18. Dezember 2025

24. Deutscher Hörfilmpreis am 24. März 2026: Nominierungen stehen fest!

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Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für den 24. Deutschen Hörfilmpreis 2026 bekannt gegeben. Bei der feierlichen Gala am 24. März 2026 im Berliner Kulturdenkmal und Traditionskino Colosseum Filmtheater werden herausragende Hörfilm-Produktionen mit der ADele in sechs Kategorien ausgezeichnet: Spielfilm KinoSpielfilm TV/Mediatheken/Streaming,Serie, DokumentationKinder-/Jugendfilm und Filmerbe.
Die folgenden 20 Produktionen gehen mit ihren hochwertigen Bildbeschreibungen ins Rennen um die begehrte Auszeichnung.

Kategorie Spielfilm Kino:
Like A Complete Unknown (USA 2024, Regie: James Mangold)
eingereicht von FFS Film- und Fernseh-Synchron

September 5 (Deutschland 2024, Regie: Tim Fehlbaum)
eingereicht von Nicolai Produktion im Auftrag der Constantin Film

Sorda – Der Klang der Welt (Spanien 2025, Regie: Eva Libertad)
eingereicht von 48hearts productions / speaker-search

Kategorie Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming:
Brick (Deutschland 2025, Regie: Philip Koch)
eingereicht von Netflix und VSI

Konklave (USA/Großbritannien 2024, Regie: Edward Berger)
eingereicht von Deutsche Hörfilm gGmbH

Nostalgia (Frankreich/Italien 2022, Regie: Mario Martone)
eingereicht von ARTE

Tatort: Borowski und das Haupt der Medusa (Deutschland 2024, Regie: Lars Kraume)
eingereicht vom NDR – Norddeutscher RundfunkNominierungen 

Kategorie Serie:
Achtsam Morden (Deutschland 2024, Regie: Martina Plura und Max Zähle)
eingereicht von Netflix und VSI

Hundertdreizehn (Deutschland/Österreich 2025, Regie: Rick Ostermann)
eingereicht von Windlight Pictures

Oktoberfest 1905 (Staffel 2) (Deutschland 2025, Regie: Stephan Lacant)
eingereicht vom BR – Bayerischer RundfunkNominierungen 

Kategorie Dokumentation:
Girls Don’t Cry (Deutschland 2025, Regie: Sigrid Klausmann, Lina Lužytė)
eingereicht von Farbfilm Verleih & Schneegans Productions

Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen (Frankreich 2021-2024, Regie: Heike Grebe, Michael Riegler)
eingereicht vom NDR – Norddeutscher Rundfunk

Stille ist ein schönes Geräusch (Deutschland 2024, Regie: Nathalie Lamb)
eingereicht vom SWR – Südwestrundfunk

Warten auf den Wolf (Belgien/Frankreich 2023, Regie: Tanguy Dumortier, Olivier Larrey)
eingereicht vom MDR – Mitteldeutscher RundfunkNominierungen 

Kategorie Kinder- und Jugendfilm:
Ein Sommer in Sommerby (Deutschland 2025, Regie: Mara Eibl-Eibesfeldt)
eingereicht vom SWR – Südwestrundfunk

Elio (USA 2025, Regie: Madeline Sharafian, Domee Shi, Adrian Molina)
eingereicht von The Walt Disney Company   

Pumuckl und das große Missverständnis (Deutschland 2025, Regie: Marcus O. Rosenmüller)
eingereicht von Nicolai Produktion im Auftrag der Constantin Film

Tommi Tatze (Tabby McTat) (Großbritannien 2023, Regie: Jac Hamman & Sarah Scrimgeour)
eingereicht von Studio Hamburg Synchron und ZDF

Kategorie Filmerbe:
Die Verliebten (BRD 1987, Regie: Jeanine Meerapfel)
eingereicht von Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

Solo Sunny (DDR 1979, Regie: Konrad Wolf) eingereicht von der DEFA-Stiftung

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

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17. Dezember 2025

Die kuratierte Filmauswahl auf MUBI im JANUAR 2026

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Gleich zum Jahresbeginn zeigt MUBI einige Highlights des vergangenen Kino- und Festivaljahres exklusiv auf der Streamingplattform: Nach seinem erfolgreichen und bundesweiten Kinostart ist DIE MY LOVE (2025) von Lynne Ramsay ab dem 23. Januar zum Streamen verfügbar. Jennifer Lawrence ist für ihre kompromisslose Darbietung einer Frau, die abgeschottet im ländlichen Amerika zwischen Liebe und Wahnsinn gefangen ist, aktuell für den Golden Globe nominiert.

Ebenfalls exklusiv startet Oliver Laxes radikales, poetisches Roadmovie SIRÂT (2025), eine körperliche und spirituelle Odyssee durch die Wüsten Marokkos. Außerdem: THE PIANO ACCIDENT (2025) von Quentin Dupieux, dem Meister des absurden, surrealen und oft humorvollen Films. Dupieux zeigt die wunderbare Adèle Exarchopoulos als Social-Media-Influencerin, die nach einem Unfall mit Erpressung und den Absurditäten der modernen Medien- und Promi-Kultur konfrontiert wird.

Passend zum bevorstehenden Kinostart des Gewinners der Goldenen Palme 2025, Jafar Panahis EIN EINFACHER UNFALL (2025), der aktuell mit vier Golden-Globe-Nominierungen gewürdigt wurde und als Frankreichs Beitrag ins Oscar®-Rennen gehen soll, startet MUBI die neu kuratierte Reihe POESIE UND POLITIK: IRANISCHES KINO, die eine besondere Auswahl prägender iranischer Filmemacher:innen präsentiert, darunter Filme von Abbas Kiarostami, Asghar Farhadi und Mohammad Rasoulof.

In der Reihe ALLER ANFANG IST SCHÖN feiert MUBI beeindruckende Regiedebüts von Filmemacher:innen, deren jeweils besondere Handschrift bereits erkennbar ist. Neu in der Reihe sind u.a. Jordan Peeles kraftvolle und verstörende Horrorsatire GET OUT (2017), die das Horror-Genre durch die Linse sozialkritischer Themen neu definiert, sowie Lucrecia Martels DER MORAST (2001), ein Meilenstein des „New Argentine Cinema“.

Mit der Reihe EMPIRE CITY: NEW YORK IM FILM rückt MUBI die US-amerikanische Metropole in den Fokus und zeigt ein vielstimmiges Porträt einer der bedeutendsten Städte der Filmgeschichte. Erstmals auf der Plattform zu sehen sind in diesem Rahmen Spike Lees kraftvolles Porträt von Rassismus, Wut und Gemeinschaft DO THE RIGHT THING (1989) sowie Joshua und Benny Safdies intensiver Thriller über eine Nacht in New Yorks Unterwelt, GOOD TIME (2017) mit Robert Pattinson in der Hauptrolle.

Anbei erhalten Sie einen Überblick über das Line-Up der Filme auf MUBI (www.mubi.com) im Januar 2026. Einzelne Änderungen sind vorbehalten. Insgesamt bietet die Plattform rund 1.100 sorgsam kuratierte Titel.


MUBI EXKLUSIV
Courtesy MUBI 
Ab 23. Januar: MUBI EXKLUSIV – DIE MY LOVE
Von Lynne Ramsay, (2025, USA, Großbritannien, Drama, Horror, Thriller)
Schriftstellerin Grace (Jennifer Lawrence) und ihr Partner Jackson (Robert Pattinson) ziehen in ein altes Haus im ländlichen Montana. Schon bald bekommen die beiden ein Baby. Doch während Jackson verdächtig häufig abwesend ist und der Druck des Familienlebens immer stärker auf Grace lastet, beginnt sie zusehends zu zerfallen – und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. 
Lynne Ramsay zeichnet ein schonungsloses Porträt einer Frau, die abgeschottet im ländlichen Amerika, in Liebe und Wahnsinn versinkt. Zwischen Realismus und Albtraum entfaltet sich eine radikale Studie weiblicher Lust, Mutterschaft und Einsamkeit, die Ramsay mit kompromissloser Präzision und emotionaler Wucht inszeniert. Jennifer Lawrence wurde für ihre Rolle für einen Golden Globe nominiert. DIE MY LOVE ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Ariana Harwicz.

Thematisch passend zu DIE MY LOVE präsentiert MUBI in der Reihe HALS ÜBER KOPF wie unterschiedlich romantische Beziehungen verlaufen können und welche Abgründe sich jenseits des „siebten Himmels“ auftun können. Weitere Titel der Reihe sind u.a. Celine Songs PAST LIVES – IN EINEM ANDEREN LEBEN (2023), VERGISS MEIN NICHT von Michel Gondry (2004), PASSAGES (2023) von Ira Sachs, QUEEN & SLIM von Melina Metsoukas (2019) oder der Klassiker mit Lauren Bacall und Rock Hudson in den Hauptrollen IN DEN WIND GESCHRIEBEN von Douglas Sirk (1956).
 
Courtesy MUBI
Ab 31. Dezember: MUBI EXKLUSIV – SIRÂT
Von Oliver Laxe, (2025, Frankreich, Marokko, Drama, Thriller)
Ein Vater und sein Sohn reisen in die Berge Südmarokkos, auf der Suche nach Mar, ihrer vermissten Tochter und Schwester, die auf einem Rave spurlos verschwand. Getrieben von Hoffnung und Verzweiflung tauchen sie ein in eine Welt aus dröhnender Musik, staubiger Hitze und schlafloser Ekstase. Mit hypnotischen 16mm-Bildern und einem pulsierenden Soundtrack von Kangding Ray erzählt Óliver Laxe in SIRÂT eine spirituelle Grenzerfahrung zwischen Rausch und Offenbarung. Die Reise durch das Wüstenfegefeuer wird zum Abstieg in emotionale Tiefen: verstörend, zärtlich, voller Schmerz und Schönheit. Ausgezeichnet mit dem Preis der Jury in Cannes ist SIRÂT Laxes bisher radikalster Film.
Courtesy MUBI 
Ab 9. Januar: MUBI EXKLUSIV – THE PIANO ACCIDENT
Von Quentin Dupieux, (2025, Frankreich, Drama) 
Die Internet-Ikone Magalie ist für schockierende Inhalte in sozialen Netzwerken bekannt. Nach einem mysteriösen Klavier-Vorfall während eines Videodrehs zieht sie sich gemeinsam mit ihrer persönlichen Assistentin in ein abgelegenes Bergchalet zurück. Die erhoffte Auszeit endet abrupt, als ein Journalist auftaucht und beginnt, sie zu erpressen. Der Film entwickelt sich zu einer Medienparabel über das digitale Zeitalter und die Mechanismen der Social Media-Kultur. Mit trockenem Humor und präziser Beobachtung zeigt Dupieux, wie Inhalte heute produziert und konsumiert werden. So entsteht eine absurde, ruhig erzählte, aber zunehmend verstörende Kritik an Öffentlichkeit, Selbstinszenierung und künstlerischer Selbstzerstörung.
 
  
MUBI REIHEN
TEN von Abbas Kiarostami / Courtesy MUBI
AB 1. JANUAR: DIE Reihe POESIE UND POLITIK: IRANISCHES KINO
Passend zum bundesweiten Kinostart von Jafar Panahis neuestem Kinofilm EIN EINFACHER UNFALL, den MUBI ab 8. Januar 2026 bundesweit in die Kinos bringen wird, präsentiert MUBI auf der Plattform in der Reihe POESIE UND POLITIK: IRANISCHES KINO Filme von Filmemacher:innen, die zum Teil Vorbilder und Mentoren oder aber Wegbegleiter von Jafar Panahi sind. Das iranische Kino ist bekannt für seine poetische Bildsprache, seine humanistische Erzählweise und seinen subtilen, oft metaphorischen Umgang mit gesellschaftlichen und politischen Realitäten.

Von Abbas Kiarostami, einem der bedeutendsten iranischen Regisseure, sind DER GESCHMACK DER KIRSCHE (1997), eine existenzielle Meditation über Leben und Tod, WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES (1987), ein berührendes Kinderdrama über Verantwortung, sowie TEN (2002), ein radikal minimalistisches Porträt des urbanen Alltags aus weiblicher Perspektive, verfügbar. Mit Mohammad Rasoulof, dessen DIE HEILIGE SAAT DES FEIGENBAUMS (2024) auf MUBI zu sehen sein wird, verbindet Jafar Panahi eine enge Freundschaft. Beide zählen zu den Regisseuren des iranischen Kinos, die sich trotz Repressionen für künstlerische Freiheit und gesellschaftskritisches Erzählen einsetzen. Ergänzt wird die Auswahl durch DER APFEL (1998) von Samira Makhmalbaf, ein semi-dokumentarisches Debüt über weibliche Selbstbestimmung, sowie THE SILENCE (1998) ihres Vaters Mohsen Makhmalbaf, eine poetische Allegorie über Wahrnehmung und Musik.
AB 1. JANUAR: DIE IRANIAN CINEMA COLLECTION: Die Titel der–Reihe im Überblick:
DER GESCHMACK DER KIRSCHE Abbas Kiarostami
TEN Abbas Kiarostami, Mania Akbari
A HERO – DIE VERLORENE EHRE DES HERRN SOLTANI  Asghar Farhadi
WO IST DAS HAUS MEINES FREUNDES? Abbas Kiarostami
DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS Mohammad Rasoulof
THE SILENCE Mohsen Makhmalbaf
DER APFELSamira Makhmalbaf
GOOD TIME von Joshua Safdie & Benny Safdie / Courtesy MUBI
AB 2. JANUAR: EMPIRE CITY: NEW YORK IM FILM-Reihe
New York ist bis heute die Blaupause für cineastische Träume. In der Reihe EMPIRE CITY: NEW YORK IM FILM stehen Filme im Mittelpunkt, die die Metropole selbst wie eine zusätzliche Hauptdarstellerin in den Fokus rücken – sei es als Sehnsuchtsort, als Brennglas sozialer Missstände oder als Schauplatz individueller Schicksale und Möglichkeiten.
Zu sehen ist unter anderem GOOD TIME (2017) von Joshua und Benny Safdie, mit Robert Pattinson in der Hauptrolle, ein intensiver Thriller über eine Nacht in New Yorks Unterwelt. Spike Lees Klassiker des New Black Cinema DO THE RIGHT THING (1989) führt mitten hinein in die wachsenden Spannungen innerhalb der Nachbarschaft in Brooklyn an einem heißen Sommertag. IN DEN STRASSEN DER BRONX (1993), inszeniert von Robert De Niro, schildert eindringlich die Herausforderungen und Verstrickungen der Mafia‑ und Straßenkultur in der Bronx. Und Larry Clarks Coming-of-Age-Klassiker KIDS (1995) zeigt eine schonungslose Beobachtung der Jugendkultur New Yorks in den 1990er‑Jahren, geprägt von Skateboarden, Sex, Drogen und Hip‑Hop‑Szene. In die queere Ballroom‑Community der Stadt taucht die Dokumentarfilmperle PARIS BRENNT (1991) ein, während LA COCINA – DER GESCHMACK DES LEBENS (2024) von den Spannungen und Träumen in einer New Yorker Restaurantküche erzählt.
Die EMPIRE CITY: NEW YORK IM FILM-Reihe im Überblick:
02/01 DO THE RIGHT THING Spike Lee
02/01 NIGHT ON EARTH Jim Jarmusch
03/01 GOOD TIME Joshua Safdie, Benny Safdie
05/01 IN DEN STRASSEN DER BRONX Robert De Niro

bereits verfügbar:
LA COCINA – DER GESCHMACK DES LEBENS Alonso Ruizpalacios
PARIS BRENNT Jennie Livingston
DIE KLAPPERSCHLANGE John Carpenter
KIDS Larry Clark
BORN IN FLAMES Lizzie Borden
DER KLEINE AUSREISSER Morris Engel, Ray Ashley, Ruth Orkin

WEITERE HIGHLIGHTS:
Courtesy MUBI 
Ab 7. Januar: ATTENBERG
Von Athina Rachel Tsangari , (2010, Griechenland, Drama)
Die 23-jährige Marina (Ariane Labed) lebt mit ihrem krebskranken Vater in einer Industriestadt am Meer. Während ihr Menschen fremd bleiben, orientiert sie sich an den Tierdokumentationen ihres Idols Sir David Attenborough (Attenberg), um Liebe und Intimität zu begreifen. Ihre Freundin Bella (Evangelia Randou) eröffnet Marina hingegen einen ganz anderen Zugang zu Körperlichkeit, Sexualität und Nähe. In einem modernistisch-industriellen Setting verbindet der Film skurrilen Humor und präzise Beobachtung. So entstehen ein intimes Charakterporträt und ein eigenwilliger Coming-of-Age-Film: Athina Rachel Tsangaris internationaler Durchbruch.

Athina Rachel Tsangaris neuestes Werk HARVEST (2024) ist ebenfalls auf MUBI zum Streamen verfügbar. Auch Ariane Labeds Regiedebüt SEPTEMBER & JULY (2024) ist bereits streambar.
Courtesy MUBI  
Ab 30. Januar: TOUKI BOUKI
Von Djibril Diop Mambéty, (1973, Senegal, Drama)
Im Senegal der 1970er Jahre träumen die jungen Anta und Mory davon, dem Alltag Dakars zu entfliehen und nach Frankreich aufzubrechen. Sie versuchen, Geld für die Schiffspassage ins vermeintliche „Paradies“ Europa aufzutreiben. Mit Roadmovie-Elementen und experimenteller Tonspur, wird der Zwiespalt junger Menschen zwischen Tradition und Gegenwart sichtbar gemacht. Der von der französischen Nouvelle Vague und dem brasilianischen Cinema Novo inspirierte Regisseur Djibril Diop Mambéty verbindet dokumentarische Beobachtung mit fantastischer Imagination. Zuletzt auf der Sight & Sound-Bestenliste vertreten, ist der Film in aufwendig restaurierter 4K-Fassung exklusiv für drei Monate auf MUBI zu sehen.

TOUKI BOUKI von Djibril Diop Mambéty gilt als viel zitierter Meilenstein des afrikanischen Kinos und beeinflusste zahlreiche Filmemacher:innen wie Mati Diop, Abderrahmane Sissako und John Akomfrah durch seine experimentelle Bildsprache, seinen radikalen Erzählstil und seine Mischung aus Realität und Surrealem.
Courtesy MUBI 
Ab 16. Januar: VIET AND NAM
Von Minh Quý Trương, (2024, Vietnam, Frankreich, Drama, LGBTQ+)
In den dunklen Gängen eines Kohlebergwerks im Norden Vietnams erleben zwei junge Bergleute, Nam (Phạm Thanh Hải) und Viêt (Đào Duy Bảo Định), intime Momente voller Nähe und Zärtlichkeit. Der Film verknüpft die Liebesgeschichte der beiden Männer mit Viêts Suche nach den Überresten seines Vaters. Mit zarter Sensibilität und hypnotischen, traumhaften Bildern inszeniert Minh Quý Trương, wie persönliche Gefühle und die Dualität Vietnams, zwei Hälften eines Landes, das einst Krieg führte, ineinanderfließen. VIET AND NAM ist ein emotional berührendes Festivalhighlight – von Cannes über Toronto bis nach London – über Liebe, Vergangenheit und die ungewisse Zukunft.
WEITERE HIGHLIGHTS AUF MUBI IM JANUAR – in chronologischer Übersicht:
09/01 WHEN I SAW YOU Annemarie Jacir
12/01 BLOOD OF MY BLOOD Marco Bellocchio
15/01 INLAND EMPIRE – EINE FRAU IN SCHWIERIGKEITEN David Lynch
24/01 BELLA A PERDUTA – EINE REISE DURCH ITALIEN Pietro Marcello 25/01 COLUMBUS Kogonada
30/01 BURNING Lee Chang-dong
30/01 BLIND WILLOW, SLEEPING WOMAN Pierre Földes

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de
Über MUBI

MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, ein Filmverleih und eine Produktionsfirma und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher.
 
MUBI ist ein Ort, an dem man ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen entdecken kann. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in bestimmten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Kino-Kultur – sowohl in Print als auch online.
 
Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem DIE MY LOVE von Lynne Ramsay, LA GRAZIA von Paolo Sorrentino, MY FATHER’S SHADOW von Akinola Davies Jr., EIN EINFACHER UNFALL von Jafar Panahi, THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, QUEER von Luca Guadagnino, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn, GRAND THEFT HAMLET von Pinny Grylls & Sam Crane, PRISCILLA von Sofia Coppola, PASSAGES von Ira Sachs, DIE MISSETÄTER von Rodrigo Moreno, COLONOS von Felipe Gálvez und AFTERSUN von Charlotte Wells.
 
Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, 1949 von Paweł Pawlikowski, mit Sandra Hüller, LET LOVE IN von Felix Van Groeningen, SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA von Jane Schoenbrun; zu MUBIs Koproduktionen gehören A LONG WINTER von Andrew Haigh und FATHER MOTHER SISTER BROTHER von Jim Jarmusch.
 
MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist die größte Community von Filmliebhaber:innen weltweit und in 190 Ländern verfügbar. MUBI hat seinen Hauptsitz in London, mit 15 Büros weltweit und über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory und Match Factory Productions und im Februar 2024 eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart.
 
Das Abo kostet €13.99 pro Monat bzw. €107.88 für 12 Monate. MUBI ist im Web und auf Roku-Geräten, Amazon Fire TV, Apple TV und Samsung Smart TV verfügbar, sowie auf Mobilgeräten einschließlich iPad, iPhone und Android. Das MUBI GO Abo kostet €18.99 pro Monat bzw. €167.88 für 12 Monate.


15. Dezember 2025

where careers take flight: europe’s outstanding acting talents of 2026

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EFP European Film Promotion is thrilled to announce the ten emerging acting talents selected for the 29th edition of the EUROPEAN SHOOTING STARS. As part of the prestigious initiative, supported by Creative Europe’s MEDIA Programme of the European Union, the ten winners will be presented to the film industry, the international press and the public during the 76th Berlin International Film Festival, running from the 12–22 February 2026.

“This is a truly remarkable group of talents, selected by our jury from an exceptionally strong field of nominees,” says Tina Hajon, the programme director of EUROPEAN SHOOTING STARS. “They represent some of the most exciting new voices Europe has to offer. We are deeply grateful to the jury for their dedication and for recognising the potential of these actors at such a crucial moment in their artistic journey. EUROPEAN SHOOTING STARS remains an essential platform for highlighting the diversity of European storytelling, while giving emerging talents the international visibility they need to grow and flourish on a global stage.”

This year’s Shooting Stars were selected by an international jury consisting of Danish actress Danica Ćurčić and Bosnian film director and Academy Award winner Danis Tanović. Portuguese casting director Jo Monteiro, Belgian producer Jacques-Henri Bronckart, and British-Sudanese critic and writer Leila Latif completed the impressive line-up.

The jury highlighted the ten actors’ strong work, their artistic range and their clear potential to succeed on an international level. The selection was based on standout performances in the films and drama series submitted for consideration, which are marked in bold in the biographies below.

The European Shooting Stars 2026 are: Fatlume Bunjaku (Albania), Lucas Englander (Austria), Violet Braeckman (Belgium), Salif Cissé (France), Enno Trebs (Germany), Danielle Galligan (Ireland), Tecla Insolia (Italy), Joes Brauers (The Netherlands), Sofia Tjelta Sydness (Norway) and Cleo Diára (Portugal).

Kosovan-Albanian actress Fatlume Bunjaku combines artistic versatility, academic depth with a parallel career in music. Since her debut in 2013, she has steadily built an impressive portfolio, from winning Best Actress at the Nine Eleven Film Festival to her striking turn in Ujkan Hysaj’s Hana (2025). In addition to her screen work, she is deeply committed to inclusive arts education, teaching performing arts and holding a master’s degree in children’s theatre. According to the five film experts of the jury, she “leaves an indelible mark on the viewer,” demonstrating a “commanding screen presence, complete with a striking emotional depth,” while they are excited “to see what she does next.”

Lucas Englander, born in Vienna and trained across several artistic capitals, originally considered a diplomatic career before discovering his passion for acting. His versatility has since been demonstrated in projects such as Transatlantic (2023), the César best newcomer-shortlisted Appearances (2020), and his role opposite Nicole Kidman in the series Nine Perfect Strangers (2025). The Austrian actor will next star in Adrian Goiginger’s Das Café ohne Namen. The jury highlights that Lucas “is exceptionally versatile and moves effortlessly between roles and languages with a real freedom, and impressive ability to transform.”

Belgian actress Violet Braeckman has built a multidimensional career across theatre, television and music videos before shaping a strong presence in cinema. With roles in Teodora Ana Mihai’s Heysel 85 (2026), First Zone (2026) and The Age of Magic (2026), as well as the Netflix series The Twelve, she continues to expand her range. Her parallel work curating artistic festivals further sharpens her instinct for character and storytelling. The jury commends her extraordinary performance in Heysel 85, where she “balances the conflict within beautifully, capturing your attention from the first moment. She is chameleonic, delivering with no restrictions,” and as the jury point out, “being a chameleon is the rarest talent you can find.”

French actor Salif Cissé discovered acting at eighteen, a late but decisive start that soon led to a César nomination for Most Promising Actor for All Hands on Deck (2020). He has since demonstrated an exceptional ability to blend humour and emotional weight in films such as Filmlovers! (2024), Guess Who Is Calling (2025) and the series Lupin (2023). More recently, he won over audiences in Cannes with his performance in Meteors by Hubert Charuel (2025), while also nurturing ambitions to move into directing. The jurors describe his performance in the latter as one that “evokes deep empathy, bringing warmth and a gentle power to this antihero”. They also highlight that he is “a pure charisma machine; you cannot help but be intrigued and charmed by him.”

German actor Enno Trebs began his career with a remarkable debut in Michael Haneke’s Palme d’Or–winning The White Ribbon (2009). He has since developed into one of Germany’s most intriguing young performers, frequently collaborating with Christian Petzold in Undine (2020), Afire (2023) and Miroirs No. 3 (2025). He now takes on a leading role in Nicolas Ehret’s Echo of Tomorrow’s War (2026). The jury observes an “intense, precise actor who combines a youthful energy with a distinct maturity,” noting in his latest performance “six levels of emotion that he is playing all at once. His balancing of kindness and brutality is astonishing, you believe in both.”

Irish actress Danielle Galligan trained at The Lir Academy and first made her mark in theatre before transitioning to screen roles that quickly showcased her versatility. Following early appearances in Game of Thrones, she has become a compelling lead in series such as Shadow and Bone and Kin (both 2021) and she was most recently seen in Steven Knight’s The House of Guinness (2025). Her acclaimed film performance in Lakelands (2022) earned her IFTA nominations for Best Lead Actress and Rising Star. According to the jury Danielle is “a charismatic, transformative talent,” highlighting in The House of Guinness that there is “something very classic about her, bringing a brittle element to her performance, with a fierce, humoristic, and playful demeanour that lights up every scene.”

The youngest of this year’s selection is Italian actress Tecla Insolia, who has already crafted an impressively promising career. After early roles in L’allieva (2018) and Off Grid (2020), she gained international attention as the protagonist of Valeria Golino’s The Art of Joy (2024). This was followed by strong performances in Familia and L’albero (both 2024), as well as in Amata and Damiano Michieletto‘s Primavera (both 2025). The jury members admire the Italian actress for bringing “real force to intense roles, with a magnetism that commands the screen. She catches the light and projects power while also delivering nuance and fragility.”

Dutch actor Joes Brauers began acting at eight and has since built a remarkably diverse career, including roles in Quo vadis, Aida? (2020), Do Not Hesitate (2021) and Hardcore Never Dies (2023). He next appears in Sander Burger’s Youri (2026), portraying a journalist in 1980s Amsterdam. The jury points to his “impressive physical transformation, shifting from hardened to gentle with ease,” and are convinced that he has the “gravitas and the ingredients to become a big movie star.”

Norwegian actress Sofia Tjelta Sydness first gained recognition through her standout performance in Delete Me (2021), earning a Gullruten nomination and establishing herself as a rising talent. She has since appeared in Netflix’s Midsummer Night (2024), taken on a key role in Ruben Östlund’s The Entertainment System is Down, and demonstrated her range in the drama Fighter (2026) directed by Irasj Asanti. The five film experts describe her as “fresh, direct and unpretentious,” praising her “vivid, precise screen presence.” Concluding that she is “talented, beautiful and bigger than life – what we are looking for in a European Shooting Star.”

Cleo Diára, born in Cape Verde and raised in Lisbon, began her artistic journey in theatre before transitioning into film, with striking authenticity. Her breakthrough came with Pedro Pinho’s I Only Rest in the Storm (2025), which earned her the prestigious Un Certain Regard Best Performance award in Cannes. She also appears in the cult favourite Diamantino (2018) and the upcoming series Lisbon Noir. The jury highlights her as “fierce and feminine,” and were fascinated by the fact that she is “natural and spontaneous, she has something about her that cannot be learned.”

Awarded as this year’s European Shooting Stars, the selected talents will take part in a four-day programme during the Berlinale, featuring networking sessions, industry meetings and press events, as well as a memorable red-carpet moment and the greeting of the group at the Berlinale Palast. The programme is designed to enhance their international visibility, connect them with key decision-makers and highlight their potential at a pivotal stage in their emerging careers.

Throughout its 29 years, EUROPEAN SHOOTING STARS has been an important stepping-stone for the selected talent’s international careers – notable winners over the years include: Riz Ahmed (The Phoenician Scheme, Relay, Fingernails,Encounter, Sound of Metal), Matilda de Angelis (FuoriCitadel: DianaAcross the River and Into the Trees, Atlas, The Undoing), Asta Kamma August (Families Like Ours), Suzy Bemba (Poor ThingsHomecoming), Leonie Benesch (The Teachers‘ Lounge), George MacKay (The EndThe Beast, Munich – The Edge of War, 1917), Joely Mbundu (Young Mothers), Valentina Bellè (My Tennis Maestro, Primavera), Thibaud Dooms (The Entertainment System Is Down)Carey Mulligan (SpacemanMaestro, She Said, The Dig, Promising Young Woman, The Great Gatsby), Katharina Stark (Franz), Benedetta Porcaroli (The Kidnapping Of Arabella, Immaculate), Alba Rohrwacher (MariaLa Chimera, Happy as Lazzaro), Éanna Hardwicke (Saipan), Bill Skarsgård (Boy Kills World,It, It Chapter 2), August Diehl (The Disappearance of Josef Mengele), Cécile de France (Colours of TimeDalloway), Luna Wedler (Silent Friend), Vic Carmen Sonne (The Girl with the Needle), Anamaria Vartolomei (Adam’s SakeLe Comte de Monte-Cristo), Ella Rumpf (Love Letters), Oscar-winner Alicia Vikander (The Wizard Of The Kremlin, The Assessment, RumourFirebrand, Beckett, Tomb Raider) and Maisie Williams (The New LookGame of Thrones).

EFP EUROPEAN SHOOTING STARS is made possible thanks to the support of Creative Europe – the MEDIA Programme of the European Union, the German Federal Commissioner for Culture and Media, the Berlin International Film Festival, Medienboard Berlin-Brandenburg, MOIN Film Fund Hamburg Schleswig-Holstein, Hessen Film & Medien, Spotlight, Filmmakers and Armani Beauty. As well as the participating national film promotion institutes and film centres from the Shooting Stars’ countries (EFP’s member organisations): With special thanks to German Films, Albanian National Center of Cinematography, AUSTRIAN FILMS, Cinecittà (Italy), Flanders Image (Belgium), ICA – Instituto do Cinema e do Audiovisual I.P. (Portugal), SEE NL (The Netherlands), Norwegian Film Institute, Screen Ireland / Fís Éireann and Unifrance. EUROPEAN SHOOTING STARS’ main media partner is Variety, with additional media partners: Screen International, Cineuropa, THE SPOT media & film, HeyUGuys and Festival Scope.




10. Dezember 2025

EURIMAGES INTERNATIONAL CO-PRODUCTION AWARD geht an Komplizen Film

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Das Produzententrio Maren Ade, Jonas Dornbach und Janine Jackowski von der Berliner Komplizen Film werden bei den 38. European Film Awards mit dem EURIMAGES INTERNATIONAL CO-PRODUCTION AWARD 2026 ausgzeichent, verliehen von Eurimages und der European Film Academy.

Maren Ade begann 1998 Produktion an der HFF München zu studieren, bevor sie später Filmregie studierte. 1999 gründete sie gemeinsam mit Janine Jackowski die Produktionsfirma Komplizen Film, mit der sie 2003 ihren Abschlussfilm DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN koproduzierte. Ihr dritter Spielfilm, TONI ERDMANN – unterstützt von Eurimages, feierte 2016 seine Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Der Film war ein Publikumsliebling, gewann zahlreiche Preise – darunter vier European Film Awards – und wurde in über 100 Länder weltweit verkauft. Maren Ade produziert nicht nur ihre eigenen Filme, sondern arbeitet auch als Produzentin für andere Produktionen.

Jonas Dornbach wuchs in Perugia, Italien, auf und begann seine Karriere mit der Gründung seiner eigenen Produktionsfirma Kinoherz von 2002 bis 2009. 2006 schloss er sein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin ab. Seit seinem Eintritt bei Komplizen Film im Jahr 2010 hat Jonas zahlreiche international gefeierte Filme produziert. Er ist Vice President des ACE Producers Network und Mitglied der Deutschen Filmakademie, der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), der European Film Academy und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS).
 
Janine Jackowski gründete während ihres Studiums an der HFF München 1999 gemeinsam mit Maren Ade die Produktionsfirma Komplizen Film. Seitdem produzierte sie über 60 Filme und Serien, von denen viele zu internationalen Filmfestivals eingeladen und dort ausgezeichnet wurden. Janine ist Mitglied des ACE Producers Network, des EPC, der Deutschen Filmakademie, der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA), der European Film Academy und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS).
 
Der EURIMAGES INTERNATIONAL CO-PRODUCTION AWARD wird von der European Film Academy in Zusammenarbeit mit Eurimages, dem Kulturförderfonds des Europarats, verliehen. Er würdigt die entscheidende Rolle von Koproduktionen bei der Förderung des internationalen Austauschs.
 
Nicht weniger als 20 der zahlreichen Filme, die von der Firma Komplizen Film produziert und koproduziert wurden, wurden von Eurimages unterstützt, darunter LA GOMERA von Corneliu Porumboiu, DIE GESCHICHTE MEINER FRAU von Ildikó Enyedi, AUF TROCKENEN GRÄSERN von Nuri Bilge Ceylan, CORSAGE von Marie Kreutzer und in jüngerer Zeit SENTIMENTAL VALUE von Joachim Trier und YES von Nadav Lapid.
 
Komplizen Film ist Gründungsmitglied von The Creatives, einem Zusammenschluss von zehn internationalen, unabhängigen Produktionsfirmen.
 
Maren Ade, Jonas Dornbach und Janine Jackowski werden als Ehrengäste bei der Gala der 38. Europäischen Filmpreise am 17. Januar 2026 in Berlin anwesend sein, um ihre Auszeichnung persönlich entgegenzunehmen. Die Verleihung der European Film Awards wird von der European Film Academy und der European Film Academy Productions gGmbH präsentiert.


8. Dezember 2025

ICOM Deutschland Jahrestagung 2025 erfolgreich beendet

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Mit großem Erfolg endete die Jahrestagung von ICOM Deutschland im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg: Unter der Überschrift „On Fire – Über die Kraft der Museen“ trafen sich rund 400 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland und der internationalen Museumsfachwelt, um sich intensiv mit aktuellen Fragen der Museumsarbeit auseinanderzusetzen. Die Mitgliederversammlung wählte einen neuen Vorstand und Präsidenten. 

Erkenntnisgewinn, Austausch, Wahrnehmung und noch einmal stärkere Vernetzung – mit großem Erfolg endete die ICOM-Jahrestagung im Hamburger Museum für Kunst & Gewerbe. Unter dem Motto „On Fire – Über die Kraft der Museen“ versammelten sich rund 400 Teilnehmer:innen aus der deutschen und internationalen Museumsfachwelt, um sich intensiv mit aktuellen Fragen der Museumsarbeit auseinanderzusetzen. Im Anschluss an die Jahrestagung wählte die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand.


 
Das Programm der Jahrestagung startete am Mittwoch mit Führungen durch aktuelle Ausstellungen des Altonaer Museums, der Deichtorhallen, des Medizinhistorisches Museums, des MARKK Museum am Rothenbaum und des Museums der Arbeit. 

Abends folgte der Empfang im Vestibül des MK&G, bei dem Hausherrin Prof. Tulga Beyerle und Gastgeberin Dr. Felicia Sternfeld, Präsidentin von ICOM Deutschland, ihre Gäste begrüßten, bevor Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda einen mit viel Applaus aufgenommenen kulturpolitischen Impuls gab. In ihrer Eröffnungskeynote griff Prof. Dr. Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Motto der Jahrestagung auf. Die Bedeutung des Begriffs Feuer sei bewusst doppeldeutig gewählt: Als Mahnruf, dass es brennt und als Weckruf ein Feuer zu entfachen, denn Leuchtfeuer geben Orientierung. Die Moderation des Abends übernahm Prof. Dr. Susan Kamel, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Zu Beginn von Tag zwei standen zwei Paneldiskussionen an, die zeigten, wie Museen ihre Gebäude und Räume neu positionieren und soziale Beziehungen stärken.

Unter dem Titel „DER GEBAUTE RAUM – Über die Neupositionierung im baulichen Bestand“ diskutierte das erste Panel, wie sich bestehende Museumsgebäude neu denken lassen Moderiert von Dr. Claudia Emmert (Kunstmuseum Bonn) gaben die Sprecher:innen Einblicke in die Transformation ihrer Museen hin zu inklusiven und integrativen Orten der Begegnung und des Austauschs. Sophie Bartels (Klassik Stiftung Weimar) sprach über das Co-Labor, ein temporärer Begegnungs- und Veranstaltungsort komplett aus Holz im Park des Weimarer Stadtschlosses, der erfolgreich erprobt, wie bestehende Strukturen aufgebrochen und räumliche Grenzen neu gedacht werden können. Tilman Walther und Nina Lucia Groß (MK&G Hamburg) stellten den Freiraum vor – einen Ort im Herzen ihres Museums – erfolgreich gestaltet und genutzt für und von Menschen und Gruppen, für teils andere als museale Nutzungen. Dr. Andrea Lissoni (Haus der Kunst München) stand vor der Herausforderung, wie man mit dem historischen Erbe des Gebäudes aus der NS-Zeit umgeht und ein offenes und partizipatives Haus schafft. Dr. Felix Krämer berichtete vom Transformationsprozess des Kunstpalasts Düsseldorf und zeigte, wie umfangreiche bauliche Sanierungen, aber auch weiche Faktoren wie die Wahrnehmung der Besuchenden als Gäste, die Aufenthaltsqualität im Museum veränderte, manifestiert auch durch eine diverse Programmgestaltung und durch konsequente Partizipation des Publikums.

Beim Panel „DER SOZIALE RAUM – Empowering Museums“ ging es um Museen als Stätten der Begegnung und der Gemeinschaft. Dr. Bruno Brulon Soares (University of St. Andrews), Dr. Birga Meyer (schwules museum Berlin), Stephanie Sparling Williams (Brooklyn Museum) und Isabel Monroy Moreno (Museum MMK für Moderne Kunst Frankfurt am Main) – moderiert von Prof. Dr. Joachim Baur (TU Dortmund) – betonten die Veränderung der Rolle von Museen. Das Konservieren ist nach wie vor Aufgabe von Museen, nur eben nicht mehr ausschließlich. Vielmehr gehe es heute um die Pflege von Communities, um Zugänglichkeit und Partizipation. So seien Reparationen von Sammlungsstücken eine Hinwendung zum Care-Prinzip und Abkehr von der Konservation, so Bruno Brulon Soares. Community-Pflege sei auch Kern der kuratorischen Arbeit im Brooklyn Museum, dessen Sammlung lange Zeit aus einer mehrheitlich weißen Perspektive heraus entstand und nun auch für andere Communities erschlossen werde. Der Abbau von Zugangshürden ist im MMK für moderne Kunst zentrales Thema. Broschüren und Beschriftungen in leichter Sprache gehören ebenso dazu, wie Anwendungen für Blinde und Sehbehinderte. Das Schwule Museum sei vor 40 Jahren als Projekt einer Community gestartet, die bislang in der Museumswelt keine wirksame Rolle spielte. Das Museum sei inzwischen ein politischer Raum, der aktivistisch und kritisch agiert.

In insgesamt 15 Workshops und Minisymposien mit einem breiten Themenspektrum von Jugendpartizipation über neue Raumkonzepte bis zu kritischer Objekterforschung und internationalen Kooperationen erhielten die Teilnehmenden am Nachmittag zahlreiche praxisnahe Bezüge und Impulse für die Museumsarbeit im eigenen Haus.

Der Tag schloss mit einem Empfang in den Deichtorhallen Hamburg.

Am Freitag, dem letzten Tag der ICOM Deutschland Jahrestagung, stand der Umgang mit Objekten und den Menschen im Zentrum und machte deutlich, wie Museen als lebendige Orte sozialer Erinnerung, Vermittlung und kultureller Vielfalt wirken.

Unter dem Titel „DINGE UND SINNE – Von sorgenden Objekten“ diskutierten die Kuratorinnen Monika Keenan (Stiftung Neue Synagoge Berlin–Centrum Judaicum) und Dr. Mahret Ifeoma Kupka (Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/M.) mit Jules Rijssen (Imagine IC, Amsterdam). Moderation: Dr. Alina Gromova (Jüdisches Museum München). Auf unterschiedliche Weise legten sie dar, wie sich Objekte als Resonanzkörper durch Kontakt mit den Menschen verändern, aber wie sie gleichzeitig auch Einfluss auf ihn nehmen. So zeigte Jules Rijssen, dessen museale Begegnungsstätte Imagine IC in einem vornehmlich migrantisch bewohnten Stadteil  im Südosten Amsterdams liegt, wie es anhand von Objekten bzw. einem gemeinsamen Erbe gelingen kann, zu verhandeln, „wer wir gemeinsam sind und wer wir sein möchten“. Dr. Mahret Ifeoma Kupka ergänzte den Gedanken um die Chancen, die die Dekolonialisierung von Objekten und Sammlungen birgt. So können Gruppen, für die Sammlungen ursprünglich nicht angelegt waren, auf eine neue Weise Zugang erhalten und dadurch bislang verschlossene Narrative und Erkenntnisse liefern. Monika Keenan hob den Diskurs auf die digitale Ebene. Digitale Installationen öffnen gänzlich neue Möglichkeiten, sich mit Objekten auseinanderzusetzen.

Das Panel „MENSCHEN – Von kümmernden Strukturen“ untersuchte, wie Museen Mitarbeitende stärken und echte Beteiligung ermöglichen können. Die Inputs zeigten, wie wichtig neue Organisationsformen, Strukturen aber auch Care-Arbeit sind, um Museen zu Orten machen, an denen sich alle willkommen fühlen. Moderation: Dr. Felicia Sternfeld (Europäisches Hansemuseum Lübeck). Dr. Sascia Bailer (Caring Culture Lab) unterstrich die Notwendigkeit, „Caring Infrastructures“ langfristig zu etablieren, dabei müssten Museen auch über die eigenen Wände hinausdenken und mit der Community in Dialog treten. Lara Abul-Ella und Josefina Trittel (Kulturstiftung der Länder) stellten die Arbeit des gerade gestarteten Projektes PRISMA (Programm zur Stärkung der Diversität und kulturellen Teilhabe an Museen) vor, dass herausfinden möchte, wie sich Museen gestalten lassen, in denen sich möglichst alle Menschen angesprochen und repräsentiert fühlen. Wenn wir Unbehagen nicht aushalten können, so Steph Scholten (The Hunterian / University of Glasgow) sei langfristig kein Wandel möglich. Die Sprecher:innen waren sich einig, dass nachhaltiger Wandel nicht über Nacht geschieht, deshalb sei es um so wichtiger, nicht vor der Menge der notwendigen Veränderungen zu kapitulieren, sondern auch im kleinen, im alltäglichen Miteinander innerhalb und außerhalb der eigenen Institutionen zu beginnen.

Im Anschluss an die ICOM Jahrestagung fand die Mitgliederversammlung von ICOM Deutschland statt, bei der der neue Vorstand gewählt wurde. Neuer Präsident von ICOM Deutschland ist Paul Spies, der auf Dr. Felicia Sternfeld (Europäisches Hansemuseum Lübeck) folgt, die das Amt drei erfolgreiche Jahre führte. Paul Spies ist international als Berater, Konzeptentwickler und Coach für Führungskräfte tätig, insbesondere im Museumsbereich und war bis 2024 Direktor der Stiftung Stadtmuseum Berlin. In den Vorstand 2026-2028 wurden gewählt: Prof. Dr. Joachim Baur (Professor / freier Kurator TU Dortmund, Die Exponauten, Berlin), Dominik Busch (Leiter Abteilung Diskurs & Kommunikation Zeppelin Museum Friedrichshafen), Dr. Claudia Emmert (Intendantin Kunstmuseum Bonn), Dr. Jennifer Morscheiser (Leitung Lokschuppen Rosenheim), Prof. Dr. Stefan Simon (Direktor Rathgen-Forschungslabors der Staatlichen Museen zu Berlin) sowie Dr. Gülşah Stapel (Kuratorin für Outreach Stiftung Berliner Mauer).

Weitere Informationen unter www.icom-deutschland.de.
 



4. Dezember 2025

European Film Academy gibt neue Vorstandsmitglieder bekannt

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Inklusive der neuen Vorsitzenden Ada Solomon und den stellvertretenden Vorsitzenden Leontine Petit und Matthieu Darras.

Die Mitglieder der European Film Academy haben ihre Vorstandswahl 2026 abgeschlossen. Neben der Wiederwahl von zehn Mitgliedern wurden drei neue Vorstandsmitglieder für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Die rumänische Produzentin Ada Solomon wurde zur Vorstandsvorsitzenden der Academy gewählt. Die niederländische Produzentin Leontine Petit und der Franzose Matthieu Darras wurden beide zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die zweijährige Amtszeit beginnt am 1. Januar 2026.

Solomon ist kein Neuling im Vorstand der Academy, da sie selbst sechs Jahre lang an der Seite des scheidenden Vorsitzenden Mike Downey als stellvertretende Vorsitzende tätig war und zuvor reguläres Vorstandsmitglied war. Leontine Petit ist seit 2021 reguläres Vorstandsmitglied. Darras wurde ohne vorherige Erfahrung in den Vorstand der European Film Academy gewählt, ist jedoch ein aktives Mitglied der Academy und bringt umfangreiches Branchen-Know-how in seine neue Position ein.

Ada Solomon hat in den letzten Jahrzehnten eine lange und beeindruckende Erfolgsgeschichte aufgebaut. Sie ist bekannt für ihren Beitrag zur rumänischen und internationalen Filmbranche. Ihr Name erscheint in den Credits von fast 100 Filmen aus ihrer 25-jährigen Karriere. Sie gewann zwei Goldene Bären, zuerst für Călin Netzers MUTTER & SOHN (2013) und dann für Radu Judes BAD LUCK BANGING OR LOONY PORN (2021). Zu ihren weiteren bekannten Filmen gehören SORELLA DI CLAUSURA (Ivana Mladenovic, 2025), THE NEW YEAR THAT NEVER CAME (Bogdan Mureșanu, Bester Film in der Sektion Orizzonti in Venedig & Nominierung für den Discovery Award der European Film Academy, 2024) und ERWARTE NICHT ZUVIEL VOM ENDE DER WELT (Radu Jude, Sonderpreis der Jury Locarno, 2023). Im Jahr 2013 erhielt Solomon den European Co-Production Award – Prix Eurimages.

Der scheidende Vorsitzende Mike Downey kommentierte: „Um Shakespeare zu zitieren: ‚Abschied ist so süße Trauer.‘ Aber ich bin froh, die Academy in einem guten Zustand zu verlassen und fit für die Zukunft zu wissen. Ich heiße alle neuen Mitglieder des Jahrgangs 2026 herzlich willkommen und bin mir sicher, dass ihr Beitrag zur European Film Academy ebenso positiv und engagiert sein wird wie der der Vorstände der vergangenen Jahre – die nicht gefragt haben, was die European Film Academy für sie tun kann, sondern gekonnt gezeigt haben, was sie für die Academy tun können.

Ada Solomon reagierte auf ihre Wahl wie folgt: „Seit nunmehr einem Jahrzehnt bin ich Mitglied des Vorstands der European Film Academy und als solches habe ich mir zur Aufgabe gemacht, herausragende Leistungen im Filmschaffen in der ganzen Vielfalt der europäischen Filmkunst zu fördern, aber auch die weniger sichtbaren Aspekte ins Licht zu rücken – die kleineren Bereiche, die unterrepräsentierten Formen des Kinos, die Teams hinter der Kamera. Es ist eine Zeit des Wandels, und ich bin bereit, mich dieser Herausforderung zu stellen, da ich weiß, dass ich von dem großartigen Führungsteam der Academy und den fantastischen Menschen im Vorstand der European Film Academy unterstützt werde, insbesondere von den neu gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Leontine Petit und Matthieu Darras.“

Der Vorstand der European Film Academy besteht aus 19 Vertreter:innen und trifft sich dreimal im Jahr an verschiedenen Orten in Europa, um Verfahren und Vorschriften zu bestätigen, von der Academy-Geschäftsführung entwickelte Strategien zu diskutieren und zu unterstützen sowie die von den Academy-Mitgliedern gewählten Nominierungen zu bestätigen. Zum ersten Mal wurde ein Vorstandssitz für eine:n Vertreter:in transnationaler Minderheiten in Europa geschaffen: Petro Rusanienko (Ukraine) wurde gewählt und wird die Gemeinschaft der Roma- und Sinti-Filmschaffenden in Europa vertreten. Insgesamt sind 74 % der Vorstandsmitglieder weiblich und 42 % der Vorstandsmitglieder sind Produzenten.

In ihrer neuen Funktion werden Solomon, Petit und Darras weiterhin eng mit dem CEO der Akademie, Matthijs Wouter Knol, zusammenarbeiten, der am 1. Januar 2021 ernannt wurde. Im ersten Monat des neuen Vorstandes findet am 17. Januar in Berlin die Verleihung der European Film Awards statt.

Seit 2024 ist die Schauspielerin Juliette Binoche Präsidentin der European Film Academy. Die Präsidentschaft ist ein Ehrenamt und als solches unabhängig vom Vorstand.

Im Jahr 2026 wird der gesamte Vorstand der European Film Academy wie folgt zusammengesetzt sein:


Vorsitzende

Ada Solomon


Stellvertretende Vorsitzenden

Matthieu Darras und Leontine Petit


Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien

Danijel Hočevar (Slowenien), wiedergewählt


Andorra, Portugal, Spanien

Paz Lázaro (Spanien), wiedergewählt


Armenien, Zypern, Georgien, Griechenland, Israel

Giorgos Karnavas (Griechenland), wiedergewählt


Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz

Maria Schrader (aktuelles Mandat läuft bis Ende 2026)


Aserbaidschan, Kasachstan, Palästina, Türkei

Najwa Najjar (Palästina)


Belgien, Luxemburg, Niederlande

Vanessa Henneman (Niederlande)


Bulgarien, Moldau, Rumänien

Mira Staleva (Bulgarien), wiedergewählt


Tschechien, Ungarn, Slowakei

Hanka Kastelicová (Tschechien), wiedergewählt


Dänemark, Finnland, Grönland, Island, Norwegen, Schweden

Tine Klint (Dänemark), wiedergewählt


Estland, Lettland, Litauen

Marija Razgutė (Litauen), wiedergewählt

Frankeich, Monaco

Guslagie Malanda (aktuelles Mandat läuft bis Ende 2026)


Indigene Völker (aktuell Samen)

Anne Lajla Utsi (Sápmi/Norwegen), wiedergewählt


Irland, UK

David Collins (aktuelles Mandat läuft bis Ende 2026)


Italien, San Marino, Malta

Maria Nevina Satta (aktuelles Mandat läuft bis Ende 2026)


Poland, Ukraine

Maryna Sofiichuk (aktuelles Mandat läuft bis Ende 2026)


Transnationale Minderheit (aktuell Sinti/Roma)

Petro Rusanienko (Ukraine)


Foto: Von links nach rechts: Ada Solomon (© Ali Bulboacă); Leontine Petit (© Gert Willem Haasnoot) and Matthieu Darras (© Anastasia Hoppanova).

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


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Über die European Film Academy:

Die European Film Academy hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre 5.400 Mitglieder miteinander zu vernetzen, sie und ihre Arbeit zu unterstützen, zu würdigen und zu fördern. Ihr Ziel ist es, Wissen zu vermitteln und Zuschauende aller Altersgruppen für das europäische Kino zu begeistern. Die Academy positioniert sich als zentrale Organisation und fördert wichtige Debatten innerhalb der Branche. Sie ist bestrebt, alle Freund:innen des europäischen Kinos zusammenzubringen. Jährlicher Höhepunkt ist die European Award Season und die Verleihung der European Film Awards. Wichtiges Anliegen der Academy ist die Pflege des europäischen Filmerbes und die Einbeziehung eines jungen Publikums durch den European Young Audience Award.

www.europeanfilmacademy.org

Pressekontakt:

SteinbrennerMüller Kommunikation

Kristian Müller & Dr. Kathrin Steinbrenner

Telefon: +49 (0)30 4737 -2192 / -2191

E-Mail: mail@steinbrennermueller.de



1. Dezember 2025

MUBI GO – Das Programm für Dezember 2025

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MUBI, globaler Streamingdienst, Produktionsfirma und Filmverleih, präsentiert für seine Kinoinitiative MUBI GO im Dezember 2025 wieder eine abwechslungsreiche Auswahl herausragender Kinostarts. Mitglieder erhalten mit MUBI GO jede Woche ein Kinoticket für einen ausgewählten Film im jeweiligen MUBI GO Partnerkino.
 
Den Anfang macht ab dem 4. Dezember die verspielte Rom-Com ETERNITY von Regisseur David Freyne, der Elisabeth Olsen, Miles Teller und Callum Turner in ein himmlisch-schräges Liebesdreick im Jenseits schickt. Ab dem 11. Dezember folgt die warmherzige, mit u.a. Charly Hübner, Christiane Paul, Daniel Brühl, Leonie Benesch prominent besetzte, deutsche Komödie DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE – der letzte Film des verstorbenen Regisseurs Wolfgang Becker. Mit SORRY, BABY liefert Eva Victor ein ebenso liebevolles wie humorvolles Porträt einer Frauenfreundschaft; das kraftvolle Spielfilmdebüt ist im Rahmen von MUBI GO für Abonnent:innen ab dem 18. Dezember in den Partnerkinos verfügbar. Den Schlusspunkt setzt ab dem 25. Dezember Hafsia Herzis in Cannes gefeiertes, sensibles Coming-of-Age-Drama DIE JÜNGSTE TOCHTER, eine Adaption des autofiktionalen Debütromans von Fatima Daas.
© DCM / A24
4. Dezember: ETERNITY von David Freyne (im Verleih von DCM / A24)
Mit Elizabeth Olsen, Miles Teller, Callum Turner, Da’Vine Joy Randolph u.a.
 
In ETERNITY landet Joan (Elizabeth Olsen) nach ihrem Tod in einer schillernden Zwischenwelt, in der Seelen nur eine Woche Zeit haben, ihr Jenseits zu wählen. Dort trifft sie nicht nur ihren verstorbenen Ehemann Larry (Miles Teller) wieder, sondern auch ihre erste Liebe Luke (Callum Turner), der seit 67 Jahren auf sie wartet. Während Verkäufer unzählige Ewigkeitsszenarien anpreisen, sieht Joan sich mit einer Entscheidung konfrontiert, die größer ist als das Leben selbst. Zwischen vertrauter Vergangenheit und einer verlockenden Zukunft entspinnt sich ein berührendes Liebesdreieck im Jenseits. Die charmante Rom-Com verbindet Witz, Gefühl und eine verspielte Vision der postirdischen Existenz.
© X Verleih
11. Dezember: DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE von Wolfgang Becker (im Verleih von X-Verleih)
Mit Charly Hübner, Christiane Paul, Daniel Brühl, Leonie Benesch u.a.
 
DER HELD VOM BAHNHOF FRIEDRICHSTRASSE erzählt von Micha Hartung (Charly Hübner), einem Berliner Videothekenbesitzer am Rand der Pleite, der unerwartet zum gesamtdeutschen Helden stilisiert wird. Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls erklärt ihn ein Journalist fälschlicherweise zum Drahtzieher der größten Massenflucht der DDR. Die mediale Aufmerksamkeit stürzt Micha in ein Geflecht aus Halbwahrheiten und Lügen, das zunehmend außer Kontrolle gerät. Als sein Kartenhaus zu wanken beginnt, lernt er Paula (Christiane Paul) kennen, eine Verbindung, die von seinem Betrug überschattet wird. Regisseur Wolfgang Becker ist kurz nach Ende der Dreharbeiten verstorben.
© A24
18. Dezember: SORRY, BABY von Eva Victor (im Verleih von DCM)
Mit Eva Victor, Naomi Ackie, Louis Cancelmi, Kelly McCormack u.a.
 
Die junge Literaturprofessorin Agnes (Eva Victor) gerät nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn, während ihr Umfeld zur Normalität zurückkehrt. Der Besuch ihrer besten Freundin macht ihr schmerzhaft bewusst, wie sehr sie feststeckt und weckt den Wunsch, wieder nach vorn zu blicken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst, getragen von scharfem Humor und bedingungsloser Unterstützung. In ruhigen Bildern erzählt Eva Victors vielfach ausgezeichnetes Spielfilmdebüt von Orientierungssuche, Heilung und der unermesslichen Kraft von Freundschaft.
© Alamode
25. Dezember: DIE JÜNGSTE TOCHTER von Hafsia Herzi (im Verleih von Alamode)
Mit Nadia Melliti, Park Ji-Min, Amina Ben Mohamed, Melissa Guers, Rita Benmannana u.a.
 
Nach dem autofiktionalen Roman von Fatima Daas erzählt DIE JÜNGSTE TOCHTER die Geschichte der 17-jährigen Fatima (Nadia Melliti), der jüngsten Tochter einer französisch-algerischen Familie in einer Pariser Banlieue. Zwischen Fußballplatz, Schulalltag und einem geheimen Freund versucht sie zu verbergen, dass ihr Herz für Frauen schlägt. Als sie ein Philosophiestudium in Paris beginnt, eröffnet sich ihr eine neue Welt zwischen Freiheit, Tradition und Glauben. Hafsia Herzis einfühlsam inszenierter dritter Spielfilm begleitet Fatimas Suche nach Identität mit Zärtlichkeit, Tabubrüchen und starken Bildern. Nadia Melliti begeisterte mit ihrer authentischen Darstellung und wurde in Cannes als beste Darstellerin ausgezeichnet; der Film erhielt zudem die Queer Palm.
Bildmaterial zu den MUBI GO-Titeln finden Sie HIER
Bitte beachten Sie, dass das Copyright für das Bildmaterial im Dateinamen angegeben ist.
 
Bei Fragen zu MUBI GO, wenden Sie sich gerne an mubi@steinbrennermueller.de
Anfragen nach Sichtungslinks für die einzelnen Filmtitel richten Sie bitte an die jeweiligen Verleihunternehmen und deren Presseagenturen.
Über MUBI GOMUBI GO ist ein Premium-Abonnement-Angebot von MUBI, mit dem Mitglieder jede Woche ein Ticket für einen handverlesenen Film im Kino erhalten. Dieses Ticket kann in jedem Partnerkino, das den ausgewählten Film zeigt, eingelöst werden. Die wöchentliche Filmauswahl bei MUBI GO wird von Expert:innen kuratiert und beinhaltet herausragende Filme aller möglichen Verleihunternehmen, neben den Titeln des MUBI-Katalogs. So gelangen die besten Kinoneustarts ins MUBI GO-Programm.Nach dem großen Erfolg in Großbritannien, den USA und Indien startete MUBI GO im November 2022 in Deutschland, zunächst in Berlin. Es folgten im Frühjahr 2023 zunächst München, dann Frankfurt am Main, Hamburg und Köln. Seit März 2025 ist auch Düsseldorf als MUBI GO-Stadt mit dabei. Im November 2025 folgte Stuttgart. Weitere Städte sind in Planung.

Die MUBI GO Kinos im Überblick
BERLIN: 14 Kinos der Yorck Kinogruppe, City Kino Wedding, Colosseum Filmtheater, fsk Kino, Hackesche Höfe Kino, Il Kino, Kino Central, Kino Toni, Lichtblick Kino, Moviemento, Odeon, Sputnik Kino, Wolf Kino
MÜNCHEN: Arena Filmtheater, City-Atelier-Kinos, Monopol Kino, Neues Maxim, Rio Filmpalast
FRANKFURT A.M.: Cinéma, Eldorado, Harmonie, Mal Seh’n Kino
HAMBURG: Abaton, Blankeneser Kino, Elbe Filmtheater, Studio Kino, Zeise Kinos, 3001 Kino
KÖLN: Cinenova, Filmhaus Köln, Filmpalette, Lichtspiele Kalk, Metropolis Lichtspieltheater, OFF Broadway, Rex am Ring, Weisshaus KinoDÜSSELDORF: Atelier, Bambi, Cinema, Metropol
STUTTGART: atelier am bollwerk, CINEMA – innenstadt.kinos, Delphi Arthaus Kino, EM – innenstadt.kinos, GLORIA – innenstadt.kinos
So funktioniert MUBI GO
MUBI Premium-Mitglieder erhalten für den monatlichen Abonnementpreis von 18,99 € zusätzlich zum Angebot auf der Streaming-Plattform jede Woche ein Kinoticket für einen ausgewählten Film zum Entdecken auf der großen Leinwand. Mitglieder können ihr wöchentliches Ticket für jede an diesem Tag verfügbare Vorführung in den Partnerspielstätten einlösen.Hierfür laden sich die Abonnent:innen die MUBI GO-App herunter und wählen ein Kino und eine Spielzeit aus. Die App generiert daraufhin einen QR-Code, für den die Mitglieder je nach Verfügbarkeit im Saal an der Abendkasse ein Ticket erhalten (Sondervorstellungen ausgenommen). Tickets können nur am jeweiligen Vorstellungstag für jede Spielzeit in den teilnehmenden Spielstätten eingelöst werden (Reservierungen oder Online-Buchungen sind nicht möglich). 
Mehr Informationen unter www.mubi.com/go
Fragen zu MUBI GO beantwortet das FAQ