaus Hollywood-Debüt und sein bis heute unbestrittenes Meisterwerk. Das Melodram nach einer Novelle von Hermann Sudermann gewann drei Oscars. Es spielen Ekkehard Wölk & The Silent Light Orchestra.
Alle Filme erhalten eine film- und zeitgeschichtliche Einführung. Patin der diesjährigen UFA Filmnächte ist die Schauspielerin Alexandra Maria Lara.
Tickets sind für 22 Euro unter www.ufa-filmnaechte.de erhältlich.
Das Programm im Überblick:
Mittwoch, 26. August 2026, Filmbeginn: 21:00 Uhr
LADY WINDERMERE’S FAN (LADY WINDERMERES FÄCHER, 1925)
Regie: Ernst Lubitsch (nach Oscar Wilde)
Mit Irene Rich, May McAvoy, Bert Lytel
Produktion: Warner Bros.
Länge: 82 Min.
Musik: Premiere einer Neukomposition von Tobias Schwencke. Es spielen The Roaring
Dames unter der Leitung von Luiza Labouriau
Donnerstag, 27. August 2026, Filmbeginn: 21:00 Uhr
THE CAT AND THE CANARY (SPUK IM SCHLOSS, 1927)
Regie: Paul Leni
Mit Laura La Plante, Creighton Hale, Tully Marshall
Produktion: Universal Pictures
Länge: 108 Min.
Musik: Das Ensemble Spooky Tune unter Leitung von George Morton und mit Carolina Eyck am Theremin spielt eine Komposition von Neil Brand
Freitag, 28. August 2026, Filmbeginn: 21:00 Uhr
SUNRISE (SONNENAUFGANG, 1927)
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Mit George O’Brien, Janet Gaynor, Margaret Livingston
Produktion: Fox Film Corporation
Länge: 106 Min.
Musik: Ekkehard Wölk & The Silent Light Orchestra
Die UFA Filmnächte werden präsentiert von Bertelsmann in Kooperation mit der UFA. Partner sind die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie Velomax. Ströer, Yorck-Kinogruppe, radio3 und Maz&Movie sind Medienpartner.
Als kreatives Inhalte-Unternehmen mit über 190-jähriger Geschichte engagiert sich Bertelsmann auf verschiedenen Ebenen kulturell – national wie international. Im Fokus der „Culture@Bertelsmann“-Aktivitäten stehen die Unterstützung der kulturellen Vielfalt und der Erhalt bedeutender Kulturgüter. Bertelsmann richtet seit vielen Jahren das erfolgreiche Stummfilmfestival UFA Filmnächte in Berlin aus und trat dabei wiederholt auch als Hauptsponsor bei der digitalen Restaurierung bedeutender Stummfilme auf. Zum Konzern gehört zudem das Mailänder Archivio Storico Ricordi, das eine Fülle einzigartiger Zeugnisse aus 200 Jahren italienischer Operngeschichte beherbergt. Bertelsmann bereitet den Archiv-Bestand nach modernsten Standards auf und stellt tausende Dokumente, Bühnenbild- und Kostümentwürfe, Libretti und Geschäftskorrespondenz frei zugänglich online. Mit dem Literaturformat „Das Blaue Sofa“ bereitet Bertelsmann seit über 20 Jahren Autorinnen und Autoren eine prominente Bühne für ihre jüngsten Werke. Mit der „Culture@Bertelsmann“-Initiative wird Kultur einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Über Bertelsmann:
Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen mit mehr als 75.000 Mitarbeitenden, das in gut 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum Konzernverbund gehören das Entertainment-Unternehmen RTL Group, die Buchverlagsgruppe Penguin Random House, das Musikunternehmen BMG, der Dienstleister Arvato Group, Bertelsmann Marketing Services, die Bertelsmann Education Group sowie Bertelsmann Investments. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 19 Mrd. Euro. Bertelsmann steht für Kreativität und Unternehmertum. Diese Kombination ermöglicht erstklassige Medienangebote und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller Welt begeistern.
