29. August 2025
MUBI ERWIRBT MY FATHER’S SHADOW – EIN FILM VON AKINOLA DAVIES JR.
Projekte
29. August 2025 – MUBI, weltweiter Filmverleih, Produktionsfirma und Streamingdienst, hat sämtliche Rechte für MY FATHER’S SHADOW, den ersten Spielfilm von Akinola Davies Jr.(LIZARD) erworben. Der Film feierte im Mai seine Weltpremiere in der Sektion Un Certain Regard bei den 78. Internationalen Filmfestspielen von Cannes.
MY FATHER’S SHADOW ist mit Sope Dirisu (SLOW HORSES, GANGS OF LONDON) prominent besetzt. Der Film erzählt eine semi-autobiografische Geschichte, die sich im Laufe eines einzigen Tages in der nigerianischen Metropole Lagos während der Wahlkrise von 1993 entfaltet. Im Mittelpunkt stehen ein Vater und seine von ihm entfremdeten jungen Söhne. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise quer durch die gewaltige Stadt, während politische Unruhen ihre Heimkehr zunehmend gefährden.
MY FATHER’S SHADOW ist eine Koproduktion von Element Pictures und Fatherland Productions und basiert auf einem Drehbuch von Wale Davies und Akinola Davies Jr. Ihre vorherige Zusammenarbeit an LIZARD wurde 2021 mit dem „Großen Preis der Jury“ beim Sundance Film Festival ausgezeichnet und erhielt eine BAFTA-Nominierung als Bester britischer Kurzfilm.
Der Film wurde von BBC Film entwickelt, die bereits LIZARD unterstützten, und gemeinsam von BBC Film und dem BFI (National Lottery Funding) kofinanziert. Der weltweite Vertrieb liegt bei The Match Factory. MUBI hat alle Rechte von Element Pictures für Nordamerika, Großbritannien, Irland und die Türkei erworben.
Pressematerial gibt es HIER
28. August 2025
Presseeinladung zur 25. Filmkunstmesse Leipzig
Projekte
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
wir möchten Sie herzlich einladen, sich für die diesjährige Ausgabe der Filmkunstmesse Leipzig (22. bis 26. September 2025) zu akkreditieren.
Bitte akkreditieren Sie sich mit formloser Mail bei:
SteinbrennerMüller Kommunikation
mail@steinbrennermueller.de
Telefon +49 (0)30 47 37 2192
Die Presseakkreditierung ermöglicht Pressevertreter*innen, die vor, während oder nach der 25. Filmkunstmesse Leipzig über die Veranstaltung berichten, Einlass zu den folgenden Veranstaltungen: Seminare und Workshops, Filme in den öffentlichen Abendveranstaltungen, freigegebene Filme des Branchenprogramms, Kinoprogrammpreisverleihung Mitteldeutschland, Verleihung der Gilde-Filmpreise.
Anmeldeschluss für Journalist*innen ist der 12. September 2025.
Filmprogramm
Ein Viertel der diesjährigen Messefilme feierten ihre Premiere auf dem Cannes Filmfestival, darunter allein elf Produktionen aus dem Wettbewerb – wie etwa der Gewinner der Goldenen Palme EIN EINFACHER UNFALL (MUBI) von Jafar Panahi, Joachim Triers SENTIMENTAL VALUE (PLAION PICTURES) mit Renate Reinsve, Stellan Skarsgård und Elle Fanning, Ari Asters Pandemie-Satire EDDINGTON (Leonine), Lynne Ramseys intensives Psychogramm DIE MY LOVE (MUBI) und Carla Simóns ROMERÍA (Piffl Medien). Für THE SECRET AGENT (Port-au-Prince) erhielt Kleber Mendonça Filho den Preis für die beste Regie und Wagner Moura den Darstellerpreis und Nadia Melliti wurde mit dem Preis für die beste Darstellerin in Hafsia Herzis Coming-Out-Geschichte DIE JÜNGSTE TOCHTER (Alamode) ausgezeichnet.
Frisch vom Venedig Filmfestival kommen Luca Guadagninos Cancel-Culture-Thriller AFTER THE HUNT (Sony) und der dystopische Sci-Fi ZONE 3 (STUDIOCANAL) von Cédric Jimenez.
Zu den internationalen Arthouse Highlights der kommenden Saison gehören auch die Publikumslieblinge MIT LIEBE UND CHANSONS (Neue Visionen) von Ken Scott, HOW TO MAKE A KILLING (Weltkino) von Franck Dubosc und EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN (Vuelta Germany) von Hasan Hadi. In RENTAL FAMILY (Disney) von Hikari spielt Brendan Fraser einen Schauspieler, den man als Familienmitglied mieten kann, Eran Riklis hat in LOLITA LESEN IN TEHERAN (Weltkino) mit Golshifteh Farahani und Zar Amir Ebrahimi den Bestseller von Azar Nafisi verfilmt, und mit DU & ICH UND ALLE REDEN MIT (Capelight) ist die neue Komödie von Paolo Genovese zu sehen – dem Regisseur, der mit PERFETTI SCONOSCIUTI das Vorbild für DAS PERFEKTE GEHEIMNIS lieferte.
40 Prozent der präsentierten Filme wurden in diesem Jahr von Frauen inszeniert: Agnieszka Holland hat mit FRANZ K. (X Verleih) ein kaleidoskopisches Porträt Franz Kafkas gedreht. Alexe Poukines KIKA (Little Dream Pictures) wurde beim Filmfest München als Bester Internationaler Film und beim Filmfest Brüssel als Bester Belgischer Film ausgezeichnet. Leela Varghese und Emma Hough Hobbs sind mit ihrer Teddy-Award-Animation LESBIAN SPACE PRINCESS (Salzgeber) auf der Messe und Kelly Reichardt mit ihrem eleganten und komischen Heist-Movie THE MASTERMIND (MUBI). Julia Durcournau steuert mit ALPHA (PLAION) einen Spätfilm bei, und den Namen von Newcomerin Eva Victor, Regisseurin von SORRY, BABY (DCM), sollte man sich schon mal merken.
Die gesamte Filmliste finden Sie hier.
Zahlreiche Filme des Programms sind für die Presse zugelassen. Einen Überblick dieser Vorführungen erhalten Sie demnächst. Pressevertreter können ansonsten die Filmvorführungen im Branchenprogramm nur in individueller Abstimmung mit dem jeweiligen Filmverleih besuchen.
Panels, Seminare und Workshops
Politisches Panel
Das Politische Panel macht am Dienstag, 23.09.2025 um 11:00 Uhr in der Alten Handelsbörse den Auftakt. Bis zur Filmkunstmesse wird die Bereinigungssitzung für den Haushalt im Bundestag stattgefunden haben, die mehr Klarheit über die Ausgestaltung der Kinoförderung, die ja bislang noch viele Leerstellen aufweist, bringen sollte.
AC Coppens wird zunächst in einer Keynote kritisch, strategisch und kreativ auf die Branche blicken und anschließend das Panel moderieren. AC Coppens gründete die Agentur The Catalysts und ist auf zahlreichen internationalen Panels und Konferenzen vor allem im Medienbereich kuratierend und moderierend unterwegs.
Die Panelisten sind: Julia Meier-Hauff (Geschäftsführerin PROG – Producers of Germany), Martin Rabanus (MdB, SPD), Peter Schauerte (Geschäftsführer AllScreens), Vertreter/in BKM (angefragt), Dr. Christian Bräuer (Vorsitzender AG Kino – Gilde)
KINO IST MEHR! Der Ort – Die Menschen – Die Filme – Das Publikum
Die Filmkunstmesse wird erneut der Ort sein, an dem die gesamte Bandbreite der Kinoarbeit beleuchtet wird, so dass alle Fachbesucher*innen gute Ideen und Anregungen mit nach Hause nehmen können.
Der Ort
Kinos als Orte weiterentwickeln: Stellschrauben zur Verbesserung des Kino-Erlebnisses
Dass Kinos heute nicht mehr nur Abspielorte sind, ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass nicht jedes Kino in teure Technik investieren kann. Und doch soll dieses Panel Möglichkeiten aufzeigen, wie das Erlebnis für die Besucher*innen weiterentwickelt werden kann.
Wir haben dazu Kinobetreibende und Dienstleister eingeladen, die unterschiedliche Aspekte der Kinoarbeit beleuchten.
Mit einem Überblick über die zahlreichenden Verbandsprojekte lädt die AG Kino Kinobetreibende ein, ganz konkret daran zu partizipieren und zu profitieren. Vorgestellt werden: Programmkino.de, der Digitale Gildepass, der Kinodoktor, der ÖMiK-Check: Der einfache Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Kino und der 10. Europäischer Arthouse Kinotag am 23. November 2025.
Die Menschen
Im Kino arbeiten Menschen. Auch mit Blick auf den Arbeitsort Kino wird es Seminare geben, die aufzeigen, wie sich dieser erfolgreich gestalten lässt. Dazu stellt Dr. Ringo Rösner eine Studie der Uni Leipzig vor und Claudia Overath erläutert das Konzept der Branchenplattform Kino&Ich. Das Seminar zum Beschwerdemanagement, zeigt Wege auf, wie man mit unangenehmen Situationen vor Ort im Kino, aber auch online umgehen sollte. Das Thema Nachfolgeregelungen für Kinobetriebe wird auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen, dieses Mal mit einem Fokus auf den Bereich Förderung. Außerdem wird der Einsatz von KI Tools im Kinoalltag Thema werden.
Die Filme und das Publikum
Die Filme stehen immer im Mittelpunkt der Filmkunstmesse. Doch auch die Frage, wie sie zum Publikum kommen, wird immer virulenter. Das Panel zu Zahlen – Daten – Fakten blickt traditionell auf die aktuellen Statistiken. Das Innovation Lab Kino-Verleih widmet sich möglichen Wegen aus der Reichweitenkrise. Der Medienmarkt verändert sich. Sind klassische Marketingkampagnen noch erfolgreich? Was erreicht die Menschen wirklich?
Natürlich steht auch wieder das junge Publikum im Fokus. Traditionell am Donnerstag mit dem Blick auf die aktuelle Kinderfilmszene und einem Seminar/Workshop zu einer neuen Jugendfilmreihe der AG Kino – Gilde „Filmchampions“.
Die AG Kurzfilm greift in diesem Jahr das Thema Inklusion auf und stellt die Frage, wie Hindernisse aus dem Weg geschafft werden können.
Das vollständige Panel- und Seminarprogramm finden Sie unter www.filmkunstmesse.de unter Programm zum Download.
Bitte beachten Sie: Alle Panels in der Handelsbörse am Dienstag und Mittwoch werden wieder Live im Internet übertragen unter www.filmkunstmesse.de
Preisverleihungen bei der Filmkunstmesse Leipzig
MDM-Kinoprogrammpreise 2025
Am Dienstagabend werden die Kinoprogrammpreise 2025 für Mitteldeutschland verliehen, um die Kinos in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu stärken und ihre engagierte Programmarbeit zu würdigen.
Gilde Filmpreise 2025
Am Donnerstag, 25. September werden die Gilde Filmpreise 2025 verliehen. Ausgezeichnet werden die besten Filme in den Kategorien „national“, „international“, „Dok-Film“, „Kinderfilm“, „Junges Kino“. Eine Jury aus dem Vorstand der AG Kino – Gilde und erfahrenen Kinobetreibenden haben in den letzten Wochen umfangreich Filme gesichtet und werden ihre Favoriten für das Jahr 2025 bekanntgeben.
Daneben benennt die Jugendjury mit Unterstützung von MUBI ihre Favoriten aus dem Programm der Filmkunstmesse. Zudem wird ein Publikumspreis, gestiftet von PHAROS, vergeben.
Das gesamte Programm der Filmkunstmesse finden Sie hier
28. August 2025
Bertelsmann und UFA geben Startschuss für 15. UFA Filmnächte
Projekte
Ewald André Duponts Drama VARIETÉ mit dem Jahrhundertschauspieler Emil Jannings sowie Lya de Putti, Warwick Ward, Maly Delschaft und Kurt Gerron sorgte gestern Abend für einen ausverkauften Auftakt der 15. UFA Filmnächte. Mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen im Kolonnadenhof der Museumsinsel Berlin auf Einladung von Bertelsmann und UFA die von der F.W. Murnau-Stiftung digital restaurierte Fassung des Stummfilms aus dem Jahr 1925. Musikalisch begleitet wurde VARIETÉ von den UFA-Syncopators: Küspert & Kollegen nach einer Neukomposition von Werner Küspert und Richard Siedhoff, die mit ihrer Musik zugleich ihre Weltpremiere feierten.
Bevor die Filmvorführung auf der Museumsinsel begann, begrüßten Bertelsmann und UFA rund 300 Gäste auf der Dachterrasse der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden 1. Zahlreiche prominente Schauspieler:innen, Kulturschaffende und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft waren zum sommerlichen Empfang gekommen, wo sie vom Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Thomas Rabe und UFA-CEO Sascha Schwingel willkommen geheißen wurden.
Neben Inka Friedrich, der diesjährigen Patin der UFA Filmnächte, erlebten Dr. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien, Sarah Wedl-Wilson, Berliner Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Prof. Dr. Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Regisseure Roland Suso Richter, David Dietl und Philipp Stölzl sowie Autor und Journalist Friedrich Küppersbusch den ersten Stummfilmabend der UFA Filmnächte mit.
Auch prominente Schauspielerinnen und Schauspieler waren der Einladung des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens und seines Tochterunternehmens gefolgt. Unter ihnen Caroline Frier, Florence Kasumba, Ina Paule Klink, Ulrike Frank, Anna Stieblich, Jürgen Prochnow, Johann von Bülow, Hans-Werner Meyer, Michael Trischan, Daniel Steiner und Martin Neuhaus.
Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, sagte bei der Begrüßung der Gäste: „Mit den UFA Filmnächten wurde in den vergangenen 15 Jahren ein Open-Air-Festival etabliert, das aus dem Berliner Kultursommer kaum mehr wegzudenken ist. Jahr für Jahr erreichen wir mehr als 3.000 Filmbegeisterte. Im Laufe der Jahre kamen 45 Stummfilme zur Aufführung, die meisten mit eigens neu komponierter Musik und nach einer grundlegenden digitalen Restaurierung. Diese digitale Restaurierung von Stummfilmen zu unterstützen, ist Teil des kulturellen Engagements von Bertelsmann in den Bereichen Film, Musik und Buch, das wir unter dem Label Culture@Bertelsmann zusammenfassen. Es steht in einer Reihe mit der modernen Erschließung des Archivio Storico Ricordi, einem der bedeutendsten klassischen Musikarchive der Welt, und unseren diversen Aktivitäten um das Literaturformat ‚Das Blaue Sofa‘. Mit all diesen Aktivitäten übernehmen wir als Partner von Kreativen Verantwortung und geben ihren Leistungen eine Bühne.“
Sascha Schwingel, CEO UFA, ergänzte: „Ich freue mich sehr, dass wir die diesjährigen UFA Filmnächte mit „Varieté“ eröffnen konnten – einem Film, der in seiner visuellen Kraft und emotionalen Intensität bis heute fesselt. Der große Zuspruch des Publikums zeigt, dass die Faszination des Stummfilms lebendig bleibt. Mit den UFA Filmnächten setzen wir nun seit 15 Jahren ein kraftvolles Zeichen dafür, dass Filmgeschichte nicht nur bewahrt, sondern immer wieder neu erlebbar gemacht werden kann.“
Bildmaterial vom gestrigen Abend finden Sie hier.
Heute gehen die UFA Filmnächte mit der Verfilmung von Richard Strauss‘ Oper DER ROSENKAVALIER aus dem Jahr 1925, realisiert von Robert Wiene, weiter. Richard Strauss selbst hatte für den Film seine Opernmusik rein instrumental umarrangiert und einige Passagen neu dazu komponiert. Zur Aufführung auf der Museumsinsel spielt das Metropolis Orchester Berlin diese Komposition von Richard Strauss in einer 2006 von Tom Kemp bearbeiteten Fassung.
Die UFA Filmnächte 2025 schließen am Freitag mit Gustav Ucickys DER STRÄFLING AUS STAMBUL. Mit Willi Forst, Paul Hörbiger, Betty Amann und besonders Hauptdarsteller Heinrich George hatte die Ufa 1929 eine Starbesetzung aufgeboten. Gefördert von Bertelsmann erlebt die von der F.W. Murnau-Stiftung digital restaurierte Fassung des Films bei den UFA Filmnächten 2025 ihre Weltpremiere. Der mehrfach Grammy-nominierte Komponist und Multiinstrumentalist PC Nackt spielt seine eigens für den Film geschaffene Komposition.
Für beide Abende können noch wenige Tickets an der Abendkasse erworben werden.
Das Programm der UFA Filmnächte im Überblick:
Mittwoch, 27. August 2025, Filmbeginn: 21:00 Uhr
VARIETÉ (1925)
Regie: Ewald André Dupont
Mit Emil Jannings, Lya de Putti, Warwick Ward, Maly Delschaft, Georg John, Kurt Gerron
Produktion: Universum-Film AG (Erich Pommer)
Länge: 82 Min. Digital restaurierte Fassung der F.W. Murnau-Stiftung (2014)
Musik: UFA-Syncopators: Küspert & Kollegen nach einer Komposition von Werner Küspert und Richard Siedhoff
Donnerstag, 28. August 2025, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DER ROSENKAVALIER (1925)
Regie: Robert Wiene
Mit Michael Bohnen, Huguette Duflos, Paul Hartmann, Jaque Catelain, Elly Felicie Berger, Carmen Cartellieri
Produktion: Pan-Film AG (Wien)
Länge: 108 Min. Digital restaurierte und teilrekonstruierte Fassung vom Filmarchiv Austria (2006)
Musik: Richard Strauss nach Motiven seiner Oper, 2006 bearbeitet von Bernd Thewes und eingerichtet von Frank Strobel, gespielt vom Metropolis Orchester Berlin
Freitag, 29. August 2025, Filmbeginn: 21:00 Uhr
DER STRÄFLING AUS STAMBUL (1929)
Regie: Gustav Ucicky
Mit Heinrich George, Betty Amann, Paul Hörbiger, Willi Forst, Trude Hesterberg
Produktion: Universum-Film AG
Länge: 102 Min. Digital restaurierte Fassung der F.W. Murnau-Stiftung (2025), gefördert von Bertelsmann
Musik: Neukomposition von PC Nackt
Partner der UFA Filmnächte sind die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie Apleona. Ströer, radioeins, radio3 und Maz&Movie sind Medienpartner.
Über Bertelsmann
Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen mit rund 75.000 Mitarbeitenden, das in gut 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum Konzernverbund gehören das Entertainment-Unternehmen RTL Group, die Buchverlagsgruppe Penguin Random House, das Musikunternehmen BMG, der Dienstleister Arvato Group, Bertelsmann Marketing Services, die Bertelsmann Education Group sowie das internationale Fondsnetzwerk Bertelsmann Investments. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 19 Mrd. Euro. Bertelsmann steht für Kreativität und Unternehmertum. Diese Kombination ermöglicht erstklassige Medienangebote und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller Welt begeistern. www.bertelsmann.de
Über UFA
Die UFA ist eines der führenden Produktionsunternehmen für Serien und Filme, Shows und Dokumentationen im deutschsprachigen Raum. Neue und langlaufende Programme der UFA erreichen wöchentlich im Durchschnitt über 30 Millionen Menschen und sind aktuell bei nahezu allen TV-Sendern und Streamingangeboten verfügbar. Das Kreativhaus bündelt die Bandbreite seiner Genres in den Units UFA Fiction, UFA Serial Drama, UFA Show & Factual, UFA Documentary und UFA Mitte unter einem Dach. UFA gehört zum internationalen Produktionsunternehmen Fremantle, dem globalen Produktionsarm der RTL Group. Die traditionsreiche UFA wurde 1917 gegründet und ist heute an fünf Standorten in Deutschland präsent. Hauptsitz ist Potsdam-Babelsberg. CEO des Unternehmens ist Sascha Schwingel. COO ist Natalie Clausen. www.ufa.de
26. August 2025
Die kuratierte Filmauswahl auf MUBI im SEPTEMBER 2025
Projekte
| Der September auf MUBI ist geprägt von spannenden Perspektiven und intensiven Geschichten zwischen Tradition und Aufbruch, von Filmen über Arbeit, Liebe und gesellschaftliche Umbrüche bis hin zu Klassikern des Weltkinos. Nach einem erfolgreichen Kinostart im Mai, zeigt MUBI Athina Rachel Tsangaris HARVEST (2024) ab 26. September exklusiv auf der Plattform, eine fieberhafte Interpretation der Kollision zwischen dem aufkommenden Kapitalismus und einer landwirtschaftlich geprägten Dorfgemeinschaft. Ab 5. September läuft exklusiv LA COCINA – DER GESCHMACK DES LEBENS (2024) von Alonso Ruizpalacios. In eindrucksvollem Schwarz-Weiß erzählt der Film von den Spannungen in einer New Yorker Restaurantküche – ein Mikrokosmos der Ausbeutung, der Ungleichheit und der existenziellen Konflikte. Zwei Regisseurinnen stehen im September mit eigenen Filmreihen im Zentrum des MUBI-Programms. Mit Payal Kapadias ALL WE IMAGINE AS LIGHT (2024) ist der seit drei Jahrzehnten erste indische Wettbewerbsbeitrag in Cannes exklusiv auf MUBI zu sehen. Der Film, ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury, verwebt poetische Intimität mit scharfer Gesellschaftskritik. Ergänzt wird er durch eine umfangreiche Payal Kapadia-Reihe mit früheren Arbeiten wie ihrem Debütfilm A NIGHT OF KNOWING NOTHING (2021) sowie ihren Kurzfilmen AFTERNOON CLOUDS (2017) und AND WHAT IS THE SUMMER SAYING (2018). Mit der THE GLEANERS DOUBLE BILL widmet sich MUBI Agnès Vardas essayistischem Dokumentarkino: Agnès Varda rückt in DIE SAMMLER UND DIE SAMMLERIN (2000) den Menschen als Sammler und Jäger der modernen Welt in den Mittelpunkt. Sie beginnt mit Jean-François Millets berühmten Bild Des glaneuses (Ährenleserinnen, 1857) und unternimmt von dort eine Reise durch die heutige Wegwerfgesellschaft. Ein paar Jahre später geht sie in ZWEI JAHRE DANACH (2002) zu ihren Protagonist:innen zurück und spürt nach, wie sich die Dinge weiterentwickeln. Darüber hinaus präsentiert MUBI ab 1. September die Reihe VORHANG AUF… DURCHBRUCHSROLLEN, die Rollen in den Blick nimmt, die Schauspieler:innen über Nacht ins Rampenlicht katapultierten: darunter Naomi Watts in MULHOLLAND DRIVE (2001), Ryan Gosling in INSIDE A SKINHEAD (2001) oder Jake Gyllenhaal in DONNIE DARKO (2001). Ein weiterer Höhepunkt im September ist Julien Duviviers PÉPÉ LE MOKO – IM DUNKEL VON ALGIER (1937). Das atmosphärisch dichte Gangstermelodram ist ein Meilenstein des französischen Kinos der 30er Jahre mit Jean Gabin in der Titelrolle. Anbei erhalten Sie einen Überblick über das Line-Up der Filme auf MUBI (www.mubi.com) im September 2025. Einzelne Änderungen sind vorbehalten. Insgesamt bietet die Plattform rund 1.100 sorgsam kuratierte Titel. MUBI EXKLUSIV |
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| Ab 26. September: MUBI EXKLUSIV – HARVEST Von Athina Rachel Tsangari (2024, Großbritannien, Deutschland, Drama) HARVEST, das neueste Werk der gefeierten Filmemacherin Athina Rachel Tsangari, ist eine ebenso faszinierende wie einzigartige Fabel. Sieben Tage wie ein Fiebertraum: In einem idyllischen, namenlosen Dorf in Schottland bricht eine Zeit tiefer Verunsicherung an. Der Bauer und ehemalige Städter Walter Thirsk (Caleb Landry Jones) und Master Kent (Harry Melling), der örtliche Gutsherr, sind seit Kindertagen befreundet und werden mit der Ankunft unerwarteter Eindringlinge aus der Außenwelt konfrontiert. Der wirtschaftliche Fortschritt beginnt langsam, aber unaufhaltsam die Traditionen des Dorflebens zu zerstören und die Gesellschaft neu zu ordnen – mit unumkehrbaren Folgen. |
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| Ab 5. September: MUBI EXKLUSIV – LA COCINA – DER GESCHMACK DES LEBENS Von Alonso Ruizpalacios (2024, Mexiko, USA, Drama) In der Hektik einer Restaurantküche am New Yorker Times Square steht der illegal eingewanderte Koch Pedro (Raúl Briones) im Zentrum, hin- und hergerissen zwischen seiner Arbeit und seiner Beziehung zur Kellnerin Julia (Rooney Mara). Als Geld verschwindet, wächst das Misstrauen und die brüchigen Erwartungen des Teams werden aufs Spiel gesetzt. LA COCINA zeigt die Dynamiken von Ausbeutung und Ungleichheit hinter den Kulissen des amerikanischen Arbeitslebens. In eindrucksvollem Schwarz-Weiß entfaltet Ruizpalacios einen mutigen, intensiven Stil. In der zweisprachigen Inszenierung auf Spanisch und Englisch verdichtet sich die Küche zu einem Ort existenzieller Spannungen. So wird aus dem Mikrokosmos Restaurant eine allegorische Reflexion über den Verlust von Würde im Kapitalismus. |
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| Ab 24. September: MUBI EXKLUSIV – ALL WE IMAGINE AS LIGHT Von Payal Kapadia (2024, Frankreich, Indien, Drama, Liebesfilm) Das Leben der Krankenschwester Prabha (Kani Kusruti) in Mumbai gerät aus den Fugen, als ihr Ehemann ihr ein unerwartetes Geschenk macht. Zugleich sucht ihre Mitbewohnerin Anu (Divya Prabha) verzweifelt nach einem Ort für intime Momente mit ihrem Freund. Ein Ausflug an die Küste eröffnet beiden Frauen einen Raum, ihre Sehnsüchte zu erkunden. Mit lyrischer Bildsprache verwandelt Payal Kapadia selbst Alltägliches in bedeutungsvolle Momente und zeigt die Stadt zugleich als pulsierenden wie abweisenden Ort. ALL WE IMAGINE AS LIGHT ist ein filmisches Meisterwerk voller Menschlichkeit, das poetische Intimität und scharfe Gesellschaftskritik meisterhaft ausbalanciert. Als erster indischer Wettbewerbsbeitrag in Cannes seit drei Jahrzehnten wurde der Film 2024 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. In ihrem preisgekrönten, essayistischen Debüt-Dokumentarfilm A NIGHT OF KNOWING NOTHING (2021) verbindet Payal Kapadia Archivmaterial, Zeitungsausschnitte, Bilder von studentischen Unruhen und Beobachtungen mit einer fiktiven Liebesgeschichte. Zuvor entfaltete sich in Kapadias Kurzfilm AND WHAT IS THE SUMMER SAYING (2018) eine Geschichte über Liebe und Begehren in sehr poetischen Bildern. Ähnlich wie ihr neuester Film, dreht sich AFTERNOON CLOUDS (2017) um zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen, die jeweils eigene Vorstellungen von der Liebe haben. |
| Die PAYAL KAPADIA – Reihe im Überblick: ALL WE IMAGINE AS LIGHT AFTERNOON CLOUDS AND WHAT IS THE SUMMER SAYING A NIGHT OF KNOWING NOTHING MUBI REIHEN |
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| AB 1. SEPTEMBER: VORHANG AUF… DURCHBRUCHSROLLEN Es gibt diese seltenen Rollen, die eine Karriere über Nacht neu definieren und Schauspieler:innen ins Rampenlicht katapultieren. Die Filmreihe VORHANG AUF… DURCHBRUCHSROLLEN widmet sich jenen Momenten, in denen aus unbekannten Namen Filmstars wurden – oder aus Talenten Ikonen. Jake Gyllenhaal hinterließ in Richard Kellys rätselhaftem Kultfilm DONNIE DARKO (2001) vor seinem Hollywood-Durchbruch einen unvergesslichen Eindruck: als Teenager, der vom nahenden Ende der Welt erfährt – flankiert von seiner Schwester Maggie Gyllenhaal, Drew Barrymore und Patrick Swayze. Marlene Dietrich wurde mit ihrer Rolle als Lola in Josef von Starnbergs DER BLAUE ENGEL (1930) weltberühmt. Das Drama um eine Varietésängerin und einen schwärmerischen Lehrer war das Sprungbrett nach Hollywood für die bis dahin weitgehend unbekannte Schauspielerin. Vor seinem Durchburch in Hollywood erregte Ryan Gosling erstmals große Aufmerksamkeit in Henry Beans INSIDE A SKINHEAD (2001). Der Film über einen jüdischen jungen Mann, der eine extrem antisemitische Weltanschauung entwickelt, wurde bei seiner Uraufführung auf dem Sundance Film Festival unter anderem mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. In der Tragikomödie über die Last der Liebe, MURIELS HOCHZEIT (1994) von P.J. Hogan, bewies Toni Collette ihr außergewöhnliches komödiantisches und dramatisches Talent. Naomi Watts stand kurz davor, ihre Schauspielkarriere aufzugeben, als David Lynch sie für MULHOLLAND DRIVE (2001) entdeckte. Nach Jahren vergeblicher Castings in Hollywood gab ihr der Regisseur die Rolle, die ihr Leben veränderte. Mit Lynchs geheimnisvollem Kultfilm gelang Watts der Beginn einer bis heute international gefeierten Karriere. KIDS (1995) von Larry Clark, das Teenager-Porträt einer New Yorker Clique verhalf Rosario Dawson und Chloë Sevigny zum Karrierestart. Gemeinsam zeichnen diese Filme das faszinierende Bild von Karrieren, die sich mit einem einzigen Auftritt für immer veränderten. |
| VORHANG AUF… DURCHBRUCHSROLLEN im Überblick: INSIDE A SKINHEAD Henry Bean DER BLAUE ENGEL Josef von Sternberg MURIELS HOCHZEIT P.J. Hogan DONNIE DARKO Richard Kelly MULHOLLAND DRIVE David Lynch SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN François Truffaut KIDS Larry Clark |
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| AB 15. SEPTEMBER: THE GLEANERS DOUBLE BILL Agnès Vardas wegweisender Dokumentarfilm DIE SAMMLER UND DIE SAMMLERIN (2000) rückt das alltägliche Sammeln in den Mittelpunkt: das Aufheben, Wiederverwerten und Wiederentdecken weggeworfener Gegenstände. Mit einem Mini-DV-Camcorder porträtiert Varda unter anderem Künstlerinnen und Menschen, die aus Recycling neue Lebensweisen schaffen, stöbert in Weinbergen, Obstplantagen, in den Mülltonnen der Supermärkte und den Resten der Wochenmärkte, im Sperrmüll und im Trödelladen. Der Film eröffnet eine neue Form des Dokumentarfilms – zugleich selbstreflexiv und politisch, mit Blick auf gesellschaftliche Fragen, Überfluss und Knappheit sowie auf das Älterwerden. Ausgangspunkt ist Jean-François Millets berühmtes Bild Des glaneuses (Ährenleserinnen, 1857), von dem aus Varda eine Reise durch die moderne Wegwerfgesellschaft unternimmt. Zwei Jahre später kehrt Varda in ZWEI JAHRE DANACH (2002) zu den Protagonist:innen ihres ersten Films zurück. Sie zeigt, wie sich ihr Leben und ihre Sammlertätigkeiten weiterentwickelt haben, und begegnet gleichzeitig neuen Menschen, die von ihrem ursprünglichen Film inspiriert wurden. MUBI präsentiert mit der THE GLEANERS DOUBLE BILL essayistisches Kino von großer Freiheit und Unabhängigkeit. |
| THE GLEANERS DOUBLE BILL im Überblick: DIE SAMMLER UND DIE SAMMLERIN Agnès Varda ZWEI JAHRE DANACH Agnès Varda WEITERE HIGHLIGHTS |
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| Ab 12. September: PÉPÉ LE MOKO – IM DUNKEL VON ALGIER Von Julien Duvivier (1937, Frankreich, Drama, Krimi) Pépé le Moko, einer der meistgesuchten Verbrecher Frankreichs, versteckt sich in der labyrinthartigen Kasbah von Algier. Er weiß, dass ihn die Polizei schnappen wird, sobald er die Stadt verlässt. Doch als er die Pariserin Gaby trifft, riskiert er alles, um die Stadt hinter sich zu lassen. Von Heimweh und Liebe überwältigt, verlässt er seinen Schlupfwinkel und gerät in eine Falle. Jean Gabin verkörpert die melancholische Titelfigur, zwischen Freiheit und Gefängnis gefangen. Das atmosphärisch dichte Gangstermelodram gilt als Meilenstein des Poetischen Realismus und Vorlage für den Film Noir. PÉPÉ LE MOKO – IM DUNKEL VON ALGIER ist Duviers berühmtester Film und ein herausragendes Werk des französischen Kinos der 1930er Jahre. |
| WEITERE HIGHLIGHTS AUF MUBI IM SEPTEMBER – in chronologischer Übersicht: 05/09 HERBSTGESCHICHTE Éric Rohmer 17/09 IDIOTEN Lars von Trier Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de |
| Über MUBI MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, ein Filmverleih und eine Produktionsfirma und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher. MUBI ist ein Ort, an dem man ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen entdecken kann. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in bestimmten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Kino-Kultur – sowohl in Print als auch online. Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, QUEER von Luca Guadagnino, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn, GRAND THEFT HAMLET von Pinny Grylls & Sam Crane, PRISCILLA von Sofia Coppola, PASSAGES von Ira Sachs, MEDUSA DELUXE von Thomas Hardiman, THE FIVE DEVILS von Léa Mysius, DIE MISSETÄTER von Rodrigo Moreno, COLONOS von Felipe Gálvez und AFTERSUN von Charlotte Wells. Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, BRING THEM DOWN von Christopher Andrews, mit Christopher Abbott und Barry Keoghan, WITCHES von Elizabeth Sankey, GASOLINE RAINBOW von Bill Ross IV und Turner Ross; zu MUBIs Koproduktionen gehören Jim Jarmuschs FATHER MOTHER SISTER BROTHER mit Adam Driver, Mayim Bialik, Tom Waits, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat, ROSEBUSH PRUNING von Karim Aïnouz, mit Callum Turner, Riley Keough, Jamie Bell, Lukas Gage, Elena Anaya, Tracy Letts, Elle Fanning und Pamela Anderson und Michel Francos MEMORY mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard. MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist die größte Community von Filmliebhaber:innen weltweit und in 190 Ländern verfügbar. MUBI hat seinen Hauptsitz in London, mit 15 Büros weltweit und über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory und Match Factory Productions und im Februar 2024 eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart. Das Abo kostet €13.99 pro Monat bzw. €107.88 für 12 Monate. MUBI ist im Web und auf Roku-Geräten, Amazon Fire TV, Apple TV und Samsung Smart TV verfügbar, sowie auf Mobilgeräten einschließlich iPad, iPhone und Android. Das MUBI GO Abo kostet €18.99 pro Monat bzw. €167.88 für 12 Monate. |
26. August 2025
24. Deutscher Hörfilmpreis 2026: Aufruf zur Einreichung von Hörfilm-Produktionen
Projekte
Am 24. März 2026 verleiht der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) zum 24. Mal den Deutschen Hörfilmpreis.
Ab sofort und bis zum 15. Oktober 2025 können Vorschläge für Hörfilm-Produktionen in den folgenden sechs Kategorien eingereicht werden:
– Spielfilm Kino
– Spielfilm TV/Mediatheken/Streaming
– Serie
– Dokumentation
– Kinder-/Jugendfilm
– Filmerbe
In den Einreichungsrichtlinien wird neben den Angaben zum Film darum gebeten, bei der Vorstellung des Audiodeskriptions-Teams explizit auch zu benennen, ob und in welcher Funktion eine blinde oder sehbehinderte Person an der Erstellung beteiligt war. Weitere wichtige Angaben sind das Produktionsjahr der Audiodeskription sowie wann und über welchen Ausstrahlungsweg sie für das Publikum zugänglich gemacht wurde.
Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 jährlich in Berlin vergeben. In Anlehnung an den Begriff Audiodeskription (AD) wird der Preis auch „ADele“ genannt.
Weitere Informationen und die Einreichungsrichtlinien sind zu finden unter: www.deutscher-hoerfilmpreis.de
Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.
Beim 23. Deutschen Hörfilmpreis wurden „Vena“, „Ein Mann seiner Klasse“, „Ich bin Dagobert“, „Wish“, „Unsere Wälder – Netzwerk der Tiere“ und „Paris, Texas“ mit einer ADele ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging an „Sieger sein“.
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26. August 2025
Südtirol-gefördertes Kino am Lido
Projekte
„Elisa“ von Leonardo di Costanzo feiert Weltpremiere bei den 82. Internationalen Filmfestspielen Venedig
„Elisa“ von Leonardo di Costanzo wird am 4. September im Wettbewerb der Morgen beginnenden 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig (27. August – 6. September 2025) gezeigt und ist damit im Rennen um den Goldenen Löwen. Nach „The Interval“ (2012: Reihe Orizzonti) und „The Inner Cage“ (2021: „Out of Competition“) ist „Elisa“ die dritte Weltpremiere des italienischen Regisseurs am Lido. In den Hauptrollen spielen Barbara Ronchi, Roschdy Zem, Diego Ribon und Valeria Golino. „Elisa“ erhielt von der IDM Film & Music Commission Südtirol 500.000 Euro Produktionsförderung.
Der Film wurde auch in Südtirol gedreht unter Beteiligung von zahlreichen Südtiroler Filmschaffenden und Filmdienstleistern, darunter Produktionsleiter, Location Manager, Regieassistenz oder Stuntkoordinator. „Elisa“ ist eine italienisch-schweizerische Koproduktion von tempesta srl (Rom, Italien), in Koproduktion mit AMKA film Productions SA (Savosa, Schweiz).
Zum Inhalt: Die experimentelle Strafanstalt Moncaldo. Elisa Zanetti verbüßt dort die Strafe für den Mord an ihrer Schwester, den sie vor zehn Jahren beging. Sie hatte die Leiche verbrannt und versteckt, erinnert sich aber kaum daran. Nach dem Verbrechen verstummte sie und erzählte nie, was wirklich geschehen war. Besuch bekommt sie nur vom Vater, dem einzigen Familienmitglied, das ihr immer nahestand. Aber dann lädt Moncaldo den berühmten Kriminologen Professor Alaoui als Gastdozenten ein, und Elisa willigt ein, ihn im Rahmen seiner Forschungen zu Familienverbrechen zu treffen. In einem schmerzhaften Prozess versucht sie, sich zu erinnern. Der folgende Zusammenbruch ist unvermeidlich, aber der einzige Weg für Elisa, wieder zu leben.
Mehr zur IDM Film & Music Commission Südtirol:
film-music.idm-suedtirol.com
22. August 2025
Exklusiver Plattformstart von HOT MILK auf MUBI
Projekte
MIT EMMA MACKEY, FIONA SHAW UND VICKY KRIEPS
AB HEUTE EXKLUSIV AUF MUBI ZUM STREAMEN
DEN TRAILER SEHEN SIE HIER
22. August 2025 – MUBI, weltweiter Filmverleih, Streamingdienst und Produktionsfirma, freut sich HOT MILK, das Regiedebüt der BAFTA-nominierten Drehbuchautorin Rebecca Lenkiewicz (SHE SAID, IDA, UNGEHORSAM), nach seinem bundesweiten Kinostart exklusiv ab heute, 22. August 2025 auf der Streamingplattform zu präsentieren. HOT MILK feierte im Februar 2025 seine Weltpremiere im Wettbewerb der 75. Internationalen Filmfestspiele Berlin.
HOT MILK basiert auf dem gleichnamigen, für den Booker Prize und den Goldsmiths Prize nominierten Roman von Deborah Levy. Drehbuch und Regie stammen von Rebecca Lenkiewicz, in den Hauptrollen spielen die BAFTA-Preisträgerin Emma Mackey (SEX EDUCATION, EMILY, BARBIE), die Emmy- und BAFTA-TV-nominierte Fiona Shaw (HARRY POTTER, KILLING EVE, BAD SISTERS) und die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Vicky Krieps (DER SEIDENE FADEN, CORSAGE, BERGMAN ISLAND). Weitere Rollen übernehmen Vincent Perez (JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN, BOLÉRO), Yann Gael (GLADIATOR II, 1899) und Patsy Ferran (MICKEY 17, FIREBRAND). Die Kamera führte Christopher Blauvelt (MAY DECEMBER, EMMA, FIRST COW).
Das Regiedebüt von Rebecca Lenkiewicz, HOT MILK, nach dem gefeierten Roman von Deborah Levy, ist eine einfühlsame Geschichte über Familie, Begehren und die komplexen Bande, die uns alle miteinander verbinden.
Der Film spielt in der sengenden Hitze eines spanischen Sommers und begleitet Rose (Fiona Shaw) und ihre Tochter Sofia (Emma Mackey) während ihres Aufenthalts in der Küstenstadt Almería, wo sie den rätselhaften Heiler Gómez (Vincent Perez) aufsuchen. Dieser könnte womöglich den Schlüssel zu der mysteriösen Krankheit bereithalten, durch die Rose auf einen Rollstuhl angewiesen ist. In der sonnenverwöhnten Stadt legt Sofia, die bislang durch den Gesundheitszustand ihrer Mutter eingeschränkt war, nach und nach ihre Hemmungen ab und erliegt dem unwiderstehlichen Charme der freigeistigen Reisenden Ingrid (Vicky Krieps).Doch Sofias neu gewonnene Freiheit wird ihrer kontrollsüchtigen Mutter bald zu viel. Während die heiße Sonne auf sie herabbrennt, brodelt es in ihrer Beziehung vor aufgestautem Groll und Bitterkeit – und die dünnen Fäden, die sie noch zusammenhalten, drohen zu reißen.
Bild- und Pressematerial gibt es HIER
20. August 2025
IDM Film & Music Commission Südtirol verwaltet auch Musikfonds
Projekte
Nach dem Film bekommt nun auch die Musik ihren eigenen Fonds: Das Land Südtirol hat die IDM Südtirol mit der Verwaltung des Musikfonds Südtirol beauftragt. Innerhalb der IDM wird der Bereich Film Commission künftig damit auch die Musikförderung übernehmen – und firmiert dafür neu als IDM Film & Music Commission Südtirol. Der Fonds soll gezielt musikalische Talente unterstützen und die kreative Musikkultur im Land stärken. Einreichungen für die erste Förderrunde sind ab sofort bis zum 7. Oktober 2025 möglich, die Förderentscheidungen fallen im Dezember 2025.
Der Fonds richtet sich an Fachleute, Interpret:innen, Musikschaffende, Musikgruppen, Unternehmen und Selbstständige, die im Musikbereich tätig sind. Ziel ist es, Südtirol als Standort für Musikproduktionen zu stärken und die Entwicklung der Berufe dieses Sektors voranzubringen. Gefördert werden – nach den De-Minimis-Regeln – die Vorproduktion und Entwicklung, Aufnahme, Postproduktion sowie die Verwertung von Musikwerken, sowohl als Gesamt- als auch als Teilprojekt.
„Die Förderung kreativer Projekte durch den Musikfonds ist bei der IDM Film & Music Commission bestens aufgehoben,“ so Renate Ranzi, Head IDM Film & Music Commission Südtirol. „Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Unterstützung von kreativ-künstlerischen Produktionen – von der Beratung bis zur Umsetzung. Der Musikfonds ist eine wichtige und sinnvolle Erweiterung unseres Wirkungsbereichs, um die kulturelle Vielfalt Südtirols weiter zu stärken und zu professionalisieren.“
Die eingereichten Projekte werden von einem unabhängigen Expertengremium aus sieben Fachleuten bewertet – unter anderem nach ihrem Beitrag zur Kulturwirtschaft, zur Stärkung des Kulturstandorts Südtirol, den Marktchancen, der künstlerischen Qualität und der Live-Performance. Mindestens 120 Prozent der Fördersumme müssen in der Region ausgegeben werden.
Gefördert werden Projekte mit bis zu 100.000 Euro. Wichtig: Die Anträge müssen bereits vor Veröffentlichung des Musikwerks gestellt werden. Vor Antragstellung ist ein Beratungsgespräch verpflichtend. Innerhalb der IDM Film & Music Commission Südtirol ist Markus Moser Ansprechpartner für die Musikbranche.
Die Förderkriterien im Überblick
Die Förderhöhe der eingereichten Projekte beträgt von 10.000 Euro bis zu 100.000 Euro pro Werk.
Gefördert werden Gesamt- oder Teilprojekte in den Phasen Vorproduktion & Entwicklung, Aufnahme sowie Postproduktion & Verwertung, sofern es sich um unveröffentlichte Kompositionen oder neugeschaffene Originalwerke handelt, die in Südtirol und Europa öffentlich aufgeführt werden.
– Antragsberechtigt sind freiberuflich tätige Musikschaffende, Ensembles, Selbstständige und Musikunternehmen.
– Einreichungen sind auch für Nicht-Südtiroler Antragstellende möglich, solange 120% der Fördersumme in der Region ausgegeben werden.
– Regionaleffekt: 120% der Fördersumme müssen in der Region ausgegeben werden.
– Die Anträge müssen vor Veröffentlichung des Musikwerks eingereicht werden.
– Geplant sind zwei Fördercalls pro Jahr.
– Frist Call #1 2025: 7. Oktober 2025 (Letztmöglicher Termin für Beratungsgespräch: 23.09.2025)
Mehr Details hier.
Mehr: film-music.idm-suedtirol.com
Foto © Rosario Multari
20. August 2025
Globale Geschichten im Rampenlicht bei den Seriesly Berlin Pitches 2025
Projekte
Die Projekte, die bei den diesjährigen Seriesly Berlin Pitches am 17. September vorgestellt werden, stehen fest: 16 herausragende neue Serienprojekte – acht für die Seriesly Berlin Co-Production Pitch Session für Projekte, die bereits in Entwicklung sind und acht für den Seriesly Berlin Writer‘s Pitch für Projekte, die sich noch in einem frühen Stadium befinden – wurden kuratiert, um ihre Geschichten der Branche vorzustellen, um Partner für Finanzierung, (Ko-)Produktion, Auswertung und Streaming sowie internationale Zusammenarbeit zu finden und um mehrere Preise zu konkurrieren. Die Pitches sind Teil der Seriesly Berlin Conference (17.–18. September), die parallel zu den Seriesly Berlin Premieres (15.–18. September) stattfindet. Die Akkreditierung für Seriesly Berlin ist jetzt möglich und bietet Zugang zu den Pitching Sessions, Konferenzprogramm, zu den Premierenvorstellungen und ausgewählten Networking-Events.
„Die ausgewählten Projekte aus aller Welt spiegeln die bemerkenswerte Vielfalt beeindruckender Kreativität im Seriensegment wider und decken eine große Bandbreite an Genres und Themen ab“, sagt Festivalleiter Dennis Ruh. „Das Line-up für 2025 präsentiert ein breit gefächertes Spektrum an internationalen Talenten und mutigen neuen Stimmen, die anschaulich demonstrieren, wohin sich das serielle Storytelling weltweit entwickelt. Wir sehen eine starke Präsenz von Geschichten, die kulturelle Identitäten mit universellen Themen verbinden. Auffallend ist auch, wie mit neuen Formaten experimentiert wird – von Animations- und Musikdramen bis hin zu KI-Tech-Thrillern. Dies zeigt, dass Serien heute nicht nur ein wahrhaft globales Medium sind, sondern auch ein kreatives Labor, in dem ständig neue Formen des Erzählens entstehen.“
Aus Asien kommt „The Life Changers“ (Taiwan/Südkorea), ein Krimi-Action-Thriller des für den Taipei Golden Horse Award nominierten Regisseurs Fu-Hsiang Hsu („Treat or Trick“) und der Produzentin Danielle Yen, die unter anderem für den weltweiten Netflix-Hit „Your Name Engraved Herein“ verantwortlich zeichnet. Das Projekt wird von dem Executive Producer TJ Park („Snowpiercer“, „Mother“) unterstützt und verfügt über ein internationales Autor:innenteam. Aus Afrika stammt „Birthright“ (Nigeria), eine mitreißende historische Saga von Sundance Cultural Impact Fellow Kaelo Iyizoba, die nigerianische Geschichte mit Mythen und Kampf gegen Kolonialismus verbindet. Und auch Europa ist stark vertreten, unter anderem durch „The Last Baroness“ (Slowakei), geschrieben von der renommierten slowakischen TV-Kreativschaffenden Biba Bohinská („Sestričky“, „Červené pásky“) und produziert von Katarína Krnáčová, Gewinnerin des Gläsernen Bär der Berlinale („Little Harbour“) und beteiligt am Rotterdam Tiger Award Gewinner „My Dog Killer“.
Aus Deutschland kommt das Musikdrama „Tonight: Lola Blau“, geschrieben von Gabbie Asher („The Tattooist of Auschwitz“, „Call the Midwife“, „Riviera“) und koproduziert von ZDF Studios, während „Zebras“ (Frankreich/Deutschland) Nadja Dumouchel mit Nicolas Ducray, Ko-Autor des Karlovy Vary Crystal Globe Gewinners „As Far As I Can Walk“, zusammenbringt. Weitere Höhepunkte sind die italienisch-dänische Horrorkomödie „The People We Eat“ sowie die niederländische Dokumentarserie „The Promise of India“ von Finbarr Wilbrinks, Schöpfer von dem Rose d’Or nominierten „Secrets of a Master Painter“, und die nordische Mystery-Romanze „Villa Hilda“ (Finnland/Schweden). Zusammen machen diese Projekte deutlich, wie vielfältig die Genres und Geschichten sind, die die Zukunft des seriellen Storytellings gestalten.
Die Auswahl umfasst auch neue Formate und experimentelles Storytelling. „The Last Family on Earth“ (Deutschland) ist eine animierte Sitcom für Erwachsene, die von Elena Lyubarskaya geschaffen wurde, deren Disney+-Serie „Pauline“ für den Grimme-Preis nominiert war. „Automat“ (Deutschland) beschäftigt sich in einem innovativen 2,5D-Animationsformat mit KI, Wahrheit und digitaler Identität. In „Who’s Burning Now“ (Deutschland/Schweiz) von Wero Rodowicz wiederum geht es um Folklore, Hexerei und Mystery für junge Erwachsene. Rodowicz hat auch an der deutschen Erfolgsserie und Canneseries-Gewinnerin „The Zweiflers“ mitgewirkt.
Über mutige Genre-Experimente hinaus unterstreichen Projekte wie „Indi/Pendent“ (Deutschland/Indien), eine queere Berlin-Chennai-Komödie von Serial Eyes-Absolventin Drishya Gautham, und „The State Operetta“ (Österreich), eine scharfsinnige politische Dramedy der renommierten Creators Daniel Hoesl und Julia Niemann, das Engagement des Festivals für innovative Stimmen. Mit afrikanischen und asiatischen Geschichten, die neben europäischen Neuheiten stark vertreten sind, und Formaten, die von Musikdramen bis hin zu Animationsfilmen für Erwachsene reichen, stehen die SERIESLY BERLIN PITCHES 2025 für die Kreativität, Vielfalt und Ambitionen, die die nächste Generation des seriellen Geschichtenerzählens auszeichnen.
Akkreditierte Teilnehmende können an exklusiven 1:1 Meetings mit den PAutor:innen und Produzent:innen in der Fotografiska Berlin teilnehmen.
Partner der Seriesly Berlin Pitches sind der European Writers Desk und Creative Europe MEDIA Desks Germany.
Neben den allgemeinen Pitch-Preisen wird mit dem SteinbrennerMüller Award in diesem Jahr erstmals ein deutschsprachiges Projekt aus jeder der beiden Pitch-Sessions ausgezeichnet, das nach Meinung der Jury das größte Potenzial hat, beim Publikum erfolgreich zu sein. Die Gewinner:innen erhalten von der gleichnamigen Berliner PR Agentur ein Kommunikationskonzept für die Produktionsphase im Wert von jeweils 2.000 Euro.
Eine Übersicht aller 16 teilnehmenden Projekte finden Sie hier.
Mehr: www.serieslyberlin.com
Seriesly Berlin ist vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Medienpartner ist Deadline.
Foto (c): Yannic Schuster
19. August 2025
DREHSTART VON „1949“ VON OSCAR®-PREISTRÄGER PAWEŁ PAWLIKOWSKI FÜR MUBI UND OUR FILMS (MEDIAWAN)
Projekte
Die Dreharbeiten laufen derzeit in Polen, Deutschland und Italien
Die Dreharbeiten zu 1949, dem neuen Film des Oscar®-prämierten
Regisseurs Paweł Pawlikowski (IDA, COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE) haben
begonnen. Das Drehbuch stammt von Pawlikowski und Henk Handloegten. Produziert wird der
Film von MUBI, weltweiter Filmverleih, Streamingdienst und Produktionsfirma, OUR Films
(Mediawan, Italien), Extreme Emotions (Polen), Nine Hours (Deutschland), Chapter2 (Mediawan,
Frankreich) in Koproduktion mit Circle One (Italien). Gedreht wird derzeit in Polen, Deutschland
und Italien.
Zum hochkarätigen Ensemble zählen August Diehl (EIN VERBORGENES LEBEN,
INGLOURIOUS BASTERDS), Sandra Hüller (THE ZONE OF INTEREST, ANATOMIE EINES
FALLS), Anna Madeley (PATRICK MELROSE, DER DOKTOR UND DAS LIEBE VIEH), Devid
Striesow (IM WESTEN NICHTS NEUES), Theo Trebs (DAS WEISSE BAND) sowie Hanns
Zischler (MÜNCHEN, DIE THEORIE VON ALLEM).
1949 spielt auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und erzählt von der Beziehung zwischen dem
Schriftsteller Thomas Mann (Hanns Zischler) und seiner Tochter Erika (Sandra Hüller),
Schauspielerin, Journalistin und Rallyefahrerin, die sich in einem schwarzen Buick Cruiser auf
eine gemeinsame Reise quer durch das zerstörte Deutschland begeben: Von Frankfurt in der
amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar.
Mit 1949 knüpft Pawlikowski an die Themen seiner preisgekrönten Filme IDA und COLD WAR –
DER BREITENGRAD DER LIEBE an: Identität, Schuld, Familie und Liebe im Spannungsfeld der
politischen und moralischen Wirren im Nachkriegseuropa.
Produziert wird 1949 von Mario Gianani und Lorenzo Mieli (OUR Films), Ewa Puszczyńska
(Extreme Emotions), Jeanne Tremsal und Edward Berger (Nine Hours), Dimitri Rassam
(Chapter2) sowie Lorenzo Gangarossa (Circle One). Pawlikowski arbeitet erneut mit seinem
bewährten Kreativteam zusammen, darunter der Oscar®-nominierte Kameramann Łukasz Żal,
Kostümbildnerin Aleksandra Staszko, die Szenenbildner:innen Katarzyna Sobańska und Marcel
Sławiński sowie Komponist Marcin Masecki.
Pawlikowskis IDA gewann 70 internationale Preise, darunter fünf Europäische Filmpreise und
2015 den Oscar® für den besten fremdsprachigen Film. COLD WAR – DER BREITENGRAD
DER LIEBE, feierte seine Weltpremiere beim Cannes Film Festival 2018 und erhielt insgesamt
52 Auszeichnungen sowie 126 Nominierungen, darunter Oscar®-Nominierungen in den
Kategorien Bester fremdsprachiger Film, Beste Regie und Beste Kamera.
18. August 2025
Panels und Seminare der 25. Filmkunstmesse 2025
Projekte
25 Jahre Filmkunstmesse – Wellen des Wandels
Zur 1. Filmkunstmesse Leipzig vor 25 Jahren erschütterte und veränderte 9/11 die Welt. Seitdem ist die Menschheit und sind die Gesellschaften durch viele weitere Krisen gegangen oder stecken noch mittendrin. Aber auch die Wellen von technischen Entwicklungen, seien es Digitalisierung, Streaming, Social Media oder jetzt künstliche Intelligenz verändern unser (Zusammen-)leben und nicht zuletzt die Kinobranche. Bei dieser Filmkunstmesse soll es in diversen Foren und Gesprächsrunden um die großen Fragen nach der Zukunft des Kinos gehen, in der laufenden Legislatur aber auch für die nächsten 25 Jahren.
Politisches Panel
Das Politische Panel macht am Dienstag, 23.09.2025 um 11:00 Uhr in der Alten Handelsbörse den Auftakt. Bis zur Filmkunstmesse wird die Bereinigungssitzung für den Haushalt im Bundestag stattgefunden haben. Dann wird man mehr wissen, ob eine Kinoförderung für 2025/26 möglich ist und in welcher Form. Auf jeden Fall gibt es viel zu besprechen.
Panelisten:
Julia Meier-Hauff (Geschäftsführerin PROG – Producers of Germany) Martin Rabanus (MdB, SPD)
Peter Schauerte (Geschäftsführer AllScreens)
Vertreter/in BKM (angefragt)
Dr. Christian Bräuer (Vorsitzender AG Kino – Gilde)
AC Coppens – Keynote und Moderation
Mit AC Coppens haben wir jemand gefunden, der kritisch, strategisch und kreativ auf die Dinge blickt und uns als Keynote eine Draufsicht auf die Branche ermöglicht. AC Coppens gründete die Agentur The Catalysts und ist auf vielen internationalen Panels Konferenzen vor allem im Medienbereich unterwegs.
KINO IST MEHR! Der Ort – Die Menschen – Die Filme – Das Publikum
Die Filmkunstmesse wird erneut der Ort sein, an dem die gesamte Bandbreite der Kinoarbeit beleuchtet wird, so dass alle Fachbesucher*innen gute Ideen und Anregungen mit nach Hause nehmen können.
Der Ort
Kinos als Orte weiterentwickeln: Stellschrauben zur Verbesserung des Kino-Erlebnisses
Dass Kinos heute nicht mehr nur Abspielorte sind, ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass nicht jedes Kino in teure Technik investieren kann. Und doch soll dieses Panel Möglichkeiten aufzeigen, wie das Erlebnis für die Besucher*innen weiterentwickelt werden kann.
Wir haben dazu Kinobetreibende und Dienstleister eingeladen, die unterschiedliche Aspekte der Kinoarbeit beleuchten.
Mit einem Überblick über die zahlreichenden Verbandsprojekte lädt die AG Kino Kinobetreibende ein, ganz konkret daran zu partizipieren und zu profitieren. Vorgestellt werden: Programmkino.de, der Digitale Gildepass, der Kinodoktor, der ÖMiK-Check: Der einfache Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Kino und der 10. Europäischer Arthouse Kinotag am 23. November 2025.
Die Menschen
Im Kino arbeiten Menschen. Auch mit Blick auf den Arbeitsort Kino wird es Seminare geben, die aufzeigen, wie sich dieser erfolgreich gestalten lässt. Dazu stellt Dr. Ringo Rösner eine Studie der Uni Leipzig vor und Claudia Overath erläutert das Konzept der Branchenplattform Kino&Ich.
Das Seminar zum Beschwerdemanagement, zeigt Wege auf, wie man mit unangenehmen Situationen vor Ort im Kino, aber auch online umgehen sollte.
Das Thema Nachfolgeregelungen für Kinobetriebe wird auch in diesem Jahr wieder aufgegriffen, dieses Mal mit einem Fokus auf den Bereich Förderung. Außerdem wird der Einsatz von KI Tools im
Kinoalltag Thema werden.
Am Mittwochabend findet wieder der beliebte Nachwuchsstammtisch statt.
Die Filme und das Publikum
Die Filme stehen immer im Mittelpunkt der Filmkunstmesse. Doch auch die Frage, wie sie zum Publikum kommen, wird immer virulenter. Das Panel zu Zahlen – Daten – Fakten blickt traditionell auf die aktuellsten Statistiken. Das Innovation Lab Kino-Verleih widmet sich möglichen Wegen aus der Reichweitenkrise. Der Medienmarkt verändert sich. Sind klassische Marketingkampagnen noch erfolgreich? Was erreicht die Menschen wirklich?
Natürlich steht auch wieder das junge Publikum im Fokus. Traditionell am Donnerstag mit dem Blick auf die aktuelle Kinderfilmszene und einem Seminar/Workshop zu einer neuen Jugendfilmreihe der AG Kino – Gilde „Filmchampions“.
Die AG Kurzfilm greift in diesem Jahr das Thema Inklusion auf und stellt die Frage, wie Hindernisse aus dem Weg geschafft werden können.
Das vollständige Panel- und Seminarprogramm finden Sie unter www.filmkunstmesse.de unter Programm zum Download.
Bitte beachten Sie: Alle Panels in der Handelsbörse am Dienstag und Mittwoch werden wieder Live im Internet übertragen unter www.filmkunstmesse.de
12. August 2025
Erste Premieren- und Panelhighlights von Seriesly Berlin
Projekte
Der Countdown für die zweite Ausgabe von Seriesly Berlin, dem pulsierenden Festival und Branchenevent für die Zukunft des seriellen Storytellings, läuft. Vom 15. bis 18. September bringt Seriesly Berlin Kreative, Branchenprofis und Serienfans aus aller Welt an vier Tagen zu Paneldiskussionen, Workshops, Screenings und Networking, mit dem Branchenfokus in der Fotografiska Berlin, zusammen. Frühbucherpreise für Akkreditierungen sind bis zum 15. August verfügbar.
Das Festival beginnt am Montag, dem 15. September, mit den Seriesly Berlin Premieres, die ein vielfältiges und spannendes Programm internationaler Serien präsentieren, die in Deutschland vor ihrem deutschen TV- oder Streaming-Debüt Premiere feiern. Zu den ersten angekündigten Highlights gehören das von der Kritik gefeierte und mit Spannung erwartete belgische Queer-Drama „Oh, Otto!”, der kolumbianische Coming-of-Age-Thriller „Eve’s Rib” über junge Menschen, die ihre Sexualität entdecken, während sie von einem Serienmörder gejagt werden, die deutsche Serie „House of Bellevue”, die in der schillernden Ballroom-Szene Berlins spielt, die kasachische Serie „Kazakh Scary Tales” über einen Ermittler, der einen übersinnlichen Fall lösen muss, und die kanadische Dokumentarserie „Sanajiit (Inuit Makers)”, die das Publikum in die Kultur der Inuit eintauchen lässt. Diese Serien spiegeln das Ziel des Festivals, neue und ungewöhnliche Geschichten aus aller Welt zu zeigen, und sie für die breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
„Mit dem diesjährigen Programm bleiben wir unserer Mission treu, Räume für Geschichten und Themen zu schaffen, die auf anderen Bühnen bislang keinen Platz finden. Wir wollen den unterschiedlichen Stimmen eine Plattform geben und Themen hervorheben, die häufig unausgesprochen bleiben. Mit Seriesly Berlin wollen wir auch das Unerwartete zeigen, zu Gesprächen anregen und aktiv dazu beitragen, den Horizont des seriellen Erzählens zu erweitern“, sagt Festivaldirektor Dennis Ruh.
Erste Höhepunkte der Seriesly Berlin Conference (17.–18. September)
Viele der diesjährigen Konferenzpanels wurden gemeinsam mit Programmpartner:innen entwickelt, deren wertvolle Expertise zum Programm beiträgt, darunter die Branchenkonferenz TV Drama Vision des Göteborg Film Festivals, die Initiative Queer Media Society, die sich gegen die Diskriminierung der LGBTQIA+-Community einsetzt, das Fantasy Filmfest sowie der Albi Fund, der erste unabhängige Filmfonds für Produktionen von oder über Israelis und Palästinenser:innen, der sich ganz der Gleichberechtigung und Demokratie verschrieben hat.
Eines der Highlights dieses Jahres ist die Podiumsdiskussion „Dressed To Impress: Fashion as a Narrative Force” mit dem in Laos geborenen, international renommierten Designer Be Inthavong, Creative Director bei Jim Thompson. Unter seiner Führung hat sich die Marke über die Verwendung von Seide hinaus auf Bekleidung, Accessoires und Wohnaccessoires ausgeweitet und würdigt damit auch das reiche kreativ-handwerkliche Erbe Thailands. Inthavongs enge Zusammenarbeit mit dem Kostüm- und Set-Department der neuesten Staffel von „The White Lotus“ – gedreht in Thailand – führte dazu, dass seine eleganten Kaftane und charakteristischen Textilien zu einem integralen Bestandteil der Bildsprache der Serie wurden. Die Podiumsdiskussion untersucht, wie Designer:innen und Modemarken TV-Serien als kreative Plattformen nutzen, wie Produktplatzierung zu kultureller Währung wird und wie Serienmacher:innen von stilvollen, storygetriebenen Kooperationen in einer Zeit profitieren können, in der Serien Trends in Mode, Innenarchitektur und Lifestyle-Kultur setzen.
Das Panel „Storytelling 2030: Who Pays, Who Plays? Power, Platform, and the Price of Creativity in a Changing World” untersucht, wie der Greenlight-Prozess heute nicht nur von großartigem Storytelling abhängt, sondern auch von strategischen Partnerschaften und der Navigation durch eine sich wandelnde Finanzierungslandschaft. An dem Panel nehmen Branchenexpertinnen wie Benjamina Mirnik-Voges (VP Original Production, The Walt Disney Company Germany) und Sabine de Mardt(Präsidentin Gaumont Germany) teil. In „Nordic-German Co-Producing“ in Zusammenarbeit mit dem Göteborg Film Festival – TV Drama Vision diskutieren Kreative und Medienschaffende aus beiden Regionen über Chancen und Herausforderungen bei nordisch-deutschen Kooperationen. Miira Paasilinna (COO Anagram Group und Geschäftsführerin Anagram Sweden) bringt umfangreiche Erfahrung in der Produktion und dem Vertrieb internationaler Produktionen mit, darunter die erste nordische Originalproduktion von Disney+ „To Cook a Bear“ und „Thin Blue Line“ Staffel 3 (SVT).
Unter dem Titel „Beyond the Usual Suspects: Reinventing Co-Productions“ befasst sich das Panel mit Beispielen für Koproduktionen zwischen atypischen Territorien, die anspruchsvolle Märkte bedienen, aber auch auf den Wunsch eines globalen Publikums nach mehr interkulturellen Erzählungen reagieren. Darüber hinaus präsentiert Klaus Zimmermann, Koproduzent und Serial Storytelling-Mentor, eine Case Study von „Drops of God“, die gefeierte dreisprachige (Englisch, Französisch, Japanisch) Koproduktion zwischen Apple, Hulu und TV France, die 2024 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet wurde. Rahul Patel (Principal Analyst, Ampere Analysis) wird mit Big-Data-Unterstützung die Marktrealität und die Chancen für Koproduktionen im Jahr 2025 aufzeigen.
In „Stories for Tomorrow: How Collaborative Palestinian and Israeli Writing Transforms Television“ zeigen palästinensische und jüdische Kreative aus dem Programm „Shared Society on the Small Screen“ des Albi Fund, wie gemeinsames Geschichtenerzählen die Darstellung und das Verständnis von Identitäten verändern kann. Durch Drama, nuancierte Erzählungen und zutiefst menschliche Geschichten untersuchen sie, wie Kunst Vorurteile hinterfragen, Empathie fördern und Veränderungen anregen kann. Der Schauspieler und Regisseur Yousef Sweid („The Goat“, „Between the River and the Sea“, „Unorthodox“, „The Spy“), die Co-Creators von „Non-Issue“ Nayef Hammoud und Gal Rosenbluth, die Programmdirektorin Keren Michaelund die Albi-Gründerin Libby Lenkinski berichten, wie ihre Partnerschaften eine Zukunft gestalten, die auf Komplexität, Neugier und Verbundenheit basiert.
„What The Heck Is A Queer Show?! Queerness in Mainstream TV“ befasst sich in Zusammenarbeit mit der Queer Media Society mit den anhaltenden Herausforderungen bei der Darstellung von Queerness im Fernsehen. Mit: Stijn Van Kerkhoven, Schöpfer und Regisseur von „Oh, Otto!“. In „Building Fear That Stays With You: How Horror Works in Episodes“ in Zusammenarbeit mit dem Fantasy Filmfest diskutieren Serien- und Filmemacher zum Thema episodisches Horror-Drehbuchschreiben. Der türkische Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Can Evrenol („Baskın“, „Housewife“, „Çıplak“) und der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Till Kleinert („Der Samurai“, „Hausen“) zeigen auf, wie sich langfristige Angst, Spannungsaufbau und Mythologien in seriellen Erzählungen auf einzigartige Weise entfalten können und so tiefere Charakterbögen und emotionalen Horror ermöglichen.
Die diesjährige Workshop-Reihe reicht von Veranstaltungen mit Fokus auf Produzent:innen – wie „Germany 2026: Film & Series Funding – Turning New Rules into Opportunities“, wo praktische Einblicke in die neuesten Entwicklungen der deutschen Filmfinanzierung von Expert:innen der Produktionsallianz und PROG Producers of Germany gegeben werden – bis hin zu Formaten für Serienautor:innen wie „Development Hell“ der renommierten Drehbuchautorin und kreativen Produzentin Elena Lyubarskaya („Pauline“, demnächst „The City of Blood“), die sich mit einem häufigen Dilemma vieler Drehbuchautor:innen befasst: Warum Projekte in endlosen Überarbeitungen stecken bleiben und wie man sich daraus befreien kann.
Seriesly Berlin Premieres (15.-18. September)
Eve’s Rib (La Costilla de Eva) (Kolumbien)
Dieses packende Drama spielt in einer kolumbianischen Stadt, die von einem Serienmörder heimgesucht wird, der es auf Homosexuelle abgesehen hat. Es handelt von einer Gruppe junger Menschen, die inmitten von Angst und Vorurteilen ihre Sexualität entdecken. Mit komplexen Charakteren wie Gustavo, einem Teenager, der sich noch nicht geoutet hat, und Sara, einer Transgender-Beraterin, die gesellschaftliche Normen in Frage stellt, erzählt „Eve’s Rib“ eine kraftvolle, eindringliche Geschichte über Mut und Akzeptanz.
Sender: Colombian Television, Production: Cóncavo Films
Director: James Camargo De Alba
House of Bellevue (Deutschland)
Dieses musikorientierte Drama begleitet den 19-jährigen Emiel, der aus einer Kleinstadt flieht, um in die schillernde Ballroom-Szene Berlins einzutauchen. Inmitten von Themen wie Identität, Wahlfamilie und queerer Liebe muss sich Emiel mit den Regeln der Gemeinschaft auseinandersetzen, die ihn aufnimmt – sich anpassen oder ausbrechen. „House of Bellevue“ ist ein lebendiges Porträt von Resilienz und Zugehörigkeit.
Sender: ZDFneo, Produktion: Don’t Panic Films GmbH
Regie: Kai S. Pieck, Toby Chlosta, Gabriel B. Arrahnio
Cast: Florence Kasumba, Komi M. Togbonou, Ricco-Jarret Boateng, Nora Henes, Abed Haddad, Kawian Paigal, Ilonka Petruschka, Robin Kadet, Lie Ning, Binta Yaffa
Kazakh Scary Tales (Kasachstan)
Der Ermittler Birzhan, der verzweifelt auf eine Beförderung wartet, nimmt sich ungelöste Fälle aus abgelegenen Dörfern vor – Fälle, die von Geheimnissen umgeben sind, ohne Beweise und ohne logische Erklärungen. Birzhan glaubt nicht an Übersinnliches. Aber in einem Dorf verschwinden Säuglinge, und die Ältesten flüstern von einem uralten Fluch – Albasty, einem finsteren Geist. Die Einheimischen geben Wölfen die Schuld, aber Birzhan vermutet etwas weitaus Schrecklicheres.
Sender: Freedom Media OTT, Produktion: Freedom Media
Regie: Adilkhan Yerzhanov
Oh, Otto! (Belgien)
Diese vielbeachtete belgische Serie ist eine frische, realistische Darstellung des queeren Lebens in Brüssel. Otto, ein charmanter und etwas unbeholfener 26-Jähriger, muss sich nach dem Ende einer fünfjährigen Beziehung mit Liebeskummer und Identitätsfragen auseinandersetzen. Vor dem Hintergrund der lebendigen queeren Community erkundet „Oh, Otto!“ mit Wärme und Humor Themen wie Selbstfindung, Freundschaft und Zugehörigkeit.
Sender: Streamz, Produktion: Eyeworks Film & TV Drama
Regie: Stijn van Kerkhoven, Cast: Jonathan Michiels, Jennifer Heylen
Sanajiit (Inuit Makers) (Kanada)
Eine 13-teilige Dokumentarserie, die das Publikum in den Alltag und die kreative Welt der Inuit-„Macher” in Nunavut einführt. Mit einem Slow-TV-Ansatz würdigt „Sanajiit” die Traditionen, das Handwerk und den generationsübergreifenden Prozess des Lernens durch praktisches Tun der Inuit und bietet einen seltenen, eindringlichen Einblick in eine Kultur, die von Natur und Gemeinschaft geprägt ist.
Sender: Uvagut TV, Produktion: Isuma TV
Regie: Susan Avingaq, Gabriela Gamez, Carol Kunnuk
Akkreditierungen sind ab sofort möglich unter www.serieslyberlin.com. Early Bird Preise laufen bis 15. August 2025.
Seriesly Berlin is gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Fotografiska Berlin ist Hauptpartner. Medienpartner ist Deadline.
11. August 2025
MUBI GO – Das Programm im August 2025
Projekte
MUBI, globaler Streamingdienst, Produktionsfirma und Filmverleih, präsentiert für seine Kinoinitiative MUBI GO im August 2025 wieder eine abwechslungsreiche Auswahl herausragender Kinostarts. Mitglieder erhalten mit MUBI GO jede Woche ein Ticket für einen ausgewählten Film im Kino.
Den Auftakt macht ab 7. August Michael Shanks‘ Horror-Sensation TOGETHER – UNZERTRENNLICH. Ab dem 14. August können sich MUBI GO-Abonnent:innen auf Óliver Laxes diesjährigen Cannes-Erfolg SIRÂT freuen, ein Roadmovie über Verlust, Liebe und die Suche nach einer Wahrheit, die jenseits von Worten liegt. Darauf folgt ab 21. August WAS IST LIEBE WERT – MATERIALISTS von Celine Song, die für PAST LIVES mit dem Oscar® nominiert war und jetzt ein vielschichtiges Porträt moderner Beziehungen mit Dakota Johnson, Chris Evans und Pedro Pascal präsentiert. Den Abschluss macht ab 28. August Mascha Schilinskis IN DIE SONNE SCHAUEN: Ein mutiger, ungewöhnlicher Film über weibliche Identität, Vererbung und das, was zwischen den Zeiten weiterlebt – dieses Jahr in Cannes ausgezeichnet mit dem Preis der Jury.

| 7. August: TOGETHER – UNZERTRENNLICH von Michael Shanks (im Verleih von Leonine Studios) Mit Dave Franco, Alison Brie, Damon Herriman, Jack Kenny u.a. Nach ihrem Umzug von New York City in ein abgelegenes Haus auf dem Land lassen Millie und Tim alles Vertraute hinter sich– außer ihrer Beziehung. Doch als ein nächtliches Unwetter sie in eine unheimliche Höhle treibt, beginnt ein unaufhaltsamer Transformationsprozess. Was als harmloser Ausflug beginnt, entwickelt sich schnell zu einem albtraumhaften körperlichen und seelischen Zerfall. Ihre Körper verändern sich, ihre Beziehung wird auf die Zerreißprobe gestellt, ihre Identität gerät ins Wanken. Mit Anklängen an Cronenberg und THE SUBSTANCE entfaltet TOGETHER – UNZERTRENNLICH eine eindringliche Body-Horror-Vision, die verstört, verführt und das Publikum ins Chaos hineinzieht. |

14. August: SIRÂT von Oliver Laxe (im Verleih von Pandora)
Mit Sergi López, Bruno Núñez, Stefania Gadda u.a
Ein Vater und sein Sohn reisen in die Berge Südmarokkos, auf der Suche nach Mar, ihrer vermissten Tochter und Schwester, die auf einem Rave spurlos verschwand. Getrieben von Hoffnung und Verzweiflung tauchen sie ein in eine Welt aus dröhnender Musik, staubiger Hitze und schlafloser Ekstase. Mit hypnotischen 16mm-Bildern und einem pulsierenden Soundtrack von Kangding Ray erzählt Óliver Laxe in SIRÂT eine spirituelle Grenzerfahrung zwischen Rausch und Offenbarung. Die Reise durch das Wüstenfegefeuer wird zum Abstieg in emotionale Tiefen – verstörend, zärtlich, voller Schmerz und Schönheit. Ausgezeichnet mit dem Preis der Jury in Cannes ist SIRÂT Laxes bisher radikalster Film.

21. August: WAS IST LIEBE WERT – MATERIALISTS von Celine Song (im Verleih von Sony)
Mit Dakota Johnson, Chris Evans, Pedro Pascal, Zoe Winters u.a.
In WAS IST LIEBE WERT – MATERIALISTS steht eine junge, ehrgeizige Partnervermittlerin aus New York vor der Entscheidung zwischen ihrem makellosen Traummann und dem charmanten, aber unperfekten Ex. Regisseurin und Drehbuchautorin Celine Song, Oscar® -nominiert für PAST LIVES, erzählt in ihrem neuen Film eine ebenso kluge wie berührende Geschichte über Liebe, Geld und die unausweichliche Verbindung zwischen beiden. Mit einem brillanten Cast um Dakota Johnson, Chris Evans und Pedro Pascal, entzieht sich der Film klassischen Romcom-Konventionen und überrascht mit subtiler Tiefe, bittersüßem Witz und emotionaler Genauigkeit.

28. August: IN DIE SONNE SCHAUEN von Mascha Schilinski (im Verleih von Neue Visionen)
Mit Lena Urzendowsky, Laeni Geiseler, Zoë Baier, Hanna Heckt, Lea Drinda, Luise Heyer u.a.
Vier Frauen, vier Epochen, ein Hof voller Geheimnisse: IN DIE SONNE SCHAUEN erzählt die miteinander verwobenen Geschichten von Alma, Erika, Angelika und Nelly – alle geprägt von Kindheit, Verlust und Schweigen auf demselben abgelegenen Bauernhof in der Altmark. Über Generationen hinweg hinterlassen unausgesprochene Traumata und familiäre Schatten ihre Spuren – bis sich Vergangenheit und Gegenwart auf unheimliche Weise überlagern. Mit eindringlicher Bildsprache und emotionaler Präzision entfaltet Mascha Schilinski ein hypnotisches Zeitporträt, das tief in kollektives wie persönliches Erinnern eindringt. IN DIE SONNE SCHAUEN ist großes Kino über das Flüchtige: ein Werk, das nicht erzählt, sondern spüren lässt – und damit die Kraft des Kinos neu definiert.
Bildmaterial zu den MUBI GO-Titeln finden Sie HIER
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Bei Fragen zu MUBI GO, wenden Sie sich gerne an mubi@steinbrennermueller.de
Anfragen nach Sichtungslinks für die einzelnen Filmtitel richten Sie bitte an die jeweiligen Verleihunternehmen und deren Presseagenturen.
| Über MUBI GO MUBI GO ist ein Premium-Abonnement-Angebot von MUBI, mit dem Mitglieder jede Woche ein Ticket für einen handverlesenen Film im Kino erhalten. Dieses Ticket kann in jedem Partnerkino, das den ausgewählten Film zeigt, eingelöst werden. Die wöchentliche Filmauswahl bei MUBI GO wird von Expert:innen kuratiert und beinhaltet herausragende Filme aller möglichen Verleihunternehmen, neben den Titeln des MUBI-Katalogs. So gelangen die besten Kinoneustarts ins MUBI GO-Programm. Nach dem großen Erfolg in Großbritannien, den USA und Indien startete MUBI GO im November 2022 in Deutschland, zunächst in Berlin. Es folgten im Frühjahr 2023 zunächst München, dann Frankfurt am Main, Hamburg und Köln. Seit März 2025 ist auch Düsseldorf als MUBI GO-Stadt mit dabei. Weitere Städte sind in Planung. Die MUBI GO Kinos im Überblick BERLIN: 14 Kinos der Yorck Kinogruppe, City Kino Wedding, Colosseum Filmtheater, fsk Kino, Hackesche Höfe Kino, Il Kino, Kino Central, Kino Toni, Lichtblick Kino, Moviemento, Odeon, Sputnik Kino, Wolf Kino MÜNCHEN: Arena Filmtheater, City-Atelier-Kinos, Monopol Kino, Neues Maxim, Rio Filmpalast FRANKFURT A.M.: Cinéma, Eldorado, Harmonie, Mal Seh’n Kino HAMBURG: Abaton, Blankeneser Kino, Elbe Filmtheater, Studio Kino, Zeise Kinos, 3001 Kino KÖLN: Cinenova, Filmhaus Köln, Filmpalette, Lichtspiele Kalk, Metropolis Lichtspieltheater, OFF Broadway, Rex am Ring, Weisshaus KinoDÜSSELDORF: Atelier, Bambi, Cinema, Metropol |
| So funktioniert MUBI GO MUBI Premium-Mitglieder erhalten für den monatlichen Abonnementpreis von 18,99 € zusätzlich zum Angebot auf der Streaming-Plattform jede Woche ein Kinoticket für einen ausgewählten Film zum Entdecken auf der großen Leinwand. Mitglieder können ihr wöchentliches Ticket für jede an diesem Tag verfügbare Vorführung in den Partnerspielstätten einlösen.Hierfür laden sich die Abonnent:innen die MUBI GO-App herunter und wählen ein Kino und eine Spielzeit aus. Die App generiert daraufhin einen QR-Code, für den die Mitglieder je nach Verfügbarkeit im Saal an der Abendkasse ein Ticket erhalten (Sondervorstellungen ausgenommen). Tickets können nur am jeweiligen Vorstellungstag für jede Spielzeit in den teilnehmenden Spielstätten eingelöst werden (Reservierungen oder Online-Buchungen sind nicht möglich). Mehr Informationen unter www.mubi.com/go Fragen zu MUBI GO beantwortet das FAQ |
11. August 2025
Wim Wenders wird 80! – MUBI feiert zusammen mit der Bundeskunsthalle Bonn
Projekte
Wim Wenders wird 80!
MUBI präsentiert die von ihm kuratierte Filmreihe
Ausgewählt von Wim Wenders: Zehn Lieblingsfilme zum 80.
und unterstützt die immersive Ausstellung der Bundeskunsthalle Bonn
W.I.M. – DIE KUNST DES SEHENS

© 1980 Road Movies
Courtesy of Wim Wenders Stiftung
MUBI, weltweiter Filmverleih, Streamingdienst und Produktionsfirma, feiert den 80. Geburtstag von Wim Wenders, einem der einflussreichsten Regisseure des deutschen und internationalen Kinos, und widmet ihm ab dem 13. August die exklusive Filmreihe AUSGEWÄHLT VON WIM WENDERS: ZEHN LIEBLINGSFILME ZUM 80. auf der Streamingplattform. Gezeigt werden zehn Filme, die für den Regisseur, Fotografen und Weltreisenden des Kinos – Wim Wenders, eine ganz besondere Bedeutung haben. Es sind Werke, die ihn persönlich geprägt, inspiriert und auf seinem künstlerischen Weg begleitet haben.
Auch die Bundeskunsthalle Bonn ehrt den stilprägenden Regisseur des Neuen Deutschen Films mit einer umfangreichen und bildmächtigen Ausstellung und wird dabei von MUBI unterstützt. W.I.M. – DIE KUNST DES SEHENS ist eine immersive Ausstellung, die am 31. Juli 2025 eröffnet wurde und sich bis zum 11. Januar 2026 künstlerisch und visuell dem Gesamtwerk von Wim Wenders widmet. Sie zeigt neben Bewegtbild in umfangreichen Filmkompilationen auch Wenders‘ großformatige Farbfotografien, kleinere schwarzweiß Fotoarbeiten, Polaroids, Collagen, Aquarelle und Zeichnungen aus den verschiedensten Arbeitsphasen. Ergänzt wird das umfangreiche Oeuvre um biografische und archivalische Dokumente wie Produktionsunterlagen, Drehbücher oder Briefe sowie besonderem Behind-the-Scene-Fotomaterial und einer von Wim Wenders für die Bundeskunsthalle selbst konzipierte, immersive, kinematografische Rauminstallation, die ein Eintauchen in die Bildwelt von Wim Wenders ermöglicht.
Weiteres Highlight ist ein Audiowalk: Wim Wenders selbst führt akustisch durch die Ausstellung und teilt mit den Besucher:innen an den verschiedenen Stationen Gedanken, Erinnerungen und Hintergrundgeschichten.

Courtesy of Wim Wenders Stiftung
Ab 13. August auf MUBI:
AUSGEWÄHLT VON WIM WENDERS: ZEHN LIEBLINGSFILME ZUM 80.
Mit großer Leidenschaft und ansteckender Begeisterung hat Wim Wenders die umfangreiche MUBI-Filmbibliothek durchstöbert und eine schwungvoll kuratierte Auswahl von zehn Meisterwerken des Weltkinos zusammengestellt. In seiner Reihe vereint der Film-Poet seine persönlichen Lieblingsfilme, zeitlose Favoriten und dauerhafte Inspirationen. Dabei schlägt er einen Bogen vom Neuen Deutschen Film – zu dem auch seine eigenen Anfänge zählen – bis hin zur Nouvelle Vague und springt schließlich in die Gegenwart.
Alle zehn Filme im Überblick mit persönlichen Anmerkungen von Wim Wenders.
Alles Gute zum Geburtstag, Wim!
YESTERDAY GIRL – ABSCHIED VON GESTERN (ANITA G.) – Regie: Alexander Kluge (1966)
Das ist ein verdammt großartiger Film – ein Wegbereiter dessen, was kurz darauf als „Neuer Deutscher Film“ bekannt wurde. Alexander Kluge war unser Vorreiter und unser Vorbild.
DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA – Regie: Heiner Carow (1973)
Wenn man noch keinen einzigen Film aus der ehemaligen DDR kennt, dann muss man sich diesen unbedingt anschauen! Schon allein, weil dieser subversive Film an der Zensur vorbei entstanden ist, tatsächlich auch ins Kino kam und nicht verboten wurde – er gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.
LA POINTE COURTE – Regie: Agnès Varda (1955)
Agnès Vardas erster Film beweist, dass SIE die Nouvelle Vague ins Leben rief – nicht die Männer, denen dies oft zugeschrieben wird. Bis zum Ende fragt man sich, ob man eine Dokumentation oder einen unbekannten Ingmar-Bergman-Film sieht.
JULES UND JIM – Regie: François Truffaut (1962)
Wenn man diesen Film nicht kennt, bleibt einem nichts anderes übrig, als ihn JETZT zu schauen. Ein zeitloser Klassiker über die Liebe, die Leichtigkeit des Seins – und darüber, wie man mit zwei Männern gleichzeitig umgeht. Jeanne Moreau in Bestform!
11 UHR NACHTS (PIERROT LE FOU) – Regie: Jean-Luc Godard (1965)
Dieser Film zeigt Godard, Jean-Paul Belmondo und Anna Karina in Höchstform.
Ein rasantes Abenteuer, brillant in CinemaScope von Raoul Coutard gefilmt. Und für einen Godard: unerwartet witzig und mitreißend.
ZUM BEISPIEL BALTHASAR (AU HASARD BALTHAZAR) – Regie: Robert Bresson (1966)
Ich habe diesen Film unzählige Male im Kino gesehen. Ich habe ihn auf VHS gekauft. Ich habe ihn auf DVD gekauft. Dann auf Blu-ray. Und ich würde ihn in jedem anderen Format wieder kaufen – denn das ist einer der größten Filme aller Zeiten. Und jetzt kann man ihn auf MUBI sehen!
SANS SOLEIL – Regie: Chris Marker (1983)
Dieser bahnbrechende Dokumentarfilm wurde auf der ganzen Welt gedreht – von einem der abenteuerlustigsten Filmemacher überhaupt. Er ist faszinierend und ich muss Sie warnen, dass er definitiv Lust auf mehr von Chris Marker macht!
ALLE ANDEREN – Regie: Maren Ade (2009)
Sie kennen vielleicht Maren Ades TONI ERDMANN, aber Sie sollten sich unbedingt ihren vorherigen Film ansehen. Großartig besetzt und ein beeindruckendes Statement über Beziehungen.
CAROL – Regie: Todd Haynes (2015)
Todd Haynes ist einer meiner liebsten Filmemacher weltweit – und ich sage, CAROL ist etwas ganz Besonderes. Cate Blanchett und Rooney Mara sind unglaublich, Ed Lachmans Kameraarbeit ist fantastisch. Dieser Film ist ein MUSS!
LIEBE, D-MARK UND TOD – Regie: Cem Kaya (2022)
Ich habe diesen Film über die Musikkultur türkischer Einwanderer in Deutschland sehr geliebt. Ich habe viel daraus gelernt. Es war großartig, diese Geschichte aus einer türkischen Perspektive zu sehen.
AUSGEWÄHLT VON WIM WENDERS: ZEHN LIEBLINGSFILME ZUM 80. – AB 13. AUGUST 2025 EXKLUSIV AUF MUBI
W.I.M. – DIE KUNST DES SEHENS in der Bundeskunsthalle Bonn – 1. August bis 11. Januar 2026
Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle, Bonn in Zusammenarbeit mit dem DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main, der Wim Wenders Stiftung, Düsseldorf, Wenders Images, Berlin, und mit freundlicher Unterstützung von Road Movies, Berlin.
Vom 10. März bis 18. Oktober 2026 zeigt das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main W.I.M. als konzeptuell veränderte Ausstellung.
Bildmaterial zur Filmreihe finden Sie HIER
Das Pressematerial zur Ausstellung finden Sie HIER
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte: mubi@steinbrennermueller.de
Über MUBI
MUBI ist ein globaler Streaming-Dienst, ein Filmverleih und eine Produktionsfirma und verschreibt sich der Förderung großartiger Filme. MUBI produziert, kuratiert, akquiriert und feiert visionäre Filme und bringt sie Menschen auf der ganzen Welt näher.
MUBI ist ein Ort, an dem man ambitionierte Filme von ikonischen Regisseur:innen bis hin zu aufstrebenden Autor:innen entdecken kann. Handverlesen von MUBI Kurator:innen. Mit MUBI GO erhalten Mitglieder in bestimmten Ländern jede Woche ein kostenloses Kino-Ticket, um die besten neuen Filme im Kino zu erleben. Und Notebook beleuchtet alle Facetten der Kino-Kultur – sowohl in Print als auch online.
Zu MUBIs bisherigen und kommenden Releases gehören unter anderem THE SUBSTANCE von Coralie Fargeat, QUEER von Luca Guadagnino, THE END von Joshua Oppenheimer, DAS MÄDCHEN MIT DER NADEL von Magnus von Horn, GRAND THEFT HAMLET von Pinny Grylls & Sam Crane, PRISCILLA von Sofia Coppola, PASSAGES von Ira Sachs, MEDUSA DELUXE von Thomas Hardiman, THE FIVE DEVILS von Léa Mysius, DIE MISSETÄTER von Rodrigo Moreno, COLONOS von Felipe Gálvez und AFTERSUN von Charlotte Wells.
Zu MUBIs Produktionen gehören THE MASTERMIND von Kelly Reichardt, mit Josh O’Connor, BRING THEM DOWN von Christopher Andrews, mit Christopher Abbott und Barry Keoghan, WITCHES von Elizabeth Sankey, GASOLINE RAINBOW von Bill Ross IV und Turner Ross; zu MUBIs Koproduktionen gehören Jim Jarmuschs FATHER MOTHER SISTER BROTHER mit Adam Driver, Mayim Bialik, Tom Waits, Charlotte Rampling, Cate Blanchett, Vicky Krieps, Indya Moore und Luka Sabbat, ROSEBUSH PRUNING von Karim Aïnouz, mit Callum Turner, Riley Keough, Jamie Bell, Lukas Gage, Elena Anaya, Tracy Letts, Elle Fanning und Pamela Anderson und Michel Francos MEMORY mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard.
MUBI wurde 2007 von Efe Cakarel gegründet und ist die größte Community von Filmliebhaber:innen weltweit und in 190 Ländern verfügbar. MUBI hat seinen Hauptsitz in London, mit 15 Büros weltweit und über 400 Mitarbeiter:innen. Im Januar 2022 erwarb MUBI die renommierte Vertriebs- und Produktionsfirma The Match Factory und Match Factory Productions und im Februar 2024 eine Mehrheitsbeteiligung am führenden Filmverleih in den Benelux-Ländern, Cinéart.
Das Abo kostet €13.99 pro Monat bzw. €107.88 für 12 Monate. MUBI ist im Web und auf Roku-Geräten, Amazon Fire TV, Apple TV und Samsung Smart TV verfügbar, sowie auf Mobilgeräten einschließlich iPad, iPhone und Android. Das MUBI GO Abo kostet €18.99 pro Monat bzw. €167.88 für 12 Monate.






